[C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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  • #4729
    Balu (N074G37H)
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    Session #46 – Erbfolgen
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    Ohlberg-Mond ist in der Krise. Fallende Platinerträge bedrohen die wirtschaftliche Grundlage des Baronats und der Tod des designierten Thronfolgers lässt tiefe Risse innerhalb der herrschenden Familie offenbar werden. Nicht nur, dass Collins Bruder Friedrich eine heftige Abneigung gegen den Antritt des Erbes hat – und sich lieber seinen zahlreichen Freundinnen widmet – er hat auch keinen Rückhalt im Rest der Familie, am wenigsten aber in den Augen seines Vaters, der seine Gram über den Tod seines Ältesten nur allzu gern am Zweitgeborenen auslässt.
    Während die jüngere Sophie die meiste Zeit mit ihrer Trauer allein bleibt, erweist sich Collins Zwillingsschwester Katharina als fähige Frau, die trotz der Situation weitestgehend einen kühlen Kopf zu bewahren weiß und sich bemüht die Familie zusammen zu halten.

    Als die Crew mit Katharina die Kathedrale besucht, um dem aufgebahrten Köprer Collins ein weiteres Mal ihren Respekt zu erweisen, geschieht etwas unerwartetes: Als der Sarg geschlossen wird, steckt in dessen Deckel ein Dolch, der durch eine Karte gestochen wurde.
    Nachdem sichergestellt ist, dass es sich nicht um eine Bombe oder einen Giftträger handelt, besieht sich Gregorianus das Stück genauer.
    Die Karte vom Wert Herz-König ist mit einer ominösen holografischen Botschaft versehen, die auf weitere Probleme schließen lässt, jedoch wenig konkrete Hinweise gibt. Eine Auswertung der Sicherheitsaufzeichnungen ergibt ebenfalls nichts. Der merkwürdige Kartenrücken – schwarz mit den weißen Markierungen eines Asses – lässt Dyson zunächst an Formorag denken, doch auch dafür finden sich keine weiteren Hinweise.

    Die Nacht verstreicht ohne besondere Vorkommnisse und der nächste Morgen erwartet die Beisetzungszeremonie für Collin, beziehungsweise Heinrich von Ohlberg. Dyson gibt seinen Platz bei Gottesdienst an Leonora ab, um sich seinerseits weiter oben im Kirchenschiff eine Position zu suchen, von der aus er den Überblick behalten kann, und versucht jeden Besucher einzeln für die spätere Identifikation zu katalogisieren, während der Rest sich auf den zugewiesenen Ehrenplätzen bereit hält.
    Doch auch hier und beim folgenden Ehrenzug durch die Stadt hin zum Friedhof geschieht fürs erste nichts.

    Nachdem Collin schließlich in der Gruft seiner Familie beigesetzt ist, zieht sich die Familie mit den geladenen Gästen ins Schloss zurück, in dessen großem Saal der Leichenschmaus gehalten werden soll.
    Kurz bevor die angesetzen Reden beginnen sollen, wird der bereits heftig angetrunkene Friedrich von Gregorianus zurecht gerückt und mit einem Mittel versorgt, dass ihn nüchtern machen soll. Das ändert jedoch wenig daran, dass der Junge sich aufgestachelt durch die erneut weniger als freundlichen Worte seines Vaters gegen diesen auflehnt, indem er vor allem die Eigenschaften seines Bruders als positive betont, die seinem Vater nach dessen Untergang gewesen seien.
    Schließlich eskaliert die Situation in der Rede von Heinrichs Onkel, der angesichts der Unfähigkeit des neuen Erben die Wiederherstellung der natürlichen Erbfolge fordert – und damit den Thron seines Bruders für sich.

