[Schiffe] Feldantriebe

Startseite Forum Spielregeln Update 2.1 [Schiffe] Feldantriebe

  • Dieses Thema hat 57 Antworten und 6 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre von NOVAteam. This post has been viewed 8598 times
Ansicht von 15 Beiträgen - 31 bis 45 (von insgesamt 58)
  • Autor
    Beiträge
  • #4193
    Yrth
    Teilnehmer

    Bleiben wir mal bei den Fakten:
    Wir wollen: Feldantrieb, instantane Beschleunigung auf Zielgeschwindigkeit max 0.9c
    Wir suchen: Eine venünftige Erkläring hierfür, den Editor haben wir ja schon, das passt.

    Vorschlag: Wir brauchen also ein Feld welches das Raumschiff einhüllt und seinen Inhalt sozusagen gegen von außen wirkende Kräfte abschirmt. Diese Feld interagiert mit dem Quantenfeld der umgebenden Raumzeit, durch eine passende Feldkonfiguration kann das Feld in eine beliebige Richtung bewegt werden, im Inneren sind keine Beharrungskräfte spürbar.

    Dies umgeht die projizierte Gravitationquelle vor dem Schiff (was ja auch eher ein virtuelles schwarzes Loch sein müsste) und die daraus folgenden Probleme, trotzdem würde ich keine instantanden Geschwinfigkeitsänderungen zulassen (Hakenschlagende Raumschiffe nahe LG wären schon sehr Comicartig) sondern eher so etwas wie von 0 auf 80% Licht in 20 Kampfrunden postulieren, verschiedene Antriebe könnten hier besser oder schlechter sein, ich persönlich möchte in diesem Flugmodus durchaus kämpfen können (unter Erhöhung der Waffenreichweite) somit käme auch eine Handhabung in Frage.

    Alle sonstigen Regeln könnte man beibehalten, ich finde auch den vorgeschlagenen Editor sehr gut passend, es geht mir hier nur um eine ‚plausible‘ Erklärung.
    Der Satz ‚FÜr mich ist in NOVA Fiction wichtiger als Science‘ ist natürlich richtig aber im Rahmen einer postulierten Technologie sollte das ganze dann auch physikalich zusammenpassen.

    #4195
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Es gibt keine plausible Erklärung für Reisen nahe c ohne Zeit-Dilletation oder sonstige Effekte, die Science Fiction-Rollenspiele üblicherweise zu Gunsten des Plots ignorieren.
    Imo ist die Erklärung die das Buch gibt so gut oder schlecht wie jede andere uwissenschaftliche Ansammlung von Techno-Babbel, die man sich ausdenken könnte.

    Der Wirkung nach entspricht der Feldantrieb am ehesten einem Alcubierre-Waprfeld im Unterlichtbereich. Aber selbst die Gültigkeit der Aclubierre-Metrik steht nach quantenmechanischen Betrachtungen in Zweifel.

    #4196
    Saalko
    Teilnehmer

    Klugscheißerei 😀 da in NOVA per Feldantrieb „nur“ 250.000 km/s erreicht werden benötigen wir nur einen Ansatz für eine Geschwindigkeit in Höhe von 0,834c 😛

    Dann bewegen wir uns in einem Physikalisch Theoretischen Bereich indem das 1. Clarkesche Gesetz greift 🙂

    „Wenn ein angesehener, aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.“

    Anders gesagt, nur weil wir heute keinen „korrekten“ Ansatz dafür haben, wie eine Gravitationsquelle ein Objekt instand auf Lichtgeschwindigkeit katapultiert, heißt das nicht, dass es unmöglich ist. Sondern schlichtweg und ergreifend, dass wir noch keinen Weg gefunden haben, wie eine Gravitationsquelle ein Objekt innerhalb von 0,0 Sekunden auf nahezu Lichtgeschwindigkeit katapultiert.

