[RF] Operationskartei

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  • Dieses Thema hat 12 Antworten und 1 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Jahre von Balu (N074G37H). This post has been viewed 171 times
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  • #5268
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation #1 – Jugendweihe
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    2673. Operationsgruppe 281-739100-283-739902-810-Gamma-4 (hiernach Gamma-4) konstituiert sich aus fünf adoleszenten Bürgern der Konföderation im Abschlussjahr der Erziehungsanstalt 1, Siedlung Garoshkalen, Planet Garoshka II.
    Namentlich die Schüler Abdul (Terraner ahmandischer Abstammung, mehrsprachig, Affinität zum Handel), William (Terraner, Sohn imperialer Dissidenten, undiszipliniert, charismatisch, anpassungsfähig), Benni (Wandler-Cham, schwache Nerven, technisch versiert, sehr geschickt), Fluss (Veganoide, medizinisch ausgebildet, paranormisch begabt, zurückhaltend) und Agilar (Metonoide, Sohn des Anstaltsleiters, linientreu, zielstrebig, mangelt flexibilität).

    Der ursprüngliche Zweck von Gamma-4 war eine die Abschlussprüfung ergänzende Trainingsmission mit dem Ziel, eine Reihe von Waren aus der loxonischen Siedlung Yuri no Tokadua unweit des planetaren Terminators in eigenständiger Arbeit zu akquirieren und zu einer zuvor festgelegten Landezone zu transportieren.
    Der Führungsoffizier bestimmte nach explorativem Gespräch Agilar zum Gruppenführer, der sich sogleich daran machte, die gegebene Mission vorzubereiten. (Anmerkung: Versorgungsverantwortliche bemängelte stückweise Übermittlung der Ausrüstungsanforderung). Er setzte die Gruppenmitglieder weitgehend ihren Fähigkeiten gerecht ein. So beauftragte er Benni mit der Beschaffung von Kartenmaterial, Abdul mit einer Zusammenstellung möglicher Tauschgüter, Fluss mit der Planung der medizinischen Versorgung (inklusive Voruntersuchung aller Teammitglieder) und William mit der Akquise von Informationen über die Ziele der anderen für die Übung einberufenen Gruppen. Agilar selbst stellte sicher, die Lektionen seiner Schießausbildung mit der bereitgestellten Waffen zu vertiefen und wies anschließend auch Benni in den Umgang mit dieser ein, um im Falle einer Dienstuntauglichkeit einen Vertreter zu haben.

    Alle Mitglieder des Teams erfüllten ihre Aufgaben zur Zufriedenheit des Gruppenleiters, obgleich William keine Informationen über die anderen Gruppen in Erfahrung brachte. Es gelang ihm jedoch, eine Flasche seltenen Schnaps als Gastgeschenk für die loxonischen Händler zu akquirieren, das Abdul angefordert hatte.

    Planmäßig wurde Gamma-4 durch ein Atmosphärenshuttle über den Terminator transportiert und etwa 2 Tagesmärsche von Yuri no Tokadua entfernt abgesetzt.
    Die Gruppe kooperierte effizient, wenn auch nicht reibungslos und traf auf die ersten Schwierigkeiten in Form lokaler Fauna, die souverän gemeistert wurden.
    Der Gruppenleiter stellte in Zwiegesprächen sicher, dass die Mitglieder von Gamma-4 ein wachsames Auge aufeinander hatten, um abweichendes Verhalten früh erkennen und regulieren zu können.
    Bemerkenswert ist, dass Benni die erste Nachtwache nutzte, um sich Zugang zu den Datapads seiner Mitstreiter zu verschaffen und Überwachungsprogramme zu installieren, die die Auswertung der aktivitäten von Gamma-4 im Nachhinein aus allen Perspektiven möglich machen.

    Während der ersten „Nacht“ wurde Gamma-4 außerdem der Tatsache gewahr, dass sich ein Metonoide in der Nähe befand. Da dieser sich nach der Entdeckung rasch zurück zog, entschied sich die Gruppe den Weg fortzusetzen, statt die Verfolgung aufzunehmen.
    Während des nächsten Marsches wurde Fluss der Präsenz eines Verfolgers gewahr. Diesmal entschied sich die Gruppe diesen zu stellen. Benni gelang es, sich anzuschleichen und den Metonoiden aus seiner Deckung zu jagen. Agilar forderte den Verdächtigen während der Verfolgung und mit gezogener Waffe zweimal auf, sich der Verhaftung zu ergeben. Es kam nicht zu einem Schuss, da Benni den Metonoiden erreichte und durch einen gezielten Schlag außer Gefecht setzen konnte.
    Im folgenden Verhör gab der Metonoide, der zu den Traditionellen zählt und offenbar in Yuri no Tokadua hauste, seinen Namen als „Teral“ und seine Funktion als „Jäger“ an. Er erklärte außerdem, er sei der Gruppe lediglich aus Neugier gefolgt und mit einem Händler in der Stadt verwandt sei.
    Die Gruppe entschied, sich Terals Kontakte zu Nutze zu machen und ließ ihn frei. Dafür versprach er, sie in die Stadt zu führen.

    Konfrontiert mit der Entscheidung einen schmalen Höhenpfad oder eine Schlucht im Kraterrand als Weg zu nutzen, entschied Gamma-4 auf den Pfad, der den meisten Mitgliedern der Gruppe als die weniger gefährliche Wahl erschien.
    Teral warnte einerseits vor Steinschlag und möglichen Fluten in der Schlucht, anderseits erschien ihnen die Gefahr eines Hinterhaltes als geringer.

