[Raumschiffe] Vereinfachung Raumschiffregeln

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  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre, 11 Monaten von Bernd. This post has been viewed 1688 times
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  • #3679
    wondalfo
    Teilnehmer

    Die Idee die Feldfluggeschwindigkeit auf einen Wert festzusetzen, gefällt mir immer mehr. Daher hier mal ein Versuch der deutlichen Vereinfachung der Raumschiffregeln. Insbesondere des Managmentaufwandes am Spieltisch, durch Abschaffung des BEV (haben sowieso nur Waffen, Sprungantrieb, TRT, und Scanner), durch Abschaffung verschiedener REV-Konfigurationen, durch feste Feldfluggeschwindigkeit.

    1. Feldfluggeschwindigkeit = 250.000km/s
    2. Schilde funktionieren im Feldflug und sollten an sein
    3. Sprungantrieb bekommt nur REV
    4. Energieabhängige Waffen bekommen einen REV.
    5. Es gibt nur eine REV-Konfiguration
    6. Energiespeicher werden Optionalregel
    7. Feldflugverhinderer

    1. Feldfluggeschwindigkeit = 250.000km/s
    ==> Feldspulen bekommen analog zum Sprungantrieb, Gravitationsgenerator eine Feldflugtonnage bzw. Feldflug-GSTP
    Vorteile: TFG entfällt, Berechnung Feldfluggeschwindigkeit entfält, ein Regelkonzept für drei Device (Sprungantrieb, Feldspulen, Graviationsgenerator), Entfernungen lassen sich in Flugstunden angeben, nervige Umrechnungen zwischen Entfernungen und Flugzeit am Spieltisch entfallen
    Nachteil: Fluff muss geändert, fliehen im Kampf ohne Neues Device (Feldflugverhinderer, siehe 7.) einfach
    Neutral: kein Kampf im Feldflug (nimmt etwas Spannung, streicht aber Extraregeln)
    2. Schilde funktionieren im Feldflug und sollten an sein
    Fluff-Begründung: Schutz vor Strahlung und sofortiger Schutz bei Feldflugabbruch
    Vorteil: vereinfacht REV-Berechnung und Treibstoffberechnung
    3. Sprungantrieb bekommt REV statt BEV
    Der REV deckt exakt die Aufladung des internen Energiespeichers in 10 Stunden. Diese ist damit eingepreist. Die GSTPV eines typischen Energiespeichers wird mit eingerechnet.
    Vorteil: Nervige Berechnungen am Spieltisch, alla können wir schon springen, wieviele Stunden müssen wir noch laden entfallen. Die Simulationisten können es mit den optionalen Energiespeichern ja immer noch genau rechnen und den Reaktor entsprechend herunterfahren, wenn die Zellen voll sind, bzw. noch 3 Stunden warten, wenn der Flug nur 7 Stunden gedauert hat. Für den Rest der Leute wird es deutlich einfacher.
    4. Energieabhängie Waffen bekommen einen REV.
    Basisregel: Da es keinen extra Energiespeicher mehr gibt, werden Waffen aus dem Reaktor versorgt und zwar aus dem Anteil der Feldspulen.
    Optional: Waffen behalten BEV für Leute die es simulationistischer mögen.
    Vorteil: Nerviges Batteriemanagment am Spieltisch im Kampf entfällt.
    5. Es gibt nur eine REV-Konfiguration.
    Basisregel: Alle Systeme sind immer an. Einzig die Feldspulen sind außerhalb des Feldfluges aus. Diese REV steht dem Kampf für die Waffen zur Verfügung. Idealerweise baut man also sein Schiff genauso, dass der Waffen REV = Spulen-REV. Wer im Kampf mehr braucht muss halt mehr RE vorsehen.
    Optional: Man kann am Reaktor bzw. REV drehen wie man will, muss aber alles nachrechnen.
    Vorteil: Das Gerechne mit verschiedenen REVs entfällt. Einzig aus der Operationsdauer, sei es nun Kampf oder Feldflug ergibt sich der Treibstoffverbrauch.
    6. Energiespeicher werden Optionalregel
    Energiespiecher werden in den BAsisregeln abgeschafft für Raumschiffe.
    Als Optionalregel für Leute die es simulationistischer mögen bleiben sie erhalten.
    Alle System mit BEV bekommen stattdessen einen REV, der das Nachladen des internen Batteriespeichers in einer vernünftigen Zeit simuliert. Der GSTPV eines Energiespeichers wird dem System zugeschlagen.
    Vorteil: Nerviges Batteriemanagment im Kampf, beim Gratsprung und bei TRTs entfällt.

    7. Einführung: Feldflugverhinderer
    Verhindert die Einleitung des Feldfluges bzw. unterbricht den Feldflug vorbeifliegender Schiffe innerhalb der Reichweite. Macht auch den eigenen Feldflug unmöglich.
    Legalität C, Reichweite in Abhängigkeit TL, Energieverbrauch ala Waffen (Basis REV aus Feldspulenanteil, Optional BEV), evtl. blockierbare Feldprojektor-GSTPV (um zu verhindern, dass ein popliger Starfighter ein Acamar-Schlachtschiff am Feldflug hindert)
    Vorteil: Macht Piraterie, Kontrollen durch Astropolice oder Raumstreitkräfte wieder plausibel.

    Ich bin gespannt auf Eure Kommentare. Falls Euch das zu einfach/zu wenig simulationistisch ist, bedenkt bitte die vorgeschlagenen Optionalregeln.

