Langsamfliegen muss deutlich billiger werden

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  • #3587
    wondalfo
    Teilnehmer

    Ich habe es in der Treibstoffdiskussion schon angerissen. NOVA hat meiner Meinung nach einen prinzipiellen Baufehler.
    Grundenergieverbrauch und Energieverbrauch des Antriebs sind sehr ähnlich und der Energieverbrauch des Antriebs skalliert linear mit der Feldfluggeschwindigkeit. Das bedeutet mit maximaler Feldfluggeschwindigkeit (250.000km/s) zu fliegen ist momentan unabhängig von der Schiffsgröße die Energie- und Kostenoptimalste Lösung.
    Mein Vorschlag wäre, dass man sich mal zusammensetzt und in einem Workshop das mal angeht (Ich würde dafür auch mal nach Leipzig kommen). Ein Ausgangspunkt wäre aus meiner Sicht, dass man den Energieverbrauch aller Verbraucher außer Antrieb, Schilde und Waffen durch zehn teilt. Das entspricht dann irgendwie auch meinem Gefühl, dass man in einem Raumschiff mit diesen Komponenten ausgeschaltet ewig rumhocken können sollte. Die lineare Skalierung des Energieverbrauchs von Gratraumantrieb und Feldflugantrieb mit der Masse so lässt, aber den Energieverbrauch des Feldflugs mit der Geschwindigkeit stärker als linear steigen lässt. Wie stark, das müsste man sich überlegen. Ich würde als Ausgangspunkt eine kostenoptimale Geschwindigkeit für Großfrachter definieren z.B. 15.000km/s und dann so skallieren, dass ein kleiner Jäger (Polaris) mit 250.000km/s noch eine vernünftige Reichweite und Operationsdauer hat.

    Wolfgang

    #3590
    Saalko
    Teilnehmer

    Hm also um ehrlich zu sein, da alles an die Reaktorenergie gekoppelt ist, würde ich noch ein zusätzliches Modul vorschlagen alla: Wenn sie mit dem Modul spielen sind alle Treibstoffe um den Faktor 10 Effizienter.

    Dafür muss je 1 Mio km die sie zurücklegen Tonnage an Energie zusätzlich verbrennen.

    Sprich wenn man von der Erde zum Mars (Entfernung ca. 200 Mio km, je nachdem wo man sich befindet) und 500 t transportiert müsste man dann 200*500=100.000 Energie zusätzlich aufbringen. das durch 20.000 (10 fach effizienter Treibstoff) wären 5t Treibstoff zusätzlich zu verbrennen. (Dafür spart man wieder Treibstoff bei der Reaktorenergie.)

    naja die Zahlen sind Quatsch eher etwas mit dem Faktor alle 100 Mio km. Aber in die Richtung. Würde das aber wie gesagt nur als Modul vorschlagen.

    Das würde kleine Jäger bevorzugen, „schwere“ Pötte mit hoher Tonnage würden mehr Energie verbrauchen.

    #3591
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    @Saalko; Dein Beitrag ließt sich ein wenig konfus. Ich habe eine Ahnung was du sagen willst, würde es aber nicht wirklich „Verständnis“ nennen wollen. Könntest du das nochmal etwas klarer formulieren?


    @Wondalfo
    : Definiere mir mal „Grundenergieverbrauch“ nach deinem Verständnis, nach meiner Intuition gilt deine These allenfalls für sehr kleine Schiffe, bei allen Modellen die ich so gebaut habe, sind die Antriebsarten (Feldantrieb, Manövertriebwerke, Gratraumantrieb) mit Abstand die energiehungrigsten Komponenten.

    #3592
    Saalko
    Teilnehmer

    Also Grundenergieverbrauch die REV. Sprich das was beim Feldflug, durch Schilde, Waffen … je Stunde verbraucht wird.

    Gradraumantrieb verbraucht doch wenig Energie, weil man ja nur einmalig was zahlt und nicht je Stunde.

    In dem Thread geht es ja darum, dass aktuell der Energieverbrauch von der Zeit die man benötigt abhängt. Und nicht von der zurückgelegten Strecke, wie man ja den Spritverbrauch heute angibt. (je 100km und nicht je h)

    #3593
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Bei konstanter Reisegeschwindigkeit ist es völlig egal, ob der Verbrauch pro Stunde oder pro x km angegeben wird. Der Verbrauch eines Autos bei Durchschnittlich 100km/h auf einer 100km Strecke ist derselbe wie der Verbrauch pro Stunde bei 100km/h.