    Obwohl es hin und wieder brenzlig wurde, verlief der Aufstieg weitestgehend unspektakulär und Gamma-4 erreichte den Gipfelpunkt des Kraterrandest mit einem Vorsprung auf den Zeitplan.

    Dort angekommen, beobachtete die Gruppe ein gleißendes Licht am Himmel, dass zunächst für eine Nuklearwaffe gehalten wurde. Als jedoch die ersten Trümmer in die Atmosphäre eintraten, relativierte sich diese Einschätzung.
    Agilar entschied, die verordnete Funktstille zu brechen, um Garoshkalen über das beobachtete zu informieren. Diese Kommunikation resultierte in der Termination des Akquisitionsauftrages und betraute die Gruppe mit der Aufgabe, ein Trümmerteil das Nahe Yuri no Tokadua nieder gegangen war zu untersuchen.
    Unterdessen vermeldete Teral, er könne seine Heimatstadt nicht erreichen. Die Gruppe entschied sich, ihn gehen zu lassen, während sie ihren Befehlen folgte.

    Das Trümmerteil stellte sich als eine Rettungskapsel des konföderierten Kreuzers Cortenga, Flagschiff der planetaren Verteidigungskräfte, heraus.
    Als Gamma-4 darin einen bewusstlosen Loxoner in konföderierte Uniform vorfand und kurz darauf feststellen musste, dass Garoshkan nur noch einen Evakuierungsbefehl sendete, versetzte Agilar Gamma-4 in den operativen Kriegszustand.

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    4 Sessions a 3.5h, insgesamt 12EP

    #5275
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation #1.2 – Feuertaufe
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    Gamma-4 stabilisierte den bewusstlosen Loxoner, und verhörte ihn nach seinem Erwachen, um mehr über seine Identität und Pläne zu erfahren. Der Mann beteuerte mehrfach, ein treuer Bürger der Konföderation zu sein und nannte der Gruppe die Schlüsselcodes für die Ausrüstungsschränke in der Kapsel.
    Der Spion vermochte es jedoch nicht, das Vertrauen der Einheit zu gewinnen, bis die Gruppe feststellte, dass er über mehrere Implantate verfügte – darunter ein implantierter Comlink.
    Agilar entschied, dass er keinen Kontakt eines Spions zur Nahen loxonischen Siedlung oder den loxonischen Streitkräften riskieren konnte, und tötete seinen Gefangenen durch einen Kopfschuss.
    Obgleich die nachfolgende Extraktion der Implantate durch Fluss ergab, dass es sich tatsächlich nicht um konföderierte Technik handelte, sorgte die Entscheidung für erhebliche Spannungen innerhalb der Gruppe.
    Gamma-4 entschloss sich, den Weg nach Yuri no Tokadua anzutreten, um dort ein Shuttle oder Fahrzeug zu akquirieren und den aus dem Spion extrahierten Datenspeicher dem Nachrichtendienst zugänglich zu machen.

    Gamma-4 traf auf dem Weg erneut auf Teral, der auf einen treibsandartigen Boden geraten und halb darin versunken war. Gemäß der Annahme, dass seine Fürsprache sie nicht als Teil einer Invasionsmacht erscheinen lassen würde, rettete die Gruppe ihn erneut und geleitet ihn in seinen Heimatort.

    Gamma-4 fand Yuri no Tokadua teilweise in Brand gesetzt, die Bewohner auf dem Dorfplatz versammelt und hingerichtet und den Shuttlehangar verwüstet. Teral konnte sie jedoch zu einem älteren Schiff führen, das abseits des Dorfes versteckt worden war.
    An Bord dieses Schiffes gelangte die Gruppe in den Besitz der Information über die Schuldigen des Massakers: Loxonische Agenten in Konföderierten Kampfrüstungen.

    Im Orbit hatte des Shuttle mit Beschuss von beiden Seiten zu kämpfen, Gamma-4 konnte sich jedoch auf die Freihandelsstation im System retten. Dort spaltete sich die Gruppe auf, um zu verhindern, dass der Feind alle Träger der aufgedeckten Informationen abfangen konnte.

    Bisher sind nicht alle Mitglieder von Gamma-4 in den Schoß der Konföderation zurückgekehrt.

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    Spielzeit: 3.5h
    Erfahrungspunkte: 3

    #5298
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 2 – Explosiver Empfang
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    2683 – An Bord der Raumstation Rokanghet bekleidet Agilar Mektar Daral 11 Jahre nach den Erlebnissen von Garoshka II die Position eines Asphotoran und dient mit unveränderter Strebsamkeit der Einheit der Konföderation.
    Da ein Wechsel der Stationskommandantur unmittelbar bevor steht, wird Agilar beauftragt die Gesandschaften der Anreisenden Sirakhun Methrai, die das Kommando über die Systemverteidigungsflotte führt; und des zukünftigen Stationsleiters Sirakuhn Goral auf ihre ideologische Integrität hin zu überprüfen.
    Bei der Vorbereitung dieser Aufgabe findet er die Namen zweier alter Bekannter: Im Gefolge von Methrai reist Muksiron Sela Raltrai, ehemals Gruppenleiterin in Agilars Ausbildungsgruppe an der Erziehugsanstalt. Unter dem Gefolge Gorals wiederum findet sich Muksiron Benni Dodger, der nicht nur zu Agilars Ausbildungsgruppe, sondern sogar zu dessen erstem Missionsteam gehörte.
    Agilar kontaktiert beide und bittet sie um eine Aufstellung der Abordnungen und Hinweise auf eventuell abweichende Mitglieder derselben.
    Sela nutzt die Gelegenheit, um einen ihrer Rivalen im Gefolge von Methrai der sexuellen Belästigung zu bezichtigen, um sich für vorhergehende Sabotage zu rächen.