    #3680
    NOVAteam
    Verwalter

    Dein Elan in allen Ehren, du gehst aber zu weit:) Bei Update 2.1. geht es nicht darum, dass Raumschiffunterkapitel komplett neu zu schreiben, sondern lediglich 3, 4 komponenten zu überarbeiten. Ich selbst habe auch für eine NOVA 3.0 weitreichende ideen etc. aber die steht noch lange nicht an, wenn sie denn je realisiert wird. Es geht in update 2.1. nicht darum, alles über den Haufen zu werfen.
    Wie im anderen Thread erwähnt und dargelegt, lehne ich ein „Gleichmachen“ der Geschwindigkeit ab.

    #3726
    Jarod
    Teilnehmer

    Ich versuche gerade mit den aktuellen Regeln verschiedene Raumschiffe zu bauen und bin über ein paar Dinge gestolpert, die ich erwähnenswert halte (unter dem Aspekt der Vereinfachung und Überschaubarkeit – nicht unter Simulationsaspekten):

    Die Manöverierbarkeit/ Teilsteuerung durch Manövertriebwerke UND Feldprojektoren finde ich aufwendig, ich finde analog den Artifikantenregeln sollte eine Komponentenart eine Eigenschaft/ Attribut beeinflussen, also hier nur die Manövertriebwerke für die Teilsteuerung. Die Feldprojektoren würde ich mit den Feldspulen in eine Gesamtkomponente zusammenfassen. Dann gäbe es einen „FTL“ (faster than light) und einen „STL“ (slower than light) Antrieb mit je einer Komponentenart.

    Auf Raumschiffebene würde ich auch die Sensoren und Scanner in eine Komponente zusammenfassen, die dann die „sensorische Wahrnehmung“ durchführt. Auf der Spielerebene hätte man dann eben Handscanner und auf Raumschiffebene „die Sensoren“. Das muß nicht bedeuten, dass die unterschiedlichen rezeptorischen Varianten und Möglichkeiten verloren gingen ebenso die Reichweiten. Man würde einfach nur verschiedene Sensorenmodelle entwerfen, die alle im Bereich mehrerer 100 km andere (und/ oder mehr) Details messen als im Bereich mehrerer 100.000 km.

    Den Treibstoffanteil, den man bei der Schiffskonstruktion berücksichtigen muss finde ich gefühlt auch sehr sehr groß, dafür dass es um Kernfusion geht, bei der Atomkerne verschmolzen werden. Aber da müßten die mit mehr praktischer Spielerfahrung mal sagen, wie sich das bei ihnen in der Praxis macht.

    Dann möchte ich noch vorschlagen, die Panzerung nicht von den GSTPV abzuziehen, sondern „nur“ mit Gewicht und Preis zu berücksichtigen (die sich ja über die anderen Werte wie z. B. Geschwindigkeit/ Steuerung ja noch weiter auswirken). Nach meinem Verständnis sind Panzerplatten natürlich dreidimensional und haben daher natürlich auch Volumen, aber bei der Schiffskonstruktion, bei der ich Räume konstruiere und mit Funktionen und Komponenten fülle, stapel ich die Panzerplatten ja nicht in einem Innenraum, sondern „klebe“ sie an die Außenhülle, was mir innerhalb des Schiffes ja keinen Raum füllt oder „wegnimmt“. Konstruktionstechnisch böte das auch die Möglichkeit das Schiff durchzukonstruieren und am Schluß zu entscheiden wieviel Geld und Geschwindigkeit/ Manöverierbarkeit man bereit und in der Lage ist für zusätzlichen Schutz durch Panzerung einzutauschen. (Ähnliches würde ich analog übrigens auch für den Artifikanten vorschlagen)

    Ansonsten soll das jetzt aber nur als konstruktive Vereinfachungs-Idee auf ganz hohem bisherigem Niveau gesehen werden, da ich die Raumschiffregeln sonst sehr gut gelungen finde!

    #3727
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Artifikanten haben zwei Quellen für Kb (3, wenn man Jets als Bewegungsmodule behandelt). Auch ist der Feldantrieb streng genommen kein FTL-System. 😉

    Anyway, wenn man Manövrierbarkeit aus dem Feldantriebssystem heraus halten will, geht das jetzt schon, indem man nur einen einzigen Feldprojektor einbaut… was mich auf eine Idee bringt…

    Panzerung von den GSTP auszunehmen führt zu keinem wünschenswerten Ergebnis, da Tonnage bisher sehr viel weniger Auswirkung auf das Schiff hat, als GSTP.

    #3728
    Bernd
    Teilnehmer

    Bei den Feldprojektoren kann afaik nur einer installiert werden, der das Feld in jeder Richtung aufbauen kann.

    Bzgl. der Idee mit der Manövrierbarkeit : da bin ich von anderer Seite her schon am Basteln. Ich würde sie auch nur den Manövertriebwerken überlassen, da der Feldprojektor/-antrieb eigentlich eine zu lange Anlaufzeit benötigt, um ihn im Kampf sinnvoll einsetzen zu können. Das könnte auch ein paar Probleme lösen oder zumindest einfacher lösbar machen, die wir an anderer Stelle haben.

    Zur Panzerung : was derzeit gemacht wird, ist im Grunde „das Pferd von hinten aufzäumen“. Panzerung erhöht die Gesamtgröße und führt zu Massezunahme. Und ob ich jetzt 3-4 GSTP kleiner baue und die dann durch Panzerung auffülle oder gleich diese Zahl GSTP größer konstruiere und die Platten virtuell „hineinlege“, bleibt sich vom Ergebnis her absolut gleich.

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