[Nova Blues] Logbuch

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  • #4258
    Moritura
    Teilnehmer

    Session I Lagoda

    Unsere Reise begann so unspektakulär, wie man es sich nur vorstellen konnte. Qualifizierte Leute, gestrandet auf einem Planeten der das Wort Elend in seiner Existenz verkörperte. Wie sollte man an solch einem Ort Geld verdienen? Die schlechten Aufträge waren kaum zu überbieten, überall Hunger und die Banden stritten sich um den kümmerlichen Rest.
    So konnte man wohl unser aller Leben zusammenfassen, als ein Mann namens William Johnson hineintrat und mit der idealen Lösung winkte.
    Ein Schiff, eine noch unbekannte Crew und eine Menge Zeit dieses zu unserem Eigentum zu machen. Man kannte sich nicht und die Erwartungen waren niedrig angesetzt. Was sollte man an diesem Ort auch für Fachpersonal finden?
    Umso besser erschien uns die Auswahl: Zu Mir und Jack gesellten sich noch eine Söldnerin namens Syn, ein Techniker-Artifikant TRAE-Y und ein Mensch namens Henry Bischop (er sollte wohl den Handel und die Kommunikation übernehmen).
    Nach Unterzeichnung der Verträge begann der erste Marsch zum gemeinsamen Schiff und natürlich waren bereits ein paar schlecht ausgerüstete Diebe dabei es zu öffnen. Kein Problem für meinen Liebling. Durchlöchert waren sie keine Gefahr mehr.
    Uns stand nichts mehr im Weg.

    Ein Schiff, die Fahrkarte aus diesem Sumpf in die Freiheit.

    Serai

    #4337
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    Teilnehmer

    Session 2

    Die Gruppe durchsucht die Leichen und findet neben einer Schrotflinte und einer 9mm Projektilwaffe auch einen Laserschweißer. Nacheinander betreten alle das Schiff durch die Schleuse und findet in der Messe einen Computer mit Verbindung zum ExchangeNet sowie holografischer Darstellung.
    Danach untersuchte jeder für sich das Schiff. Syn ging ins Cockpit, Traey zur Werkstatt, Serai zu den Waffentürmen und Jack ging erst zu den Kabinen um für sich und Serai ein Zimmer zu reservieren und anschließend zur Krankenstation. Dr. Bishop hat sich ebenfalls umgesehen. Als sich alle wieder in der Messe einfanden, wurden die Aufträge im ExchangeNet durchgeschaut und auch angenommen. Syn fliegt das Schiff, während Jack und Serai ebenfalls im Cockpit sind und Jack sich mit Syn unterhält.
    Henry Bishop untersucht Handelsfragen auf unseren Zielplaneten und plant die Beschaffung von Nahrung zum Handeln.
    Direkt nach dem Gratsprung begegnen sie einem Schiff der Grimms Piraten, können jedoch weiterfliegen, bevor sie entdeckt werden.
    Auf Solvon angekommen, landet die Gruppe ca 5km von der Pur Humanitas Fabrik entfernt und Jackson und Henry begeben sich auf den Weg dorthin. Jemand stolpert den beiden vor die Füße, gefolgt von 3 Soldaten und trotz Jacksons Instinkten greifen die beiden nicht ein. Henry erklärt Jack ihre momentane Situation und dass sie kein Aufsehen erregen dürfen.
    Währenddessen bittet eine Frau mit kybernetischen Teilen Traey und Serai um Hilfe und Serai lässt sich die Situation erklären. Sie bittet um Transport der kybernetisierten Menschen da diese von Pur Humanitas unterdrückt werden. Trae bestimmt eine zusätzliche Möglichkeit der Lebenserhaltung für 5 Personen, wenn er das System überlastet.
    In der Fabrik angekommen, kann Henry bei Otto Acerman einen Preis von 4500 St pro Tonne Nahrungsmittel herausschlagen.