    In Hangar 1 werden die Gäste vom Stationskommando empfangen. Dabei treten die Spannungen zwischen Sirakuhn Methrai und dem scheidenden Goral offen zutage, als die Flottenkommandatin scheinbar bewusst gegen das Protokoll verstößt und erst durch die diskrete Intervention der Asphonshor dazu bewegt werden kann, ihren Affront zu beenden.
    Schließlich trifft auch Sirakuhn Rokhin ein, und es beginnt eine zeremonielle Begrüßung, die von einer jähen Explosion unterbrochen wird.

    Im ausbrechenden Chaos bewahren Agilar, Benni und Sela, sowie der ebenfalls im Gefolge von Methrai reisende Beta Pictor „Epsilon“ die Ruhe. Sela und Benni versuchen jeder einen vermeintlich flüchtigen Verdächtigen zu stellen, während Agilar sich sofort daran macht die Rettung der unter Trümmern begrabenen Sirakhun zu koordinieren.
    Die Verdächtige die Sela aufhalten lassen wollte, stellt sich ungünstigerweise als Asphokhun Ellen Corai heraus, die von der Verzögerung überhaupt nicht begeistert ist, sich jedoch zunächst anderen Aufgaben zuzuwenden hat, sodass Sela von unmittelbaren Konsequenzen zunächst verschont bleibt.
    Benni, der die Asphokhun rechtzeitig erkannt und sich nicht direkt an der „Festnahme“ beteiligt hat, versucht derweil die Türkontrolle zu hacken, scheitert allerdings und beschädigt dabei einen der Zugänge.

    Agilar versorgt Sirakhun Goral, bis dieser an Sanitäter übergeben werden kann, ehe er selbst auf Grund seiner schweren Verletzungen zusammen bricht, und zur Krankenstation gebracht wird.
    In der Krankenstation trifft Agilar auf einen jungen Mediziner, der mit paranormischen Heilkräften gesegnet ist, aber keinerlei Gespür für das Protokoll hat, und deshalb nach Rokanghet strafversetzt wurde. Auch hier hat sich der junge Mann bereits Ärger eingehandelt, nachdem er ungefragt damit begonnen hatte, Sirakhun Goral paranormisch zu behandeln.
    Von eben jenem erhält Agilar den Befehl, das Attentat zu untersuchen – explizit auch mit einem Auge auf mögliche Drahtzieher innerhalb des konföderierten Militärs. Da Sirakhun Rokhin verstarb, steht Methrai an erster Stelle der Verdächtigen.

    Benni Dodger und Sela Raltrai werden unterdessen dem Ermittlungsteam von Asphomeorag Laplace zugeteilt, der als loyaler Gefolgsmann von Methrai beauftragt wurde. Jene hat sich komissarisch zur Stationskommandantin ernannt, bis Goral wieder Dienstfähig ist.

    Nach seiner Entlassung meldet Agilar seiner Vorgesetzten den Auftrag Gorals und wird auf Laplace‘ Ermittlungskomission hingewiesen. Dennoch zeigt sich Ellen Corai kooperativ. Sie stimmt zu, den Ermittlungen nicht im Wege zu stehen, sofern sie selbst keinen direkten Befehl dazu erhält, wird sie jedoch ebensowenig direkt unterstützen.

    Agilar kontaktiert erneut Benni und Sela, die er beide unter dem Vorwand eines politischen Sondierungsgespräches vorlädt, und ihnen dann jeweils die Teilnahme an den Ermittlungen unterbreitet. Benni ködert er damit, den Mörder seines Befehlshabers aufzufinden, während er Sela in Aussicht stellt, ihren Rivalen mit einer dauerhaften Maßnahme aus dem Verkehr zu ziehen. Gleichzeitig gibt er selbst zur Kenntnis, dass er die Untersuchung auch dann zu Ende führen wird, wenn sich Sirakhun Goral als Drahtzieher des Anschlags entpuppen sollte.
    Zuletzt lädt er auch den jungen Arzt Chetul Asral zu einem Gespräch und offeriert diesem seine Unterstützung beim Umgang mit erbosten Vorgesetzten, wenn er dem Team seine Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Dieser stimmt zu, und verschreibt Agilar für die nächsten Wochen „leichten Dienst“, sodass neben den normalen Aufgaben des Asphotoran genügend Zeit für die Ermittlungen bleibt.

    Aus den Daten, die Benni aus Laplace Ermittlungen mitgehen lassen konnte, wird ersichtlich, dass der Reaktor eines im Hangar stationierten Bombers manipuliert worden war und die Detonation verursacht hatte. Um genaueres heraus zu finden, entschließt die Gruppe Benni die Hangartechniker infiltrieren zu lassen, während der Arzt „zur Strafe“ für seine Insubordination Krankenakten sortieren muss – in der Hoffnung durch eventuelle Strahlenverletzungen auf einen möglichen Schuldigen zu kommen.
    Sela übernimmt die Aufgabe, bei der Hangarwache nachzuforschen und Agilar mischt einige derjenigen die Zugang zum Hangar haben unter seine Sondierungsgespräche, um sie unauffällig befragen zu können.