    Gregorianus folgt Friedrich, der sich zurückzieht um sich umzuziehen, nachdem er sich bekleckert hat zu dessen Quartier und wird dabei seinerseits von Leonora verfolgt – wobei er bemerkt das ihm gefolgt wird, jedoch nicht von wem. Nach einem kurzen Intermezzo stellt Gregorianus die Frau, hat jedoch wenig Zeit sie zu rügen, ehe er einen überraschten Laut von Friedrich hört:
    An seiner Zimmertür steckt ein Dolch mit der Karte des Kreuz-Königs und im inneren scheint jemand auf ihn zu warten…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4754
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #47 – Ein Dolch im Rücken
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    Gregorianus und Leonora stürmen das Zimmer Friedrichs in der Erwartung eines Angreifers, doch der unerwartete Gast stellt sich als harmloser Putzroboter heraus, der außerhalb seiner üblichen Zeiten damit begonnen hat, das Quartier des Fürstensohnes zu reinigen. Friedrich ist davon weniger besorgt als der Rest und zieht sich zurück, um seine verschmutzten Kleider zu wechseln, während Gregorianus versucht herauszufinden, was den Bot in die Irre geführt hat. Es scheint, als hätte jemand die Zeitpläne geändert. Der Captain informiert Dyson, der die Speicher des Artifikanten prüfen und genaueres herausfinden soll.

    Der Captain kehrt mit Friedirch und Leonora in den Speisesaal zurück und präsentiert dort die neue Karte in verbindung mit dem Dolch, sodass die Drohungen – entgegen Katharinas Wünschen – für alle Gäste offensichtlich werden.
    Diese kommt gerade erst aus einem Zwiegespräch mit ihrem Vater zurück und ist sichtlich bestürzt – auch weil sie die Drohungen dem Familienoberhaupt bisher offenbar verschwiegen hat.
    Es kommt zu einem Krisengespräch im Nebenzimmer, bei dem neben Baron von Ohlberg auch dessen Bruder und die Crew der Farkeen Eye anwesend sind. Dabei wird offenbar, dass Katharina vorgeschlagen hat, an ihres Bruders statt das Erbe anzutreten und so den Familienfrieden zu retten. Obgleich Zweifel daran bestehen, ob die Zustimmung von Lehnsherr und Kirche erwirkt werden kann, ist auch des Fürsten Bruder nicht abgeneigt, gegen sie auf seinen Anspruch zu verzichten – solange Friedrich nicht in der Erblinie steht.

    Dyson erwirkt die Erlaubnis, die Aritifikanten des Hauses zu untersuchen und findet die Quelle der Manipulation: Ein Addendum zum letzten Softwareupdate, das früher am Abend eingespielt worden war. Zur Sicherheit lässt er alle Bots eine Systemwiederherstellung durchführen, um bösartige Software zu entfernen. Auch kann er herausfinden, dass ein Diener des Hauses Soederberg am Abend den Wartungshangar besucht hatte, der nur eine kurze Strecke von den Quartieren der Diener entfernt liegt.

    Binda trifft bei einem Spaziergang auf Mitglieder der Dienerschaft des Hauses Soederberg, bei denen er einigen Unbill feststellen kann. Ein kurzer Blick in die Gedanken des Ältesten offenbart, dass einer der anderen Diener – frisch eingestellt – beim Leichenschmaus und in der Vorbereitung oft mit Abwesenheit glänzte, wenn er nicht gerade durch schlecht koordinierte Arbeit auffiel. Es gelingt dem Veganoiden, ein Phantombild des Gesuchten aus der Erinnerung abzubilden. Die darauf folgende Suche nach dem Mann verläuft sich jedoch im Nichts – keiner der Diener im Haus ist ihm seit dem Leichenschmaus begegnet.

    Nach kurzer Beratung kommt die Gruppe zu dem Schluss, dass die Antwort auf die Frage ‚Cui bono?‘ eine recht offensichtliche Antwort hat: Haus Soederberg hat schon lange ein Auge auf das Land der Ohlbergs geworfen und ist auch als Drahtzieher hinter Collins Entführung impliziert.
    Dyson manipuliert eine Reihe von ObservoBots so, dass er die Schlafzimmertüren der drei verbliebenen männlichen Mitglieder des Hauses Ohlberg, sowie das Gästezimmer des Barons Soederberg im Augen behalten kann und die Crew hält sich bereit, um im Notfall zur Stelle zu sein.

    Friedrich wird zuerst auffällig, er verlässt sein Schlafgemach auf dem Weg in den Garten – Gregorianus und Leonora nehmen die Verfolgung auf, um seine Sicherheit zu gewährleisten.
    Derweil verlassen auch Collins Onkel und Baron von Soederberg ihre Quartiere. Während Dyson einen Observobot nutzt um ersteren zu verfolgen, machen sich Binda und Zetral auf den Weg, um die Spur des Barons aufzunehmen.

