[RF] Hintergrund: Konföderierte Namen

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    Renegat
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    Ordrularische Namen
    Alte Metonoiden in der Konföderation tragen oft noch die klassischen ordrularische Namen mit Endungen „-ral“ und „-rai“. Zwar sind sie vielleicht nur noch eine Handvoll wirklich auf Metonar geboren, aber insbesondere in den ersten Generationen der Verbannten finden sich traditionelle Namensgebungen. Einerseits, weil man sich mit Metonar und der alten Kultur noch verbunden fühlt, andererseits weil diese Familien über die Verbannung eher verbittert waren und nicht mit Hass auf die ordrulischen Brüder und Schwetsern reagierten. Sie hofften, die metonoidische Kultur mit ins All nehmen zu können.

    Alte Namen
    Bei der Gründung der Konföderation wurde das Nezordrular als Amtssprache festgelegt. Es orientiert sich an einer Form des Altmetonoidischen, an der vor-ordrularischen Zeit; die Epoche, bevor die Sipper der Ordrag entstand und eine gemeinsame Sprache, Ordrular, förderte. Im gleichen Maße wurden Eigennamen aus vor-ordragischen Quellen populär – davon gibt es im Griscrot nur wenige, da die Anfänge des Griscrot in Fragmenten verschiedener Quellen liegen, die ordragische Gelehrte sammelten und schließlich auch noch übersetzten (und damit der Meinung konföderierter Historiker weiter verfälschten).
    So wurzeln die alten Namen in nachweislich ca. 30 verschiedenen Sprachräumen, die vor den Ordrag auf Metonar existierten. Ob die Namen Orte, Siedlungen, Frauen oder Männer bezeichneten, lässt sich kaum noch feststellen.
    In der Folgezeit ersetzten insbesondere Hardliner ihrem metonoidischen Namen durch einen alten Namen. Manche fügten „-ral“ oder „-rai“ an. Dadurch kennzeichneten sie weiterhin ihr Geschlecht.

    Beispiele alter Namen: Gherem, Rokhin, Shethul, Therodar, Ghorgenar, Pteros, Urgrathol, Mektar, Norg, Sosherak, Kemruthin, Horkun, Moreth, Droha, Roshgon, Patrogg, Mencor, Hethan, Kilnorath, Thulregar

    Beispiele geschlechterspezifischer Namen: Shethulral, Rokhinrai, Morethral

    Immigrierte Namen, Doppelnamen
    Mit zunehmender Expansion und vor allem im ersten Krieg gegen das Terranische Imperium 2578 übte die Konföderation Anziehungskraft auf andere Kulturen aus. So immigrierten viele Menschen und andere Spezies in die Protektorate und seit Anfang des 27. Jahrhunderts tragen konföderierte Bürger daher oft Vor- und Nachnamen, wie es in terranischen Kulturen üblich ist. Hat die Familie noch traditionell ordrulische Wurzeln, dann wird ein ordrulischer Familienname gewählt, dessen Endung Geschlechtsspezifisch ist: Der männliche Gherem Teral und die weibliche Moreth Terai können der gleichen Familie angehören.
    Immigranten, die aus anderen Kulturen stammen oder einer anderen Spezies angehören, können ihre Namensstämme und -traditionen behalten, aber es wird als ein Zeichen der Hingabe zur Konföderation gesehen, wenn man beispielsweise seinen Nachnamen entsprechend „beugt“ bzw. abändert. Aus dem ISA-Nachnamen Aldricz wurde so beispielsweise Aldresh, aus Franson Rentho, aus Shoobart Shopar usw.

    Beispiele immigrierter (moderner) Namen: Nel Parcix, Miranda Kubrai, Droha Asral, Roshgon Teral, Manuela Goric, Ruben Kyon

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