    Schnell wird deutlich, dass die Zahnräder des Kollektivs im Hangar lange nicht so harmonisch ineinander greifen, wie man es sich wünschen würde…

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    Spielzeit: 3.5h
    Erfahrungspunkte: 3

    #5355
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 3 – Alkoholmissbrauch

    Während ihrer Ermittlungen stößt das Team um Agilar immer wieder auf den Namen einer Mechanikerin: Porta. Obwohl mit sehr positiven Referenzen gesegnet, wird sie Agilar während eines Sondierungsgespräches mit ihrem Vorgesetzten als Problemfall gemeldet, deren Arbeitsleistung erheblichen Alkoholbedingten Schwankungen unterliege.
    Benni stößt bei der Überprüfung der Dienstpläne ebenfalls auf ihren Namen, den Aufzeichnungen zufolge ist sie die letzte, die mit der Wartung des Jägers betraut worden war, dessen Reaktor explodiert war.
    Nachdem Porta nicht auf mehrere dringliche Vorladungen durch den Asphotoran reagiert, eskaliert Agilar die Angelegenheit in eine Fahndung. Kurz darauf wird er zum Quartier der jungen Frau gerufen, in welchem diese Tot aufgefunden wurde. Die Umstände legen eine Alkoholvergiftung nahe, doch Agilar findet mehrere Hinweise auf Fremdverschulden.
    Benni kann das Datapad der Frau knacken und findet darauf gespeichert die Reaktoreinstellungen, die verwendet wurden um den Jäger zu manipulieren.

    Die Vergiftete wird schnellstmöglich zur Krankenstation transportiert, wo es Doktor Chetul gelingt ihr Leben zu retten. Die Angelegenheit erregt allerdings die Aufmerksamkeit von Laplace, der Porta im Rahmen seiner offiziellen Ermittlungen vernehmen will. Agilar entscheidet, seine „zufälligen“ Ergebnisse mit Laplace zu teilen und erhält im Gegenzug die Erlaubnis, am Verhör der Frau teilzunehmen. Auch Benni und Sela, die offiziell noch immer für Laplace arbeiten, schließen sich dem Verhör an und Doktor Chetul begleitet seine Patientin.

    Laplace verhört Porta unter Folter, doch die Frau besteht darauf, sich nicht an die Manipulation zu erinnern. Sie gibt zu, die Aufmerksamkeit des verstorbenen Sirakhun gesucht zu haben, verweigert sich aber standhaft der Implikation, sie habe ihn ermorden wollen. Sie gibt an zuletzt in der Bar „Shun Feng“ Kontakt mit einem gewissen Doktor Chung gehabt zu haben, und sich danach an nichts weiter zu erinnern.
    Das Eintreffen der Asphokhun setzt dem Verhör ein rasches Ende. Sie weist Vorwürfe gegen Latif Chung zurück, den sie als unzweifehalften Charakter einschätzt und ordnet die unmittelbare Exekution der Technikerin an.
    Obgleich Laplace und Agilar nicht überzeugt sind, beugen sie sich dem Kommando und Porta wird getötet.

    Agilar, Sela und Benni machen sich auf den Weg zum „Shun Feng“ um ihren Ermittlungserfolg angemessen zu feiern – vor allem aber, um der offenen Spur nachzugehen.
    Die Gruppe nutzt das Essen, um mit den Angestellten und der Inhaberin ins Gespräch zu kommen, die sich nach anfänglicher Zurückhaltung bald im Sinne ihres Geschäftes kooperativ zeigen. Sie bestätigen, dass Latif Chung und Porta sich am Abend vor der Explosion im Restaurant getroffen und getrunken haben. Porta habe dabei dem Wein stärker zugesprochen als ihr Begleiter, sei aber von diesem immer wieder aufdringlich dazu ermuntert worden weiter zu trinken – untypisch für den als sehr vertrauenswürdig geltenden Dr. Chung, wie die Hausherrin bemerkt.
    Die in Portas Zimmer gefundene Flasche mit Blauscotch lässt sich dem Sortiment des „Shun Feng“ zuordnen, und wurde nach Angaben des Personals nach der Überschreitung der durch die Bedienungsartifkanten zugänglichen Höchstmenge herausgegeben.

    Als Benni sich in das Kassensystem des Shun Feng hackt, um nach einer Geldspur zu suchen, muss er feststellen, dass das Team von einem nahe liegenden Tisch aus belauscht wurde. Die Okkupanten, zwei scheinbar ziemlich betrunkene Loxoner und ein ebenfalls alkoholisierter Metonoide waren kurz zuvor aufgebrochen.
    Ohne lange nachzudenken nimmt die Gruppe die Verfolgung auf, hat jedoch Probleme auf dem Deckfüllenden Schrottplatz aufzuholen.
    Als die Verfolgen schließlich durch ein Schott flüchten, gelingt es nur Benni Dodger sich noch rechtzeitig hindurch zu zwängen.
    Abgeschnitten von seiner Verstärkung sieht er sich einem der Flüchtenden gegenüber und wird nach einem kurzen Gerangel, in dem der Angreifer auch sich selbst trifft, schließlich von einem unglücklichen Treffer nieder gestreckt.

    #5356
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 4 – Hintermänner

    Als sich das Schott endlich erneut öffnet, können Agilar und Sela nichts mehr für Benni tun. Auch die Angreifer sind mittlerweile in die Wartungsschächte geflüchtet. Agilar löst sofort eine Abriegelung der Sektion aus und befiehlt eine Großfahndung nach einem der drei Flüchtigen, den Bennis Datapad als Jeshi Todori identifiziert, den Mann der am anderen Tisch bezahlt hatte.

    Laplace erscheint wenig später mit der Spurensicherung und enthüllt, das er trotz gegensätzlicher Anweisung der Asphokhun gegen Dr. Chung ermittelt. Dessen Quartier sei allerdings verlassen. Laplace‘ Informationen zufolge soll der ehemalige Stationsarzt immer noch praktizieren und sei auch in der Disziplin der Mentalmanipulation bewandert. Es steht daher zu vermuten, dass er als Werkzeug Porta für den Mordanschlag missbraucht habe. Das Vertrauen der Asphokhun in den Mann ist schnell erklärt: Sie glaubt, Dr. Chung arbeite als Informant im Interesse der Konföderation.

