[C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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  • #5125
    Balu (N074G37H)
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    Session #61 – Sprachbarriere
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    Nachdem die Farkeen Eye die Zentrale Spähre und das wachsame Auge des Imperiums hinter sich gelassen hat, genießen neue und alte Mitglieder der Crew zwei ruhige Flugwochen. Man lernt einander kennen und genießt die Produkte der von Fyona auf Pluto erstandenen Eismaschine, oder beschäftigt sich mit sinnvollen Dingen.

    Mit der Auswahl zwischen der ungefährlichen und der kürzeren Route konfrontiert, entscheidet Zetral natürlich auf die risikoreichere, die direkt durch das Staatsgebiet von Vendar führt.
    Zum Glück für den Rest kennt die neue Pilotin zufällig jemanden, der die Gruppe mit falschen Identitäten versorgen kann, sodass Leonora nicht wieder ihre eigenen Verbindungen spielen lassen muss.
    Kurz vor Ankunft in Epsilon Aurigae erhalten daher alle Mitglieder der Crew passend zur alternativen Identität der Farkeen Eye konföderierte IDs, doch bis zum letzten Gratsprung bemerkt niemand den großen Fehler im gewagten Schwindel: Kein einziges Mitglied der Crew der „Soltharg“ spricht Nezordrular.
    Glücklicherweise ist Jethro des Skandinav mächtig und kraft seiner blechernen Geburt ohnehin das geeignetste Interface mit den Maschinen des Protektorats. Mit viel Glück gelingt es der Gruppe, sich durch die Grenzkontrolle zu schwindeln und eine physische Durchsuchung des Schiffes zu vermeiden.

    Im unbeanspruchten Gry-System angekommen, dockt die Farkeen Eye an einer alten Werft an, die sich seit dem Fall der Davisongemeinschaft in einen belebten Freihafen verwandelt hat und Wartungen für die vorbeikommenden Händler und andere fragwürdige Gestalten anbietet.
    Bei einem Einkaufsbummel kommt es zu einem Zusammenstoß mit einigen Schurken, die etwas zuviel Interesse an Zetrals Flame zeigen, sich jedoch schon kurz darauf mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden wiederfinden und mit eingezogenen Schwänzen das Weite suchen.

    Den Abend verbringt die Crew bei einem alten Freund, der ebenfalls auf dem Weg nach Solvon ist. Kapitän van Darekand ist schockiert, von Gregorianus, Collins und Dysons Ableben zu hören, doch dem geerbten Blauscotch ganz und gar nicht abgeneigt. Beim resultierenden Trinkspiel werden Leonora und van Darekand – für beide überraschend – von Fyona unter den Tisch getrunken.
    Jethro nimmt sich unterdessen einer neuen Passagierin an, die neben reichlich Waffen an Bord gebracht wird, und einen eher nervösen Eindruck macht: Dr. Osthan.

    Wenige Stunden später verlässt die Farkeen Eye das Dock, beladen mit Waffen und medizinischen Gütern, ausgestattet mit neuen EMP-Geschützen und geheimen Frachträumen sowie einer reihe Sensorenstörer und bereit, in das belagerte Solvon-System einzutauchen…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 4

    #5134
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #62 – Gefechtslandung
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    Mehr oder weniger unfreiwillig befindet sich nun auch der IS-Krisenreporter Tim Tolgat, der kurz vor der Abreise an der Luftschleuse des Schiffes geklopft hatte, an Bord. Jethro macht deutlich, dass er in seiner Reportage weder über Crew noch Schiff ein Wort verlieren dürfe, wenn er darauf hoffen möchte, unbeschadet an seinem Ziel anzukommen.

    Auch die Raumkontrollen im Gry-System überwindet die „Soltharg“ ohne Probleme und schlägt zunächst einen Kurs ein, der sie scheinbar zum Gratpunkt nach Al-Bela führt, doch natürlich hat die Crew ihr Ziel fest im Auge. Mit Hilfe der Daten von van Darekand, guten Instinkten und Fyonas exquisiten Reaktionen gelingt es dem durch Sensorenstörer abgetarnten Schiff Patroullien und Sonden zu meiden, ehe sie auf das engmaschige Sensornetz stoßen, dass den Planeten Solvon umgibt.