    Dyson gelingt es, sein Ziel bis in den Keller zu verfolgen, in dem Collins Onkel Martellus nach kurzem Zögern hinter eine Stahltür verschwindet. Ohne die Möglichkeit, mit dem ObservoBot zu folgen, beschließt Dyson zu warten, doch kurz darauf bricht die Verbindung abrupt ab – offenbar hat ein zweiter Besucher das Gerät entdeckt.
    Er informiert Binda und Zetral, die daraufhin ihr Ziel ändern und sich zum Keller aufmachen, in den Dyson selbst kurz darauf ebenfalls unterwegs ist.

    Vor die Herausforderung eines Heckenlabyrinths gestellt, tun sich Greg und Leonora schwer. Mit Hilfe eines Scans können sie den Erben und zwei seiner Gespielinnen ausmachen, doch eine vierte Gestalt scheint sich ganz in der Nähe aufzuhalten.
    Als Gregorianus bei dem Mann eine Waffe entdeckt, greift er an und findet sich kurz darauf mit Gelpads beschossen, während es Leonora gelingt, die kurze Distanz sprintend zu überbrücken und den vermeintlichen Attentäter mit einem Schulterstoß ins Land der Träume zu befördern.

    Als die Gruppe die Stahltür erreicht, finden sie dort die zertrümmerte Reste des ObservoBots. Zetral versucht durch die Tür zu lauschen, hört jedoch nur das schwere dröhnen der Maschinen auf der anderen Seite.
    Binda nutz seine paranormischen Kräfte, um seinen Geist in den Raum zu projezieren und durchsucht ihn, findet jedoch nichts, bis er einer Eingebung folgend in das ungewöhnlich aktive Nanitenbad des Recylcers taucht: Darin menschliche Überreste.

    Im Heckenlabyrinth stellt sich der ‚Attentäter‘ derweil als eine der Leibwachen der Familie heraus und Friedrich ist ebenso irritiert und amüsiert, wie verärgert über die Störung. Die Nachricht vom Fund im Recycler bringt die Stimmung schnell zu erliegen.

    Die DNA-Analyse der geborgenen Knochen ist eindeutig: Die Leiche ist Collins Onkel. Zetrals Vision und eine Karte bestätigen den Mörder: Das schwarze Ass hat seiner Drohung Taten folgen lassen…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4770
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #48 – Kritischer Ausnahmefehler
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    <Error 404> File not found.

    Recovering Data…

    Der grausige Fund in der Recyclinganlage macht schnell die Runde. Die Crew informiert Katharina, die ihrerseits die Schutzpolizei einschaltet, sodass sich wenig später auch der Inspektor wieder im Haus und am Tatort befindet.
    Der immernoch verschwundene Baron von Söderberg steht mittlerweile unter dringendem Tatverdacht, auch wenn der Inspektor sich schwer tut, gegen diesen zu ermitteln.
    Gregorianus entscheidet sich, persönlich die Leibwache für Friedrich zu übernehmen und stimmt Dysons Vorschlag zu, den jungen Mann zu seiner eigenen Sicherheit auf die Farkeen Eye zu bringen.
    Als der Fürst von Ohlberg überraschend ebenfalls sein Nachtgemach verlässt, bricht Hektik aus. Der von Dyson angezapfte ObservoBot kann dem Fürsten nur bis zum Ausgang in den Garten folgen, also macht sich Katharina selbst auf den Weg, um ihren Vater zu warnen und lässt sich dabei von Zetral begleiten.
    Dyson und Binda machen sich gerade daran ebenfalls zu folgen, als einer der taesarischen Polizisten sich überrascht zeigt. Trotz Sprachbarriere findet Binda den Grund heraus: Es gibt offenbar eine zweite DNA-Spur im Tank, und die gehört zu niemand anderem als Baron Söderberg!

