[Bossa Nova] Logbuch

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  • #2867
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Zusammenfassungen der vergangenen Sessions.

    #2871
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #1 – Crashing Csárdás

    Der Raumkreuzer „Sophia Cordelia“ raste mit einem drittel der Lichgeschwindigkeit durchden leeren Raum. Nahezu alle der 175 Passagiere an Bord schliefen und nur wenige der 25 Angestellten der Fluggesellschaft waren zur Wache auf ihrem Posten. Auf ihrem Weg aus der zentralen Zone in die Weiten des Marginums hatte das Schiff seine letzten Halt in ahmandischen Gefilden vor Tagen passiert und kreuzte auf seinem Weg zur nächsten Station die gesetzlosen Systeme des Valbaro Rift.

    John Bredford

    John „Fluffy“ Bredford, einer von vier Bordingeneuren der Sophia Cordelia hatte eine lange Nacht hinter sich. Zwar ersparten ihm die Nachtschichten die Aufmerksamkeit des verhassten Chefingeneurs, doch das änderte wenig an seiner Überzeugung, dass man ihn zur Strafe auf diese Route versetzt hatte. Es bestand der generelle Konsens, dass das sie entweder stinklangweilig war, oder tödlich.
    Das Aufleuchten der Warnlichter der Reaktorkontrolle verhieß immerhin etwas zu tun. Die Geräte hatten eine Exotische-Materie-Reaktion festgestellt. Fluffy kannte das Protokoll: Reaktorneustart. Und er kannte die Doktrin: Keine Verzögerungen.
    Unwillig die Verantwortung für die Entscheidung selbst zu tragen, kontaktierte der Techniker den Piloten, der ihn genauso verantwortungsscheu weiter verwieß. Als er schließlich den Kapitain an die Strippe bekommen hatte, war dieser nicht nur heftig verkatert, sondern auch ziemlich erbost und verwieß die Entscheidung wiederum an den Chefingeneur.
    Fluffy entschied für das Protokoll und gegen die Doktrin. Und natürlich lag er damit in jemandes Augen falsch. Kaum verließ das Schiff den Feldflug, meldete sich ein ungehaltener Chefingeneur und fragte nach dem Grund. Immerhin konnte Fluffy seinen Vorgesetzten bewegen sich die Daten selbst anzusehen, doch der Chefingeneur kam zu einem anderen Schluss und befahl die wiederaufnahme des Fluges. John Bredford protestiterte nicht, er hatte die Verantwortung abgegeben.

    Claire Norris

    Die Uhr an der Kabinenwand zeigte sechs Uhr Schiffszeit. Die junge Halbxeracor setzte sich im Bett auf und starrte durch das Kabinenfenster in die schwarze Leere des Alls. Es war nicht ihre Kabine. Natürlich nicht, sie hatte keine Kabine auf diesem Schiff. Aber in Ahmand hatte man ihr sehr deutlich gemacht, dass sie die Gastfreundschaft überstrapaziert hatte und so saß sie nun auf diesem Schiff, in einem fremden Bett dessen Besitzer zu betrunken gewesen war um noch etwas mit ihr anfangen zu können und wurde langsam wach.
    Hinter sich hörte sie leises Atmen, ruhig und unregelmäßig. Nein, regelmäßig. Bei dem Gedanken das hinter ihr zwei Personen im Bett lagen schauderte sie. Sie hatte definitiv nicht genug getrunken um einen besoffenen Kerl mit zweien zu verwechseln. Ein Blick über die Schulter ließ sie erstarren. Definitiv nicht genug, um einen besoffenen Kerl mit zwei FRAUEN zu verwechseln.
    Ein sanftes Zittern ging durch den Rumpf des Schiffes. Claire sammelte ihre wenige Habe zusammen und zog sich an, wohl darauf bedacht nicht allzu viele Geräusche zu machen, dass sie sich wieder aufs Bett gesetzt hatte, um ihre Schuhe anzuziehen, merkte sie erst, als sich ein verlangender Arm um sie schlang, und versuchte sie zurück ins Bett zu holen. Vorsichtig befreite sich die junge Frau und ging zur Tür, die sich viel zu laut öffnete, ehe sie die Kabine verließ.
    Nur um kurz darauf wieder hinein zu gehen. Die beiden Frauen auf dem Bett langen ineinander gekuschelt. Sie machte sich daran die Kabine zu durchsuchen, während die „Sophia Cordelia“ erneut erzitterte. Ein kurzer Blick in den Schrank enthüllte blankes Chaos, doch in den Nachtschränkchen fand die hungrige Frau, wonach sie gesucht hatte: Einen Credstick. Und ein Tagebuch. Sie steckte beides ein und verließ zum zweiten mal die Kabine.
    Im Gang kam ihr ein Stuart entgegen, der sich umgehend nach ihrem Wohlbefinden erkundigte. Er erklärte ihr auch den Grund für das Zittern des Schiffes – eine Kurskorrektur, wie er sagte – und es fiel Claire nicht schwer, einen Tee auf Kosten des Hauses für sich heraus zu schlagen.

    Roger Smith

    Das sanfte Tschirpen der Türkontrolle weckte den Halb-Novat aus seinem Schlummer. Ein Blick auf die Uhr enthüllte die Schiffszeit: 06:00 Uhr Morgens. Verschlafen erhob er sich und öffnete die Tür, vor der einer der Stuarts stand. Dieser entschuldigte sich verlegen und bat den Mediziner, bei einem Zwischenfall auf der Krankenstation behilflich zu sein, ein Zwischenfall, der sich wenig später als ein Schiffsarzt mit heftiger Lebensmittelvergiftung heraus stellen sollte.
    Nach kurzer Suche fand der Halb-Novat sowohl Brechmittel als auch eine Dosis Regenerationsnaniten im Bestand der Krankenstation und brachte beide zu vorgeblich medizinischen Zwecken an sich. Er verabreichte das Brechmittel, ergötzte sich am Ergebnis und verordnete dem Arzt einige Stunden Ruhe.
    Als er kurz darauf die Krankenstation verlassen wollte, erinnerte ihn der Stuart höflich an die Naniten, die zurückzugeben er vergessen hatte, nachdem sie – glücklicherweise – nicht notwendig gewesen waren.

    Auf dem Gang vor der Station traf Roger auf Claire, immernoch in Begleitung des Stuarts, der ihr Tee versprochen hatte und im Laufe der kurzen Konversation stand auch ein Morgentee für den Arzt im Raum.
    Ein Ruck schüttelte das Schiff. Noch ehe sie die Messe erreicht hatten, hallten Sirenen durch die Gänge. Fluffy hatte die Anweisung seines Vorgesetzten wider besseren Wissens aktzeptiert und nun, da sich die Reaktion statt zu verschwinden selbstständig machte, war es in seinen Augen Zeit die Kurve zu kratzen.
    Der Stuart wies Roger und Claire den Weg zu den Rettungskapseln. Gegenüber den anderen Passagieren im Vorteil, da bereits wach und angekleidet, erreichten die beiden die Kapseln als erstes, geschlagen nur von dem Schiffstechniker, der den Alarm ausgelöst hatte.
    Trotz Alarm waren die Kapseln noch nicht frei gegeben, daher entschied sich Fluffy kurzerhand, das System zu überbrücken und eine der Kapsel manuell zu öffnen. Er winkte die beiden hinter sich herein und löste die Abschusssequenz aus, kaum das die sie das Innere betreten hatten.

    Erst eine halbe Minute später realisierte Roger, dass die Rettungskapsel Platz für sieben weitere Personen bot, während die drei durch das einzige Fenster der Kapsel auf die stille Sillouette der Maria Cordelia blickten.
    Nach drei Minuten wurden weitere Rettungskapseln abgesprengt, nach fünf begann sich das Heck des Schiffes gefährlich zu wölben, doch die schweren Panzerplatten hielten das Schiff selbst dann noch zusammen, als es rot glühend aus dem Blick der drei Gestrandeten verschwand.

    Beinahe sechs Stunden dauerte der Flug der Kapsel zu einem nahen Planeten, sechs Stunden nur erträglich gemacht durch die reich ausgeschmückten und nicht ganz jugendfreien Geschichten der Halbxeracor, interessant genug um von der ständigen Lebensgefahr abzulenken.
    Doch es war längst nicht ausgestanden. Fluffy tat sein bestes, um die Kapsel ordentlich zu landen, es gelang ihm jedoch kaum – immerhin verfehlte er das Meer, stattdessen traf die Kapsel eine Felsformation mitten in einer riesige Steppe, ehe sie dutzende Kilometer über das flache Land taumelte, und schließlich in einer Baumgruppe zum liegen kam. Während Fluffy und Roger in ihren Geschirren ordentlich durchgeschüttelt wurden, schien die Angelegenheit für Claire eher eine sportliche Übung zu sein.
    Letztendlich verweilte die Kapsel in einer Position, die Roger und Fluffy in ihren Harnischen praktisch von der Decke hängen ließ. Während Roger von Claire befreit wurde, die beim versuch ihn zu fangen unter ihm zusammen brach, entschloss sich Fluffy es selbst zu versuchen, stürzt ab und brach sich mehrere Rippen.
    Nachdem der Mediziner den Techniker mit Hilfe der an Bord befindlichen medizinischen Ausrüstung – darunter Regenerationsnaniten – versorgt hatte, entschloss sich die Gruppe, die Umgebung zu erkunden. Abgesehen von reichlich Nebel und Bäumen zwischen 5 und 15 Minuten in jede Himmelsrichtung fand sich jedoch nicht viel.
    Abgesehen davon hatten sie sich verlaufen und nur die Tatsache, dass die Raumanzüge einander orten konnten, erlaubte es Roger und Claire zu Fluffy und der Kapsel zurück zu finden.
    Zu allem Überfluss stellte Fluffy fest, dass die Kapsel kein Notsignal sendete, konnte jedoch die Ursache nicht verorten, bis ihn Roger auf ein rießiges Loch in der Außenhülle der Kapsel aufmerksam machte, genau an der Stelle, an der die Kommunikationssystem hätten sein sollen.

    Der Doctor versuchte inzwischen anhand seiner Funde die Position der Gruppe zu schätzen – keine leichte Aufgabe da niemand eine Ahnung hatte, in welchem System die Sophia Cordelia havariert war. Alles deutete auf einen Steppenplaneten hin, dessen Tageszyklus in etwa doppelt so lang war, wie der der Erde und sie waren gegen Abend gelandet. Eine eisige Nacht stand bevor.

    Doch nicht nur das, weitere Erkundungen am nächsten Morgen brachten keine Spur des Komrelais zutage und auch wenn Claire und Roger durchaus Hinweise auf tierisches Leben fanden, begegnete ihnen kein einziges. Es musste eine Entscheidung getroffen werden: Die Kapsel zerlegen, um einen Signalverstärter zu improvisieren, der wenigstens einen Notruf systemweit absetzen konnte, oder se intakt lassen und abwarten, wer kommen würde um sie zu retten.

    In Abwesenheit der Anderen zerlegte Fluffy mehrere Raumanzüge, um die intergrierten Comlinks zusammenzuschalten, hat jedoch wenig Glück. Schließlich jedoch gelingt es ihm immerhin, etwas zusammenzuschustern, dass gut die dreifache Sendeleistung der Anzüge hat – an sich nicht genug, erweißt es sich später als wichtige Komponente des Transmitters für das Notsignal.
    Außerdem entschloss er sich nach Zusammenstößen zwischen den anderen beiden, die Waffen an Bord der Kapsel ihrer Munition zu berauben und diese in der Nähe zu verstecken – ein Plan der vor allem deshalb fehl schlägt, weil eine Brotkrumenspur aus Patronen gut sichtbar zum Versteck führt, das von Claire kurz nach der Rückkehr gefunden wird.

    In einem letzten verzweifelten Versuch das Komrelais doch noch zu finden, senden Roger und Fluffy die deutlich Hitzeresistentere Claire in die Mittagshitze um den ursprünglichen Aufschlagsort der Kapsel und damit das Kommunikationsrelais zu finden. Zwar erreicht sie den einsamen Felsen, doch außer einem Klumpen verbogenen Blechs und zusammengeschmolzener Kabel findet sie nichts.

    Die Nacht vergeht nicht ohne Reibereien, schließlich setzt Fluffy dem Doktor seine Waffe an die Stirn und droht sie zu benutzen – nur um fest zu stellen, dass der Lauf vor seinen Augen zu Pudding zerfließt.

    Die Morgensonne entschärft die Spannungen und man konzentriert sich wieder auf das gemeinsame Ziel. Die Kapsel wird ausgeschlachtet und Fluffy arbeitet mit dem Doktor am Bau des Relais, während Claire die inzwischen wieder Metall gewordenen Reste des Revolvers futtert. Schließlich ist das Relais nicht nur einsatzbereit, sondern sogar tragbar und leistet deutlich mehr, als sich Fluffy erhofft hatte.