    Nach einiger Beratung einigt sich die Gruppe darauf, dass ein „kalter“ Sturz in die Atmosphäre die beste Idee wäre, auch wenn die Crew Fyonas Vorhaben einen Wahnsinnigen Viktor zu fliegen (das heißt, nahezu senkrecht aus dem Orbit auf das Landefeld zu stürzen und erst im letzen Moment mit vollem Gegenschub zu bremsen) überstimmt. Stattdessen kommt man überein, dass Schiff in den Bergen nahe der Stadt herunter zu bringen und von dort im Tiefflug anzufliegen, um möglichst unsichtbar zu bleiben – auch für die lokale Flugabwehr.

    Mit minimaler Energie fädelt Fyona die Farkeen Eye genau durch das Zentrum einer der von jeweils vier Satelliten gebildeten Maschen und tatsächlich: Das Schiff bleibt unbemerkt und die Pilotin fängt die „Soltharg“ mit sicherer, wenn auch nicht unbedingt mit sanfter Hand ab, ehe sie im Bergmassiv zerschellt.
    Durch Täler und Kluften und schließlich dicht über dem Boden der Ebene jagt die Fregatte dahin, um schließlich ihr Ziel zu erreichen: Die übel zugerichteten Häuserschluchten von Gash Solvon, Koloniehauptstadt und Sitz von Solvon Coding Labs.

    Auch wenn es der Crew scheinbar gelungen ist den Zorn des Protektorats zu meiden, so stellt sich ihre Situation doch nicht allzu rosig dar. Das Landefeld von SCL ist durch ein Bombardement unbenutztbar geworden und die lokalen Verteidiger – nicht unbedingt Freunde des Konzerns – halten die „Soltharg“ für ein feindliches Ziel.
    Als das Schiff von mehreren Luftabwehrstellungen unter Feuer genommen wird, zögert die Crew nicht das Feuer zu erwidern. Die Impulswaffen zerstören zwei der Häuser, die EMP-Werfer legen weitere vollkommen lahm und eine letzte Stellung wird erst von Bindas Paranormik drangsaliert und dann durch einen gezielten „Schlag“ mit dem Traktorstrahl von ihrem Dach gepustet, ehe Fyona einen geschützten Landeplatz in einem ehemaligen Park findet.

    Das Schiff hat kaum Bodenkontakt, da beginnen bereits Viren auf die Firewall der „Soltharg“ einzurieseln. SCL hat in der Umgebung Virentransmitter aufgestellt, um den Vorstoß des Protektorats zu verlangsamen, ein nicht unwesentliches Risiko für die kybernetisierten Teile der Crew. Fyona und Jethro entschließen sich zur Sicherheit an Bord zu bleiben, während Zetral und der Rest die Sicherheit des Schiffes verlassen, um SCL zu Fuß zu erreichen.

    Schon kurz nach ihrem Ausstieg werden sie von den Anführerin Justine der örtlichen Miliz konfrontiert, die ihre neuen Gäste nur ungern ohne angemessene Begrüßung ziehen lassen wollen. Doch schließlich verhindern die Verhandlungsstärke von Dr. Oshtan, die einschüchternde Selbstsicherheit von Zetral und die unbestreitbare Feuerkraft des Raumschiffes eine Eskalation.

    Der Weg zu SCL scheint gebahnt…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #5156
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #63 – Auf verlorenem Posten
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    Binda, Leonora und Zetral erreichen in Begleitung der „Miliz“ die Tore der Solvon Coding Labs und werden in die Enklave des Konzerns eingelassen. Viele der Gebäude im Inneren sind durch das Bombardement beschädigt, das Landefeld gar völlig zerstört, doch die Lohnsklaven des Konzerns gehen ihrem Tagewerk nach wie es von ihnen erwartet wird, und SCL erwartet in diesen Tagen vor allem eines: Mehr.