    Dr. Chatul wird durch Agilar beauftragt die Autopsie zu beobachten und kann dabei deren Ergebnisse nicht nur bestätigen, sondern sogar ergänzen. Demzufolge ist Benni mit einem stumpfen Gegenstand, genaue gesagt einem Neuroschocker der Marke „Shiva“ ermordet worden, der durch einen kleineren Angreifer geführt wurde. Die Art des Angriffs führt Chatul auch zu der vermutung, dass der Angreifer ambidextrisch veranlagt ist.

    Während sich Agilar um eine Liste aller Besitzer einer solchen Waffe bemüht, überwacht Sela die Spurensicherung. Sie findet eine terranische Blutspur, die zu den Wartungsschächten folgt und lässt diese genauer untersuchen. An ihrem Ende stößt das Ermittlungsteam auf die Leiche von Jeshi Todori, der mit einem Kehlenschnitt hingerichtet wurde.

    Agilar und Dr. Chatul stoßen zu Sela um sich den Leichnahm anzusehen und schließlich gelingt es ihnen, den Weg in einen geheimen Operationssaal zu finden, der in einer der Wartungssektionen des Wärmetauschsystems eingerichtet wurde. Dort treffen die drei auf den völlig Überraschten Chung, der mit einer älteren Patientin beschäftigt ist.
    Es gelingt ihnen Chung zu überwältigen, der nicht viel Gegenwehr leistet, wonach Agilar umgehend beginnt ihn über Bennis Mörder zu befragen. Chung bestreitet zunächst diese gekannt zu haben, doch nachdem Agilar droht, jeden einzelnen der Patienten die in Chungs Datapad verzeichnet sind festnehmen und in Arbeitslager schicken zu lassen, wird Chung deutlich kooperativer.
    Derweil gelingt es Chatul das Vertrauen des Mannes zu gewinnen, indem er Agilar über den Inhalt eines Medikamentenbehälters im Besitz der alten Frau belügt.

    Agilar informiert Laplace über den Fund der Gruppe und dieser erscheint wenig später, um das Verhör zu übernehmen. Dabei enthüllt Chung letztendlich doch noch die Namen der mutmaßlichen Mörder: Setral und Ashena Nokati.

    Nachdem das Verhör beendet ist, gesteht Chatul seine Lüge und offenbart seine Erkenntnisse: Dr. Latif Chung hatte vor nicht allzu langer Zeit Opalagenten behandelt, mit denen auch Dr. Li Wang Akira in Beziehung stehen sollte. Die Tatsache das sein Datapad Patientendaten enthielt attributierte Chung ebenfalls dem Opal, da er selbst die Daten nur unkenntlich abspeicherte und sich die Identitäten seiner Patienten selbst merkte.
    Chatul hat außerdem eine weitere Information erhalten, ein Passwort, dass Zugang zu den Opalen bieten soll: „Der Graue Schatten lebt.“

    #5458
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 5 – Neue Gesichter

    5 Tage nach dem Anschlag werden die Häfen wieder freigegeben und der Andrang von Handelsschiffen ist so groß, dass die Administration teile der militärischen Hangars für zivile Schiffe freigeben muss. Die konföderierte Flotte hat alle Hände voll zu tun die Disziplin in den überfüllte Flugkorridoren aufrecht zu erhalten und der Bedarf an Verladearbeitern explodiert im wahrsten Sinne der Worte über Nacht.

    Doch nicht nur die Frachtschleusen sind chronisch überlastet, auch die Verwaltung von Rokanghet sieht sich einer großen Aufgabe gegenüber. Frachtpapieren wollen genehmigt, Bußgelder vollstreckt und Kompensationsforderungen abgelehnt werden. Im Hauptquartier der Asphonshor stapelt sich die Arbeit genau wie überall sonst und auch wenn Agilar stets darauf Bedacht ist alles und mehr für die Gesellschaft zu geben, sind seine Gedanken doch immer wieder beim Geschehen der letzten Tage.

    Sela ist derweil damit beschäftigt, Ermittlungsteams durch Wartungstunnel und Lüftungsschächte zu scheuchen, in der Hoffnung weitere Spuren zu finden. Es gelingt ihr dabei, einige Blutstropfen zu finden die offenbar zu einem Chamäloiden gehören. Dies bekräftigt die Vermutung, dass der allzu merkwürdig agierende Dr. Chung aus dem „Shun Feng“ nicht wirklich Dr. Chung gewesen war.

    Derweil wird Chetul mit den Leichen eines wenige Stunden zuvor gestürmten Stützpunkt des Widerstandes konfrontiert, die er identifizieren und als Opfer eines Industrieunfalls glaubwürdig machen soll, eine Aufgabe, die angesichts schwerer Impulsverbrennungen nicht allzu leicht wird, weshalb er beschließt die Leichen direkt als Gefahrengut verbrennen zu lassen.

    Nahe des Schrottplatzes in Hangar 6 begegnen sich der Pilot Adooth und der aus der Ekratos Union stammende Fußsoldat ?????. Letzterer soll einen privaten Lagerraum leeren, in den ersterer eine große Ladung Militärgüter einlagern soll. Die Besitzerin des Lagerraums versucht der Enteignung auf Grund eines Formfehlers zu widersprechen, doch mit Hilfe von Sela und einer beiläufigen Bemerkung von ?????, gelingt es schließlich, den Willen der Konföderation gewaltlos durchzusetzen.