    Dein Regelansatz klingt gut, wird es bei dir in der Runde aber wohl nur als Hausregel schaffen, da er „unnötig“ kompliziert ist, bzw. hat er für mich keinen großartigen Gewinn, da wir uns eh in einem Bereich befinden den ich mehr als Magie denn als Sci Fi einordne. (3. Cralkesches Gesetz 😉 )

    #4197
    NOVAteam
    Verwalter

    Liebe Leute:)
    Ich mag zwar eure Diskussion, möchte euch aber bitten, dass wir zum Kern des Postings wieder zurückkommen und uns über den Editor unterhalten. Einige Vorschläge stehen oben im Raum. Leider ist das nun schon eine weile her, der vielversprechendste Vorschlag aber war die Zusammenführung von Feldprojektor und Spule in der Regeltechnik (als „Teile/Geräte“ werden sie immernoch getrennt sein). Der Vorschlag wurde aber noch nicht wirklich gecheckt ob er das Hauptproblem (Treibstoffverbrauch in Relation zur Geschwindigkeit, Reichweite) löst.

    Was den Hintergrund des Feldantriebes angeht, habe ich mich oben schon dazu geäußert. Wir werden eine leichte Textanpassung vornehmen (wenn Feldspulen und -projektor zusammengefasst werden sollen) und noch einmal verdeutlichen: Nach Aktivierung des Antriebes erreicht man binnen Sekunden die Endgeschwindigkeit. Welcher sci-fi-erklärung dahinter steht, ist wie Balu schon sagt, Geschmacksfrage. Wir bei NOVA haben uns entschieden zu sagen: Es gibt eine künstliche GRavitationsquelle, auf die das Schiff „fällt“ und ehe es daran zerschmettert, wird das System stabilisiert. Hier wird der Text gerne noch einmal etwas deutlicher und klarer formuliert.
    Denkt immer daran: Ihr mögt vielleicht euch mit Sci-Fi-Antrieben und Warptheorien auseinandersetzen, 95% da draußen wollen aber einfach nur spielen und einen Antrieb der funktioniert und sie binnen Stunden oder Tagen (je nach Feldgeschwindigkeit) von A nach B bringt.
    Von spieltechnischer Relevanz ist tatsächlich noch die Frage, ob man die Geschwindigkeit während des Feldfluges regulieren kann (bis zum Maximum). Ich möchte diese Frage aber ebenfalls hier aus dem Posting heraus halten – zunächst einmal geht es um das Gerät, welches man in ein Raumschiff einbaut, und die Modelleigenschaften. Die Regulierung der Geschwindigkeit wird anschließend entschieden, da es hier hauptsächlich darum geht, wie der Kampf und Verfolgungsjagden im Feldflug aussieht (oder ob man spritsparender unterwegs ist).

    Wer die Diskussion dennoch weiterführen möchte, darf natürlich gerne in einem passenden Forum (z.b. Sonstiges oder Hintergrund) sie dort anstoßen.

    #4199
    Saalko
    Teilnehmer

    Arghs. das Forum hat meinen Post gefressen. Also

    @Wareneditor Bei Bernds Vorschlag gefällt mir nicht, dass das Gewicht keine Rolle spielt, ich würde folgende Dinge vorschlagen (Bei den 1. 4 Vorschlägen entfallen die Feldprojektoren Ersatzlos, die Feldspulen werden quasi nur verteuert:

    1. (Bernds) Vorschlag: Ist recht einfach, lediglich die Größe des Raumschiffes wird betrachtet, das Gewicht entfällt vollständig aus der Berechnung. Mehr Generatoren sorgen für eine schnellere Reise und werden bei größeren Schiffen benötigt.

    2. Vorschlag: Man ersetzt bei Bernds Vorschlag die Zeile Feldflug-GSTP/GSTPV durch Feldflug-Tonnage/GSTPV. Dann wäre es so wie beim Gradraumantrieb, nur das man eine Zeile mehr hätte für die Berechnung der maximalen Feldgeschwindigkeit. Hier würden die GSTP sprich die Größe eines Raumschiffes unbeachtet bleiben, das Feld kann maximal eine bestimmte Tonnage aufnehmen, mehr geht nicht.