    Nach einem kurzem Gespräch wird man sich einig. Begleitet von SCL-Sicherheitsleuten und Trägern werden die Vertreter der Farkeen Handelsgesellschaft (Ltd) zum Schiff zurückkehren und die Ware verladen. Die Lage verschärft sich von Minute zu Minute, es ist also Eile geboten. Auftraggeber Björn Frankson, dessen kybernetische Beine ihn nach einer Virusattacke im Stich gelassen haben, bleibt unterdessen im SCL-Komplex zurück, um versorgt zu werden. Außerdem stellt SCL einen Techniker bereit, der die Farkeen Eye mit einer speziellen Firewall gegen die von der Firma verbreiteten Viren schützen soll.

    Während die Verladearbeiten beginnen, spitzt sich die Situation weiter zu. Artilleriegranaten und Raketen schlagen mit zunehmender Häufigkeit in der ganzen Stadt und auch in der Nähe der Farkeen Eye ein.
    Der zurüückgekehrte Tim Tolgart weiß unterdessen einiges zu berichten: Offenbar verfügt die Stadt über ein Beta Pictor Orakel – und wenn Tolgarts Vermutungen korrekt sind, weiß dieses möglicherweise etwas über geheime Daten des Farscope-Projekts.

    Noch ehe die Crew auf die Neuigkeiten reagieren kann, fluten Flüchtende den Platz, gefolgt von Warbots des Protektorats. Kurz darauf wird die Farkeen Eye von einem Computervirus erfasst – offenbar ist es dem Protektorat gelungen, das Transmitternetz zu infiltrieren.
    Obwohl die Crew störrisch ihre Position zu behaupten versucht und dutzende protektoratischer Kriegsmaschinen zu Schrott verarbeitet, sind sie der Tide aus Stahl letzten Endes nicht gewachsen. Die Entscheidung das Schiff aufzugeben fällt schwer – so schwer das beinahe jeder Fluchtweg bereits abgeschnitten ist, als sie sich schließlich dazu durchringen.

    An Bord von Bindas Shuttle entschlüpft die Gruppe den eisernen Fängen des Protektors und beschließt, vor allem auf Initiative von Leonora und Fyona, in den Phoenix metallenen Wänden des Orakels Schutz zu suchen, dessen pseudo-organische Struktur sich deutlich vom Rest der Stadt abhebt.
    Doch die Maschinen haben mittlerweile die ganze Stadt überrannt und trotz aller Bemühungen der Pilotin wir das Shuttle schließlich von einer Rakete getroffen…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #5157
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #64 – Offenbarung
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    Fyona gelingt es nur mit Mühe, den Absturz des Shuttles in eine veritable Bruchlandung am Fuße des Orakels zu verwandeln und der Gruppe bleibt keine Zeit, die Blessuren des Aufpralls zu begutachten, schon sind Truppen des Protektorats dabei den Platz zu stürmen, in dessen Zentrum das riesige beta-pictorische Bauwerk aufragt.

    Den Softwaretechniker von SCL, der sich bei ihrer Flucht noch auf dem Schiff befunden hatte, im Schlepptaub, bewegt sich die Crew entlang der Außenseite des Gebäudes, bis Leonora eine Delle im Phoenixmetall erspäht, die sie als Eingang identifiziert.
    Die Gruppe wartet, gefasst jeden Moment ein Feuergefecht mit dem Protektorat beginnen zu müssen, doch es gelingt Leonora die Tür zu öffnen und das Gebäude zu betreten, bevor sie unter Feuer geraten.

    Im Inneren finden sie tunnelartige Gänge ohne offensichtliche Lichtquellen. Das schwarze Phoenixmetall reflektiert kaum das Licht der Lampen und Leonora bemerkt vor allem das Fehlen der charakteristischen Entladungen von Deltaenergie. Doch es gibt kein zurück, die Gruppe dringt tiefer in das uralte, verlassene Gebäude vor, stets darauf gefasst von den Sicherheitssystemen als Eindringlinge erkannt und angegriffen zu werden.