    #2891
    Moritura
    Teilnehmer

    Session 2

    -Die Leiden der jungen Nymphadora-
    Nymphadora
    An Bord der frisch gestohlenen und eben erst umbenannten „Primadonna“ steht die Chamäloidin vor einem Problem. Den metonoidische Bogen – den sie sich unter den Nagel gerissen hatte, bevor Calypso die Kapitänskajüte für sich beanspruchte, brauchte ein Versteck. Ein Gutes, denn den anderen Beute vorzuenthalten galt dem Rudel als schwerer Verstoß gegen den Kodex. Doch die Angst vor Strafe war leichter zu ertragen, als der Gedanke die elegante Waffe wieder her zu geben, und so schlitzte Nymphadora ihre Matratze auf um den Bogen darin zu verbergen. Es gelingt ihr leidlich und nur durch schieres Glück gelingt es ihr, ihr Tun vor Face zu verbergen, mit dem sie eine Kabine teilt. Dieser ist von ihrem Verhalten zwar verwirrt, aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um etwas zu bemerken. Nach seinem Verschwinden überarbeitet sie das Versteck erneut und ist erfolgreich. Gerade fertig, beschleicht sie der Gedanken eines Problems. Zwar ist der Bogen sicher, doch sie besitzt keine Pfeile. Einfache Logik führt sie zurück zur Kapitänskajüte, die jedoch verschlossen ist und von dort in den Frachtraum, in dem sie zwei auffällige Kisten entdeckt, die mit fremdartigen Symbolen verziert sind. Sie bricht die verschlossene Kiste mit hilfe ihrer Materieflussmanipulation auf und findet, was sie gesucht hat: Ein Bündel Pfeile metonoidischer Bauart.
    Auf dem Rückweg kommt es zu einer Begegung mit Suits. Nymphadora versucht zunächst sich zu verstecken, scheitert jedoch und schlägt den jungen Mann mit einem Mentalangriff bewusstlos. Sie schafft es, Suits unbemerkt in dessen Kabine zu bringen und lässt ihn mittel Mentalmanipulation glauben, er hätte zuviel getrunken – eine Geschichte die sie auch dem Doctor auftischt, der wenig überrascht ist. Natürlich müssen auch die Pfeile in ein sicheres Versteck: Die Matratze.
    Beim gemeinsamen Abendessen tauscht die Crew Geschichten aus und man feiert einander für die Arbeit am Diebstahl des neuen Schiffes. Das Gespräch kommt auf die zwei Frachtkisten, die noch ungeöffnet im Laderaum stehen. Natürlich meldet sich Nymphadora freiwillig und berichtet wenig später, nichts wertvolles gefunden zu habe und zieht sich zum Schlafen zurück.
    Eine Matratze voller Pfeile erweißt sich als schlechte Liegestatt, mitten in der Nacht wird der Chamäloide von einem schmerzhaften Stich in den Rücken geweckt. Face, durch ihren Aufschrei geweckt, ist sogleich zur Stelle, wird jedoch von Nymphadora zurückgewiesen, die fürchtet ihr Verrat könnte auffliegen. Als sie sich aufrichtet um ihre Fitness zu demonstrieren, reißt der Pfeil eine noch größere Wunde und allem Widerstand zu trotz muss sie sich letztlich ihrem Schicksal ergeben.
    Als Nymphadora wieder erwacht, ist Calypso bei ihr. Der Schakal der Silbernen Hand ist tief getroffen vom Verrat ihrer Schülerin, mehr noch, weil Nymphadora selbst im Angesicht aller Beweise noch versucht ihre Tat abzustreiten und sie Suits in die Schuhe zu schieben. Ein übewältigender geistiger Schlag bläst ihr erneut die Lichter aus. Als das Licht wieder in Nymphadoras Welt findet, sitzt sie in einen Raumanzug gepackt in einer Luftschleuse der Pirmadonna. Calypso legt ihr den Bogen und sogar die Pfeile in die Arme, ehe sie die äußere Luftschleuse öffnet und die Chamäloide hinaus stößt.

    Unterdessen bei der Chaostruppe

    Die Entscheidung der besten Wanderrichtung fiel ihnen schwer. Wie sollte man auch auswählen, wo man im Notfall sterben möchte. Die Felsformation versprach aufgrund der Wetterlage Höhlen aufzuweisen und so zogen sie mit viel Gepäck los, um stundenlang durch die Steppe zu wandern.
    Die Versorgung sollte noch eine Weile ausreichen und die Schutzanzüge boten zumindest temporär Schutz und eine Trinkwasserversorgung. Die Temperatur sanken und Claire befürchtete schon kalte Füße zu bekommen.
    Nach den ersten 6h entschieden sie eine Pause einzulegen und Stärkung zu sich zu nehmen, solange es noch ging. Roger machte den wunderbaren Vorschlag nun an Tempo zuzulegen, nachdem er und Fluffy der Meinung waren bald das Ziel erreicht zu haben. Hätten sie Claires Einschätzung nicht ignoriert, wäre ihm vielleicht das Folgende erspart geblieben. Auf seinem Weg scheiterte Roger nämlich an einer Kuhle, die ihn hart auf den Boden aufschlagen ließ und für viel Belustigung bei seinen Gruppenmitgliedern sorgte. Er hinkte eh schon hinterher und diese Aktion bescherte ihm auch noch einen kaputten Fuß. So mussten die guten Naniten wieder herhalten, um das Vorankommen nicht allzu lange zu behindern.

    So wanderten sie noch einige Stunden weiter, bevor sie sich für eine längere entschieden. Auch Roger hatte es plötzlich nicht mehr ganz so eilig, denn sowohl er als auch Fluffy erkannten ihren Fehler: das Gebirge war kaum merklich näher gekommen während der letzten Stunden. Es waren noch mindestens 8 weitere Stunden Marsch. Claire suchte sich in der näheren Umgebung einen Fels, den sie als Sitz und Lehne nutzen konnte, Roger, der die Idee teilte, gesellte sich schnell zu ihr. Fluffy hingegen setzte sich einfach mitten ins Gras.
    Und das war auch gut so: Es verstrichen ein paar Minuten, in denen alle kurz ein Nickerchen hielten, als sich etwas dem Planeten näherte. Es war die „Primadonna“ die in ca 1-2 km Entfernung zur Gruppe 50m über dem Boden zum stehen kam. Fluffy wurde durch das Rauschen der Triebwerke geweckt und kontaktierte sofort die beiden anderen, die – gemütlich hinter ihrem Stein schlafend – noch nichts bemerkt hatten.
    Zusammen beobachteten Sie wie eine Schleuse geöffnet wurde und etwas zu Boden fiel. Sofort versuchte Fluffy auf allen bekannten Notfrequenzen einen Hilferuf abzusetzen. Und er bekam eine Antwort, mit der er nicht gerechnet hätte: eine weibliche Stimme drang an sein Ohr und sagte „Viel Spaß beim Überleben!“ bevor die Verbindung unterbrochen wurde. Fluffys Versuche erneut Kontakt aufzunehmen blieben fruchtlos und letztlich entfernte sich das Schiff genauso schnell wie es aufgetaucht war und ließ die drei in dieser Einöde zurück.

    Der Stand-Off

    Nymphadora konnte ihren Sturz ohne große Probleme abfangen und stand nun in hüfthohem Gras. Sie wusste, dass das Schiff gleich starten würde und beeilte sich aus dem Gefahrenbereich herauszukommen bevor sie zu Asche verbrannt würde.
    Natürlich neugierig geworden, rannten Fluffy, Claire und Roger zu der Stelle an der das Schiff eben noch schwebte. Sie mussten herausfinden, was aus dem Schiff geworfen wurde. Obwohl es finstere Nacht war konnte die Gruppe die Umgebung gut absuchen, denn beim Start hatte das Schiff Teile der Steppe in Brand gesteckt.
    Nymphadora konnte im Dunkel 3 Gestalten ausmachen, die sich ihr näherten und so versteckte sie sich im Gras und beobachtete die Schatten. Als die Wesen ihren Abwurfpunkt erreicht hatten, erkannte sie 3 humanoide Gestalten in Raumanzügen. Unschlüssig ob sie ihnen trauen könnte, blieb sie versteckt. Schließlich wollte Calypso sie auf einem unbewohnten Planeten absetzen, sie wäre sicher nicht so dumm Nymphadora neben einer Siedlung abzuwerfen. Und so versuchte Nymphadora die drei Fremden mithilfe ihrer Materiamanipulation in einem Feuerkreis einzufangen. Der erste Versuch scheiterte kläglich: sie erreichte nur, dass die Gräser im Umkreis der Gruppe umknickten und leicht zu kokeln begannen.
    Aufmerksam durch das was um die Gruppe geschah, suchten Claire und die anderen nach dem Ursprung der umgeknickten Gräser.
    „Verdammt“ dachte sich Nymphadora, als sich ihr eine der Gestalten nun gefährlich näherte. „Diesmal muss es klappen!“ Tatsächlich gelang es ihr beim zweiten Versuch die drei in einem Feuerkreis zu fangen. Das war Nymphadoras Chance! Fliehen oder Informationen aus den Wesen herausquetschen? Sie entschied sich für letzteres, stellte sich auf und richtete ihren Bogen auf die Gruppe.
    Geschockt durch das plötzliche Feuer und die Gestalt die plötzlich einige Meter entfernt im Gras stand, zogen Fluffy und Roger ihre Revolver. Claire brachte etwas Abstand zwischen sich und die neue Gestalt, achtete gleichzeitig aber darauf aus jeglicher Schusslinie zu verschwinden.
    Nachdem sich Fluffy und die Gestalt, eine Frau wie sie inzwischen wussten, einige Male gegenseitig zum Niederlegen der Waffe aufgefordert hatten und Claires Beruhigungs- und Verhandlungsversuche ignoriert wurden, schnappte Roger vor Nervosität über. Noch nie hatte er sich in einem echten Kampf befunden oder gar eine Waffe auf ein anderes Lebewesen gerichtet. „Ich bin doch nur Wissenschaftler!“ schoss es ihm durch den Kopf und er feuerte einen Warnschuss direkt vor die Füße der Fremden.
    Nymphadora hingegen war im Kampf geübt. Kaum dass der Schuss gefallen war, identifizierte sie einen der beiden Männer als Täter und wusste, was sie zu tun hatte um ihr Leben zu retten, bevor der nächste Schuss vielleicht nicht mehr daneben geht. Sie nutzte ihre mentalen Kräfte und knockte den Typen aus.
    Die Panik in Fluffy und Claire stieg, als ihr Gefährte plötzlich ohne irgendeine Erklärung neben ihnen umfiel. War er tot? Oder nur bewusstlos aus Angst? Fluffy forderte die Frau mit dem gespannten Bogen sofort auf ihre Waffe niederzulegen, sonst würde er schießen. Während sie ihre Waffe niederlegte, steckte auch Fluffy seinen Revolver weg, denn er erkannte, dass es vernünftiger war ohne weitere Drohungen zu verhandeln.
    Nicht, dass Claire das von Anfang an gesagt hätte…

    #2983
    Wuschel
    Teilnehmer

    Session 3

    – Paranormal Activity (?) –
    Nachdem die Waffen niedergelegt wurden machte sich Claire daran Roger auf Ihre bekannt liebevolle Art zu wecken, indem sie ihn wach schlug. Nach einem kurzen Diskurs, der daraufhin zwischen Roger und Nymphadora ausbrach stellte sich diese der Gruppe als Face vor. Die Verwunderung über diesen Namen hielt sich aufgrund des Feuers und des herrschenden Zeitdrucks in Grenzen und so machte sich die Gruppe auf den weiteren Weg. Face war verwirrt vom wilden Gestikulieren der Truppe, bis sie endlich auf die Idee kamen ihre Comlinks auf dem selben Kanal zu benutzen. So liefen sie 6h, als Roger vorschlug eine Pause zu machen, jedoch wurde er in diesem Vorschlag schnell von John, Claire und Face überstimmt, da es nur noch 2 Stunden bis zum Berg waren. Diese Abstimmung, sollte sich jedoch kurze Zeit rächen, da Roger nach 30 Minuten weiteren Marsches einfach umfiel. Besorgt um ihn setzten ihn Face und Fluffy auf und nahmen ihm den Helm ab. Zu Ihrem Erstaunen sahen sie einen knallrot angelaufenen Halb Novaten. Während Face und Fluffy nicht wussten was sie machen sollten, traf Claire die intuitive Entscheidung ihm Wasser und Zucker zukommen zu lassen. Nach ca. 20 Minuten an der Luft bei -1°C kam Roger allmählich zu sich und beschwerte sich zur Überraschung aller Anwesenden darüber, dass ihm heiß war. Nach einem kurzen Check der Sensoren stellte Fluffy fest, dass die Heizung des Anzuges defekt war und die Außentemperatur für die Innentemperatur hielt, weswegen der Anzug nach kurzer Diskussion in Claires Besitz überging. Wohl gewärmt, beziehungsweise endlich angenehm gekühlt vergingen die letzten 1,5 Stunden Marsch ohne weitere zwischenfällt und man erreichte den Berg. Nach kurzer Diskussion wurde beschlossen, dass man sich, verbunden über die Com-Links, auf Schluchtsuche begeben sollte und Claire zeigte eines ihrer versteckten Xeracor-Talente. Sie schlug gegen den Fels und wies Fluffy & Face eine Richtung zu, in der sie eine Schlucht vermutete. Während die beiden sich auf den Weg machten entdeckte Roger Tierspuren. Eine Theorie, die sich schnell bestätigen sollte, da die mittlerweile an der Schlucht angekommenen Face & Fluffy dort verdächtige Geräusche hören, die ihrer Meinung nach vielleicht Tierstimmen sein könnten. Unsicher, um welche Art Tier es sich handeln könnte begaben sich beide in eine defensivere Grundhaltung, bis Roger über Funk eine entwarnende Vermutung preisgab, dass es sich wohl um Vögel handele. Nur mäßig beruhigt baten Face & Fluffy die beiden doch zu sich, da man in der Schlucht eh Zuflucht suchen wollte und die beiden zudem etwas erspäht hatten, was eine Höhle zu sein schien. So machten sich auch Roger und Claire, letztere nachdem sie noch einen hübschen Stein aufgesammelt hat, auf den Weg zur Schlucht
    Zu viert machten sie sich auf den Weg zur Höhle, welche höher in einem Steilhang lag. Dort angekommen entledigten sich der Forscher und die Halb-Xeracor der Schutzanzüge und begaben sich, mit Scanner und Schusswaffen ausgerüstet, hinauf zur Höhle, während das ungleiche Duo aus Piratin und Techniker die Stellung hielt und Face von Fluffy auf den aktuellsten Stand, die Geschichte des Trio Infernale betreffend gebracht wurdet.

    In der Höhle angekommen machte das Erkundungsteam einen grausigen Fund, zumindest saht Roger diesen, während sich Claire auf ihre anderen Sinne verlassen musste. Sie fanden dort eine stark verweste Leiche einer armen Seele in einer Kampfrüstung, mit einem ihnen unbekannten Symbol, die dort erschossen wurde. Das ließ zumindest das faustgroße Loch im Brustkorb vermuten. Nachdem sie die Leiche eingehend untersucht hatten begannen sie sie in Richtung des Höhleneinganges zu ziehen, jedoch nicht ohne diabolisch dabei zu grinsen.