    #4385
    nymphadora
    Teilnehmer

    Das Schiff wird derweil angegriffen. Eine Rakete trifft das Schiff. Serai und Traey starten zum Gegenschlag und schießen zurück während Syn das Schiff startet und versucht es so heil wie möglich aus der Gefahr zu bringen. Dr. Bishop wird angefunkt, um einem Landeplatz für das Schiff bei Pure Humanitas zu erfragen. Dies ist möglich und so wird das Schiff in der Fabrik gelandet. Traey versteckt sich derweil im Maschinenraum, da er als Artifikant bei Pure Humanitas sich nicht allzu großer Beliebtheit erfreut und behält über die Außenbordkameras alles im Blick und scannt die Umgebung. Dr. Bishop wird zusammen mit der Fracht zum Landeplatz des Schiffes gefahren, wo die Fracht dann ohne weitere Zwischenfälle verladen wird. Jackson entscheidet sich zu Fuß den Weg zu bestreiten und – verläuft sich. Auf seinem Umweg findet er Kisten mit ZEichen des Skarabäussyndikats auf ihnen.

    Nach der Beladung des Schiffes macht sich die Crew auf dem Weg und fliegt nochmals zum vorherigen landeplatz zurück, in der Hoffnung die Gruppe kybernisierter Menschen zu finden. Die Gruppe, welche zur Schiffscrew besteht aus Lina, den 16-jährigen Ida und Fin sowie den Kindern Hella , Rinne und Jonko. Ida macht keinen gesunden eindruck, weswegen Jackson Heilungsversuche unternimmmt, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt sind. Auf dem Weg zu ihren nächsten Passagieren, sieht die Crew eine Autoverfolgungsjagd. Beherzt greifen sie ein und ziehen das verfolgte Auto mit dem Traktorstrahl ins Schiff. Das andere Auto wird mit ein paar Warnschüssen von der weteren Verfolgung abgehalten. In dem Auto befindet sich Tom Barns und Frau- die gesuchten Passagiere, welche nach Ilmatar zu bringen sind.

    #4423
    Moritura
    Teilnehmer

    Logbuch 4 Solvon

    Nachdem wir in einer heroischen Schleppstrahl-Rettungsaktion Tom Barnes und seine Frau Katrina an Bord geholt hatten, konnte der Flug nach Solvon endlich beginnen. Die Versorgung würde mit den zwei Passagieren noch schwieriger werden, also hofften wir, dass unsere Maschinen bis zum Ziel durchhalten.
    Wir hatten nun also eine Dame an Bord, die sich glücklicherweise mehr in ihrer Kabine aufhielt, als uns in unserer Arbeit zu stören. Barnes schien ganz in Ordnung zu sein, zumindest die paar Male als er sich blicken ließ.
    Neben Spielerunden mit den Kindern und einer Essensschlacht wurden wir auf eine Rettungskapsel aufmerksam. Von der Trieste hatte ich noch nie etwas gehört und uns schien es einstimmig zu riskant einen Blick hineinzuwerfen. Wir sollten den Flug so schnell wie möglich beenden, aber die Koordinaten konnte man sich ja zumindest speichern. So eine Rettungskapsel machte sich immer gut, wenn man Ersatzteile brauchte.

    11.Mai 2683 – 14 Uhr
    Während ich meine grandiosen Unterhalterfähigkeiten gerade an den Kindern demonstrierte, ertönte ein viel zu nervtötendes Geräusch, als das es sich um etwas harmloses handeln konnte. Natürlich war die Sauerstoffversorgung kurz vor dem Erreichen von Solvon zu Schaden gekommen. Um geeignete Räume für die sauerstoffarme Unterbringung zu finden, sahen wir uns auch endlich einmal auf dem Schiff um. Siehe da, 2 Rettungskapseln. Die Kinder, ein Teil der Crew und unsere lieben Gäste würden den Rest des Flugs also auf engerem Raum verbringen, aber dafür konnten wir weiteratmen.

    Auf Solvon angekommen, fluteten wir das Schiff erst einmal mit „frischer“ Luft, setzten unsere Passagiere ab und begaben uns zu den Hilfseinrichtungen. Wir konnten die Kinder ja schlecht auf unsere Reise mitnehmen und hier hatten sie wenigstens die Chance auf ein neues Leben. Unser Problemkind blieb weiterhin an Bord, damit wir zumindest das Ableben weiter hinauszögern konnten. Es musste bald eine Entscheidung getroffen werden.