    Zetral sprintet in den Garten, in der Hoffnung den Fürsten noch rechtzeitig zu erreichen und tatsächlich: zwei Gestalten spazieren zusammen über die Wege, dem Geländer am Rande des Abgrunds entgegen. Da er nicht klar erkennen kann, um wen es sich handelt, entschließt sich der Metonoide Zeit zu schinden: Mit einem scharfen Gedanken fällt er einen der Bäume und lässt ihn vor den Spaziergängern zu Boden stürzen…

    Gregorianus, in Begleitung von Leonora, beschleunigt die Abreise von Friedrich, der sich nur widerwillig fügt. Da nur wenig Zeit ist, um eine öffentliche Kapsel zu rufen, geht der ExLegionär das Risiko ein auf den Fuhrpark des Hauses zurück zu greifen, doch offenbar hat der Attentäter keine Bombe im Sinn gehabt: Leonora und Gregorianus bemerken im letzten Moment den Widerschein des UV-Laserpunktierers und können Friedrich zu Boden reißen, bevor die ersten Schüsse fallen, die ihr Ziel zwar nicht verfehlen, aber nicht zu töten vermögen. Erst als Gregorianus eine Kapsel in die Schusslinie bringt, wird das Feuer eingestellt.

    Im Garten stellen sich die Spaziergänger als der FÜrst von Ohlberg und dessen jüngste Tochter heraus. In der Hand hält die junge Frau ein Messer und eine Karte, wie sie das schwarze Ass hinterlassen hatte.
    Zetral begnet der jungen Frau nicht mit Misstrauen – der hinzugestoßene Dyson hingegen schließt sie nicht als Täterin aus. Binda gelingt es jedoch die Situation zu entschärfen, bevor es kritisch wird. Doch ehe sich die Situation ganz entspannen kann, informiert Gregorianus seine Kollegen über den Anschlag.
    Dyson und Zetral bringen den Fürsten und seine Tochter daraufhin ins Haus, um sie nicht ebenfalls zum Ziel zu machen, wobei Dyson am Himmel eine Bewegung bemerkt: Offenbar hat der Attentäter sich aus dem Staub gemacht.

    Während Zetral die Treppen nehmen muss, kann Dyson direkt zum Absprungpunkt des Attentäters aufsteigen und findet dort ein dünnes Führungsseil. Der Artifikant informiert seine Kameraden, ehe er das Seil ins Tal verfolgt, um Collins Enführer zu stellen. Gregorianus übergibt Friedrich den Hausärzten und nimmt seinerseits eine Kapsel um ins Tal zu kommen.

    Am Ende der Seilbahn kommt es schließlich zum Schusswechsel zwischen Dyson und dem Attentäter. Es gelingt dem Artifikanten, den meisten Angriffen auszuweichen und seinerseits gut zu treffen und seinen Gegner zu überwältigen, doch das Schwarze Ass hat noch ein solches im Ärmel.
    Als Dyson der vermeintlichen Leiche des Mannes das falsche Gesicht von Baron von Söderber abzieht, erwacht der Attentäter und schafft es trotz Gregorianus Interventionsversuch eine Granate zu zünden, die nicht nur ihn, sondern auch Dyson in Stücke reißt…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4826
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #49 – Alien
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    Nachdem die Gruppe gerade erst eines ihrer Mitglieder beerdigt hat, muss sie sich damit abfinden einen weiteren Freund verloren zu haben. Alle Hoffnungen Dyson wieder zusammensetzen zu können lösen sich in Wohlgefallen auf, als Leonora ein schwer beschädigtes Teil als Dyson NNPS idenfiziert. Im Gegensatz zum KI-Kern ist es irreperabel verloren.

    Die Rettung der Familie von Ohlberg bleibt damit ein bittersüßer Sieg und auch wenn Katharina und ihr Vater alles tun, um ihre Dankbarkeit zu zeigen, ist es nur ein schwacher Trost.
    Allerdings hat Dyson offenbar vorgesorgt: Im Speicher seiner KI findet Gregorianus die Aufforderung, eine bestimmte Datei im Hauptcomputer der Farkeen Eye zu starten. Diese entpuppt sich als eine Art Sicherheitskopie von Dyson, die zum einen sein Testament verkündet und zum anderen bekannt gibt, das Dyson Pläne hinterlassen habe, wie man sie in die Farkeen Eye integrieren könnte.
    Die Crew entscheidet die KI Freeman zu taufen und Leonora wird beauftragt, die Integration umzusetzen – womit man sie offiziell als Schiffstechnikerin engagiert, obgleich ihr Vertrauen in ihre Fähigkeiten die Farkeen Eye zusammen zu halten nicht eben groß sind.