    Agilar wird kurz darauf vom genesenen Sirakhun Goral beauftragt, der Spur der Attentäter auf einen der äußeren Planeten des System zu verfolgen, um mehr über die angebliche Verwicklung von Dr. Aikira in Erfahrung zu bringen. Agilar akzeptiert und nutzt die Gelegenheit außerdem, um die Ermittlung im Falle von Benni Dodgers Tod auf sich übertragen zu lassen – womit er sich bei Asphomeorag Laplace nicht unbedingt sehr viel beliebter macht. Die beiden einigen sich jedoch schnell darauf, das eine enge Kooperation beiden von Nutzen wäre.

    Agilar, durch einen Hinweis von Sela auf den Piloten und den Ekrainer aufmerksam geworden, lädt Adooth und ????? unter dem Vorwand eines politischen Sondierungsgesprächs ein und entschließt sich wenig später, sie in sein Ermittlungsteam zu rekrutieren.

    Schon bald darauf verlässt ein eilig modifizierter, ausgemusterter Dragonref Bomber die Station und macht sich auf den Weg zu den äußeren Planeten Shebutur (Shetorux III)


    EP: 3
    Spielzeit: 3,5

    EP für Operation 3: 3
    EP für Operation 4: 4

    #5493
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 6 – Überraschungbesuch
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    Um die Ankunft der Gruppe auf Shetorux III solange wie möglich vor dem Zielort zu verbergen, weist Agilar Adooth an, den Bomber ohne Kontakt zur Bodenstation herunter zu bringen. Das alte Gefährt fühlt sich in der stürmischen, regenreichen Atmosphäre des Planeten äußerst unwohl und die Tatsache das der Bordtechniker während des Fluges einiges improviseren musste, um Agilars Verbindung zu Rokanghet stabil zu halten fordert auch ihre Preis. Schließlich platzt nach einem allzu harschen Manöver und einen Blitzschlag eine der Hydraulikleitungen. Während alle anderen an Bord versuchen, das Schiff zusammen zu halten, muss Adooth seine ganze Kunstfertigkeit aufbieten, um seinen stählernen Sarg halbwegs intakt auf das Landefeld fallen zu lassen. Dreamo-ras Panheliokonos schlief den Flug über.

    Durchgerüttelt und verdreckt tritt das Ermittlungsteam schließlich der verwirrten Belegschaft des Bunkers gegenüber. Die Anwesenheit eines Asphonshor ist für die meisten schon genug Grund zur Sorge, die Art seiner Ankunft noch mehr.

    Nachdem die Gruppe ihre Quartiere bezogen hat, beauftragt Agilar seine Untergebenen, sich unter die Stationsbesatzung zu mischen und mehr über die Vorgänge hier heraus zu finden. Die Hauptaufgabe der Jägercrew liegt natürlich darin, das Gefährt wieder in Schwung zu bringen. Sela soll ihren Charme spielen lassen, der Ekrainer sich unter den Mannschaftsrängen beliebt machen und Adooth wird beauftragt sich mit dem Offizier Kentiral zu befassen, der als XO für die Stationskommandantin arbeitet und alles am Laufen hält.

    Sela, Adooth und Agilar haben bei einem Offiziersdinner die Gelegenheit, die Stationskommandantin, die Halb-Xeracorin Insiron Berendra Parak, selbst kennen zu lernen, wobei die politischen Differenzen zwischen dem Asphonshor und der Kommandantin sich schnell zu einem Schwelbrand erhitzen.

    Die Befragungen und die Aufzeichnungen der internen Überwachungsanlagen ergeben, das Prof. Doktor Aikira nicht nur vor Ort war, sondern regelmäßig Einzelausflüge in die nähere Umgebung unternommen hatte, angeblich um seine Messinstrumente zu kalibrieren.
    Seine Arbeit auf der Basis kulminierte schließlich in einer Expedition, bei der alle Teilnehmer bis auf ihn und einen schwer verletzten Rekruten ums Leben kamen. Agilar beauftragt Dr. Chatul, dafür zu sorgen, dass der Rekrut am Leben bleibt und ihn so bald wie möglich in einen befragungsfähigen Zustand zu versetzen, da er immer noch im Koma liegt.

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    EP: 3
    Spielzeit: 3h

    #5494
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 7 – Übung macht den Meister
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    Während das Team seine Ermittlungen anstellt, geht der Alltag für die Rekruten weiter. Für den nächsten Tag ist ein Übungsmanöver angesetzt und Agilar sorgt dafür, dass Adooth, Sela und Demetrios an diesem teilnehmen, wobei er darauf hofft, dadurch eine gemeinsame Basis zwischen seinen Ermittlern und den Soldaten zu schaffen.

    Für die Übung werden 6 Gruppen aus jeweils 4 Teilnehmern gebildet, die in zwei Teams ein Kommunikationsnetz im Zielgebiet etablieren sollen. Dabei wissen die Teilnehmer nicht, welche der anderen Gruppen als Teil ihres Teams designiert wurden.

    Auf dem Weg zum Zielpunkt wird die Gruppe, kommandiert von Adooth, von anderen Teilnehmern angegriffen, kann den Angriff jedoch zurück schlagen und dabei zwei Mitglieder der angreifenden Gruppe aus der Übung entfernen.
    Nach der Ankunft an der Zielposition etabliert das Team Kontakt mit einem weiteren Teil der eigenen Fraktion, das auf einem benachbarten Zielpunkt Position bezogen hat. Nach anfänglichem Misstrauen einigt man sich, Teile beider Gruppen zu einem Team zu kombinieren, dass im Uhrzeigersinn das Übungsgelände erkunden soll, um Kontakt zur letzten Gruppe herzustellen.