    -Währenddessen vor der Höhle-
    Nachdem Fluffy seine Geschichte erzählte, wie sie auf diesem Planeten landeten hielten er und Face Wache und beobachteten den umliegenden Wald, als Face im Wald geometrische Formen bemerkte und die Vermutung äußerte, dass es sich entweder um einen festen Posten, oder aber um ein Raumschiff handeln könnte, auf jeden Fall aber ein Zeichen von Zivilisation. Sie wollten es den beiden Höhlenforschern mitteilen, als, ja als diese die Idee hatten die aus der Höhle gezogene Leiche den Berg herab auf die beiden Wachtposten zu werfen.
    Für Empörung war jedoch nur kurz Zeit, da ein heraufziehendes Unwetter die Aufmerksamkeit der Gruppe in andere Bahnen lenkte. So schlug Roger vor, in der Höhle Schutz zu suchen. Ein Vorschlag dem von Fluffy energisch widersprochen wurde und weswegen er sich ohne weitere Worte zusammen mit Face auf in den Wald machte. Etwas Sauer und enttäuscht von Claire und Roger ließen sie eben diese verdutzt vor dem Abhang stehen und machten sich auf in Richtung der geometrischen Formen die sie entdeckt hatten, ohne dies den zwei Leichenschändern jedoch mitzuteilen.
    Wissend wohin sie gingen erreichten sie ihr Ziel recht schnell und doch um einiges eher als Claire und Roger, welche sich dann doch zur Verfolgung entschlossen, jedoch den um einiges schwereren Weg hatten, da sie nicht wussten worauf sie achten mussten und so lediglich der Peilung der Anzüge folgten.
    Als sie ankamen standen Fluffy und Face bereits vor dem etwas rostigen und vermoostem Raumschiff, welches vom Techniker als Corvette identifiziert wurde. Bereits auf der Suche nach einem Einstieg, um dem immer näher kommendem Unwetter zu entwischen, stolpern auch Claire und Roger aus dem Wald, bleiben jedoch in einem von Skepsis geprägten Abstand stehen und beobachten die Szenerie, wie Fluffy, mittlerweile an der Frachtluke angekommen kurzerhand die Hydraulik deaktiviert und versucht die Tür aufzustemmen. Noch während er die anderen um Hilfe bittet erhält er, unwissentlich, Hilfe von Face, die mit ihren telekinetischen Kräften nachhilft und es ihm so ermöglicht die Tür zu öffnen. Dies geschieht allerdings nicht unbemerkt von Claire, welche, ihrem Bauchgefühl folgend, noch einmal die Ereignisse um Face rekapituliert und sich schließlich hilfesuchend an Roger wendet, um ihn nach außergewöhnlichen Kräften zu befragen, woraufhin dieser sie auf das Gebiet der Paranormik hinweist.
    Während Face dem euphorischen Fluffy ins Raumschiff folgte um schließlich mit Claire und Roger die Habseligkeiten in den Frachtraum zu schaffen begann der Techniker langsam das Raumschiff zu erkunden und entdeckte neben der Krankenstation auch die Tür zum Maschinenraum, welche jedoch alle verschlossen waren, weswegen er sich dazu entschloss, mit Hilfe der Energie 2er Raumanzüge das Tür-Panel zu aktivieren. Zu seiner Erleichterung stellte er fest, dass die Türen nicht aufgrund eines defekten Reaktors versiegelt wurden, sondern dass der Grund einfach an einem heruntergefahrenen Reaktor lag. Wie erwartet stellte er fest, dass der Hauptcomputer deaktiviert war, stellte jedoch zu seinem Erstaunen fest, dass Energie aus den Reserven an einen für ihn nicht einsehbaren Ort geleitet wurden.
    Der nächste Weg war also der zur Brücke des Raumschiffes, um von dort aus den Reaktor zu starten um wieder Strom zu erhalten. Die wenigen verschlossenen Türen auf dem Weg dorthin stellten für ihn und Roger, der ihn begleitete, keinerlei Herausforderung dar und so erreichten sie die Messe. Während Roger und Fluffy weiter zur Brücke wollten, machten sich die beiden Damen auf die Suche nach essbarem und begannen die Messe zu durchsuchen, als Roger und Fluffy vor der Tür zur Brücke standen, welche sich jedoch nicht öffnen lließ. So blieb nur der Weg über die Wartungsschächte, in denen Fluffy etwas entscheidendes nicht bemerkte.
    Was, das fand er heraus, als er die Luke zur Brücke öffnete. So wurde er von einem starken Unterdruck in die Brücke gesogen, welche sich in einem Vakuum befand. nach einer kurzen Erholungsphase und mit genügend Sauerstoff durch die einströmende Luft begab sich Fluffy zur Steuerung des Reaktors und aktivierte diesen, um die Tür der Brücke zu öffnen, um auch Roger Einlass zu gewähren. Als er das zischende Geräusch der sich öffnenden Tür hörte, gefolgt von einem lauten „Plönk!“ erstarrte er. In einem Anflug von Panik rief er Roger zur Brücke und begann sich langsam umzudrehen, als sein Blick auf eine, nun im Gang liegende, Leiche fiel, welche auf Rogers Aufmerksamkeit auf sich zog. Während beide wie versteinert auf den Toten starrten, bemerkten Claire und Face, dass die Bordbeleuchtung anging und hielten dies für ein Zeichen dafür, dass Fluffy alles in Gang bekam, unwissend, dass er, außer des Türöffnens, noch untätig war. Als er sich wieder umdrehte, um die Systeme zu aktivieren bemerkte er, dass bereits alle Monitore beleuchtet waren und während die komplette Schiffsbeleuchtung anging hörten er und Roger eine Computerstimme
    „Guten Morgen!“ Wie der, in diesem Moment vor Schock nahezu erstarrte, Fluffy feststellte besaß das Schiff eine KI , welche um Identifikation der 4 um Hilfe bittenden Passagiere bat. Als diese erfolgte versammelte sich die Gruppe auf der Brücke und handelte die Vereinbarung, Reparatur gegen Rettung, mit IVI (Integrierte Virtuelle Intelligenz) aus. Face beschloss daraufhin sich schlafen zu legen, während die übrigen 3 das Schiff, welches nun zugänglich war, erkundeten und sich einen Überblick über den Hangar, die Werkstatt, die Krankenstation und auch den Maschinenraum machten. In letzterem angekommen war Fluffy sofort klar, dass die Reparatur des Schiffes, welches sich als NDC Trieste identifizieren ließ, einiges an Zeit in Anspruch nehmen würde und auch erst einmal nur notdürftig erfolgen würde. Claire machte sich daraufhin auf in den Hangar um die dortigen Frachtkisten zu untersuchen, während Roger assistierte in dem er die verschiedenen Kühl und Schmiermittel, welche ausgelaufen waren, wieder dem Recyclingzyklus zuführte. Aus den Fundstücken von Claire begann Fluffy erste Ersatzteile zu fertigen und beseitigte die ersten gröbsten Mängel, während Roger ein schmackhaftes, mit Curry verfeinertes Fertigabendessen zubereitete und servierte.

    #3003
    Moritura
    Teilnehmer

    Oh Captain, mein Captain…

    Das erste Abendessen im neuen Zuhause war angerichtet und 3 hungrige Passagiere saßen vor ihren Tellern. Sie entschlossen sich dazu Face nicht auszuschließen und einen Weckruf durch IVI zu vermitteln. Dieser wurde gekonnt ignoriert und das gemeinsame Abendessen ausgeschlagen.

    Fluffy fand heraus, indem er einfach mal die vorhandene KI fragte, dass die meisten Reparaturen mit Phönixmetall zu erledigen wären. Laut seiner Schätzung sollten 10-15 Kg völlig ausreichen. Claire wurde blass, als ausgerechnet Rogers Blick zu ihr schwenkte und sie wissend ansah. Sie sah sich schon als neue Legehenne des Schiffes, da sie maximal 100g pro Tag zusammen brachte.
    Zu ihrer Erleichterung rechnete IVI noch einmal genauer und korrigierte die Summe auf 600g-1000g. Soviel zu Claires Geldreserven….
    Sogar Quarzi fand seine erste Erwähnung im Tischgespräch.
    Das Licht flackerte, Claire vernahm eine dumpfe Explosion und fragte die anderen Crewmitglieder, was der Urpsrung sein konnte.
    Zuerst in Alarmbereitschaft erinnerten sie sich an das Gewitter, was über ihnen tobte.
    Eine Nachricht von IVI ertönte, die Energiezellen waren aufgeladen.
    Sie hatte sich die Blitzeinschläge zu Nutzen gemacht, um sich weiterhin mit Strom versorgen zu können. Wie lange praktizierte sie das schon?
    „Unser Schiff fliegt mit Ökostrom“ lachte Roger.
    Vom Einschlag geweckt, erwachte Face nun auch aus dem seeligen Schlaf und tappste müde in die Messe. Sie hatte das Gewitter auch vergessen oder wollte einfach nicht mehr alleine auf ihrer Kabine bleiben.

    Nachdem nun etwas mehr Ruhe und Sicherheit eingekehrt war, kam das Gespräch auf die Verteilung der Crewrollen. Fluffy als Schiffsmechaniker und Roger als Schiffsarzt standen außer Frage, doch was sollten Claire und Face belegen?
    Die Entscheidung wurde vertagt, so schnell brauchten sie noch keinen Captain.
    Face wollte mit Nachdruck Captain werden und nahm sich Fluffy zur Seite, wenig erfreut von seiner Unentschlossenheit. Er begab sich ohne große Reden in einer der noch freien Kabinen und fiel in tiefen Schlaf.
    Derweil bildete sich ein weiteres Zweiterteam an der Spüle und dem dreckigen Geschirr.
    Von Einsamkeit geplagt unternahm Claire einen miserablen Versuch Roger mit in die Kabine zu nehmen. Sich wie eine rollige Katze verhaltend, dem Anschein nach sehr bedürftig, scheiterte ihr Anliegen schon im Ansatz. Roger verließ verstört die Messe und widmete sich den gefundenen Datenfolien auf seiner Kabine. Er diagnostizierte Claire fortgeschrittenen Stress in Kombination mit der Haltung eines Haussteins. Er hoffte es zumindest.
    Claire verbuchte diesen Rückschlag und ging kopfschüttelnd, über ihre eigene Aktion, die Messe. Ein wenig Ordnung in diesem Messizimmer sollte ihr vielleicht mehr Ruhe verschaffen. Sie presste alles in einen der Schränke und verriegelte die Tür.

    Fluffy: “ Die Triest, die Werksatt und ich.“

    Ein Schiffsmechaniker erwachte am nächsten Morgen. Er hatte sich erholt und war bereit die Reparaturen durchzuführen. Zuerst war aber das Passwort dran, dass doch nicht so schwer sein konnte und doch scheiterte er vorerst. Blieben wohl doch nur die Reparaturen, bis er von Face unterbrochen wurde. Sie kam auf die Idee in der Fluffys Kabine nach Hinweisen zu suchen, doch er wollte ihr nicht den Inhalt derer auf einem Silbertablett servieren. Die Wandhalterungen sahen einfach zu sehr nach einem Waffennarren aus.
    Nachdem der Versuch sich Zutritt zu verschaffen scheiterte, durchsuchte sie ihre eigene Kabine und fand ein Mediaset. Natürlich war es durch ein Passwort geschützt. Das war doch reine Schikane.
    Es wurde Zeit für ein Crewfrühstück, Roger und Claire hatten sich schon in der Messe eingefunden. Roger wurde mit der Beaufsichtigung des Essens beauftragt. Die mürrisch müde Halb Xeracor ließ sich auf einen der Stühle fallen und schwieg. Hungrig war so gar nicht ihr Ding. Fluffy wollte noch einmal in der Kabine nach Hinweisen suchen und sah das Essen in guten Novatenhänden.
    Er war erfolgreich. Der Vorbesitzer war ein Waffennarr und die bloße Bezeichnung hatte gereicht, um das System zu entriegeln.