    3. Vorschlag: Man könnte die Zeile Feldgeschwindigkeit/GSTPV in Feldgeschwindigkeit/Gewicht ersetzen. Sprich mit verändertem Gewicht reduziert sich auch die maximale Geschwindigkeit.

    4. Vorschlag: Der 3. Vorschlag teilt quasi nur die Berechnung Fluggeschwindigkeit=Teilfluggeschwindigkeit/(GSTP+Tonnage) in 2 verschiedene Schritte auf. Darum könnte man einfach nur das Feldspulensystem etwas teurer und schwerer machen und die Feldprojektoren streichen.

    5. Vorschlag: Feldprojektoren bleiben erhalten, sie umschließen das Schiff nur mit dem Feld man nehme Bernds Vorschlag und streiche die Zeile Feldgeschwindigkeit/GSTPV.
    Feldspulensysteme bleiben erhalten sie bestimmen die maximale Geschwindigkeit eines Schiffes.
    Die Feldspulensysteme werden wie in Vorschlag 3 oder 4 benutzt und die Geschwindigkeit wird durch die Tonnage geteilt und damit reduziert.

    6. Vorschlag, die Feldprojektoren bleiben wie im 5. Vorschlag erhalten und bestimmen die maximalen GSTP, zusätzlich gibt es eine Zeile Teilfeldsteuerung je GSTPV
    Die Feldspulensysteme bestimmen die maximale Tonnage und geben auch nochmal eine Teilfeldsteuerung je GSTPV.
    Man addiert dann die Teilfeldsteuerungen und teilt sie durch GSTP+Tonnage oder nur die Tonnage.

    @variabler Geschwindigkeit, da ich mich nicht hinsetzen will und schauen mag ob ich im Vorbeiflug 1 oder 2 Schüsse auf das Schiff habe, wäre ich generell dafür die Geschwindigkeit variabel zu halten. Sprich das schnellere Schiff hat einen Vorteil und kann abhauen oder wenn das schnellere Schiff verfolgt, kann das langsamere entweder im Feldflug bleiben, ohne Ausweichproben und nur mit Energiewaffen kämpfen oder in den Normalraum fallen, wo man auch mit Manövertriebwerken ausweichen kann und Raketen/Projektile zur Verfügung hat.

    @Balu und Treibstoffverbrauch, ein Linearer Zusammenhang zwischen Feldflug und Verbrauch ist unbrauchbar. Weil du bei halber Geschwindigkeit die doppelte Zeit brauchst. Du verbrauchst zwar nur die Hälfte der Reaktorenergie, aber das doppelt so oft.
    Mein Vorschlag wäre eine Potenz. Auf dem Charblatt steht der Verbrauch und die Maximalgeschwindigkeit. Möchte man langsamer fliegen, dann potenziert man den Geschwindigkeitsfaktor. Sprich fliegt man mit 90% Geschwindigkeit, dann verbraucht man 0,9^2=0,81 also 81% der Reaktorenergie. bei halber Geschwindigkeit, verdoppelt sich die Flugzeit. 0,5^2=0,25 verbraucht aber nur 1/4 der Energie. Effektiv halbiert sich der Energieverbrauch dadurch. (2h*25% des Energieverbrauches=50% Energieverbrauch)
    Ich würde hier der Einfachheit halber den Gesamtverbrauch benutzen. Alternativ könnte man sich auch den Verbrauch für die Systeme einzeln notieren und den verbrauch für den Antrieb extra. Dann würde ich aber in die 3. Potenz gehen, da dann nur die Energie vom Reaktor reduziert wird, der normale Verbrauch stattfindet. Den Spielern würde ich im Buch dann folgende Tabellen geben:

    Wenn sie nur mit einem Teil ihrer Geschwindigkeit fliegen und sich so ihre Flugzeit verlängert nutzen sie folgende Tabelle um den Reaktorverbrauch zu berechnen:

