Der Planet Alpha Omega

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  • #5389
    DanAn Raido
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    Eine trockene Wüstenwelt mit heißen Tagen & kalten Nächten ohne eigenen Regen. Dominiert wird der Planet von ausgedehnten Wüstenmeeren, die aufgrund der insgesamt 6 Monde tatsächlich Ebben & Fluten haben und sich bewegen. Unterbrochen werden sie von massiven Gebirgsketten und Hochplateaus, auf denen Siedlungen existieren. Tiefe Schluchten sind das Resultat der wirkenden Kräfte des Sandes & der Monde Alpha Omega’s. Diese haben keine Eigennamen, nur Nummern. Nummer 4, ein Eismond, erfährt erhöhte seismische Aktivitäten wenn er sich in Planetennähe befindet. Seine Eisvulkane speien größere Mengen Eis in den Raum zwischen Alpha Omega & seinen Trabanten; dies führt zu kurzen, Monsun-ähnlichen Starkregenperioden. Diverse größere & kleinere Canyons und Wadis sind dadurch entstanden, ganze Landschaften. Das Wasser versickert schnell, starke Sandstürme sind regelmäßig. In den Polregionen befinden sich die Ruinen der alten Terraformanlagen. Diese Gebiete gelten als verstrahlt.

    Die Geschichte Alpha Omegas

    AO sollte ein Gefängnisplanet eines Konzerns werden. Dazu wurde er „formiert“, wie die alten Anlagen an den Polen belegen können. Einige Komplexe wurden angelegt, dazu ein Raumhafen. In die Terraformanlagen mußte massiv investiert werden, und demzufolge sah die Strategie des Konzerns vor, den Planeten schnellstmöglich in die profitable Zone zu bringen. Entsprechend wurde vorgegangen, doch beendete der Konkurs des Konzerns diese Phase. Die Gefangenen erlangten die Freiheit, die ihnen der Planet ermöglichen konnte. Wenigen gelang es, den Planeten zu verlassen, aber es gab sie. Den meisten genügte es jedoch, sich ein zwar bescheidenes, aber freies Leben auf dem Planeten einzurichten. Der Raumhafen verfiel, und wurde verstrahlte Zone.

    Aus den ehemaligen Gefängnissen entwickelten sich die heutigen Siedlungen. Einige wenige Tiere wurden domestiziert & Karawanen errichtet. Man entdeckte außerdem, daß Alpha Omega ein Exportmittel besaß: sein Salz. Ihm wohnt ein besonderer Geschmack bei. Man muß das sogenannte Sandsalz nach den Regenfällen „ernten“. Ein bescheidener Handel begann, und erregte die neidvolle Aufmerksamkeit eines Konsortiums von Konzernen. Nachdem sie den Planeten, der sich inzwischen autark selbst organisierte, ausspioniert hatten, besetzten sie ihn kurzerhand und richteten sich als neue Herrscher ein, gestützt auf Söldnertruppen. Dies geschah vor wenigen Jahren.

    Heute gilt auf Alpha Omega die Herrschaft der Konzerne dort, wo sie sie sichern können. Die Siedlungen sind frei & regeln sich selbst, die Konzerne beschränken offiziell ihre Anwesenheit auf den neuen Raumhafen, den sie schwer gesichert haben. Von ihm aus starten nicht nur ihre großen Ernter & Frachter, sondern auch die Söldner. Es gibt eine Organisation, welche sich „Freunde Omega’s“ nennt und die Konzerne attackiert. Die Bevölkerung ist verbittert, und wird von den Konzernen in Armut & Hilflosigkeit gehalten. Es gibt eine Siedlung mit kleinen Raumhäfen, die aber alle unter Kontrolle eines „Warlord“ oder Piraten oder sonst Jemandem sind. Polizeikräfte gibt es nicht. Inzwischen haben die Konzerne damit begonnen, die Polregionen als Müllhalden zu gebrauchen. Auch die Raumstation des Systems unterliegt der Kontrolle der Konzerne. Ihre Patrouillenschiffe untersuchen jedes Schiff, welches vom Planeten in den Orbit strebt.