    Roger hatte nochmal kräftig nachgewürzt, um die dezenten Röstaromen zu überdecken. Es sah essbar aus und so wurde es auch serviert.
    Die Reaktionen nach den ersten Bissen waren so unterschiedlich wie die Rassen der Crewmitglieder selbst. Fluffy rannte sofort zur Spüle, um sich zu übergeben. Face spuckte noch vor dem Kauen aus und Roger schüttelte es heftig. Claire hatte schon schlimmeres Zeug gegessen und sah nur belustigt den Reakionen der anderen zu.
    Fluffy ließ es sich nicht nehmen alle Schuld von sich zu weisen und Roger für den Schlamassel verantwortlich zu machen. Angebranntes Essen ist noch essbar, total verwürztes und angebranntes Essen nicht.
    Erneut versuchte Fluffy IVI zur Mithilfe zu überreden das Logbuch zu knacken. Doch da hielt sie sich streng an die Besitzerrechte.
    Claire wollte in der Zeit Roger für ein knuffiges Mutantenhaustier begeistert, was auch immer sie als knuffig definieren würde.
    Face hatte auf ihrer Erkundungstour eine Tonne mit biologischen Material entdeckt. Sie fanden abgestorbene Algen. Roger nahm einige Proben mit ins Labor. Es handelte sich um Alurisches Seekraut.
    In einer weiteren Kisten fanden sie Barren, die einem Metall ähnelten. Auch diese sollten im Labor untersucht werden können. Es war Lari Keramik. Gut geeignet, um ein wenig Geld an ihrer nächsten Station zu machen (1Kg für 1000Sterntex).
    Fluffy arbeitete derzeit weitere 4 Stunden an der Reparatur des Schiffes, nichts ahnend, dass er sehr bald einen Funkspruch erhalten würde. Roger und Claire waren Face auf ihr Zimmer gefolgt und stellten fest, dass sie sich die Kabines des Captains genommen hatte. Was ihr im ersten Moment nicht bewusst war, wurde für die anderen zu einem Diskussionsthema, besonders weil Claire den Kristalltisch entdeckte und ihr Herz höher schlug. Er musste einfach ihr gehören. Anstatt einfach zu fragen funkten sie Fluffy an, ob er ein weicheres Bett benötigen würde. Dieser lehnte ab und schaltete sich für weitere Anrufe auf abwesend. Das war ihm einfach zu blöd um eine Kabine zu diskutieren. Roger und Claire gaben auch sehr bald auf, aber um den Tisch war das letzte Wort noch nicht gesprochen.
    Roger hatte die Einrichtung seinen frühen Kindheitstagen zuordnen können, aber mehr fiel ihm dazu auch nicht ein.
    So entschloss sich die Truppe die letzten Kabinen zu durchsuchen. Fluffy war derweil auf eine ähnliche Idee gekommen und so trafen sie zusammen. Kabine Nr 1 war schnell geklärt, denn sie war sauber und mit zwei Betten ausgestatt. Kabine 2 dagegen glich eher einem missglückten Drogentest. Grell, bunt und dazu noch mit Popstarpostern tapeziert. Wer hatte sich diese Geschmacksverirrung nur angetan. Aufgeräumt war auch etwas anderes.
    Sie begannen einzelne Bereiche zu durchsuchen. Während Claire einfach zu sehr von diesen Farben irritiert war fand Fluffy einen Raumschiffsplan und Face einen Apple Pi 5000 in der Retro Edition.
    Fluffy ergatterte noch einen anständigen Mechanikertisch für seine Kabine und vertraute Roger und Claire den Transport an. Keine 5 Minuten später wurde er mit einem Rumsen belohnt. Roger hatte den Tisch fallen gelassen und so hielt Claire ihn nun alleine fest. Schnell griff Fluffy zu und transportierte ihn sicher in seine Kabine.
    Ein weiterer Kochversuch sollte den Abend kröhnen. Claire übernahm das Tisch decken und Roger fiel leider nicht auf die extra für ihn bereit gelegte Gabel auf seinem Stuhl herein. Er nahm sie wortlos und legte sie auf den Tisch. Ein ruhiges Abendessen folgte und Claire wurde zum Captain und Face zum Piloten ernannt.
    Claire konnte einfach nicht aufhören an ihren geliebten Kristalltisch zu denken und machte allen Anwesenden deutlich klar, wie dringend eine Halb Xeracor diesen Tisch brauchte. Ein Spieleabend sollte folgen. Schnell war das Zimmer durchsucht und in der Datenbank fanden sich die passenden Spiele. Fluffy saß wieder einmal in seiner Werkstatt und arbeitete mit den ihm ausgehändigten Phönixmetallteilen von Claire. Währenddessen hatte der Rest der Crew eine Menge Spaß.
    Fluffy, müde und schon etwas gestresst, bekam einfach die Reparatur nicht hin. Er versaute den Versuch komplett. Einen Wutschrei von sich gebend trat er eine unschuldige Blechdose durch die Werkstatt. Abgelenkt durch die Geräusche aus der Werkstatt bemerkten Claie und Face nicht, dass Roger sie komplett über den Tisch zog.
    Frustriert verließ Fluffy seine Arbeit und fand eine spaßende und laute Truppe vor, die es sich anscheinend ohne ihn gemütlich gemacht hatte. Ein Knurren und der sofortige Weg auf seine Kabine waren die Folgen.
    Face wollte das nicht im Raum stehen lassen und versuchte sich an einem Nachtisch für Fluffy. Etwas musste ihn doch aufheitern können. Einen Augenblick danach stand auch schon der Herd in Flammen. Schnell reagierend kommandierte Face IVI eine Löschung vorzunehmen. Sie hatte die Folgen nicht richtig bedacht. Der Alarm ertönte und die Aktion wurde sofort eingeleitet. So fand sich die Crew geschlossen vor der Messetür vor. Fluffy hatte nun komplett entnervt seine Kabine verlassen und schrie die arme Face auf dem Flur zusammen.
    Für diesen Tag sollten die Katastrophen nun wirklich genügen.
    Der Arzt und der Mechaniker begaben sich auf ihre Zimmer, wo sie neue Daten von IVI erhielten, um ihre neuen Schiffsaufgaben erfüllen zu können.

    Die Halb Xeraxor und die Piratin waren noch nicht so weit schlafen zu können, denn Claire hatte es sich zur Aufgabe gemacht ihr Zimmer mit ohrenbetäubender Musik zu reinigen. Es landete alles auf dem Flur. Die entnervte Face konnte wenigstens eine Drosselung der Lautstärke erwirken und so schliefen sie beide auf ihren Betten ein. Face hatte leider keine Ahnung, dass Claire soeben die Kapitaincodes erhalten hatte. Zugang zu jedem Raum, ihrem Traum ein Stück näher.

    „What shall we do with the drunken pirate“

    Am nächsten Morgen erwachte Fluffy, stieg über die Müllberge, vorbei an einer mit offener Tür schlafenden Halb Xeracor, die ihren Stein ansabberte und begab sich zum Frühstück. Sie mussten endlich losfliegen. Der weitere Weg führte natürlich in die Werkstatt, wo er sich auf abwesend schaltete, um einmal ungestört arbeiten zu können.
    Roger und Claire erwachten später. Während Roger das Frühstück machte, schob Claire die Müllbeutel vor Face’s Tür. Da störten sie weniger.
    Face erwachte und das Erste, was ihr am Morgen auf die Füße fiel waren ein Haufen Müllsäcke vor ihrer Tür. Entnervt schob sie diese vor Claires Tür zurück.
    Fluffy hatte es geschafft. Mit einer Legierung des Bauteils nahm er die Turbinen wieder in Funktion und so ging ein deutlicher und kurzer Ruck durch das Schiff. Roger knallte etwas härter gegen den Messetisch.
    Sie beschlossen Fluffy anzufunken, was das eben gewesen sei, doch der blockte sämtliche Versuche ab. Mit Hilfe der Captaincodes bekamen sie wenigstens die Infos der reparierten Triebwerke.
    Die Crew entschied nun endlich Meridian ansteuern zu können. Face startete und flog die Triest mit IVI’s Hilfe und nach weiteren Checks stand ihnen ein ruhiger Flug bevor. Während Face sich weiter mit der Steuerung vertraut machte zog Roger Claire in die medizinische Abteilung. Ein Captain sollte auch gut durchgecheckt sein und nicht nur das Schiff. Er hatte ja schon bemerkt, dass sie zu etwas impulsivem Sexualverhalten neigte. Claire versicherte ihm, dies sei nur ein Scherz gewesen. Es klang für ihn nun doch logisch. Sie schlossen gemeinsam den Plan Face abzufüllen, um ein paar mehr unbedachte Infos von ihr zu erhalten. Schnell war etwas Ethanol synthetisiert und die beiden auf dem Weg zur Brücke.
    Roger und Face vertrugen nicht sehr viel im Gegensatz zur jungen Halb Xeracor. Diese nutzte die Chance in das Zimmer der Piratin zu gehen und in Eigenregie den Kristalltisch zu stehlen. Sie machte dabei so viel Krach, dass Fluffy sich schon aus Liebe zu seiner eigenen Ruhe entschied ihr zu helfen. Schnell war alles an dem Platz, den Claire für richtig hielt. Sie hatte Fluffy erzählt den Tisch im Spiel gegen Face gewonnen zu haben. Ein Zettel mit einer Entschuldigung und ein Plüschtier lagen nun auf Nymphadoras neuem Tisch.
    Diese hing mit Roger immer noch in den Stühlen der Brücke.

    Die ersten 6h des Flugs vergingen. Alarm! Sauerstoffniveau sinkt!
    Alle waren mit einem Mal hellwach. Sofort ortete Fluffy den Schaden und schaffte es mit Rogers Hilfe die abgestorbenen Algentanks zu säubern und zu repopulieren.

    Nun konnte es doch endlich weitergehen. Weitere 6h vergingen. Die Triest fiel von 80%-iger Lichtgeschwindigkeit auf 0.

    #3129
    Moritura
    Teilnehmer

    Session 5 – Successtabledance

    Natürlich begann dieses Abenteuer mit einer Panne.
    Schiffstechniker Fluffy war sofort zur Stelle und leider auch der einzig zurechnungsfähige der Truppe, denn der Rest hatte sich ja dem Alkohol gewidmet.
    Beschädigte Spulen, die natürlich nur an der Außenseite zu reparieren waren, machten den Weiterflug unmöglich. Zur falschen Seite hinaus, mit den magnetisierten Stiefeln und ohne Crewmitglied, um ihn abzusichern, stapfte er an der Hülle entlang.
    Während seiner Reparatur entglitt ihm eines der Teile und er versuchte mit einem Sprung es zu sichern, wodurch er es erreichte aber nun vom Schiff weg driftete.
    Der Rest der Crew verteilte sich noch im Schiff, als der Hilferuf ertönte. Claire (die einzig nüchterne) lief in ihre Kabine, um im Raumanzug in den Laderaum zu gelangen. Sie sollten wirklich überlegen sie dort gleich zu bunkern oder solche Aktionen nur zu zweit auszuführen.
    Fluffy hatte sich in der Zeit wieder gefangen und war gerade so dem Triebwerk entgangen, denn IVI hatte das Einholen der Leine nach dem Hilferuf begonnen und nach dem zweiten Hilferuf wieder gestoppt. Wenigstens eine „Person“ funktionierte hier. Trotzdem klatsche er gegen die Außenhülle mit einem für alle vernehmbaren klonk.
    Ein Zischen zeigte ihm die Beschädigung seines Anzugs an. Rettungsgel sei Dank passierte nichts weiter, nur ein beschädigter Raumanzug mehr.
    Nun mit Claire als Sicherung und den Stiefeln wieder fest auf der Hülle konnte die Reparatur beendet werden und Fluffy heil das Schiff betreten. Face schlummerte zu diesem Zeitpunkt noch friedlich in ihrem Pilotensessel, als das Klonk sie aus den süßen alkohol Träumen weckte. „Nicht losfliegen Face!“ hörte sie noch über den Funk als sie kichern antwortete: “ Ich kann dich nicht höreeeen!“ es aber trotzdem nicht tat. Ein geheckselter Schiffstechniker ist so gut wie keiner. Dieses mal blieben nach der Reinholaktion die Anzüge auch im Lager liegen.

    Derweil saß ein einsamer Artifikant, genannt Jack auf dem Freihandelsring seine Zeit ab. Brauchbare Arbeit hatte er nicht gefunden und so vertrieb er sich die Zeit mit Glücksspiel.

    Die Triest setzte ihren Flug gerade in seine Richtung fort, als der Annäherungsalarm ertönte. Die Aufforderung eine Kennung rauszusenden machte Claire nervös. Sie wussten fast nichts über dieses Schiff und es könnte auch ihr Todesurteil sein. Unsicher überließ sie der bettelnden Face das Wort und bereute es sofort, als ein schroffes „Wer seid ihr?“ dem offensichtlichen Kriegsschiff entgegen schallte. Claire fasste sich an den Kopf und gab die Kennung nun selber raus. Es trat keine ihrer Ängste ein. Sie durften den Flug fortsetzen Richtung Andockbucht, doch warum ließ IVI nicht einfach den Kommunikationskanal öffnen, um sich im Tower zu melden? Etwas blöd, stellte sie nun selbst durch und nahm die Anweisung entgegen die Schiffskennung zu erneuern. Es war wohl doch etwas älter als gedacht. Der Doktor sollte die Dockgebühr entrichten, doch als sein Name fiel wurde Claire und Face deutlich, dass er bereits erwartet wurde. Ein Empfangskommitee sollte dies unterstützen, doch erst einmal konnte Face ihre Einparkkünste erproben. Etwas holprig, aber es gelang (mit der Einparkhilfe).
    Ein kurzes Teammeeting und alle gingen erstmal ihre Wege. Fluffy musste sich einmal bei seinem Arbeitgeber melden, Roger bekam ein Novatenannäherungspiepsgerät und besuchte seinen eigentlichen Zielort und Claire sowie Face machten sich auf die Suche wo sie ihre Keramit verticken konnten. Ein wenig die Beine vertreten tat allen gut.

    Schiffstechniker Fluffy wurde recht schnell fündig, erfuhr aber auch nur schlechte Nachrichten. Angeblich war er der Saboteur der Reise und bereits für tot erklärt. Besser so, wenigstens keine Fahndung, doch wie konnten die Idioten es sich erlauben ihn für den Schlamassel zuständig zu machen. Er wollte es doch retten! Unfähiges Pack!
    Ganz erfolglos war es jedoch nicht, denn er sollte Beweismaterial liefern. Da schimmelte doch noch der Sender an Bord der Triest herum.
    Claire und Face wurden auch fündig und nach einigen dramatisch schlechten Verhandlungsversuchen gelang es Claire doch noch einen guten Preis in Kombination mit einem Abendessen rauszuschlagen.
    Das 90% Neon war der neue Zielort, wo sie auf den Deal anstoßen wollten. Ihr Vertragspartner hatte leichte Ähnlichkeiten mit einer Maus, aber wieso kam sie nur auf die Idee? Er war ein seltsamer Zeitgenosse, mochte keine Artifikanten aber wollte weiter Handel mit ihren treiben. Der erste Schritt war getan.

    Fluffy hatte sich in der Zeit schon auf den Weg gemacht, den Sender zu holen und ihn zu dem Typen zu transportieren. Face hatte sich während des Deals aus dem Staub gemacht und sah eine komische Konstellation. Ein Typ lief ziemlich auffällig Fluffy hinterher, der ihren Rucksack mit dem Sender durch die Stadt schleppte. Was stimmte denn mit denen nicht? Fluffy vernahm Schritte hinter sich und drehte sich spontan um, um seinen Verfolger anzusehen. Doch da standen zwei. Ein komischer Typ und Face. Er rief ihr grinsend zu und hob die Hand. Face drehte auf dem Absatz um, ging davon und ließ einen erstaunten Fluffy zurück.
    Der zog mit seinem Verfolger und nun neuem Begleiter in seine Zielrichtung weiter.