    Nachdem das Schiff Ware aufgenommen hat, macht sich die Crew auf den Weg: Das Ziel lautet Craitona, wo man sich mehr Informationen über die seltsamen Anomlien erhofft, die das Schiff plagen. Außerdem kennt Leonora einen Käufer, der interessiert ist das immernoch an Bord befindliche Acrit zu erwerben und die Farkeen Eye unterwegs treffen möchte.

    Nach einigen Tagen der Reise manifestieren sich erneut temporale Störungen an Bord. Nicht nur das alle Systeme verrückt spielen, Zetral findet auch noch das Bild einer loxonischen Wissenschaftlerin auf seinem Nachttisch. Gregorianus entscheidet den Feldantrieb abzuschalten und den Flug erst fortzusetzen, wenn die Störungen vorüber und alle Schäden repariert sind. Angesichts von Leonoras eher dürftigen Kenntnissen in der Schiffstechnik verspricht es eine längere Pause zu werden.

    Gregorianus bemerkt während einer Routinekontrolle der Kommunikation ein Notsignal, dass aus dem Trümmerfeld eines alten Mondes zu kommen scheint. In Begleitung von Zetral macht er sich in Bindas Shuttle auf, die Absturzstelle zu untersuchen und macht einen kuriosen Fund:
    In die Oberfläche eines der Mondbruchstücke ist ein Schiff eingebettet, dass wie ein großes Insekt aussieht. Die beiden landen Nahe des Schiffs und schneiden sich durch die Chitinhülle der merkwürdigen Kreatur. Im inneren finden sie gewundene Gänge und organisch anmutende Steuerelemente und Türen. Hinter einer von ihnen verbirgt sich, was wohl der Frachtraum sein könnte. Darin einige Kisten offensichtlich terranischen Ursprung und eine ungeöffnete Cryoschlafkapsel.

    Während Gregorianus den Tauprozess einleitet, trifft Zetral auf das „Innenleben“ des Schiffes. Ein spinnenartiges Lebenwesen bewegt sich durch die Gänge und scheint mit der Struktur zu interagieren. Der Jäger entscheidet sich die Initiative zu ergreifen und attackiert präventiv, wobei er die Kreatur ohne nennenswerte Gegenwehr zu töten vermag.

    Aus der Cryoschlafkapsel erhebt sich derweil eine Gestalt, die Gregorianus genauso fremdartig erscheint wie der Rest des Schiffes: Eine große Ameise, von deren vier Armen zwei unter einem Mantel verborgen liegen, während sie ihren Kopf mit einer Fedora schmückt. Rzzt-K-Shkranh, oder „Tik“, wie sie sich später vorstellen wird, ist eine lebensfrohe Cassioperin – und offensichtlich in Schwierigkeiten.

    Wie genau die aussehen, bleibt jedoch zunächst offen, denn das Notsignal hat weitere Interessenten angezogen, und die sind nicht darauf aus ihre „Beute“ zu teilen. Unter einigen halsbrecherischen Manövern gelingt es Gregorianus jedoch, die Piraten abzuschütteln, ehe sich das Shuttle in den Feldflug rettet.

    Man vereinbahrt, sich mit der ebenfalls wieder fit gemachten Farkeen Eye am Gratpunkt zu treffen…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4845
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #50 – Wie man in den Wald hinein ruft…
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    Nach dem Rendevouzs am Gratpunkt macht sich die Farkeen Eye wieder auf den Weg gen Craitona. Die Crew beschäftigt sich zunächst damit, die Beute aus dem Wrack zu untersuchen und findet – neben einer Kiste voll scheinbar biologischer Proben die sich Binda umgehend unter den Nagel reißt – Datenkristalle voller Softwarefragmente, Sturmgewehre und Thermatoren. Ebenso illegal wie praktisch und potentiell lukrativ, zumal sich Tik als Expertin für „exotische Güter und ihre Käufer“ zu erkennen gibt, nachdem Gregorianus die Farkeen Eye und ihre Crew als Freihändler vorstellt.