    #5431
    DanAn Raido
    Teilnehmer

    Der Planet Alpha Omega

    ist, wie erwähnt wurde, eine Wüstenwelt mit Starkregenperioden. 6 Monde umkreisen den einzigen Planeten des Systems gleichen Namens. Zu ihnen ist folgendes anzumerken: Sie sind nummeriert von 1 bis 6. Mond Nr.4 ist der Eismond, Nr.6 ein Mond mit einer Gasschicht. Die anderen sind leblose Monde. Zuweilen hat Alpha Omega einen durchaus spektakulären Himmel.

    Unter diesem offenbart der Planet jedoch schnell sein wahres Gesicht. Hohe Felsplateaus und Gebirge kämpfen gegen den allgegenwärtigen Sand an. Dieser ist in Bewegung aufgrund der starken gravitativen Wirkungen der Monde, und somit gibt es Sandozeane & Strömungen, Ebben & Fluten, verbunden mit den dazugehörigen Sandstürmen, die über den Planeten fegen. Daher ist an eine Besiedlung nur auf den Plateaus zu denken.

    Diese sind nur bedingt „eben“. Die heftigen Regenfälle haben großflächig ihre Spuren hinterlassen, und es gibt neben Wadis auch kleinere sowie größere Canyons & Schluchten.
    Vorhersagen bezüglich der Regenfälle sind schwer zu treffen. Treten sie ein, beginnt nach ihnen zweierlei. Einerseits beginnt eine Phase des Wiederaufbaus & des Reparierens. Zweitens die Phase des Sammelns von Wasser & Salz. Viele Plateaubewohner haben eigene Anlagen dazu, doch ist der Ertrag meist für den Eigengebrauch gedacht (viele von ihnen sind Farmer). Ertragreicher, jedoch auch weitaus gefährlicher, ist das Sammeln in den Wüstenmeeren.

    Sonstiges. Es herrschen terranische Standards bezüglich Atmosphäre, Druck, Temperatur, Schwerkraft, Zeitrechnung, Tagesdauer etc. Die riesigen Strukturen der Terraformanlagen an den Polen sind nicht mehr in Funktion. Es gibt außer spärlichem Gras nur eine einheimische Baumart, sowie eine kleine Gruppe diverser Tiere.

    Das Sandsalz entsteht durch die Vermischung des Mondeises & des planetaren Sandes. Ein Salzsammler erntet Sand und trennt das Salz ab; der Sand wird wieder abgeladen. Je nach Bauart, Größe & Route können „Salzfahrten“ mehrere Wochen dauern. Nach Rückkehr wird das Salz weiter raffiniert & verarbeitet, um schließlich verkauft werden zu können.

    Reisen auf Alpha Omega kann man auf verschiedene Arten. Die Bedingungen des Planeten beschränken diese jedoch. Es gibt zwei einheimische Tierarten, die sich zum Reisen benutzen lassen. Sie ähneln Pferden bzw. Kamelen. Sie werden von Karawanen benutzt, außerdem gibt es die Möglichkeit, sich Tiere zu leihen/mieten. Vor allem ärmere Reisende greifen auf diese Art der Nutzung für längere Strecken zurück.

    Fahrzeuge benutzen Ketten oder Räder, und haben allerlei mögliche (und so manch unmögliche) Konfigurationen & Ausmaße. Meist selbstgebastelt & abenteuerlich, nicht nur im Aussehen. Das Fehlen von EMAP bedingt die Nutzung von Motoren & Brennstoffen etc. Die größten Fahrzeuge sind die Salzsammler der Konzerne.

    Flugverkehr ist nur beschränkt möglich. Folgende Faktoren sind dafür verantwortlich: das Klima, das Fehlen von EMAP, die Konzerne. Man kann Raumschiffe bauen, diese können jedoch eine gewisse Größe nicht überschreiten. Schiffe werden zum planetaren Reisen verwendet, um zu den Polgebieten zu fliegen, Ware zu transportieren etc.
    Den Orbit sollte man jedoch meiden, will man nicht mit den Patrouillen der Raumstation aneinandergeraten.