    #4424
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    Teilnehmer

    Session 5
    Lasst mich Arzt, ich bin durch!

    Während sich die Gruppe aus T.R.A.E.-Y., Henry und Serai auf der Handelsstation daran machte unsere Einkaufsliste abzuarbeiten, wollte ich mit Syn sprechen. Es ist selten und immer wieder aufregend, wenn ich einen anderen freien Wandlerchamäleoniden treffe. Da Syn lieber schlafen wollte und meine Versuche ignorierte, entschloss ich mich zu einem kleinen Spaziergang. Um mich einfacher in der Menge bewegen zu können, nutzte ich dafür meine menschliche Form. Ich begann also mich etwas umzuhören. Anscheinend waren der Kampf in Miyagi und die neue Handelsmöglichkeit in Arar überall bekannt und von großem Interesse. Ich war noch nicht lange unterwegs, als mir Serai einen Stream eines Straßenkampfes schickte. Zum Glück hat sie nur gewettet anstatt sich wie sonst einzumischen. Ich bin gespannt, ob sie gewonnen hat…
    Im Schaufenster des Ladens mit dem treffenden Namen Bounty Hunters habe ich verschiedene Steckbriefe durchgeschaut. Überraschenderweise konnte ich unsere ehemalige Passagierin Cathrina Williams identifizieren, gesucht wegen Einbruchs, Spionage, Diebstahl und Mord für satte 5 Mio. D$. Gleich daneben gab es das Bild eines Artifikanten „the Ace of Spades“ mit glorreichen 20 Mio D$ Kopfgeld. Was der wohl angestellt hat? Der Steckbrief gab leider wenig Informationen preis. Ich informierte die anderen über meinen Fund und laut Henry kann uns nur Mr. Barnes selbst weiterhelfen, der wohl bei Syndicate Starlines arbeitet.
    Plötzlich bekam ich einen Videoanruf von Syn, die mich nicht auf dem Schiff finden konnte. Zu meinem Entsetzen war sie auf der Krankenstation und hielt es für eine gute Idee an meinen Gerätschaften rumzuspielen. Als sie mir den Beatmungsschlauch der kleinen Ida in die Kamera hielt und ich im Hintergrund ein Röcheln vernahm, brach ich in Panik aus. Noch während ich Syn eindringlichst auf die Wichtigkeit des Schlauchs aufmerksam machte, rannte ich bereits zurück Richtung Loki.
    Mein Spurt fand ein jähes Ende, als ich gegen etwas großes, schweres… und metallenes knallte. Ich fand mich auf dem Boden sitzend wieder und ein Blick nach oben zeigte mir, in wessen Schatten ich mich gesetzt hatte: Es handelte sich um einen Tokmarden, der wenig erfreut schien, dass ich ihn überrannt, oder eher angerannt, hatte. Er packte mich mit seinen Greifarmen und verbalisierte seinen Unmut. Meinen Versuch ihn mit meinen Messern ins Sensorfeld zu stechen verhinderte er und spritzte mir ein Muskelrelaxanz. Ganz beiläufig fegte der Tokmarde mein Messer aus der Luft, welches seine neue Anwendung als Wurfgeschoss gefunden hatte. Die Droge ließ mich erschlaffen und der Tokmarde begann mich hinter sich herzuziehen. Ich nutzte meine letzten Kraftreserven, um mein verbleibendes Messer in seinen Greifarm zu rammen und ihn durch den Elektroschock außer Gefecht zu setzen. Leider habe ich mich damit auch selbst erwischt… Dieses Messer ist der einzige Grund, warum ich noch lebe. In Geschichten bekommen derart großartige Waffen stets Namen, also taufe ich mein Caniwe auf den Namen Ulna. Ich werde dir einen neuen Partner finden, Ulna.
    Jedenfalls setzen meine Erinnerungen wieder in der Krankenstation ein, eine Situation, die ich lieber vergessen würde. Die Droge brannte in meinem gesamten Körper und niemand der anderen schien mir fähig genug ein geeignetes Gegenmittel zu finden und auch zu verabreichen. Erst als die Schmerzen nachließen, fiel ich einen tiefen Schlaf.
    Wie mir Serai später erzählte, hatten sie einen ansässigen Arzt gefunden, der mir ein paar Naniten verabreichte und anbot Ida zu operieren. Ich hoffe der kleinen geht es gut. Dr. Bishop hat indes den Inhalt unseres Frachtraumes in Geld umgewandelt.
    P.S.: anscheinend hat T.R.A.E.-Y. wohl den Tokmarden mit Ulna getötet, als er mich gefunden hatte. Ein großartiger Kerl!
    P.P.S.: Ich muss Ulna dringend von ihm zurückholen und ihm klar machen sie nie wieder zu entwenden!