    Sie ging in das 90% Neon und schaute sich nach reichen Leuten um. Ein wenig Geld konnte nicht schaden. Sie folgte spontan einem Minelauvaner und verlief sich, wie auch immer. Als sie alle Türen des Ganges ausprobiert hatte, in dem sie gelandet war wurde sie endlich von einem Angestellten entdeckt. Sie hatte sich „verlaufen“ auf dem Weg in ihr Quartier. Der Angestellte beförderte sie verwirrt aber freundlich aus dem Neon heraus und gab ihr den Weg zu ein paar besseren Unterkünften.

    Fluffy und Jack hatten ihr Ziel erreicht, nun gab es nur noch das Problem einer toten Identität. Fluffy brauchte dringend eine neue und die konnte ihm wohl Tom Barnes besorgen, natürlich für einen gewissen Aufpreis.
    Sie begaben sich in das 90% Neon, wo sie nach kurzem suchen ein komisches Paar entdeckten. Halb-Xeracor Claire und ein mäusegesichtiger Kerl tranken gemeinsam an einem der Tische. Claire war schon gut angeheitert und der Typ hieß wohl Quinn Davis. Fluffy konnte sich seine dummen Sprüche beim Aufeinandertreffen einfach nicht verkneifen und kassierte als Endresultat einen direkten Schlag ins Gesicht. Er blieb tapfer stehen, taumelte und Blut lief aus seiner Nase. Er war sauer und das konnten die Umstehenden auch nicht wirklich beeinflussen. Claire verabschiedete sich von Quinn, nahm seine Visitenkarte und gemeinsam verließ die Crew die Bar.
    Sie gingen zum Schiff zurück, den Artifikanten Jack im Schlepptau. Fluffy verbrachte den Weg laut fluchend und wollte sich auch einfach nicht beruhigen. Am Schiff angekommen flirtete Claire ihn noch einmal als letzten Versuch an, um die Stimmung wieder hoch zu bekommen. Ihr Lieblingsschiffstechniker war sichtlich geschmeichelt und so setzen sich alle in die Messe.

    In der Zeit hatte Face immer noch nicht den Weg zurück gefunden. Sie streifte über den Basar und griff nach einer Geldbörse. Es gelang ihr und sie verschwand um die Ecke. Dort wurde sie von Helga aufgehalten. Sie schien nicht erfreut zu sein, dass jemand anderes in ihrem Revier wilderte.
    Ihr fiel das markante Tattoo an Helgas Hand auf, sie war vom Asse Clan. Nach einem kurzem Geplänkel gab sie Face die Börse zurück und lud sie auf ein weiteres Treffen ein.

    In der vergangenen Zeit hatte Roger sich mit seinem Bekannten getroffen. Sie tauschten Daten, fachsimpelten so lange es ging und Roger konnte sogar ein paar Paranormikaufzeichnungen abfassen.

    „Einer von uns!“- Das Teammeeting
    Nachdem die Crew sich wieder versammelt hatte, war es nun an Jack sich einmal vorzustellen. Er war nicht sicher, worauf er sich da genau einließ aber sie hatten eine Ladestation und offensichtlich nichts gegen Artifikanten. Es wurde geredet, toll gekocht und über die Zukunft der Crew gesprochen. Jack könnte sich durchaus als nützlich erweisen. Roger äußerte den Wunsch rechtsfrei forschen zu dürfen und sein Wissen weiter aufbauen zu können.
    Die Auswahl der Missionen reichte von Lieferungen und Kopfgeld bishin zum Erforschen neuer Systeme.
    Etwas unentschlossen forderten alle eine gewisse Bedenkzeit. Sie waren sich nicht ganz sicher welches Risiko sie eingehen wollten. Ein Dialog mit IVI sollte ein paar Fragen klären, doch sie stellte sich stumm. Jack wollte es einmal über einen Zugang versuchen, doch das einzige Lebenszeichen was er bekam war ein Schlag auf seine Firewall. Ihre Lokalisation schlug fehl.

    Nach einigen dummen Kommentaren der Züchtigkeit ihres Captains betreffend, obwohl sie bisher mit keinem der Kunden mehr als ein Abendessen genossen hatte schlug Claire in Jacks Richtung. Leider wich er zu gut aus. Dieses moralische Überlegenheitsgetue ging ihr gehörig auf den Senkel.
    Die Runde wurde etwas offener und selbst Face erzählte etwas mehr von sich. Das war doch schonmal ein guter Anfang. Roger beichtete seine Drogenprobleme und die Frage um den Besitz des Tisches wurde auch geklärt. Claire hatte ihn offensichtlich gewonnen. Dieses Kapitel endet mit einem Successdance von Claire auf ihrem neuen Tisch.

    #3130
    Link
    Teilnehmer

    Goodbye, John.
    Claire und Roger genießen ihren morgendlichen Kaffee, als Fluffy an ihnen vorbeigeht und sich auf den Weg macht seine neue Identität zu bezahlen. Sein Besuch gilt einer Wechselstube, da er Bargeld benötigt. Wer bezahlt seine neue Identität denn auch mit nachverfolgbaren Cred-Sticks? 😉
    Auf dem Weg zu Deck 8, Sektor 4, bemerkt er, dass er vollkommen vergessen hat, wie seine Kontaktperson heißt…!
    Nachdem er sich ein paar Minuten umsieht, bemerkt er den Shop „Rodas Kurierservice“ und erinnert sich wieder. Er betritt das Büro und wird von Johann Roda begrüßt. Fluffy soll sich einen neuen Namen überlegen. Diesen Luxus hatte er nicht erwartet und ist etwas perplex. Schließlich sucht er sich einen Namen aus, den er auf einer Liste Rodas gelesen hat: Bjorn Bergstream. Nun muss er noch 3 Tage warten, bevor er seine Dokumente bekommt. Für die Zwischenzeit bekommt er Übergangsdokumente, die zumindest im Freihandelsring akzeptiert werden.
    Auf dem Schiff hat sich Jack zu den beiden Kapitänen gesellt. Das Trio hat eine wichtige Mission: Geld beschaffen. So schaffen sie die Silarikeramik zu Quinn Davis. Dieser ist etwas überrascht von Rogers Erscheinungsbild, er sieht zum ersten Mal einen Halbnovaten. Roger fühlt sich gekränkt, dass jemand ihn und seine Rasse für eine Geschichte hält, dank seiner Förmlichkeit gibt es jedoch keine Eskalation. Quinn kommt zum geschäftlichen und möchte Claire für die Ware 15.000 St zahlen. Claire korrigiert ihn auf die vereinbarten 50.000 St. Sie hat immernoch den „gefundenen“ Cred-Stick und lässt das Geld auf den Stick buchen. Jack lässt sich den Stick geben und kontrolliert ihn. Sehr schnell stellt er fest, dass sich 50.000 Davison-$ auf dem Stick befinden. Quinn Davis entschuldigt sich vielmals für diesen Fehler, bucht 50.000 St und einen kleinen Bonus auf den Stick. Er bietet dem Trio auch eine Transportmission an, jedoch sind die drei ihm gegenüber jetzt misstrauisch geworden und verlassen den Laden „um das Angebot mit der Crew zu besprechen“.
    Kurze Zeit später befinden sich alle am Schiff ein. Fluffy, der als erster wieder am Schiff ist, zahlt dem Techniker die Parkgebühr.
    Die Diskussion über etwaige Aufträge von Quinn Davis wird verschoben. Stattdessen gehen Claire und Roger das Schiff registrieren. Claire überlässt Roger das Reden mit dem Administrator, da er mehr Erfahrung mit Behörden hat. Zum zweiten Mal an diesem Tag bekommt Roger nicht den Respekt, den er seiner Meinung nach verdient. Der Administrator hält sich für etwas Besseres als die zwei Personen vor ihm; kein Wunder, schließlich hat er im Gegensatz zu ihnen Aufwertungen seines Körpers genossen. Das ganze läuft ohne Komplikationen ab, die Geschichte über die Erlangung des Schiffs hat den Administrator nur kurz zögern lassen. Claires offene Art konnte ihn überzeugen und so zahlten die beiden 40.000 St und ließen sich beide als Schiffsinhaber eintragen.
    Bei der Terra-Bank eröffneten sie anschließend ein Firmenkonto auf den Namen Norris&Co und Roger organisierte einen Kredit über 1 Mio St.
    Fluffy besuchte währenddessen erneut Eric Blomberg, von ihm liebevoll Identitäten-Ingo genannt. Er bekommt Jobangebote im Wert von 4-5 Mio. Davison-$.
    Jack nutzte die Abwesenheit der Crew um sich mit dem Schiff vertraut zu machen.
    Zurück auf dem Schiff entscheidet die Gruppe nach Erläuterungen des Technikers, dass der Feldantrieb einer Generalüberholung bedarf, weitere Reparaturen erstmal aufgeschoben werden. Außerdem wird ein Algenersatztank für die Lebenserhaltung besorgt.
    In den folgenden Tagen beschäftigt sich die Crew mit verschiedenen Dingen um sich weiterzubilden. Fluffy versucht ohne Erfolg, aber dennoch mit Enthusiasmus Roger das Konzept von Philosophie und Kunst beizubringen. Jack verspielt einen Teil seines Ersparten beim Versuch es beim Pokern zu vermehren.

    Die Anti-Robin-Hood Halb-Xeracor
    Schließlich bekommt Fluffy einen Anruf von Identitäten-Ingo, dass er seinen neuen Ausweis abholen kann. Gesagt, getan und so bekommt er vor Ort direkt ein Jobangebot: er soll auf der Station etwas besorgen, Lohn 100.000 Davison-$. Da fackelt er nicht lange, ruft Jack und Claire dazu und ab geht die Post!
    Kurze Zeit später befand sich die Gruppe bei der angegebenen Adresse. Die Gegend schien verschiedene Lagerräume zu beherbergen. Die Tür ist natürlich abgesichert, also versucht Jack das Terminal zu hacken. Die Tür öffnet sich nach einigen Momenten, jedoch ist sich Jack nicht sicher, ob er die Firewall umgangen hat, oder ob Alarm ausgelöst wurde. Im Inneren konnten die drei einen Wohnraum ausmachen, offensichtlich bewohnt von einer Frau und ihrem Kind. Eine kurze Durchsuchung zeigte, dass die gesuchte Kiste nicht hier zu finden war. Jedoch konnte Claire 20 Davison-$ unter einem Kissen finden und steckte sie direkt ein.
    Die an den Wohnraum anschließenden Räume sind ebenfalls schnell durchsucht. Ein Raum stellt einen Lagerraum dar. Schnell wird die Gruppe hier fündig. Sämtliche Kisten scheinen verschiedene Maschinenteile zu enthalten.
    Plötzlich hören alle eine Stimme vom Eingangsbereich: „Mama, bist du schon da?“
    Fluffy und Claire reagieren reflexartig und sprinten Richtung Ausgang, als das Kind den Wohnraum betritt. Jack hackt das System und schaltet nach mehreren Versuchen das Licht aus. Claire versucht die Tür zu öffnen, als ein Schlag an ihr vorbeizieht. Sie versucht das Kind zu schlagen, hört jedoch nur ein „Plonk“. Fluffy und Claire zwängen sich durch den Türspalt, das Kind ein paar Meter hinter ihnen. Jetzt erkennen sie: Das kind einen Mech-Arm und ein Mech-Bein. Fluffy rennt mit der Kiste so schnell er kann, während Claire stehen bleibt und versucht das Kind erneut aufzuhalten. Sie bringt das Kind zum Stolpern und nutzt den Moment um zu verschwinden.
    Unterdessen verlässt Jack gemütlich den Lagerraum und die Wohnung und begibt sich wieder zum Schiff.
    Fluffy und Claire, nun wieder zusammen, bringen die Kiste zu Eric Blomberg (aka Identitäten-Ingo) und kassieren den Lohn. Als sie sich wieder auf der Trieste einfinden, gibt es einen kurzen Disput zwischen allen Beteiligten über den Ablauf der Mission.
    Roger ist sichtlich amüsiert. Er nutzte die Abwesenheit der anderen und machte sich bereits mit dem nächsten Auftrag vertraut. Er hat eine Möglichkeit gefunden parallel zur Transportmission noch etwas Geld extra zu verdienen, die er dem Captain noch schmackhaft machen muss…

    #3148
    nymphadora
    Teilnehmer

    Doch kein Bordell
    Nymphadora (aka Face) interessierte das alles herzlich wenig. Die letzten Tage war sie vollends mit der Planung des Bordellschiffes beschäfitgt und hatte von den Aktionen der anderen Crewmitglieder – und dass dieser Plan schon lange über Bord geworfen wurde – nichts mitbekommen. Im Kopf schon ihr gesamtes Zimmer dekoriert, schritt sie nun zur Tat. Schnell fand sie in der Tasche eines reichen Loxoners ein Portmonee. Dieses verfügte über genug Geld um die benötigten Samtvorhänge, Spiegel, Beleuchtung sowie eine Stange zu besorgen. Die Crewmitglieder bekamen von alldem nichts mit, bis Nymphadora zweimal versuchte den von Fluffy und Claire angeschraubten Tisch mit roher Gewalt vom Boden zu reißen, um Platz für die Stange zu machen. Die Crew, verwirrt von den lauten Geräuschen, sah Face nun zur Werkstatt gehen und beschloss nachzuschauen, was Face die letzten Tage getrieben hatte. Der Anblick des Zimmers löste einen Schock aus. Fluffy und Roger fanden sich sehr schnell auf der Krankenstation wieder und pumpten sich mit Sedativa zu, um den Anblick dieser „vom Meteor getroffenen Fleischhöhle, wie Fluffy es beschrieb, zu vergessen. Derweil verwandelte sich Face in einen Stein und „tanzte“ für Claire um ihre neue Stange. Claire, von diesem Anblick begeistert, stürzte sich auf den Stein und knuddelte ihn. Face half es auch nichts sich einen pferdegroßen Hund zu verwandeln um dieser Umklammerung zu entkommen. Jack, der dieses Treiben mit gewissem Erstaunen beobachtete, wurde von Claire zu Roger und Fluffy geschickt, um nach ihrem Befinden zu sehen. Die beiden lauschten sehr benebelt Weltraumklängen der Musikrichtung Galaxy. Fluffy konnte bereits den gesamten Weltraum sehen, Roger sogar fühlen. Nachdem Face sich befreit und in ihre bekannte Gestalt zurückverwandelt hatte und Claire sich beruhigt hatte, machten sich beide auch auf den Weg in die Krankenstation. Jack versuchte in dem ganzen Trubel die Crew an ihre eigentlichen Pläne zu erinnern, was jedoch insbesondere Roger und Fluffy nicht interessierte, die gerade der Frage nach dem Sinn des Lebens auf den Grund gingen. Claire reichte es nun. Sie bugsierte Fluffy in sein Zimmer, der aber lieber ins bunte Zimmer wollte, welches gerade besser zu seiner Gefühlswelt passte. Claire schaffte es irgendwann dann doch Fluffy in sein Bett zu verfrachten, in welches sie sich auch gleich mit hineinlegte. Jack und Face versuchten derweil auch Roger von den Drogen weg und in die Sicherheit seines Zimmers zu bringen, der sich allerdings noch mehr verweigerte als Fluffy und sich dann einfach schlafend stellte. Jacks Geduld war ausgereizt, er schmiss Roger einfach vom Bett. Er konnte sich gerade noch auffangen, stand dann einfach auf. Mit einem Kaffee in der Hand verzog er sich in sein Zimmer, verschloss die Türe und drehte sich auf seinem Stuhl. Nach 210 Umdrehungen fiel er um.