    #5451
    DanAn Raido
    Teilnehmer

    Die Bewohner

    setzen sich aus den Nachfahren der ehemaligen Gefangenen, Mutanten, und den in den Jahren seit der Machtübernahme der Konzerne neu hinzugekommenen zusammen. Viele der Letzteren sind Kriminelle gewesen & wurden von den Konzernen einfach ausgesetzt.

    Die Nachfahren

    Die ursprüngliche Besiedlung des Planeten bestand aus der Anlage relativ kleiner, übersichtlicher (und kostengünstiger) Gefängniskomplexe. K1 bis K3 entstanden zeitgleich zum Bau des alten Raumhafens, K8. Kurz darauf wurden K4 & K5 vollendet und bezogen. K6 wurde als Komplex für Freiheiten erlangende Gefangene angelegt, K7 als Konzernquartier.

    Am Anfang betrug die Zahl der Bewohner nur wenige Hundert. Nach Vollendung der Komplexe befanden sich ungefähr 5000 Personen auf Alpha Omega. Die Bevölkerung wuchs aufgrund eines Justizsystems, welches zu hohen Entlassungsraten führte, wobei die nun Freien oftmals keine Möglichkeiten hatten, den Planeten wieder zu verlassen. K6 wuchs schnell, und das Plateau wurde von freien Farmern besiedelt. Der Konzern ließ sie gewähren & sorgte seinerseits dafür, daß die freigewordenen Plätze wieder gefüllt wurden.
    In den Jahren nach dem Konzernkonkurs hielt das (nun langsamere) Wachstum an.

    Nach und nach richtete man sich ein & entwickelte eine Selbstverwaltung. Die Komplexe wurden zu Kernzellen von Siedlungen. Da der Konzern die Komplexe 1 bis 3 ethnisch homogen belegt hatte, erwuchsen aus ihnen entsprechend geprägte Orte mit jeweils einer vorherrschenden & prägenden Bevölkerung. K1 ist ahmandisch geprägt, K2 ekrainisch, und K3 loxonisch. Diese Komplexe waren außerdem nahe am Rande des Plateaus gebaut und dienten als Stützpunkte für Reisen in die Wüstenmeere; so überrascht es nicht, daß sie heutzutage Salzsammlersiedlungen sind.

    K4 und K5 wurden zum Zwecke der Nahrungsgewinnung erbaut, und dienen auch als Stationen für Karawanen des Umlandes, die hier Waren umschlagen können.

    K6 ist die größte Siedlung auf Alpha Omega. Einst eine Ansiedlung freigewordener Gefangener, heute das Spielfeld ruchloser Schurken. Hier sind die Veränderungen seit Beginn der erneuten Konzernherrschaft am deutlichsten & zahlreichsten zu sehen. Kriminelle Banden beanspruchen Gebiete & terrorisieren die Bevölkerung. Es gibt Versuche von Vierteln, Bürgerwehren zu organisieren, da es keine Polizei gibt. Jeder versucht so gut es geht, zu überleben. Es gibt einige kleine Raumhafenanlagen, die aber jeweils nur von jemandem kontrolliert werden können, der sich eine entsprechende Verteidigung leisten kann…

    Hier gibt es die heißeste Schmuggelware auf Alpha Omega, am ehesten an Konzernware kommt man in den dunkleren Ecken von K6. Begehrte Waren sind zum Beispiel Batterien diverser Art, ebenso werden Fahrzeugkomponenten angeboten.

    Die Anarchisten der Alpha Oase

    Auch sie gehören zu den Nachfahren. Als die Selbstverwaltung errichtet wurde bezogen sie ihr Quartier in der Alpha Oase, um nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. Persönliche Freiheiten und herrschaftsloses Leben werden hier friedlich verwirklicht. Gleichzeitig sind sie die größten Sympathisanten der Rebellengruppe „Freunde Omega’s“, die die Herrschaft der Konzerne beenden wollen.