    Den weiteren Flug nutzen Tik und die Crew, um sich miteinander einzurichten, während Leonora Blut und Wasser schwitzt um das Schiff am Laufen zu halten ohne dabei allzu planlos auszusehen. Mit mäßigem Erfolg.
    Als sich nach einigen Tagen des Fluges das Planetensystem offenbart, in dessen Hauptsiedlung Leonoras Kontakt und Acritkäufer sich mit der Crew treffen möchte, sind alle bereit für Landurlaub. Nur Binda schließt sich weiterhin in seinem Labor ein und bestellt lediglich frischen Nährschlamm für sein Riza.

    Leonora verlässt zuerst das Schiff, um das Treffen mit ihrem Kontakt vorzubereiten, wodurch ihr entgeht, was den Rest der Crew aufhält. Ein aufgeregtes Flugwesen reißt sich von seinen Betreuern los und entflieht mit wilden Flügelschlägen in den Urwald des Planeten, der diesen kilometertief überwuchert.
    Nachdem zuerst entstandende Missverständnisse aufgeklärt und sprachbarrieren umschifft sind, stillt sich heraus das das seltsame Wesen ein At’rank-gulor Springer und außerdem Patient einer psychologischen Orbitalklinik auf Landgang gewesen war, der durch den Anblick der Farkeen Eye offenbar in derartige Panik versetzt wurde, dass er seinen Pflegern entkam.
    Gregorianus fühlt sich verantwortlich und erklärt sich bereit eine Suchmission zu starten – worin er von Zetral und Tik gerne unterstützt wird, die beide großes Interesse daran haben den Wald zu erkunden.

    Man borgt sich Bindas Shuttle ohne dessen explizite Erlaubnis und mit Gregorianus am Steuer beginnt ein abenteuerlicher Abstieg in die tiefen des planetaren Urwalds. Obgleich des Piloten meisterliche Flugkünste die Gruppe weit bringen, kommen sie doch bald an den Punkt, an dem ein Weiterflug unmöglich wird. Da das Signal des Gesuchten ganz in der Nähe ist, beschließt die Gruppe ihre Suche zu Fuß fortzusetzen.

    Zwischen den Wurzeln der höheren Bäume, die in den Astgabeln der niederen enden, ist das Klettern anspruchsvoll und gefährlich. Schließlich erreichen die Wanderer eine Art Grotte im Astwerk, und bekommen auch den Gesuchten einmal mehr zu Gesicht.
    Als Gregorianus eine tentakelartige Ranke (oder einen rankenartigen Tentakel?) von mehreren Metern Dicke erspäht, der sich auf die Gruppe zuzubewegen scheint, eröffnet er entgegen Zetrals Rat das Feuer.

    Im folgenden Gefecht fegt das irritierte Gliedmaß Tik vom Ast, auf dem die Gruppe sich bewegte und zertrümmert ihren Panzer mit einem einzigen Schlag – so dass nur schnelle paranormische Hilfe von Zetral verhindert, dass die frisch gerettete Cassioperin wie eine große Fliege endet.
    Nach einigen Beschuss wird es dem Besitzer des Tentakel schließlich zu blöd, und das Monstrum zieht sich in die Dunkelheit des Waldes zurück.

    Den Gesuchten finden die Abenteurer schließlich in einer höheren Astgabel, deren Bewuchs gerade dabei ist mit der Verdauung zu beginnen. Nach seiner Rettung erklärt Grenor seine Reaktion: Das Schiff, dass er gesehen hat, gehörte den Mördern seiner Crew.
    Jahrzehnte vor dem ersten offiziellen Kontakt mit den warmblütigen Säugern von Terra hatte ihm niemand die Geschichte von den merkwürdigen Schlitzaugen geglaubt, und sein Volk hatte ihn für das Verbrechen verantwortlich gemacht…