    Allen Erwartungen zum Trotz verläuft der Weg zum Herzen der Anlage friedlich. Leonora öffnet den Weg ins Innerste Heiligtum in dem die beta-pictorische Pythia schlummert.
    Außer der Gruppe ist noch jemand im Raum: Die Leiche eines Wandler-Chamäleonoiden, der offenbar schon einige Wochen tot ist. Während Leonora versucht mit dem weiten Gedächtnis der Anlage zu kommunizieren, müssen Zetral, Fyona und Jethro feststellen, dass das Sicherheitssystem innerhalb des Heiligtums noch zu funktonieren scheint: Und sie nicht als Freunde einstuft. Sie sind also gezwungen draußen zu warten, während Binda den Körper des Chamäleonoiden unter die Lupe nimmt.

    Außerdem findet sich bei dem Toten ein Datapad, das enthüllt, dass der Cham offenbar mit einem Menschen auf die Überreste eine Sonde gestoßen war – einer Farscopesonde – und deren Daten an das Protektorat weitergeben wollte. Eben diese Daten, gespeichert in einem Kristall, der sich ebenfalls an der Leiche findet, kann Fyona mit Hilfe des Softwarearchitekten extrahieren und entschlüsseln: Es handelt sich um Gratraumdaten, Sprungkoordinaten für einen Weg nach Andromeda… zumindest, wenn der ursprüngliche Besitzer der Daten richtig lag.

    Leonora nutzt die letzte Energie der beta-pictorischen Anlage, um deren Außenverteidigungssysteme zu aktivieren und der Gruppe einen Fluchtweg zu schaffen, ehe sie das sterbende Orakel hinter sich lassen.
    Der Platz ist voller zerstörtet Maschinen und noch immer schießen Deltaenergieblitze in die Umgebung. Der Weg ist frei, doch ein Start mit dem Shuttle undenkbar. Während sie noch über eine Rückkehr zur Farkeen Eye sinnieren, empfängt die Gruppe eine Transmission von SCL: Der Konzern hat sich in eine Unterirdische Anlage zurück gezogen und es gibt einen Eingang nicht weit entfernt vom Orakel.

    Zufällig stößt die Gruppe auf dem Weg dorthin auf die Antwort nach der Frage, wer für das Versagen von SCLs Virustransmittern verantwortlich ist: Jethro beobachtet Björn Frankson, der offensichtlich mit den Truppen des Protektorats unter einer Decke steckt.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

    #5163
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #65 – Zerstörung
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    Auf dem Weg zum Bunker versucht die Gruppe ein niedriges Profil zu wahren, doch werden sie schließlich beim Überqueren einer Straße entdeckt. Während Zetral Binda in Sicherheit trägt und Leonora sich nah bei dem SCL-Techniker hält, bleiben Fyona und Jethro zunächst zurück. Sie geben dem Rest Rückendeckung, ehe sie selbst die Beine in die Hand nehmen, nachdem Fyona von einem Strahler getroffen wurde.
    Mit ihren Verfolgern nicht weit hinter sich, erreichen sie eine Unterirdische Kapselstation, die als ein Zugang zu den unterirdischen Schutzräumen fungiert, wo sie von schwer gerüsten Sicherheitskräften SCLs und schwer bewaffneten Bandenmitgliedern der Blue Devils in Empfang genommen werden.

    Wenig später ereicht die Crew mittels der Tunnel und unterirdischen Kanäle eine trocken gelegte Zisterne, in deren weitem Bauch sich unzählige Menschen versammelt und ein notdürftiges Lazarett errichtet haben.
    Binda übernimmt ungefragt und ohne Widerspruch die Führung über die Behandlung der Patienten und Leonora gönnt sich ein paar Minuten für sich selbst, während Zetral begleitet von Jethro und Fyona dem SCL-Manager Bericht erstatten.
    Jener weiß zu berichten, dass die Diener des Protektors offenbar mit Beta Pictor kooperieren und dabei sind, eine Delta-Energiequelle zum Orakel zu transportieren.
    SCL fürchtet vor allem, dass die Artifikanten damit das Orakel aktivieren und seine immense Feuerkraft nutzen könnten, um den Widerstandt auf Solvon zu beenden.
    Die Crew der Farkeen Eye hingegen ist eher besorgt darum, nich tmehr starten zu können, wenn das beta-pictorische Verteidigungssystem erst aktiv ist – die schier endlosen Truppen des Protektors lassen einen Angriff auf das Orakel jedoch als sinnlos erscheinen. Stattdessen beschließt die Crew, in die Ruinen von der SCL-Enklave zurück zu kehren, in der Hoffnung einen Weg zu finden um das Netz aus Virentransmittern neu zu starten und so große Teile der feindlichen Truppen lahm zu legen.