    Während der Erkundung entdeckt die Gruppe ein Mitglied eines gegnerischen Teams, das offenbar von einem Erdrutsch schwer verletzt wurde. Das Team entschließt sich, den Rekruten zu evakuieren, gerät dabei jedoch selbst unter Feuer und muss mit dem Geretteten im Schlepptau den Rückzug antreten. Angesichts des stetig schlechter werdenden Wetters, ist dies keine einfache Aufgabe. Trotzdem wird die Übung nicht abgeblasen.

    Agilar hat derweil die Gelegenheit genutzt, mit einem Rekruten zu sprechen, der erst kurz zuvor von der Kommandantin „bestraft“ worden war. Auch wenn die genaue Art der Bestrafung unklar bleibt, ist doch offensichtlich, dass sie mit erheblichen Schmerzen verbunden sein muss. Agilar entdeckt Injektionsstellen. Der Grund für die Bestrafung ist ebenfalls interessant: Offenbar hat jemand Nahrungsmittel aus dem Lager gestohlen.

    Als sich das Team schließlich doch auf eine Konfrontation vorbereitet, scheint etwas anderes die Aufmerksamkeit ihrer Verfolger auf sich zu ziehen…
    _
    EP: 3
    Spielzeit: 3.5h

    #5518
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 8 – Am Rande des Abgrunds

    Das Erkundungsteam kehrt zum Lager zurück und erbittet die Evakuierung des schwer verletzten Soldaten, woraufhin sich Agilar und Dr. Chatul mit einem Geländefahrzeug auf dem Weg machen.

    Derweil wird das Wetter zunehmend schlechter und das Aufziehen einer Sturmfront sorgt schließlich doch dafür, dass die Übung abgebrochen werden muss. Da im Fahrzeug nicht genügend Platz ist um alle rechtzeitig zum Bunker zu bringen, entschließt sich Agilar mit dem Team vor Ort zu bleiben, während Chatul mit dem Verletzten und den Rekruten zur Basis zurückkehrt.

    Wasserfallartige Regenfälle verwandeln das Trainingsgelände bald darauf in ein Netz aus rasenden Strömen. Das Team hat alle Mühe, sich in seinem Lager zu halten, doch nach einer Stunde ist es schließlich geschafft. Abgesehen von schmerzenden Muskeln und angeschlagener Stimmung sind keine Verluste zu verzeichnen.

    Aus dem Bunker erhält das Team die Meldung, das einer der Rekruten vermisst werde und macht sich auf den Weg ihn zu finden. In der Schlammwüste ist die Orientierung trotz moderner Technik schwierig und die Gruppe braucht eine ganze Weile, ehe die Scanner unter dem Schlamm die Reste eines Lagers aufspüren. Unterdessen kehrt Dr Chatul mit dem Geländefahrzeug zurück.

    Vom Lager aus folgt die Gruppe dem ablaufenden Wasser und findet schließlich die Leiche des vermissten Rekruten, die vom Wasser in eine Felsspalte gespült wurde. Die Untersuchung des Leichnams ergibt allerdings, dass der Rekrut nicht ertrunken ist, sondern bereits tot gewesen sein muss, als ihn das Wasser erfasste.

    Mit wenig mehr als der Vermutung, dass die Merkwürdigkeiten etwas mit einer geheimen Basis loxonischer Agenten in der nahen Schlucht zusammen hängen könnte, macht sich die Gruppe auf den Weg dorthin und trifft schließlich auf frische Spuren im Schlamm. Spuren, die nach unten führen…

    EP: 3
    Spielzeit: 3.5h

    #5519
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 9 – Einen Schritt weiter

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    Die Gruppe beginnt den Abstieg in die Schlucht, in deren Steilwand sich schon bald eine verzweigte Höhle findet. Diese führt die Helden tiefer in die Planetenkruste und liefert weitere Hinweise auf eine geheime Basis.

    Als die Gruppe eine geflutete Passage durchqueren muss, stoßen sie auf einheimische Fauna und es kommt zu einem Gefecht unter der Wasseroberfläche, dass sich eher als umständlich, denn als gefährlich erweist.

    Schließlich findet die Gruppe, wonach sie gesucht hat – wenigstens im übertragenen Sinne. Einen Loxonischer Agenten, der erst kurz zuvor Selbstmord begangen hat, umgeben von Messtechnik und Computern.

    EP: 3
    Spielzeit: 3h

    #5520
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 10 – Freier Fall

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    Die Gruppe beschließt, die Technik und ihren toten Besitzer zur späteren Untersuchung aus der Höhle zu bergen, muss jedoch schnell feststellen, das erneute Regenschauer diese zu fluten beginnen.
    Befestig an und verborgen im Strömungsschatten eines besonders stämmigen Stalaktaten und geschützt von umgebungsversiegelten Rüstungen trotzen die Heldem dem einströmenden Wasser und halten die Moral mit dem Singen konföderierter Hymnen aufrecht.
    Schließlich nimmt die Strömung soweit ab, dass ein Weiterreise möglich ist, der Rückweg bleibt jedoch unbegehbar. Die Gruppe folgt einer Abzweigung in eine weitere Höhe, in der sie unter anderem eine Art Kabel finden, dass in eine kleinere Nebenhöhle führt.
    Überzeugt eine weitere Spur zu einem Unterschlupf der Loxoner gefunden zu haben, folgt die Gruppe diesem Tunnel und erreicht schließlich einen weiteren Ausgang über der Wasseroberfläche, der sich in die Steilwand öffnet.
    Dem Kabel folgend beginnt die Gruppe erneut den Abstieg.