    Spieldauer: 3h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 4

    #4958
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #51 – Königliche Intervention
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    Auf dem Rückweg zum Raumhafen von Alexandria teilt Grendor mehr von seiner Geschichte mit. Er berichtet, wie sein Schiff auf einen Hilferuf reagiert hatte, und dabei ersten Kontakt mit der menschlichen Rasse etablierte.
    Der Notruf stellte sich als Falle heraus: Zwar brauchten die Loxoner tatsächlich Ersatzteile, doch sie hatten nicht vor darum zu bitten. Stattdessen stürmte ein mit einem Schwert bewaffneter Mann das Deck und tötete die At’rank-Gulor-Besatzung. Einzig Grendor war es gelungen sich rechtzeitig zu verbergen und so musste er zusehen, wie die Loxoner das Schiff um wichtige Bauteile erleichterten, ohne die Leichen der Gefallenen weiter zu beachten.
    Im Raumhafen angekommen übergibt die Crew den angeschlagenen Atrank’Gulor wieder seinen Pflegern. Der behandelnde Arzt erklärt sich bereit, Gregorianus einen Einblick in die Akten zu gewähren, soweit sie dem Krankenhaus vorliegen, und der Captain der Farkeen Eye findet darin eine Liste der Teile, die dem Schiff vor fünfzig Jahren entwendet worden waren.

    Das folgende Treffen mit Leonoras Kontaktmann verläuft etwas holprig, doch schließlich kann man sich auf einen guten Preis für das Acrit einigen. Das verdächtige Verhalten des Mannes bringt die Gruppe dazu, besonders genau hinzuschauen, um Betrügereien zu vermeiden. Der Deal geht letzten Endes aber glatt über die Bühne.

    Tik gelingt es ihrerseits, Käufer für das Platin zu finden, dass die Farkeen Eye in Ohlberg Mond an Bord genommen hatte. Gregorianus zeigt sich vom Handelstalent der Cassioperin durchaus beeindruckt, ihre horrenden Provisionsansprüche sind allerdings ein Problem für die Gewinnmarge der Crew. Nach zähen Verhandlungen gelangt man zu einer Einigung – für die Zukunft.

    Während die Farkeen Eye nach Craitona reist um den Spuren der Subarashi zu folgen, beginnt Leonora damit, die ausgetauschten Teile zu lokalisieren und nach und nach zu ersetzen. Gregorianus erhofft sich damit die temporalen Anomalien an Bord zu eliminieren – oder wenigstens auf ein ungefährliches Maß zu reduzieren.

    Tik versucht Dysons Pläne umzusetzen und seine Kopie als Schiffs-KI zu installieren, hat jedoch keinen Erfolg. Die Vermutung etwas kaputt gemacht zu haben behält sie jedoch für sich…

    Im Craitona-System angekommen entschließt sich die Gruppe auf einer der Handelsstationen des Systems halt zu machen, in der Hoffnung dort Anhaltspunkte auf die Geschichte der Subarashi zu entdecken und eine Genehmigung für den Anflug des Phasenportals organisieren zu können.
    Noch bevor sie jedoch die Station erreichen, materialisiert sich ein Cassiopisches Kriegsschiff längstseits der Farkeen Eye und fordert eine sofortige Kapitulation und die Übergabe gestohlener cassiopischer Technologie.

    Die Crew ist sich der Sinnlosigkeit einer Auseinandersetzung bewusst und ergibt sich, woraufhin das Schiff von einer Reihe Insektoider geentert wird, die sich eifrig umsehen.
    Mit Mühe und Not gelingt es, dem Offizier der Cassiopier seine Mordpläne auszureden. Die Crew stellt sich erfolgreich als unschuldig dar und gibt schließlich bereitwillig Auskunft über alles, was sie von der Geschichte der Farkeen Eye wissen. Dennoch wollen die Raumameisen sie nicht so einfach ziehen lassen. Die Gruppe wird verhaftet und aufgefordert die Farkeen Eye zum Portal zu fliegen, wo sie genauer untersucht werden soll. während sich der Rest zurückzieht, bleibt eine der Arbeiterinnen an Bord, um die Kooperation der Crew sicher zu stellen…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4959
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #52 – Die Zeit heilt alle Wunden
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    Auf dem mehrere Stunden langen Flug zum Portal erläutert die Crew ihrer neuen Cassiopischen Begleitung die Vorzüge des „Chillens“. Die Arbeiterin gibt derweil eine Analyse bekannt, nach deren Ergebnissen das Schiff mit einigen Modifikationen deutlich schneller fliegen könnte, woraufhin Gregorianus erläutern lässt, warum dies keine gute Idee ist: Nach wie vor ist die Crew überzeugt, dass höherer Energieausstoß die Temporalanomalien hervor ruft, oder wenigstens begünstigt.