    Ehe sie jedoch beginnen können diesen Plan umzusetzen, erscheint ein unerwarteter Gast in der Zisterne: Björn Frankson – und er ist auch schon Umringt von einer Gruppe wütender Überlebender, die ihn als Verräter beschimpfen.
    Zetral watet mit Jethro und Fyona durch die Menge, um den Mann zur Rede zu stellen. Doch noch während die drei damit beschäftigt sind, den Mann zum Reden zu bringen, nähert sich Doktor Osthan mit einer Pistole in der Hand und unbändiger Wut im Bauch, um den Verräter zu erschießen.
    Im darauffolgenden Schusswechsel wird Frankson schwer verwundet und Osthan nur mit Gewalt zur Räson gebracht. Für Binda bedeutet das einen neuen Patienten und für Zetral den temporären Verlust einer wichtigen Informationsquelle.
    Leonora wird damit beauftragt Ostan zu bewachen, während Binda Frankson behandelt und der Rest der Gruppe den ursprünglichen Plan verfolgt.

    Begleitet vom stummen SCL-Techniker und einem Angehörigen der Konzernsicherheit, folgen die drei den Tunneln zu einem Ausstieg nahe der Enklave und von dort weiter durch die gespenstisch verlassenen Straßen in den Komplex des Konzerns selbst.
    Die Spuren harter Kämpfe sind überall zu sehen und die Gebäude Augenscheinlich stark mitgenommen. Doch findet sich ein Weg ins Kellergeschoss in dem der Serverraum verdächtig unversehrt liegt. Ein sterbender Wachmann kann der Gruppe noch einen Hinweis bieten: „Falle“ ist das Wort, das mit dem Leben seinen Lippen entweicht.

    Jethro übernimmt die Speerspitze und identifiziert mittels eines Scans eine Reihe von Sprengsätzen, die in die Servercluster integriert wurden und die er einen nach dem anderen entfernen muss, um den Mainframe zugänglich zu machen.
    Da Zetral keine Lust hat untätig zu warten, durchstreift er begleitet von dem Sicherheitsmann das Gebäude, ohne ganz zu wissen, wonach er sucht.
    Als er jedoch auf ein Relais stößt, dass in einem der Lüftungsschächte versteckt wurde, überschlagen sich die Ereignisse. Der artifikantische Kommandant der Invasionsstreitkräfte, Major Pollux T, gibt sich zu erkennen und gratuliert per Funk für den Fortschritt, den Jethro im Serverraum gemacht hat, ehe er die im gesamtem Gebäude gelegten Sprengsätze zündet.

    Jethro gelingt es gerade so, Fyona und den Techniker von der Explosion abzuschirmen, die ihn selbst beinahe zerreißt und Zetral kann sich nur durch einen gewagten Sprung aus dem dritten Stock vor der Detonation retten, der in einem Speed Date mit dem Stahlbeton im Hof endet.
    Überraschenderweise fordert die Sprengung, gleichwohl sie das gesamte Gebäude in Schutt verwandelt, keine Todesopfer in der kleinen Reisegruppe, die sich nun mühsam wieder frei schaufelt.
    Dennoch ist die Mission offenkundig gescheitert und wie geprügelte Hunden machen sie sich voller Dellen, Schrammen und blauer Flecke auf den Rückweg…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

    #5194
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #66 – Der Freund meines Feindes
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    Das Außenteam kehrt in das notdürftige Basislager zurück und verbringt längere Zeit mit der Versorgung von Wunden und notwendigen Reperaturen. Binda ist es inzwischen gelungen, Frankson zu stabilisieren. Leonora konzentriert sich vor allem darauf, ein Auge auf den aktivitäten der Militärplanung vor Ort zu haben.