    Als Adooth den Kontakt zum Halteseil verliert und abzustürzen droht, springt Demetrios ihm nach, reißt dabei jedoch auch Sela mit von der Wand. Agilar sieht sich daraufhin gezwungen das Seil zu kappen, um sich selbst und Doktor Chatul zu retten.
    Wider alle Wahrscheinlichkeit gelingt es allen drei Abstürzenden, wieder rettenden Kontakt zur Felswand herzustellen.

    Schließlich erreicht die Gruppe den Ort, an dem die Expedition verschüttet worden sein soll. Nicht nur die Abbrüche im Fels weisen eindeutig auf eine unnatürliche Ursache hin – auch das was, Demetrios und Sela in einer weiteren Höhle entdecken.

    EP: 3
    Spielzeit: 3.5h

    #5525
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 11 – Aufprall

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    Der Höhe folgend gelangt die Gruppe in eine große Halle, in der eine merkwürdige Maschine steht. Diese scheint mit den an der Höhlendecke entlang führenden Erzadern verbunden zu sein, die scheinbar mit Energie pulsieren. Die Frequenz der Pulse entspricht dabei dem Signal, dass die Gruppe schon auf dem Weg zum Planeten aufgefangen hatte.

    Agilar befiehlt, den Raum zu sichern, wobei er davon ausgeht, dass die Maschine das Erz nutzt, um als Verstärker für versteckte Tiefenraumkommunikation zu dienen. Stattdessen erweist es sich kurz darauf als schwer bewaffneter Artifikant.
    Im folgenden Feuergefecht gerät die Gruppe in Bedrängnis, doch Demetrios gelingt es, einen Schwachpunkt des riesigen Roboters mit seiner leichten Impulskanone zu treffen, woraufhin dieser explodiert.

    Die weitere Untersuchung der Halle enthüllt drei weitere Ausgänge, von denen zwei mit Schleusentoren und Lichtschranken versehen sind. Während sich die Gruppe darauf vorbereitet, eine der Türen zu öffnen, bricht der Kontakt mit Dr. Chatul ab, der die Aufgabe hatte den Eingang zu bewachen.
    Das Team zieht sich zurück, und findet im Eingangsbereich an der Höhlendecke eine verborgene Luke, die in eine Art Belüftungsschacht führt.
    Da alles dafür spricht, dass Chatul dorthin verschleppt wurde, beschließt die Gruppe ihm zu folgen und findet sich kurz darauf in einem größeren Raum wieder, in dem mehrere große Rotoren die Luft umwälzen.
    Über einen schmalen Steg ist der einzig offenkundige Ausweg zu erreichen: ein Kriechgang der gerade breit genug für einen ungerüsteten Menschen ist. Auf dem Steg liegt zudem Chatuuls Rüstung, die dessen Entführer offenbar liegen lassen musste, um den Doktor durch den Kriechgang zu bekommen.
    Agilar befiehlt die Verfolgung abzubrechen. Er geht einerseits davon aus, dass ihre Gegner Chatuul lebend wollen, andererseits erscheint ihm der schmale Gang als offensichtliche Falle.

    Auf dem Rückweg muss das Team feststellen, das mindestens ein zweiter loxonischer Agent in der Anlage ist. Dieser versucht ihnen den Rückweg abzuschneiden, ist jedoch trotz seiner formidablen Fähigkeiten der Überzahl der Konföderierten letztendlich nicht gewachsen.

    Agilar führt die Gruppe aus der Höhle und fordert Verstärkung von der nahen Ausbildungsbasis an, um die Anlage angemessen stürmen zu können.

    EP: 3
    Spielzeit: 3.5h

    #5539
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Operation 12 – Säuberung

    Mit Verstärkung im Rücken macht sich das Team daran, die loxonische Basis auszuheben. Agilar teilt seine Truppe in 3 Feuerteams auf, von denen er eines selbst kommandiert und die anderen beiden an Demetrios und Ausbilders Kentiral übergibt.
    Adooth versucht sich aus der Affaire zu ziehen und schließt sich in seinem Schiff ein, zeigt sich jedoch nach Agilars Drohung ihn als Deserteur zu melden schnell kooperativ.

    Die schon zuvor entdeckten Lasergitter vor den Schleusen erweisen sich schnell als Auslöser für Selbstschussanlagen, die den Teams aber kaum Probleme bereiten. Agilar, dessen Team von Sela, Adooth und vier Rekruten vervollständigt wird, dringt mit diesen schnell in den Wohnbereich der Station vor, der außer einem überschaubaren Lager und einem Maschinenraum 3 moderate Wohnquartiere beherbergt. Auf Widerstand treffen sie nicht, doch das Team lässt sich Zeit zum sorgfältigen Vorgehen.

    Unterdessen melden die anderen Teams ihrerseits Funde von Anbauflächen und Maschinerie, die offenbar genutzt wurden, um die loxonischen Agenten am Leben zu halten und zu versorgen.

    Nachdem Adooth von einer weiteren Selbstschussanlage verletzt wird, stürmen Agilar und sein Team die dahinterliegende Kommandozentrale, in der sie bereits ein Loxoner erwartet. Sela erkennt auf den Bildschirmen hinter ihm, dass eine Datenlöschung im Gange ist.
    Der Mann selbst macht auf mehrfache Aufforderung hin keine Anstalten sich zu ergeben und stellt sich kurz darauf als Hologramm heraus, dass nur einen Zweck hatte: Die Gruppe von den installierten Sprengsätzen abzulenken.
    Trotz schneller Reaktion kann Sela, die am weitesten in den Raum vorgerückt war, nichtmehr genug Abstand zwischen sich und die Sprengsätze bringen und wird von der Druckwelle in den Gang geschleudert.

    EP: 3
    Spielzeit: 3.5h

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