    Die Künstler der Omega Oase

    Die Bewohner dieser Oase sind Künstler, die es mittels ihrer Kunstfertigkeiten & dank der Hilfe der Mutanten schaffen, unbehelligt zu bleiben. Entertainer, Schreiber, Musiker, Statuenbauer usw. Sie halten sich aus Allem heraus & gelten als neutral bzw. haltungslos.

    Die Bewohner des Plateaus

    Den westlichsten Teil ausgenommen, besiedeln einige Tausend Personen das gesamte Plateau. Die meisten leben allein oder zu wenigen zusammen. Sie sind freie Farmer und keiner der Siedlungen zugeordnet, welches Vor- und Nachteile mit sich bringt. So müssen sie stets auf der Hut vor Räubern sein. Dennoch ziehen es die meisten vor, hier zu leben, als in einer der Siedlungen.

    Die Mutanten von Alpha Omega

    Es gibt diverse verstrahlte Gebiete auf dem Planeten, den alten Raumhafen z.B. Die Folgen zu langen Aufenthaltes sind Mutationen, die zu sozialer Diskriminierung & Schlimmeren führen. Dafür sind sie besten Reiseleiter…die Mutanten halten ihren Zustand so gut es geht geheim & meiden die Öffentlichkeit. Sie haben einen Zufluchtsort in der Nähe der Omega Oase. Diese wird als Treffpunkt genutzt, die Künstler erhalten dafür den Schutz der Mutanten vor allzu eifrigen Bösewichten.

    Die Freunde Omega’s

    Aufgrund der erneuten Konzernherrschaft entstand diese Untergrundbewegung zur Befreiung von Alpha Omega. Ihre Basis haben sie in der Alpha Oase. Sie nutzen die Bevölkerung nicht aus, im Gegenteil, und sind beliebt. Erbeutetes Konzerngut wird verteilt.

    Die Totenschädel

    Die größte kriminelle Organisation auf Alpha Omega. Sie beherrschen Teile von K6, haben ihr Hauptquartier aber außerhalb. Niedere sind an Schmuck in Totenschädelform zu erkennen, höhere Ränge haben Tätowierungen.

    Die ahmandische Sekte

    Versteckt in einem Schiffswrack, planen diese von ihren „traumlosen“ Verwandten enttäuschten Gläubigen ein Schiff zu bauen, um nach Assiut reisen zu können.

    Das Konzernpersonal

    Alpha Omega wird von einem Konsortium dreier Konzerne beherrscht. Das Personal lebt & arbeitet in K7. Die Siedlung ist schwer gesichert, nur Konzernangehörige haben Zutrittsrechte. In K7 befindet sich der Konzernraumhafen, ebenso große Anlagen für die konzerneigenen Salzsammler.

    Diverse Agenten der Konzerne sind auf Alpha Omega unterwegs.

    Die Söldnertruppen

    Um ihre Herrschaft sichern zu können, greifen die Konzerne auf Söldner zurück. Diese sind teilweise in K7 stationiert, haben aber auch Außenposten errichtet.

    Die Gesamtbevölkerung verteilt sich folgendermaßen:

    K1 bis K3 haben jeweils ca. 1000 Einwohner, K4 & K5 etwas weniger. K6 ist auf ca. 10.000 Einwohner angewachsen, in K7 leben ca. 2000 Personen, ebenso in der Alpha Oase. Deutlich weniger (ca. 500) Bewohner finden sich in der Omega Oase, und es gibt ca. 5000 freie Farmer verstreut auf dem Plateau. Hinzu kommen noch um die 250 Mutanten, und die Söldnertruppen (nicht festgelegt/variabel). Die Freunde Omega’s zählen um die 500, die Totenschädel 1000, und die Sekte ca. 250 Mitglieder.

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