    Nachdem die Hoffnung auf die Widerherstellungen des Transmitternetzes zerstreut ist, bleibt dem Widerstand nur eine kleine Menge von mobilen Virentransmittern, die SCL nutzen will, um einen Angriff auf das Orakel zu starten, doch die Crew der Farkeen Eye ist von den Erfolgsaussichten einer solchen Attacke nur wenig überzeugt.

    Man beschließt Frankson zu wecken, um ihn über die Pläne des Protektorats zu befragen. Binda ist zunächst dagegen, wird jedoch schnell überzeugt. Frankson gibt sich angesichts der Lage kooperativ. Er erklärt, das Protektorat wolle das Orakel reaktivieren und dessen Verteidigungsanlagen nutzen, um die Kontrolle über den Planeten zu erlangen, zu diesem Zweck kooperiert es mit Beta-Pictor, die eine Delta-Energiequelle anbringen sollen.
    Da das Orakel über nicht unwesentliche Luftabwehr-Kapazitäten verfügt, muss die Crew einsehen, dass die Erfolgschancen für eine Flucht unangenehm gering sind. Doch nach Informationen von SCL befindet sich van Darekand schon im System, es fehlt ihm lediglich eine Landezone – und den Flüchtlingen fehlt eine Langstreckenkommunikationsanlage. Eine Solche soll sich in der Villa des SCL-Chefs finden lassen. Außerdem haben Aufklärungseinheiten einen protektoratischen Colossus-Bot gesichtet, der offenbar vom Virennetz lahm gelegt wurde. Ein wertvolles Ziel, dessen Feuerkraft ein Stürmen des Orakelplatzes deutlich vereinfachen würde.

    Während die Crew noch darüber berät, wie die Aufgabenverteilung aussehen sollte, verrät Frankson noch ein letztes Detail: Dr. Ostan sei ebenfalls eine protektoratische Agentin.
    Ein Fakt der dadurch erschwert wird, dass sie verschwunden ist, nachdem Leonora sich unter die militärische Führung gemischt hatte.

    Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Während Zetral, Jethro und Binda die Verfolgung aufnehmen, will sich Fyona die Zeit nehmen Frankson zu exekutieren, ehe sie von Leonora davon überzeugt wird, dass er nachwievor eine wertvolle Informationsquelle darstellt.
    Außerdem setzt SCL seine Operationen in Bewegung. Ein Team wird mit dem stummen Software-Experten los geschickt, um den Colossus zu bergen, ein anderes – unterstützt von Leonora und Fyona – bricht zur Villa des Vorsitzenden auf, um van Darekand eine Landezone zu sichern und der Rest beginnt sich auf den Angriff auf das Orakel vorzubereiten.

    Dorthin führen auch die Spuren, denen Zetral mit geübtem Jagdinstinkten folgt. Die Betapictor haben offenbar schon begonnen, die Energiequelle anzuschließen und sie beobachten gerade noch, wie Dr. Ostan im Gebäude verschwindet. Binda begibt sich in Meditation um sie per Astralprojektion zu verfolgen und wenn möglich auszuschalten.

    Derweil hat das zweite Team die Villa erreicht, und wird von einer Explosion begrüßt…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

    #5232
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #67 – Feuer und Stahl
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    Fyona, Leonora und ihr Team sehen sich einer unsichtbaren Bedrohung gegenüber. Sprengfallen und ein Scharfschütze zwingen sie zu einem langsamen, zugleich aber waghalsigen Vorrücken. Erst als es ihnen gelingt, den Scharfschützen ausfindig zu machen und in seinem eigenen Spiel zu schlagen, können sie ihren Weg fortsetzen und die Villa sichern, sowie van Darekand mit Landekoordinaten versorgen. Während sich Fyona vor allem um die Logistik der Landung kümmert, organisiert Leonora die Verteidigung des Grundstücks.