    Außerdem können Autos stundenlang still stehen ohne Energie zu verbrauchen, wohingegen das bei einem Raumschiff schnell zum Kältetod führt.

    Und wenn wir Anfangen uns Gedanken um realistische Berechnungen zu machen, dann können wir zuerst mal die GSTP-Bindung der Geschwindigkeit aus dem Fenster werfen. Im Vakuum spielt Form keine Rolle für die maximale Geschwindigkeit (allerdings für die Manövrierbarkeit).

    #3594
    Saalko
    Teilnehmer

    Nein eben nicht. Es ist ein enorm großer Unterschied ob ich einen Energieverbrauch habe der in je km angegeben wird oder in je Stunde.

    Nova nutzt je Stunde. Wodurch man eine größere Strecke zurücklegen kann, bei gleichem Verbrauch.

    Nehmen wir an, wir haben 2 Raumschiffe, das 1. fliegt 360 Milliarden km/h (100.000 km/s) das 2. fliegt 720 Milliarden km/h

    Beide wollen 720 Milliarden Kilometer fliegen.

    Das 1. Schiff benötigt für den Flug 2h, das 2. Schiff nur 1h. Durch das Rechensystem von Nova ist das 1. Schiff doppelt solang unterwegs, verbraucht also 2 mal seine Reaktorenergie.

    Das 2. Schiff ist doppelt so schnell, verbraucht aber nur 1 mal seinen Reaktorverbrauch.

    Obwohl die selbe Strecke zurück gelegt wurde, wird der Energieverbrauch hier an der Zeit festgemacht. Das ist ungünstig für das langsame Schiff. Dadurch entsteht in Nova die Faustregel, umso schneller das Schiff umso niedriger der Verbrauch. Mein Vorschlag soll es aber eben an der Strecke festmachen. Werde mal etwas berechnen und das dann im anderen Thread posten.

    #3595
    Saalko
    Teilnehmer

    Okay doch besser hier.

    Also aktuell ist es so, dass man sehr schnelle Antriebe mit einem extrem geringen Verbrauch konstruieren kann.

    Ich finde es wäre schöner, wenn man anstelle eines festen REV verbrauchs einen Effizienzfaktor einsetzt.

    Die Zeile REV/GSTPV wird durch „Energiekoeffizient“ ersetzt. 0,05; max 1; -1 TL je 0,05

    Sprich der REV errechnet sich aus der Teilfeldgeschwindigkeit*30/1 Mio*Energiekoeffizient.

    (Wenn ein Schiff eine Teilfeldgeschwindigkeit von 7 Mio km/s hat und einen Energiekoeffizienten von 1, dann hat es einen Treibstoffverbrauch von 210 (7*30))

    Hat ein Schiff eine Teilfeldgeschwindigkeit von 5 und einen Koeffizienten von 0,5 dann ist es (5*30*0,5)=75 REV

    Dann würde gelten, umso höher die Geschwindigkeit ist, umso höher ist der Verbrauch.

    Was sich aber wieder dadurch ausgleichen kann, dass das „Grundproblem“ bleibt, dass man je Zeit einen Energieverbrauch hat und nicht je Strecke. Aber so wird immerhin der Verbrauch an die Geschwindigkeit „gekoppelt“.

    (Achja die Zahlen sind wieder nur Fantasyzahlen mit der Absicht, dass man das aktuelle System nicht zu stark ändern muss.)

    (Doppelpost weil es einfach nicht ins Treibstoffkapazitätsthema passt, und der Edit wohl übersehen werden könnte.)

    #3600
    NOVAteam
    Verwalter

    Liebe Leute:)
    Ich freue mich, dass ibr fleißig diskutiert. allerdings sehe ich das vom Spielbarkeits-Standpunkt aus. 90% der Leute da draußen haben keine Lust auf Mathematik dieser Form, sondern wollen spielen und Dinge schnell ablesen. das war schon bei 2.0 ein großes Problem.
    Meiner Meinung nach benötigen wir eine starke Vereinfachung und gern auch den Wegfall von Formeln.
    Zunächst:
    Die Feldgeschwindigkeit und die Steuerung würde ich in Zukunft nicht von der Tonnage abhängig machen, sondern von der GSTP des schiffes. damit fällt schon einmal das Problem flach, dass man unterschiedliches Gewicht unterschiedliche Werte bekommt.
    Tendenziell finde ich die Idee gut, wenn man bei geringerer Geschwindigkeit weniger verbraucht. Da würde ich vielleicht 4 Stufen ansetzen: 0 Kraft, viertel Kraft, halbe kraft bis volle Kraft oder so. Ich werde mir dazu Gedanken machen.
    Ja, NOVA ist ein Simulatives System und das soll es auch bleiben. Aber an ein paar Stellen geht Spielbarkeit vor. Für größere Komplexität kann man immernoch ein Modul aufsetzen.