    Letzte Vorbereitungen
    Nach einiger Zeit und sehr viel Beschwerden und Verweigerungen vom Techniker stand dann doch der Plan. Fluffy blieb um Schiff und versuchte heimlich die Codes vom Captain zu infiltrieren. Später konnte er auch Jack für Tests dieser Infiltrationsprogramme an dessen Systemen gewinnen. Während Roger sich um die Algentanks kümmerte, machten sich Claire und Face auf den Weg zu Davis. Dort handelten sie einen Auftrag über 2,75 Mio. Davison Dollar aus. Dafür sollten sie lediglich 15 t irgendeinen Mülls verschwinden lassen. Die gesamte Crew traf sich anschließend bei Roda und während Claire und Fluffy die Verhandlungen mit seiner Frau Thy Roda führten, wartete die restliche Crew unauffällig auf dem Marktplatz. Claire und Fluffy handelten einen zweiten Aufrag für insgesamt 4,7 Mio Davison Dollar für den Transport von 20 t unbekannter Fracht raus. Nachdem Jack und Face zusammen dann auch noch 31 Wassertanks inkl. 4000 l Wasser besorgt hatten, konnte alles mit dem neu gekauften EMAP Schlitten verladen werden. Die Wassertanks wurden im Hangar verstaut, weitab vom potentiell giftigen Müll, welcher im Frachtraum Platz fand.
    Roger traf sich noch mit dem Halbnovaten Lucius Kato, wozu er Claire mitnahm. Nach 15 Minuten, in denen ihre Gedanken immer mehr zusammenschmolzen, mussten sie sich allerdings wieder trennen, um irreparable Schäden zu vermeiden.

    ES GEHT LOOOOOOOOS!
    Nach Abschluss der letzten Vorbereitungen konnte es endlich losgehen. Fluffy und Face machten sich daran, das Schiff zu starten. Trotz leichter Links-Rechts Schwierigkeiten von Face kam die Trieste fast unbeschadet aus dem Hafen heraus. Große Freude machte sich breit, als IVI sich wieder meldete. Die Trieste gelangte ohne Probleme ins unbekannte System S65.Dort empfingen sie 3 Signale. Es schien sich um ein Transportschiff und 2 Jäger zu handeln. Die Crew entschied sich diese einfach zu ignorieren und Face drückte aufs Gas. Eine eintreffende Kontaktfrage zeigte allerdings einen nicht gerade sympathischen voll tätowierten Mann, der die Herausgabe eines Großteils der Fracht forderte. Die Crew entschied sich für den Versuch, den nächsten Gratpunkt zu erreichen, da dies die einzige Möglichkeit war, den Piraten zu entkommen und gab noch mehr Gas. IVI aktivierte die Bordwaffen und das Schutzschild der Trieste. Roger erteilte der gesamten Crew plötzlich Befehle und koordinierte die Situation. Das Schutzschild hielt einige Beschussversuche aus. Nach einigen vergeblichen Zielversuchen mit den Bordwaffen von Fluffy und Face schaffte Fluffy es einen Jäger vom Himmel zu holen. Roger half Claire die Kisten mit Müll vor der Frachtraumtür zu stapeln um sie auf die restlichen Angreifer abstürzen zu lassen. Der Gratpunkt konnte dann glücklicherweise erreicht werden und das Schiff sowie Crew waren gerettet. Als Begrüßung leerte man die Kisten direkt hinter dem Gratpunkt aus.

    #3239
    Moritura
    Teilnehmer

    Session 8 Von alten Hosen und kaputten Schiffen
    Zur Erinnerung: Unsere Möchtegernhelden waren gerade durch den Gradpunkt gesprungen und hatten ihren gesamten Müll dort abgeladen. Endlich konnten sie durchatmen. Der Scanner fand keine feindlichen Anzeichen, also konnten sie sich erst einmal in Sicherheit wiegen.
    Nach einem kurzen Weiterflug übergab Face die Steuerung an IVI und ging mit Claire in den Hangar trainieren. Der erste Schlag kam unerwartet, aber bald darauf entstand ein guter und recht ausgeglichener Wechsel. Face nutzte die Gunst der Stunde um Claire bei einem Fehlschlag mit ihren mentalen Fähigkeiten eine reinzuwürgen. Kurzerhand verlor Claire den halt und landete auf ihrem Hintern.
    Währenddessen hatte Jack sich zum Smalltalk mit IVI bereit erklärt. Er wollte mehr über sie herausfinden und ging diesmal den direkteren Weg, weitab ihrer Firewall…er redete einfach mit ihr.
    Nach einiger Zeit stieß Fluffy dazu, begrüßte Jack mit einem: „Jack, alte Hose, wie gehts?“ und bekam sogleich ein neutrales „Meine Hose ist frisch.“ als Antwort. Nach einem verdutzten Blick profitierte Jack sogleich von den neuen Erkenntnissen über IVI. Die Tiefenraumtransmitter waren seit genau 32 Minuten ausgefallen.
    Bei der Reparatur ging alles glatt, nur als Fluffy sein Hackprogramm testen wollte failte er ordentlich, sodass sein Mediapad ausfiel.
    Unbemerkt dessen trainierten Face und Claire, bis sie körperlich erschöpft waren. Der Versuch der Halb-Xeracor noch etwas an ihrer Kletterkunst zu arbeiten scheiterte kläglich.
    Nach einem weiteren Gradraumsprung und einem ordentlichen Scan entdeckte das Team eine Eismine. Es schien ihnen aber etwas zu heikel, bei der verbleibenden Zeit, auch noch dorthin einen Abstecher zu machen.
    Sie waren in einem System mit dem Namen Misha gelandet. Da sie weiterhin auf gerader Linie zu ihren Missionsziel waren gönnte sich der organische Teil der Crew eine kleine Schlafpause. Jack war ja zur Not noch da um Wache zu halten.
    Zielplanet war Mishaa, ein arider Planet mit einem klaren äquatorialen Band. Die 1 1/2 -fache Erdgravitation sollte ihnen sicher noch Freude bereiten.
    7 ruhige Stunden Schlaf waren ihnen gegönnt, bis IVI sie weckte. Der Landeanflug konnte beginnen und Face nahm sich sogleich der Aufgabe an.
    Mit vollem Elan flog Face die Trieste zum Zielort, bis die Sensoren ihr den Fehler vor Augen führten. Hitzewarnungen, immer stärker werdendes Rütteln gepaart mit dem völligen Kontrollverlust. Sie wusste nicht mehr, ob sie nun steuert oder IVI das Ruder übernommen hatte.
    Der Rettungsversuch schlug fehl und der Rest der Crew war sichtlich geschockt.
    Claire wollte sich auf den Weg machen Face zu unterstützen, doch sehr weit kam sie nicht. Ein rütteln und sie lag selbst in der Messe auf dem Fußboden. Das konnte ja noch heiter werden.
    Ein unüberhörbares Aufheulen der Manövriertriebwerke holte sie zurück in die Realität.
    In der Zwischenzeit versuchte Roger verzweifelt die Crew anzufunken, doch mehr als ein CHRRRCGCRCRGCRCR kam nicht durch die Leitung. Nach Fluffys Idee alle mit funktionierenden Kanälen durchzuzählen war auch schnell klar, dass ihr Halb Novat wohl in Schwierigkeiten steckte.
    Also machte Claire sich kriechend auf den Weg zurück zu den Kabinen.
    Währenddessen tat Fluffy alles um das Team zu retten. Er überlastete gezielt Systeme, die danach wohl ramponiert sie aber nicht alle tot sein würden. Ein Aufprall war ohnehin unausweichlich, also ging es an die Schadensbegrenzung. Das EMAP- Feld auf Anschlag pflügte die Trieste durch den Sand der Wüste.
    Alle bis auf Roger kamen halbwegs gut bei der Landung weg. Er schrie nur mit weiterem CHRRRCHCRCCHHCRR anscheinend um Hilfe.
    Endlich war Ruhe eingekehrt, Claires Ohren und Sinne schienen zu Bluten von dem Lärm aber soweit war sie heil geblieben. Schnell eilte sie zu den Kabinen, um nach ihrem Mediziner zu sehen.
    Die Notbeleutung dramatisierte das Bild was sich ihr bot, denn Roger sah echt nicht sehr gesund aus. Es schien etwas mit seinem Bein zu sein und er jammerte ordentlich.
    Fluffy hatte allerhand zutun den Reaktor notabzuschalten, um schlimmere Dinge zu verhindern und Jack nutzte die Zeit um aktiv zu scannen. Er hatte ein Notsignal beim Absturz rausgschickt und Claire war nun besorgt, dass den Funkspruch auch Feinde gehört hatten. Positiver Scanbericht, es waren definitiv Fahrzeuge auf dem Weg zu ihnen.
    Nach kurzer Absprache erhielten alle von ihrem Captain die Order sich mit Waffen auszurüsten und Roger zu versorgen. Dieser wurde auf eine Trage gehoben und kurzerhand zur Krankenstation transportiert. In einer Stunde würden die Fahrzeuge eintreffen und es war immer noch nicht sicher ob es sich um Freunde oder Feinde handelte.

    #3245
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    Teilnehmer

    The Contact
    Nicht mehr lang, bis die Fremden das Schiff erreichen. Doch zuvor möchte sich die Crew noch einen Überblick über die momentane Lage verschaffen. Als Fluffy, Claire, Face und Jack die Schleusentür öffnen, schlägt ihnen der Geruch geschmolzenen Glases entgegen. Da niemand als erster das Schiff verlassen möchte, schubst Fluffy Face, die daraufhin taumelt und aus dem Schiff fällt. Der Sand um das Schiff ist zu Glas geschmolzen und ausreichend abgekühlt, um die Crew zu tragen. Fluffy begibt sich auf einen Rundgang ums Schiff und veranschlagt grob einen Schaden im Bereich von 2,5 – 3 St. Jack klettert auf das Schiff und sucht den Horizont ab, kann jedoch außer einer Sandwolke am Horizont nichts erkennen. Sie beschließen, im Inneren der Trieste auf die Ankunft der Fremden zu warten. Während Face, Fluffy und Jack auf die Brücke gehen, besuch Claire Roger auf der Krankenstation. Da dieser noch immer nicht aufstehen kann, lässt sie ihm zur Sicherheit ihre Pistole da, bevor sie sich auch Richtung Brücke begibt. Auf dem Weg dorthin schaut sie noch in Rogers Zimmer vorbei und nimmt sich seinen Revolver aus der Schreibtischschublade. Als Claire die Brücke betritt, sieht sie, wie Fluffy sich auf seinem Drehstuhl zu ihr umdreht, offensichtlich eine imaginäre Katze streichelnd und zu ihr sagt „Ich habe bereits auf sie gewartet.“ Anscheinend hat der Absturz oder der Schaden an der Trieste zu einer mentalen Instabilität geführt.

    Claires gläserne Kutsche
    Etwas später erreicht das Schiff ein Konvoi aus 2 Jeeps und einem Lastkettenfahrzeug. Alle Insassen sind bewaffnet, die Crew erkennt 3 MPs, eine Pistole und 2 Gewehre. Der Trupp besteht aus 5 Männern und 2 Frauen. Während 2 Männer noch vorn um das Schiff laufen und 2 Personen an den Wagen zurückbleiben, begeben sich 2 Männer und eine Frau Richtung der Luftschleuse und senden über das Panel eine Einlassanfrage. Fluffy öffnet einen Kommunikationskanal zur Schleuse, kann jedoch kein Wort verstehen. Die Sprache klingt ihm aber bekannt und er stellt das Gespräch zu Roger in die Krankenstation durch. Nach kurzer Rücksprache mit Claire gibt er dem Anführer des Konvois auf Skandinav zu verstehen, dass keine Hilfe benötigt wird. Die Crew scheint immernoch stark eingeschüchtert von den Waffen der Fremden. Ohne Widerspruch begeben sich nun alle wieder zu ihren Wagen und fahren zurück in die Richtung aus der sie gekommen waren.
    Fluffy, der nun erkennt, dass sie gerade ihre einzige Hoffnung auf Hilfe fortgeschickt haben, fängt an rum zu jammern. Als er in einem seiner Sätze I.V.I. erwähnt reagiert diese plötzlich. Fluffy ist überrascht, da er ja den Reaktor runtergefahren hat. Er erfährt von I.V.I., wie er einige der Schiffssensoren von innen reparieren kann. Er nimmt Claire mit um ihr etwas über die Technik des Schiffes beizubringen. Währenddessen versuchen Jack und Face das Schiff von seiner Glashülle zu befreien. Hierfür nutzt Face ihre Fähigkeit der Materieflussmanipulation und sprengt das Glas von den Triebwerken ab. Zusammen tragen sie die größten Splitter zur Seite und erkennen, dass das Glas weiter unten am Schiff immernoch geschmolzen ist. Roger ist währenddessen auf der Krankenstation eingeschlafen, um seinem Körper die notwendige Ruhe zu gönnen.
    Nachdem Claire unter Aufsicht des Schiffstechnikers den Reaktor neugestartet hat, lässt Fluffy I.V.I. das Schiff ca 10 m hoch fliegen um einige Meter entfernt sanft im Sand wieder zu landen.
    Face, erschöpft vom Einsatz ihrer mentalen Kräfte, legt sich schlafen. Fluffy beurteilt die Bschädigung des Schiffes und stellt fest, dass sie noch zu ihrem Zielort fliegen können, das Schiff aber nicht mehr fähig ist den Planeten ohne eine Reparatur zu verlassen. So steuern Fluffy und I.V.I. die Trieste nun in Richtung ihres Zielhafens.