    #4498
    nymphadora
    Teilnehmer

    Er ist Arzt, rettet ihn

    Nachdem der Schiffsarzt gerettet wurde und erholt wurde beratschlagte die Gruppe, welche Aufträge angenommen werden. Der Arzt hat anscheinend wird sich anscheinend doch nicht so schnell erholen wie gedacht. Während der Besprechung kam er in die Messe und fragte panisch nach seinem Messer, ging dann allerdings einfach ohne ein weiteres Wort wieder ab. Dr. Bishop kontaktierte alle Auftraggeber um Informationen über genaue Details und Entlohnung der Aufträge einzuholen. Es wurde zunächst beschlossen, das Auto von Tom Barns auszuladen. Traey, Bishop und Serai fuhren das Auto zu Herrn Barns, während Syn weiter Jack zu beaufsichtigen. Dieser wurde nämlich anscheinend immer noch von Tokmarden gesucht.
    Dann konnte die Crew starten. Es wurde entschieden, den Transportauftrag von Sampo nach Loska anzunehmen und gleichzeitig einem gewissen Bliquibin zu helfen, seine verschollene Handelskapitänin zu finden. Auf dem Weg wollten wir noch versuchen, die verlorene Cassopeia aufzuspüren
    Am 14. Mai flogen wir also zunächst zum 28-Kappa Asteroiden, dem letzten bekannten Aufenthaltsort der Cassopeia. Als Traey die dort liegende Mine scannt, entdeckt er in den tiefen Minengängen zahlreiche Frachtkisten, die durchsucht werden wollten. Syn landet also an der Dockingstation. Glücklicherweise scannte Bishop die Umgebung nochmals und konnte uns so vor der vorliegenden radioaktiven Strahlung warnen. Traey, Serai und Jack gingen dann also mit Raumanzügen bewaffnet auf den Planeten. Beziehungsweise – Jack flog. Mit der Gravitationslosigkeit kam er nicht klar. Traey griff sofort ein und Jack konnte abermals gerettet werden bevor er in die Weiten des Weltalls verschwinden konnte. Nachdem der Eingang nach einigen Versuchen geöffnet werden konnte, eröffnete ein Bild des Grauens – überall Leichen. Dies konnten auch Dr. Bishop und Syn über den aufgebauten Livestream mitverfolgen. Auch im nächsten Raum, anscheinend früher mal ein Essensraum gewesen, befand sich eine weitere Leiche, die durch die Luft flog. Allgemein schien es, als ob Piraten alles entweder getötet hatten, was sich noch bewegen konnte und sich dann alles unter den Nagel gerissen hatten, was nicht niet und nagelfest war.
    Bishop und Syn beschlossen weiteres über Bliquibin in Erfahrung zu bringen, während die anderen die Mine durchsuchten. Sie erfuhren, dass Kapitänin Quamla als letztes auf ihrem Schiff, welches sich gerade in Kiruna befand, gesichtet wurde. Der Angriff wurde von einem gewissen Friedrich von Ohlberg angeführt. Diesen Namen war Syn bekannt als der Deckname ihres ehemaligen Crewmitglieds Face.

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