    #3601
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Für die Leute die weniger rechnen wollen, kann man empfehlen einfach die Mittelwerte zu nehmen (also die bei halber Last). Die berechnet man einmal und dann ist gut.

    Bei einer Änderung würde ich persönlich den Weg gehen, die Steuerung zu einer Funktion der GSTP (als Repräsentation der Form) und die Geschwindigkeit zu einer Funktion der Masse zu machen. Dadurch vereinfachen sich einerseits die Formeln, andererseits erhält man dadruch eine Simulation die deutlich näher an den realen Problemen von Bewegungen im All liegt.

    #3602
    NOVAteam
    Verwalter

    das mit halber kraft, voller kraft war glaube ich sowieso quatsch. wenn ich mich recht erinnere, ist es so, dass der feldantrieb immer die volle Geschwindigkeit erreicht und eine Abstufung nicht möglich ist (ist ja eine art „Sprung“). Feldantriebe können auch von GSTPV abhängig gemacht werden. wenn man will, könnte man auch erklären, dass die feldspulen ein feld stabilisieren, dass von der größe des objekts und nicht vom gewicht abhängt.
    Es wäre auf jeden Fall einfacher.

    #3605
    wondalfo
    Teilnehmer

    Ich würde das fliegen mit weniger als voller Kraft, wenn man es denn überhaupt zulässt, linear im REV skallieren. Das war auch gar nicht mein Anliegen. Mir ging es um die maximale Feldfluggeschwindigkeit. Im jetzigen System hat ein Schiff das 250.000km/s fliegt immer den besten Treibstoffverbrauch pro km und ist am kürzesten unterwegs. Es gibt also keinen Grund einen kleineren Feldantrieb zu verbauen.
    Was ich wollte ist eine lineare Skalierung des REV im Feldflug über das Gewicht/GSTP und eine mit höherem Exponenten als eins für die Geschwindigkeit. Hier mal ein Beispiel bei immer gleicher Schiffsgröße für quadratisch pro Stunde und damit linear pro km.
    maximale Feldfluggeschw. / REV/h / REV/lh (Lichtstunde=1,08 Mrd km) / Reisezeit pro lh
    25.000km/s = 1/12*c / 1000 / 12000 / 12h
    50.000km/s = 1/6*c / 4000 / 24000 / 6h
    100.000km/s =1/3*c / 16000 / 48000 / 3h
    150.000km/s = 1/2*c / 36000 / 72000 / 2h
    200.000km/s = 2/3*c / 64000 / 96000 / 1,5h
    250.000km/s = 5/6*c / 100000 / 120000 / 1,2h

    #3610
    Saalko
    Teilnehmer

    So Pauschal haut das ja auch nicht hin ne? Die Maximalgeschwindigkeit erreicht man nur mit mehreren Feldprojektoren? und jeder hat seinen eigenen Energieverbauch. bzw. kostet ja GSTP.

    Wenn man also einen schnellen Antrieb haben will geht das zu lasten der Tonnage, GSTP und auch Verbrauch.

    Allerdings sollte man als SL wie eigentlich bei jedem Ausrüstungsstük darauf achten, dass die verbrauchte Reaktorenergie nicht unbedingt auf dem Minimum liegt.

    #3614
    NOVAteam
    Verwalter

    Ich habe zwei Ideen:

    Die erste: Die Feldspulen (in zukunft Teilfeldgeschwindigkeit dividiert durch GSTPV, ebenso wie bei Teilsteuerung, um eine Staffelung je nach Fracht zu vermeiden und es einfacher zu handhaben) haben folgende Eigenschaften pro GSTPV:
    Modell
    Gewicht
    TL
    Preis
    Teilfeldgeschwindigkeit
    Resistenz
    REV
    und neu: Feldflug-GSTP: also gleich der Sprungtonnage beim Gratraumantrieb wird hier die Größe festgelegt, die das System befördert.

    Nachteil: Eine neue Zeile (und ich möchte diese eher reduzieren) und irgendwie auch doppelt-gemoppelt mit Teilfeldgeschwindigkeit. AUch wenn es mehr Varianz zuließe.

    Meinen Favoriten habe ich im Thema Treibstoffkapazität gepostet.
    Bitte kehrt auch dorthin wieder zurück.

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