    Good Morning, Port Karina
    Als die Trieste in Port Karina landet, wird das Landefeld getoastet, es hat allerdings den Anschein, als wäre das häufiger der Fall. Als die Crew das Schiff verlässt, bietet sich ein Anblick, der wie eine Mischung aus Wohnwagensiedlung und Westernstadt wirkt. Sie können eine Art Markt und mehrere bewaffnete Leute erkennen. Beim bezahlen der Landegebühr bekommen sie einen Hinweis auf den Schrotthandel und die Werft.
    Als Claire die Geschäftspartner kontaktiert, erreicht sie den Typen, der vor kurzem noch vor der Luftschleuse stand. Sie bittet I.V.I. Roger laut zu wecken. Dieser schreckt auf, als die Krankenstation plötzlich von 180dB erschüttert wird und fällt von der Liege. Er verabredet die Übergabe der Waren zu einem späteren Zeitpunkt. Nachdem er Claire für diese unsanfte Weckmethode gerügt hat, bringt sie ihm einen Kaffee und verlässt anschließend das Schiff um Glasreste fürs Frühstück vom Schiffsrumpf zu kratzen.

    Die Nadel im Heuhaufen
    Als Fluffy losgeht um Ersatzteile zu besorgen, wird er von Jack und Claire begleitet. Da der Schrotthändler Amandisch spricht, übersetzt Jack für die beiden Menschen. 80% der benötigten Teile können sie direkt bekommen. Die restlichen 20% suchen alle drei ca 2 Stunden lang auf dem Schrottplatz zusammen. Nach kurzen Verhandlungen zahlt Claire 92.000 St für 50 kg Metall.
    Währenddessen hat Roger sich zum Markt begeben und und eine Kevlarhose mit Holster für 650 St gekauft. Als er zurückkommt wartet Gosta, der Geschäftspartner, bereits am Schiff. Roger signiert die Annahme der Ware, weit über 100 Kisten verschiedener Größe. Als einem Arbeiter eine Kiste vom Stapel fällt, rattern mehrere Sturmgewehre über den Boden. Gosta und Roger kichern amüsiert über die derben Beleidigungen, die sich die Arbeiter gerade an den Kopf werfen. Roger konnte etwas von „Mutter“ und „Rind“ verstehen.
    Anschließend begeben sich Roger und Face nochmals auf den Markt. Dort erstehen sie bei einem Händler der Formorag günstig Munition, da er Face, ebenfalls den Formorag angehörig, einen Sonderrabatt gibt. Ebenso erwerben sie 2 Holster für Fluffy und Claire.

    Stille Wasser sind… dreckig
    In der ansässigen Bar versuchen Claire, Roger und Face ihr Wasser zu verkaufen. Während sie auf den Barbesitzer warten bestellt sich Roger einen Whiskey. Der Besitzer, ein weinroter Metonoide im „Anzug“, möchte das Wasser verkosten. Nachdem Jack die 4 Kanister zur Bar geschafft hat, kosten Claire und der Metonoide. Trotz des starken Chlorgeschmacks verzieht Claire keine Miene, der Metonoide hingegen scheint das Wasser zu mögen. Er verkostet auch die anderen 3 Tanks und ist zufrieden. Face handelt einen Preis von 2,8 St pro Liter aus inklusive gratis Kanister, noch bevor Claire protestieren kann. Die Gesamteinnahmen sind also 11.200 St.
    Unterdessen ist Fluffy mit Reparaturarbeiten beschäftigt.

    #3386
    Moritura
    Teilnehmer

    Session 9 ~
    Blinder Passagier
    Noch 5 Tage waren übrig, um ihre Mission zu beenden und um die Wartezeit des Flugs zu überbrücken übte sich die Crew an alt-traditioneller Christbaumdekoration, um damit den gerade ladenden und ahnungslosen Artifikanten zu schmücken.
    Ein drauf folgendes gelungenes Essen durch den Krit-koch Wurf von Face verschaffte allen einen Stressbonus und so konnte diese Runde nicht positiver beginnen.
    Nach guten Gesprächen und vollgeschlagenen Bäuchen entschied sich Face auf ihr Zimmer zu gehen und dabei eine kleine Steinchenspur für Claire zu legen, der sie auch bereitwillig folgte.
    Fluffy machte sich derzeit an die Arbeit das Schiff weiter zu reparieren und Roger begab sich auf die Suche nach Kleintieren, um seine Studien durchführen zu können.
    Auf dem Weg traf er ein paar Einheimische, die ihm von einem Minenunglück erzählten. Das klang nach einem Abenteuer, aber war die Crew schon wieder bereit dafür?
    Claire und Face war bei ihrer Filmguckodissee derweil schon langweilig geworden. Und so entstand das offensichtliche Gespräch:
    „Mir ist langweilig!“ – „Wir können doch rausgehen und was unternehmen, Bars besuchen…“
    „Ich darf nichts trinken, ich muss bald wieder fliegen.“ – „Macht doch keinen Unterschied.“
    Ein sanfter Schlag auf den Hinterkopf später gingen sie auf die Suche nach Fluffy, der ja wohl irgendwo im Schiff rumkriechen musste. Dieser war ziemlich schnell genervt von ihnen und so pingten sie Roger an, ob er ihre Gesellschaft mögen würde.
    So traf sich das Trio unweit vom Schiff, wo Roger gerade ein Krabbeltier gefunden hatte. Claire begann begeistert mit Tötungsmethoden, um die DNA zu extrahieren, wobei Roger eher von der direkten und schnellen Art töten wollte. Er zerdrückte ihn einfach in der Hand, was durch ein enttäuschtes Jammern von Claire begleitet wurde.
    Face war dieses Ausmaß an Quälerei einfach zuviel und sie ging Fluffy beim Reparieren helfen.
    Die derzeitige Flugzeit betrug immer noch 76h und Roger stieß mit seinem Vorschlag die Minen zu besuchen nicht gerade auf rege Zustimmung. Aber vorbeifliegen konnte man doch schonmal.
    Nach unzähligen Scans hatten sie auch eine Fahrzeugkolonne ausgemacht, doch diese schien beim sich Nähern verlassen zu sein. Waren alle geflüchtet? Oder tot? Oder warteten sie einfach in einem Hinterhalt?
    Claire begann schonmal den Frachtraum für eventuelle Beute umzuräumen, 2 solche Autos könnten sich echt gut machen. Wenn hier nicht so viel Kram rumgestanden hätte, könnten sie noch viel mehr einladen.
    Der letzte Scan gab Gewissheit: Spuren von Energiewaffen, 3 Leichen, 13 Fahrzeuge
    Wer tötete alle und ließ die Fahrzeuge zurück?
    2 Fahrzeuge wollten sie zumindest mitnehmen und es war eine gute Gelegenheit mit dem Schleppstrahl zu üben. Fluffy versuchte es als erster und ein Auto befand sich mit viel plonk plonk auch bald in der Luke.
    Für das zweite Fahrzeug mussten sie nun doch landen und Claire begann neugierig damit eines von ihnen zu untersuchen.
    Eine Leiche dürfte sie schon nicht so schocken oder lebte die Person am Steuer vllt noch?
    Einen Augenblick später ertönte ein panisches Schreien und eine auf dem Boden rückwärts kriechende, völlig konfuse Claire schreckte den Rest der Crew auf. Was konnte dort sein, was ihre Chefin so aus dem Ruder warf?
    Fluffy griff ihr kurzerhand unter die Arme und zog sie zurück zum Schiff.
    Währenddessen hatte Face begonnen mit dem Schleppstrahl zu zielen und genau dieses Schreckensauto ins Visier genommen. Mit großen Augen sah Fluffy dieses nun auf sie zuschweben, was nicht unbedingt Claires geistigen Zustand förderte und beide zu einem Ausweichmanöver zwang. Claire schaffte es ohne Mühe aus dem Weg zu springen und Fluffy schrammte haarscharf an der Stoßstange des Gefährts vorbei.
    Mit mehrmaligen brachialen Versuchen es auch durch die Frachtluke zu bekommen und einigen kleinen Schäden passte nun das Höllengefährt auch in den Frachtraum.
    Claire ging wortlos und noch völlig konfus auf ihr Zimmer, während Roger sich die Leiche einmal genauer ansah. So schlimm konnte das….eine Stromspitze jagte durch den Raum. Eine Essenwiederkehr von Fluffy später wurde der Kopf des Toten mit Rogers Kittel bedeckt und einmal tief durchgeatmet. Sowas schreckliches hatten sie beide noch nicht zu Gesicht bekommen, aber es bot auch Raum für Forschungen.
    I.V.I ’s Meldung einer undichten Frachtraumluke holte sie aus ihren Überlegungen. Sie waren wohl sofort nach dem Einladen gestartet, aus Angst in den erscannten Sandsturm zu kommen. Da hatten sie wohl doch etwas mehr beschädigt, als die glaubten. Eine notdürftige Absicherung beseitigte den Alarm, denn Roger begann nun etwas mehr Probleme zu machen.
    Sie hielten es für eine gute Idee ihn darauf hinzuweisen, dass er möglicherweise paranormisch begabt sein könnte. Dieser Hinweis bot so viele Antworten auf all die Jahre in Ungewissheit, dass er in einen Euphorierausch verfiel und freudig hüpfend, in höherer Tonlage jubelnd durch den Frachtraum tigerte. Ein stetiger Hitzeanstieg im Raum bestätigte ihre Vermutung und so wurde kurzerhand Face zu Hilfe gerufen. Mit einem gezielten Einsatz ihrer geübten Paranormik konnte sie den Anfänger spielend leicht ausknocken.
    Claire, die in der Zeit sich etwas über Tokmarden belesen hatte,(weil das irgendwer erwähnt hatte) passte nun mit Face auf den Doktor auf. Sie hatten nicht viel Zeit, bis er wieder zu Bewusstsein kommen würde und so schafften sie ihn auf sein Zimmer.
    Face übergab die Pflege des Patienten an Claire und kümmerte sich um ihren Weiterflug.
    Noch etwas verwirrt und schon sehr zuneigungsbedürftig entschieden Claire und Roger sich dafür ihre Gemüter durch ein Techtelmechtel zu beruigen. So schlief es sich doch gleich viel entspannter.

    Der nächsten 5h bedeuteten für alle Crewmitglieder Erholung, bis I.V.I das Wecksignal auslöste. Sie näherten sich dem TURAIF System.
    Face und Fluffy begannen das Frühstück vorzubereiten, als die nächste Meldung erklang.
    Sie hatten 20% mehr Sauerstoffverbrauch seit Abflug. War da doch ein größeres Leck oder hatten sie einen blinden Passagier aufgegabelt?
    Ein Scan der geladenen Fahrzeuge gab die erste Antwort. Sie hatten einen Neuling an Bord und die einzige Möglichkeit das zu prüfen war ein Blick in den Kofferraum.