    1. Spalte Geschwindigkeit in Prozent, 2. Spalte, teilen sie den Energieverbrauch durch diesen Wert um den neuen Verbrauch/h zu berechnen:
    10% 100
    20% 20
    30% 10
    40% 6
    50% 4
    60% 3
    70% 2
    80% 1,5
    100% 1

    Bei der Sache mit aufgeteilten Reaktorverbäuchen:
    10% keiner
    20% 100
    30% 40
    40% 15
    50% 8
    60% 5
    70% 3
    80% 2
    90% 1,5
    100% 1
    (Sie sollten bei einer Geschwindigkeit von 10% beachten, dass ihr Antrieb tatsächlich keine Energieverbraucht. Aber sie sollten beachten, dass die restlichen Systeme trotzdem noch Energie brauchen. Ohne Energie wird das Feld zwar aufrecht erhalten und sie bewegen sich weiterhin fort, allerdings was nutzt das wenn die Lebenserhaltungssysteme ausfallen?

    #4203
    NOVAteam
    Verwalter

    Vorweg und wie denke ich von mir bereits hier schon erwähnt und auch als Prämisse für Update 2.1:
    Wir wollen möglichst Vereinfachungen in den Regeln.

    Ein Problem im Augenblick ist die unterschiedliche Feldgeschwindigkeit oder
    Steuerung bei unterschiedlichem Gewicht. Das ist zwar realistisch, aber dem Spielfluss abträglich.
    Natürlich gibt es den ein oder anderen Spieler der sich freut: „Hey wir sind leichter – dann sind wir ja schneller! Lass mal „eben“ nachrechnen.“ Und 5 Minuten später, nach Zerstörung der Immersion, weiß man dann das man einen Tag länger oder weniger braucht
    oder +1 Steuerung mehr hat.

    Grundsätzlich:
    RECHNEN ZUR CHARAKTERERSCHAFFUNG/STEIGERUNG, AUSRÜSTUNGSERSCHAFFUNG/STEIGERUNG IST OK,
    RECHNEN WÄHREND DEM SPIEL NICHT.

    Wenn man nur auf die GSTP Bezug nimmt und nicht auf das Gewicht, fällt eine solche Rechnung flach. Deine Vorschläge 1 und 5 sind also hier die interessanten. Da bislang noch kein Check von Bernds Editor erfolgt ist (z.b. die Basisbuch-Schiffe darauf zu überprüfen), möchte ich das erst abwarten, ehe weitere Vorschläge diskutiert werden.

    Der Feldantrieb wird auch in Zukunft aus einem Feldprojektor und Feldspulen bestehen – zumindest im Hintergrund (u.a. weil das terranische Schiffsdesign darauf beruht, was z.B. in den Illustrationen wichtig war/ist).
    Ob das System Regeltechnisch als ein ganzes oder als zwei betrachtet wird, wird man noch sehen.

    Das Nachschlagen in Tabellen ist dem Spielfluss IMMER abträglich.
    Daher passen die Tabellen zum NOVA-Kampfsystem z.b. auch auf eine A4-Seite.

    Das Nachschlagen in einer Treibstofftabelle oder eine Rechnung mit Potenzen
    (siehe dazu auch die Diskussion im alten Thread mit Wondalfo) ist keine Vereinfachung, im Sinne eines besseren Spielflusses wäre.

    #4204
    NOVAteam
    Verwalter

    Wir reden also über diesen Editor bislang:

    Name ——————————– Feldantriebs-Editor
    Hersteller ————————— allgemein
    Legalität —————————- A
    Techlevel ————————— min. 20 bis max. 60
    Preis / GSTPV ( St ) ————– TL x 1.000
    Gewicht/GSTPV —————— 0,3t; max. 3t; -1 TL pro 0,3t
    Feldflug-GSTP/GSTPV ———- 1; max. 100; +1 TL pro 1
    Feldgeschwindigkeit/GSTPV —- 1.000km/s; max. 10.000km/s; +10 TL pro 1000km/s
    REV/GSTPV ———————–10; max. 400; -1 TL pro 10
    Resistenz/GSTPV —————–10; max. 100; +1 TL pro 10

    Diesen gilt es nun einmal zu testen.