    Binda gelingt es Doktor Oshtan zu erreichen und sie mit einer schweren paranormischen Attacke außer Gefecht zu setzen, ehe er sich zurück ziehen muss. Die Entwicklungen am Orakel schreiten jedoch mit erschreckender Geschwindigkeit voran.
    Das immernoch am Fuß des Orakels liegende Shuttle könnte einen EMP mit gut einem Kilometer Reichweite auslösen, doch er muss manuell gezündet werden, nachdem die Crew das Kommunikationssystem deaktiviert hatte, um den Schiffscomputer vor Viren zu schützen.
    Zetral folgt seinen Jagdinstinkten und mit dem Segen seines Himmelsältesten, sowie paranormischer Unterstützung durch Binda, gelingt es ihm ungesehen über den Vorplatz des Orakels zu schleichen und das Shuttle zu erreichen.

    Jethro, der sich zurück gezogen hatte um seine Kampfrüstung anzuziehen, entscheidet sich Fyona und Leonora zu unterstützen. Sein Timing ist nahezu perfekt, und er kann die Einheiten die sich auf die Villa zubewegen flankieren und den größten Teil von ihnen ausschalten. Allerdings ist selbst seine Impulskanone der schweren Panzerung eines konföderierten Kampfpanzers nicht gewachsen, und es sieht so aus als würde seine heroische Rettungsaktion mit einem tragischen Tod enden – doch die Bordgeschütze der Atreiu sind gerade noch rechtzeitig in Reichweite um den Retter zu retten.
    Kurz darauf beginnt das Ausladen der Kriegsartifikanten, während Fyona und Jethro sich schon auf den Weg machen, um das Kommando über den Colossus zu übernehmen, den die SCL-Truppen unter großen Verlusten in ihre Kontrolle bringen konnten.

    Binda und Zetral dringen nach dem erfolgreichen Auslösen des EMP ins Orakel ein, nachdem der Metonoide feststellen musste, dass Oshtan nachwievor am Leben ist. Sie können die Beta-Pictor davon überzeugen, sich aus dem unmittelbaren Konflikt heraus zu halten und erhalten die Erlaubnis, Oshtan zu verfolgen.
    Als sie diese erreichen, hat draußen die Schlacht längst begonnen. SCL-Sicherheit, Blue Devils und das Kontingent Kriegsartifikanten beginnen unter der Führung des Colossus den Angriff auf jene Truppen des Protektors, die der EMP nicht vernichtet hat.

    Die Kämpfer der Solvoner leiden unter schlechter Führung, minderem Equipment und unzureichender Erfahrung, doch die Angst vor der Versklavung stählt die Moral und die Speerspitze aus Agilonen macht sich bezahlt, wobei die massige Feuerkraft des Colossus es ebenfalls immer wieder vermag, die Balance zu halten.
    Als es den Solvonern gelingt, in einem letzten Aufbäumen die Oberhand über ihre mechanischen Feinde zu gewinnen, siegt schließlich der lebende Geist über den herzlosen Stahl.

    Im inneren Sanktum des Orakels treffen Zetral und Binda ausgerechnet auf den Reporter Tim Tolgat. Er vermutet die Daten des Farscopeprojektes im Speicher des Orakels und verlangt Zugang dazu, im Gegenzug will er die Tür zur Herzkammer öffnen, in der sich Oshtan aufhält. Als er hört, dass die Crew die Daten längst gefunden hat, ist er außer sich, doch er öffnet die Herzkammer, nachdem Zetral sein Ehrenwort darüber gibt, das Tolgat die Daten erhalten wird.
    Die Konfrontation mit Oshtan ist kurz und endgültig. Ihr Versuch die Neuankömmlinge auf ihre Seite zu ziehen wird von Zetral mit einem Schwung seiner Schwertwaffe beendet, der die Frau mühelos zerteilt.