    #3409
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    Ich sehe was, was du nicht siehst (Session 10)
    Der Zeitpunkt war endlich gekommen. Leicht nervös und mit gezückten Waffen öffnen Fluffy und Face den Kofferraum des Wagens. Während Fluffy im Dunkel kaum etwas erkennen kann, sieht Face eindeutig einen Echsenmenschen – ein junger Metonoide – der eine Waffe auf sie richtet, wie ihr schnell klar wird. Das Wesen sagt ihnen etwas in einer fremden Sprache, die von IVI als Skandinav identifiziert wird.
    Währenddessen erwacht Jack aus seinem Ladezyklus und sieht sich einem Problem gegenüber: seine Optiksensoren und mindestens seine Motorik für den rechten Arm scheinen gestört. Nachdem seine Systeme komplett hochgefahren sind, erkennt er das Problem: jemand hat ihn mit Lametta und Weihnachtskugeln geschmückt. Er entledigt sich kurzerhand der Verkleidung und bekommt plötzlich einen Anruf von Fluffy, der etwas auf Skandinav gesprochen haben will. Jack wiederholt Fluffys Worte auf Skandinav und macht sich auf den Weg in den Frachtraum zu den anderen beiden.
    Jack ist nicht der einzige, der einen Anruf von Jack bekommt. Auch Claire wird kontaktiert, die sich vorsichtig aus dem Bett des noch shclafenden Halb-Novaten schleicht und sich zumindest ihre Unterwäsche wieder anzieht.
    Als Jack bei Fluffy und Face ankommt, schließt Face plötzlich die Kofferraumklappe. Während die drei ihr weiteres Vorgehen planen, verschwinden plötzlich die Kopfstützen der Rücksitze. Jack und Face gehen vorsichtig auf beiden Seiten um den Wagen herum, als Face durch das Seitenfenster der Rückbank den Metonoiden erkennt, der ziemlich wahrscheinlich seine Waffe in ihre Richtung hält. Schnell tarnt sie sich im Muster der Kisten hinter ihr.
    In diesem Moment taucht Claire, immernoch in Unterwäsche, am oberen Ende des Frachtraums auf. Fluffy, der von soviel purer Weiblichkeit überwältigt ist, steht grinsend und leicht sabbernd da ohne sich weiter um die Bedrohung durch den Metonoiden zu kümmern.
    Da stößt der Fremde die Wagentür auf, verfehlt Face nur knapp, da sie ausweicht, und begibt sich schnell hinter dem 2. Wagen in Deckung. Es fällt ein Schuss, der jedoch niemanden gefährdet. Fluffy, inzwischen wieder bei Versand, erkennt, dass der Metonoide sich in Richtung eines Wartungsschachtes bewegt und lässt von I.V.I. alle Ausgänge verriegeln.
    Während Face sich darauf vorbereitet den Fremden mithilfe ihrer Kräfte auszuknocken, ergibt sich dieser, da er keine weitere Fluchtmöglichkeit sieht und keine Chance gegen 4 bewaffnete Crewmitglieder hat. Doch zu spät – schon nutzt Face ihre Kraft und der Metonoide liegt am Boden.
    Während Clare zur Kabine zurückkehrt um sich vollständig anzuziehen bringen die anderen den Metonoiden zur Krankenstation und binden ihn fest. Als dieser sein Bewusstsein wiedererlangt, erklärt Jack ihm wo er sich befindet und was passiert ist. Der Metonoide gewinnt Jacks Vertrauen, indem er ihm sagt, wo sein Messer sich befindet und dass er sich damit bereits befreien und jemanden hätte töten können. Während Fluffy den Metonoiden, der sich als Karet vorstellt, losbindet, erfragt Jack mehr über seine Geschichte und seine Fähigkeiten. Claire nimmt ihn kurzerhand in die Crew auf.
    Nachdem ihm alle Anwesenden der Crew vorgestellt wurden, geht Fluffy zu Roger und weckt ihn. Dieser reagiert so geschockt, dass das Licht erst flackert und dann durchbrennt, da er doch neben der hübschen Halb-Xeracor eingeschlafen ist. Beide gehen einen Kaffee trinken und Fluffy erklärt Roger die Situation mit dem neuen Crewmitglied, woraufhin Roger ihm einiges über das Metonoidische Volk zu erzählen weiß. Als Karet zusammen mit dem Rest der Crew bei der Schiffsführung die Cafeteria betreten, bemerkt Roger seinen Fehler: er ist nicht davon ausgegangen, dass es sich um einen konförderierten Metonoiden handelt… Ebenfalls merkt er an, dass es sich bei Karet eigentlich noch um ein Kind handelt.
    Als die beiden ihren Kaffee ausgetrunken haben, schafft Fluffy die bedeckte Leiche in die Krankenstation und durchsucht anschließend die Wagen. Während sich Roger der Leiche widmet, legt Face zusammen mit Claire die weitere Route fest und begibt sich anschließend zur Krankenstation um den Halb-Novaten zu überwachen. Als sie sieht wie sich dieser seiner Arbeit hingibt, kehrt sie auf ihren Posten zurück. Niemand außer diesem verrückten Halb-Novaten würde freiwillig länger als 3 Sekunden im gleichen Raum mit diesem… ETWAS… sein wollen. Kaum dass sich die Tür zur Krankenstaion geschlossen spritzt die Galle direkt auf kopfhöhe dorthin und der Arzt sucht verzweifelt nach einer Petrischale und kratzt die Masse von der Wand.

    Interim
    Claire, Fluffy und Roger haben alle während der letzten Tage sehr seltsame Träume gehabt.
    Claire befand sich in ihrem Traum in einem Schrank und erkannte schnell, dass dies der Moment ist, als zum ersten Mal vor ihren Augen jemand ermordet wurde. Innerhalb des Traums jedoch entschließt sie sich zu handeln und schlägt den vermeindlichen Mörder nieder. Dieses Mal konnte sie also einen Unschuldigen retten.
    Roger erwacht über seinem vollgemüllten Schreibtisch, hinter dem Fenster vor sich ein etwas merkwürdig anmutendes Botanikum. Nachdem er sich einen Kaffee geholt und seine Unterlagen gecheckt hat, stellt er fest, dass es TAG X ist. Als er Minerva aufsucht, versichert diese ihm mehrfach, dass er sie nicht retten muss, dass es nicht seine Schuld ist. Doch selbst in seinem Traum versagt Roger und wird schmerzhaft daran erinnert, dass er damals so sehr in die Arbeit und die Suche nach Minervas Rettung vertieft war, dass er im entscheidenden Moment nicht bei ihr gewesen ist.
    Fluffy, morgenmufflig wie immer, schnappt sich einen Kaffee, und begibt sich auf seinen Posten auf der Sophia Cordelia. Wie üblich schnauzt sein Vorgesetzter ihn an und kaum dass dieser den Raum verlässt, spielt Fluffy ihn gekonnt nach. Als plötzlich Karen den Raum betritt, erschreckt er. Wie so oft bringt sie ihm etwas Kaffee und Essen, das beim Captain’s Dinner übrig blieb. Die beiden unterhielten sich noch eine Weile, bis Karen ihn wieder verlassen musste. Kurze Zeit später schrillte das Alarmsystem und Fluffy stellte eine exotische Materiereaktion im Reaktor fest. Er kontaktierte den Piloten und anschließend den Captain, bevor mit dessen Bestätigung den Reaktor runterfuhr. Die Beschwerde seines Cheftechnikers via Comlink kümmerte Fluffy wenig; er hatte das Richtige getan.

    Diese 3 Träume fanden alle in der vergangenen Nacht statt. besonders Fluffy scheint mitgenommen, da er sich erstmal seiner Verantwortung bewusst wird und sich eingestehen muss, dass er die Passagiere der Sophia Cordelia hätte retten können. Roger, der mal wieder versuchte sich mit der Arbeit abzulenken, hatte sich Schmerztabletten eingesteckt, die er später nehmen wollte. Einzig Claire erkannte ihre Entwicklung und fasste neuen Mut für die Zukunft. Als alle 3 bei einem Kaffee zusammen saßen, lag es weder in Claires noch in Rogers Macht Fluffy aufzuheitern, der seinen Kaffee merklich mit Alkohol versetzt hatte. So warf Roger ihm ein paar Schmerztabletten zu und verließ die Messe. Claire begleitete Fluffy aufs Zimmer, welcher sich auf Anweisung des Arztes 5 Tabletten einwarf. besorgt um ihren Techniker, rief Claire den Doktor und erklärte ihm, dass Fluffy 5 Tabletten mit Alkohol runtergespült hatte. Als Roger seinen Fehler erkannte, nämlich dass die menschliche Physiologie nicht gleich der halbnovatischen ist, wollte er Fluffy zum Erbrechen bringen. Da Claire es nicht vermochte ihn festzuhalten, rief Roger Karet hinzu und zusammen schafften sie es. Als Fluffy dem Arzt auf die Füße kotzte, schlug dieser in in einer Kurzschlussreaktion nieder und kassierte dafür eine auf die 12 von Karet, da er sich als Arzt nicht so zu verhalten habe.Claire bedankte sich mit langen Umarmungen bei Karet für seine Hilfe. Roger und Karet führten noch ein klärendes Gespräch bei etwas Essen in der Messe, während Claire bei Fluffy schlief. Während Roger dem MEtonoiden etwas Standard beibrachte, fiel plötzlich der Gravitationsgenerator aus. Fluffy dem es schon merklich besser ging, machte sich auf den Weg, während Roger sich an seinem Sitz festschnallte und Karet sich auf den Weg zu Claire machte, die in Fluffys Kabine um Hilfe schrie. Zum Glück konnte die Panne ohne große Probleme repariert werden.

    #3880
    Moritura
    Teilnehmer

    Es begab sich zu einer Zeit, in der es noch Helden gab. 4 einsame Herzen und ein Artifikant…..ne Spaß hier kommt nochn Logbuch

    #3896
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    Nach dem Systemausfall findet sich die Crew in der Messe ein. Fluffy kontrolliert alle Systeme auf mögliche Ursachen, kann jedoch nichts finden.
    Nun kommt ein weiteres Problem auf die Crew zu: das Abschleppschiff befindet sich auf dem Weg. Während sie überlegen, was sie diesbezüglich tun, bekommen sie einen Anruf. Ein amandischer Herr mit gelber Samtkleidung, der wohl auf ihren Hilferuf reagiert hat. Während Claire das Gespräch führt, manipulieren Jack und fluffy die Logs der Trieste. Der Amander fordert die Vorbereitung eines Andockbereichs und erwähnt die Überprüfung der Crew durch die OKES.
    Bei Ankunft erklärt Claire, dass nur 2 Crewmitglieder amandisch sprechen, woraufhin der Amander Ben Djahari seinem militärischen Kollegen die Anweisung gibt Standard zu sprechen.
    Claire versucht mit Smalltalk die Situation zu überspielen, leider erfolglos. Allerdings nimmt der Amander dankend einen schwarzen Tee entgegen.
    Er bittet um zur Identitätsüberprüfung um die ID Karten. Bei Fluffy und Claire treten keinerlei Probleme auf. Als Benja die Karte von Face einliest, stutzt er beim Vermerk Formorag, wird jedoch davon abgebracht nachzufragen, als Roger sich weigert sich auszuweisen. Er besitzt als Imperialer keine ID-Karte sondern ID-Naniten, was Benja ein wenig überrascht. Er lässt 3 seiner 4 Gefolgsmänner von Claire und Fluffy in den Frachtraum führen. Sie kontrollieren etwa jede 3. Kiste und das eine oder andere Lüftungsgitter.
    Roger erkundigt sich bei Benja währenddessen über die Sicherheitslage vor Ort und in Jonas Niedergang.
    Als die Kontrolle beendet ist, verlassen 3 Männer das Schiff. Die Techniker Kusti solberg und Ari Bin Silan kommen an Bord und unterhalten sich mit Fluffy über den Systemausfall.
    auf den Kommentar „Ich habe auch das gefühl das Schiff redet m it mir“ meldet sich I.V.I. und überrascht die beiden Fremdtechniker. Da nur maximal 4 Stunden übrig sind zusätzlich zu den 28 Stunden Flug, besorgen die Techniker das Spacetape um das Problem zumindest zu überbrücken. Das ERgebnis: Der Feldprojektor sollte besser laufen als vorher, die Rechnung wird der OKES zugesandt.
    Claire und Roger versuchen noch Ben zu überzeugen ihnen weitere Ersatzteile (von einer Liste) auf Kosten der OKES zu überlassen. Ben gibt Kusti die Liste, woraufhin Fluffy 2 Kisten Ersatzteile für die Triebwerke. kurz darauf trenne sich die Schiffe. Nach 3 Stunden Flug kann die Trieste den Gratpunkt durchqueren und erreicht das System S41. Aufgrund von Sonnenstürmen und ein paar andere Probleme verlängert sich die geplante Flugzeit.
    Fluffy und Face planen den Feldantrieb zu überlasten, um die Flugzeit zu verringern. Claire unterstützt Fluffy bei der Manipulation der Systeme, jedoch bleiben die beiden erfolglos. Als sie es später erneut versuchen, schaffen sie es und erreichen Das Zielsystem Jonas Niedergang.
    Face spricht ein Misstrauensvotum gegenüber dem Co-Kapitän aus, wird jedoch aufgrund fehlender Argumente nicht gewertet.
    I.V.I. gibt Face eine Route zum Zielort aus, die etwa 1,5 Stunden dauert. Die Trieste erreicht den Waldmond Trollheimen des SuperJupiters Balfor. Die Sensoren geben unterschiedliche Signale aus (loxonisch und skandinav) und Roger erkennt auf dem Sensorbild eine ausgewachsenen Krieg. Neugierig geworden kontrolliert Fluffy das Bild und erkennt ca ein dutzend verschiedener Schiffe (4 skandinav, 8 loxonisch) in einem Scharmützel. Die Trieste muss auf ihrem weg nach Tjallingen diese Gebiet durchqueren. Die Crew beschließt die Schlacht 50 km zu umfliegen und die OKES kennung zu aktivieren, da die OKES eine Art Samariterrolle besitzt.
    Der Eintritt in die Atmosphäre gestaltet sich warm, aber problemfrei. Die Trieste ist in Tjallungen gelandet. Ein sehr böse wirkender Mann kontaktiert die Crew, nachdem Karet das Skandinav übersetzt hat, sendet Fluffy ihnen die Kennung und die Lieferliste. Während der folgenden Landung auf dem recht kleinen Landefeld gibt es eine unangenehme Klonk-Geräuschkulisse und das Schiff setzt sehr hart auf. Die Außenkameras erkennen ein paar brennende Büsche, ein geplagtes Landefeld und 3 Häuser mit Impulskanonen. bevor Jack, Roger und Karet das Schiff verlassen fragt Karet Claire nach seiner Waffe Der Crew kommt ein halbes dutzend bewaffneter Männer entgegen.
    Nach einem kurzen Gespräch und unter androhung von waffengewalt räumt die Crew mit unterstützung von Lastartifikanten den Frachtraum und die Kisten aus den Verstecken. Der Kommandant reagiert abweisend auf einen Gesprächsversuch von Roger, und Jack bemerkt die Nervosität der restlichen Männer. Roger entlockt den Namen Lindberg und Jack erkennt den Namen aus dem Transportdokument wieder.
    Nachdem alle Kisten ausgeladen wurden verschwindet einer der Männer und kommt mit jemand anderem und einer weiteren Kiste zurück. Als die Männer die Kiste öffnen erkennt die Crew, dass sie mit vielen Kristallen gefüllt ist. Fluffy tritt an die Kiste und wühlt darin rum, um zu überprüfen, ob die Kiste vollständig gefüllt ist. und nickt Claire zu.
    Der Kommandant bietet Claire eine weitere Kiste an, wenn sie sich um die Situation im Orbit kümmern.
    Es handelt sich beim Ziel um 6 Jäger 1Kleinträger und 1 kleine Fregatte. Das Schiff ist laut Techniker fähig für einen Kampf, auch der Halbnovat scheint nicht abgeneigt, doch Claire entscheidet sich dagegen. Sie hat erkannt, dass bei einem Angriff ihre Tarnung auffliegen würde.

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