    #4205
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Saalko

    Unbrauchbar ist ein harsches Wort für etwas, das einer von deinen Vorstellungen abweichenden Design-Entscheidung entsprungen ist.
    Ich für meinen Teil bin zb der Meinung, das ein Antrieb in keiner Konfiguration außer „abgeschaltet“ einen Energieverbrauch von 0 haben sollte. Fürderhin glaube ich zwar, das langsameres Fliegen vergleichsweise weniger Antriebsenergie brauchen sollte, aber keinesfalls der Meinung, das es unbedingt insgesamt effizienter oder genauso effizient sein muss, langsamer zu fliegen.

    Anyway. Schiffssysteme sind nicht gerade mein Spezialgebiet in Nova, aber ich kann zmd mal die drei Modelle die ich für meine Spieler gebaut habe mit dem neuen Editor durchrechnen. Dauert ein paar Tage.

    #4209
    NOVAteam
    Verwalter

    Vielen Dank Balu!
    Vielleicht probierst du es mit zwei gegensätzlichen Schiffen, Polaris und Optima, mal so jeweils mit 3 Antrieben so je um TL 35 gebaut. Mal so als Idee.

    #4210
    wondalfo
    Teilnehmer

    @Balu

    Fürderhin glaube ich zwar, das langsameres Fliegen vergleichsweise weniger Antriebsenergie brauchen sollte, aber keinesfalls der Meinung, das es unbedingt insgesamt effizienter oder genauso effizient sein muss, langsamer zu fliegen.

    Wenn langsamer fliegen nicht effizienter ist als schnell fliegen und ich meine damit sowohl die Maximalgeschwindigkeit des Antriebs, als auch die aktuelle Geschwindigkeit, dann wird das niemand im Frachtgewerbe tun.
    Um es am Beispiel deutlich zu machen. Es werden keine LKWs gebaut, die nur 50km/h fahren können, obwohl, die aufgrund des kleineren Motors sicher billiger wären. Es fährt auch kein LKW auf der Autobahn weniger als 85km/h, außer es gibt äußere Zwänge. Und das obwohl der Spritverbrauch mit der Geschwindigkeit aufgrund des Luftwiderstandes (proportional v^2) mehr als linear ansteigt. Warum ist das so? Weil Zeit im Frachtgewerbe Geld ist. Der Fahrer wird nach Zeit bezahlt und wenn ich die gleiche Strecke schneller fahre, kann ich in einer vorgegebenen Zeit (die deutlich länger ist als die reine Fahrzeit) mehr Ware transportieren und damit mehr Geld verdienen.
    Das LKW Beispiel auf NOVA übertragen. Es werden nur Frachter gebaut die mit maximaler Zuladung 250.000km/s fliegen können und sie fliegen sie auch. Alles andere ist nach den aktuellen NOVA-Regeln riesengroßer wirtschaftlicher Schwachsinn (habe ich im anderen Thema ja bereits vorgerechnet).
    Ich bin Balus Meinung, das langsam fliegen nicht effizienter sein muss. Das Problem bei NOVA ist der Fluff, der dann nicht zur logischen Konsequenz passt.
    Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass man hier in den einen oder anderen sauren Apfel beißen muss. Entweder man ändert den Fluff (krassestes Beispiel das Acamar Schlachtschiff fliegt 250.000km/s im Feldflug) oder man ändert die Regeln so, dass es plausibel wird, das große Schiffe langsamer fliegen. Dazu braucht man einen REV des Feldantriebs der mit der Feldfluggeschwindigkeit stärker als linear ansteigt, da viele andere REVs (Umwelt, Sensoren…) proportional zur Flugzeit sind und die wird beim Langsamfliegen länger. Saalko hat das schön vorgerechnet. So eine Regeländerung bedeutet aber komplizierte Regeln.