    Für die Solvoner ist der Krieg gewonnen, doch die Crew der Farkeen Eye hat noch einen Kampf vor sich: Der Kommandant des Protektorats hat sich auf ihrem Schiff eingenistet…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

    #5233
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #68 – Terminus
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    Selbst gelandet ist die Farkeen Eye eine formidable Festung. Immerhin kann Van Darekand den Luftraum sperren, sodass es dem Schiff unmöglich ist zu starten. Doch um ihr Schiff wieder in Besitz nehmen zu können, muss die Crew es am Boden angreifen.
    Es gelingt ihnen, die Geschütze des Schiffes auszuschalten, ehe der Colossus seinen Geist aufgibt und in Erwartung starker Opposition entschließt sich die Gruppe zu einer geteilten Strategie.
    Während Leonora über eine Landestelze von unten ins Schiff klettert, dringt Jethro durch die Hangarluke von oben ein und Binda, Fyona und Zetral stürmen als Team den Frachtraum durch die Hauptfrachtluke, mit dem Ziel möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

    In der Krankenstation findet Leonora Zetrals Höllendämon, der genüsslich auf einem Artifikantenkörper herumkaut. Im Schiff ist es jedoch ansonsten unangenehm still. Nicht feindlich gesonnene Kämpfer erwarten die Crew, sondern verriegelte Türen und Sprengfallen – die Handschrift des Majors.

    Jethro gelingt der erste Durchbruch, im Cockpit kann er mit Freeman sprechen, der ihn darüber informiert, dass der Major die meisten Systeme gesperrt hat. Er kann ihn jedoch über den Aufenthaltsort feindlicher Artifikanten unterrichten. Als Jethro auf Freemans geheiß eines der Quartiere stürmt, entgeht er jedoch nur knapp einer weiteren Sprengfalle und die Information stellt sich als nutzlos heraus.

    Schließlich versammelt sich die Crew vor dem versiegelten Maschinenraum, der offenbar heftig verstrahlt ist. Nachdem es gelungen ist, die Tür zu entriegeln, nutzt Binda seine Paranormik, um den Strahlungslevel zu senken, sodass Fyona in den Maschinenraum spurten kann, um den Notausschalter des Reaktors zu ziehen.
    Einmal mehr tappen sie damit in eine Falle: Der Schalter steht unter Starkstrom. Doch Fyona gibt nicht auf, es gelingt ihr den Schalter umzulegen, ehe sie in sich zusammen bricht. Zetrals Heilkräfte bewahren sie immerhin vor dem Tod.

    Es offenbart sich nun, wie tiefgreifend die Invasion des Majors tatsächlich ist: Er hat nicht nur das gesamte Schiff unter Kontrolle, sondern auch Freeman und hat in einem letzten makaberen Spiel die Farkeen Eye in eine Todesfalle verwandelt.
    Im Recycler findet Jethro denn auch eine merkwürdige Konstruktion, die mit allen größeren Systemen des Schiffs verbunden zu sein scheint. Wenn man dem Major glauben kann, soll eben diese Konstruktion das Herz der Falle sein – und die Verbindungen in der falschen Reihenfolge zu durchtrennen, würde das Schiff zerstören.
    Nach einiger Beratung, kommt die Gruppe zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich keine richtige Reihenfolge gäbe, da die Systeme auch untereinander vernetzt sind. Zetral entschließt sich schließlich, den Gedanken alle Verbindungen gleichzeitig zu trennen, durch eine EMP-Granate in die Tat umzusetzen…

    Und noch während der gleißene Lichtblitz einer Explosion Gesh Solvon erhellt, die durch die Zeit selbst widerhallt, heben sich die Augen derer die da Wachen einer weiterem Realität, einer anderen Welt und neuen Abenteuern entgegen.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: –

    Spielleitung:
    Daniel Scolaris

    Spieler
    Balu als Dyson, Freeman, Tik und Fyona
    Dani als Mektar
    Falk als Binda
    Friesus als Collin und Leonora
    Hendrik als Gregorianus und Jethro
    Richard als Zetral

    ENDE

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