    Wenn Daniel den Fluff nicht ändern will, wie er ja schon schrieb, brauchen wir nicht lineare Formeln und langsame Schiffe die effizienter sind, als schnelle. Das ist halt eine Design Entscheidung.

    Am Ende fliegt man nur langsamer, wenn man beim langsam fliegen, weniger Treibstoff verbraucht hat als beim Schnellfliegen und zwar für das ganze Schiff und nicht nur für den Feldantrieb, und da sind noch keine zeitproportionalen Kosten, wie Wertabschreibung, Personalkosten etc. berücksichtigt.
    Analog man baut nur langsamere Schiffe, wenn ihre Betriebskosten pro Zeiteinheit (Monat) geringer sind als die der schnellen Schiffe.
    Beides ist in den aktuellen Regeln nicht gegeben und auch in allen Vorschlägen, außer Saalkos nicht drin, soweit ich das überblicke.

    Ich bin ganz klar dafür, den Fluff über Bord zu schmeißen und alle 250.000km/s fliegen zu lassen, denn das bedeutet einfache Raumschiffregeln (siehe hier).

    #4212
    wondalfo
    Teilnehmer

    Wenn wir einfach Regeln ohne Potenzen wollen und trotzdem der Fluff gelten soll, dass große Schiffe langsamer fliegen (müssen). Dann müssen wir aus dem harten Limit 250.000km/s ein GSTPV abhängiges Limit machen, welches zwischen 17.500km/s bei 270.000 GSTP (Acamar) und 250.000km/s bei 200 GSTP (Starfighter 4000). Man könnte das entlang der Weltraumzielgrößentabelle skalieren.

    Ich will den Nachteil nicht verschweigen. Je nach Ausgestaltung könnte ein langsamer Grossfrachter wirtschaftlich schlechter da stehen als mehrere kleine Frachter, die in derselben Zeit die gleiche Menge Ware (evtl. durch mehrmaliges Fliegen) transportieren.

    Ich persönlich bin gegen diesen Vorschlag, und würde die sauberere Linie vorziehen.

    #4213
    wondalfo
    Teilnehmer

    Noch ein Gedanke zur Potenzregel, die könnte in etwa so aussehen.
    REV des Feldantriebs = GSTP * maximale Feldlfuggeschw ^ X / Konstante , X>1
    X=1,4 hatte ich schonmal als sinnvoll abgeschätzt.
    Das wird bei der Schiffsgenerierung ausgerechnet. Wer jemals ein Schiff generiert hat, weiß, dass das sowieso ohne Taschenrechner, Excel oder Schiffsgenerator nicht zu bewerkstelligen ist. Den Feldlfug REV auszurechen sollte also kein Problem sein.
    Im Spiel ist der Verbrauch immer derselbe, egal, wie schnell man im Feldflug unterwegs ist. Für simulatorische Spieler kann man als Modul anbieten, dass der REV linear mit der aktuellen Feldfluggeschwindigkeit zusammenhängt.

    #4215
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Ich bin gerade dabei mit den Zahlen zu jonglieren und das erste was mir auffällt ist: Mit Bernds Editor gibt es keine Feldflugjäger mehr. Jedenfalls nicht in der Form, in der sie derzeit im BB angelegt sind.

    Der Basisfeldantrieb nach Bernd sähe so aus:
    TL 20
    Preis 0
    Gewicht 1.8t
    Feldflug-GSTP 5
    Feldgeschwindigkeit 2.000
    REV 10
    Resistenz 20

    Ein 160GSTP Schiff braucht also 57,6t und 360REV für einen Feldantrieb, der eine Resistenz von 720 und dadurch eine Feldgeschwindigkeit von 64.000km/s erreicht.

    Eine Dragonref (160GSTP, 69.9t) kann nach aktuellen Regeln 64.000km/s problemlos durch einen Feldantrieb (TL20) erreichen der 59REV verbraucht und, bei einer Resistenz von 55, 2.2t wiegt, und 6GSTP groß ist.

    Eine Optima 8 (1000GSTP) erreicht 67.000km/s mit einem Feldantrieb der 21.4t (weiterhin TL20) wiegt und 539RE fordert, er nimmt 54 GSTP ein, Resistenz 535.

    Hier empfielt sich eine Anpassung des Editors von Bernd, um einen Antrieb zu erhalten, der mit möglichst wenig verbrauchten GSTPV das ganze Schiff versorgt.
    TL 20
    Preis 0
    Gewicht 1,8t
    Feldflug-GSTP 15
    Feldgeschwindigkeit 1.000
    REV 10
    Resistenz 20

    Daraus folgen: 120,6t, 670REV, 1340Resistenz, 67.000km/s, 67GSTP.

    Ingesamt macht diese Änderung in meinen Augen vor allem einen Unterschied: Die Schiffe werden schneller. Außerdem lässt sich die Geschwindkeit mit diesen Editoren vielleicht steigern. Ein Vergleichbares Bauteil bei doppelter Geschwindigkeit braucht laut Feldspuleneditor +25TL, in diesem +10.

    Bernds Editor macht Feldantriebe größer und schwerer, darüber hinaus schneller und mittelbar (mehr GSTP benötigt) widerstandfähiger. Der spürbarste Unterschied ist die Mindestgröße und die benachteiligt vor allem kleine Schiffe.

    #4218
    NOVAteam
    Verwalter

    Hm.
    Je länger diese Diskussion dauert, desto mehr bin ich der überzeugung, dass es einen radikalen SChnitt braucht.
    Im Augenblick erscheint mir daher eine ältere Idee tatsächlich die Beste:
    Treibstoff ergibt Reaktorlaufzeit/h, unabhängig vom Energielevel.
    Beispielsweise 1t Cryogen 5h Laufzeit. Ein Schiff mit großem Treibstofftank erzielt längere Laufzeit als ein Schiff mit wenig Treibstoff. Die Feldgeschwindigkeit (die ich wie oben besprochen an GSTP und nicht an Tonnage koppeln würde) wird auf km/h umgemünzt statt km/s, so dass jeder auf einen Blick sehen kann, wie weit er mit seinem Treibstoff kommt. Die REV sind so gesehen nur noch wichtig, um einen entsprechend dicken Reaktor zu haben, der diese auch liefert.

    Für mich erscheint das wesentlich spielfreundlicher.

    #4219
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Es wäre in jedem Fall einfacher, als die bisherigen Regeln. Auf der anderen Seite ändert das nichts an dem Hauptproblem, das hier gegen den Feldantrieb vertreten wird: Das schneller fliegen immer besser ist.
    Wie ich schon sagte, im realistischen Kontext ist das nichts schlimmes, es beißt sich nur mit deinen Designentscheidungen.

    Etwas das unter radikale Lösung fällt wäre zu sagen:

    Der Feldantrieb funktioniert wie der EMAP-Antrieb, allerdings mit 5% pro 1000GSTP bis zu einem Maximum von 40%.

    Feldantrieb:
    TL: min. 20 max. 60
    Gewicht/GSTPV: 0.3t – 3t -1TL pro 0.3t
    Feldgeschwindigkeit: 62500m/s bis 250.000m/s +1TL pro 3125m/s
    REV/GSTPV: 10 bis 100 -1TL pro 10
    Resistenz/GSTPV: 10 bis 150 +1TL pro +10

    Mit diesem Editor wären höher entwickelte Feldantriebe schneller (aber nicht alle Raumschiffe gleich schnell) und größere Schiffe hätten vergleichsweise größere Feldantriebe mit mehr Energiebedarf.

    Die andere Möglichkeit wäre das aktuelle System zu behalten und wie von Wondalfo vorgeschlagen Hardcaps auf Feldgeschwindigkeit anhand der Schiffsgröße zu geben.

Ansicht von 15 Beiträgen - 31 bis 45 (von insgesamt 58)
  • Das Thema „[Schiffe] Feldantriebe“ ist für neue Antworten geschlossen.

Kommentare sind geschlossen.