    Schließlich erreicht die Farkeen Eye das Phasentor, welches sich gerade öffnet, und es kommt zur Katastrophe. Die Energien des Tors und die Anomalien der Farkeen Eye resonieren miteinander und die Crew muss mitansehen, wie die Raumzeit um sie herum zu verschwimmen beginnt und die Phasengrenzen verschwimmen.
    Das plötzliche Auftauchen loxonischer Raumfahrer auf der Brücke führt beinahe zu einer handfesten Auseinandersetzung, doch der loxonische Chefingeneur „korrigiert“ die Phasenverschiebung gerade noch, und die Crew ist wieder allein auf dem Schiff.

    Allerdings nicht auf der Farkeen Eye, sondern auf der Subarashi. Und nicht im Jahr 2683, sondern im Jahr 2633. Der schrillende Alarm veranlasst die Gruppe sich im Schiff zu verteilen. Leonora schlägt und schlängelt sich zum Maschinenraum durch, in dem der Reaktor verrückt spielt und Binda nimmt mit Tik das Labor unter die Lupe, in dem sie einen cassiopischen Phasenanker entdecken. Jener wurde offenbar an terranische Technologie angeschlossen. Zetral sichert in der Zwischenzeit des Rest des Schiffes auf der Suche nach seinen Haustieren, wird zu seinem Unwillen jedoch nicht fündig.

    Nachdem Leonora die Reaktorkatastrophe abgewendet hat, beruhigt sich die Lage erst einmal. Der Schadensbericht sieht jedoch sehr schlecht aus: Fast alle Systeme sind nur eingeschränkt nutzbar und die Batterien des Schiffes können es kaum länger als 15 Stunden am Laufen halten, wenn der Reaktor nicht wieder eingeschaltet werden kann.
    Die Subarashi treibt hilflos durch den Raum, und außer den Planeten des Systems gibt es nur zwei Sensorenkontakte: Einen hält Gregorianus für das Phasenportal, ein anderer gehört offenbar zu einem Raumschiff.

    Der Captain ist überzeugt, dass es sich um Grendors Schiff handelt und schließt es daher aus, einen Hilferuf zu senden. Stattdessen beschließt man die Reise zum Portal zu wagen. Leonora und Tik schaffen es, dem Hauptreaktor weitere 90s abzuringen, gerade genug um es bis zum Portal zu schaffen.

    Doch gerettet ist die Crew damit längst nicht. Tik weiß um die cassiopische Theorie selbstkorrigierender Zeitverläufe und alle Runen stehen auf Tod…

    Spieldauer: 3.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 4

    #4976
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #53 – Zurück in die Zukunft
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    Die Subarashi scheint in den letzten Zügen zu liegen. Das Kühlmittel kocht und die Überlastung des Reaktors hat diesem schweren Schaden zugefügt. Die Batterien des Schiffes selbst sind halb leer und speichern kaum genug Energie die lebenswichtigen Funktionen des Schiffes für mehr als einen Tag aufrecht zu erhalten.

    Als sich das fremde Schiff vom Portal aus nähert, reagiert die Farkeen Eye wie ein verwundetes Tier: Ein Schuss vor den Bug soll den Neuankömmlingen signalisieren, dass sie es trotz aller Schäden mit einer wehrhaften Beute zu tun haben.
    Das Schiff – bei genauerer Analyse vermeintlich Atrank’Gulorischer Bauweise – eröffnet daraufhin seinerseits das Feuer, wobei unklar bleibt, ob es bereits zu Anfang böse Absichten hegte, oder seinerseits auf die Provokation reagiert.

    Zur großen Freude von Zetral ist die Subarashi umfangreicher bewaffnet als ihr zukünftiges Gegenstück. Es gelingt ihm, die Waffen des angreifenden Schiffes zu zerstören, ehe ein Lenkflugkörper aus den Rohren der Subarashi eben dieses in Raumschrott verwandelt.
    So hinterlässt die Auseinandersetzung zwar ein tiefes Loch im Energiehaushalt der Subarashi, doch immerhin gelingt es Leonora und Zetral aus dem frischen Wrack eine Reihe von Ersatzteilen zu bergen.
    Dabei stolpern sie auch über die Leiche eines Bekannten: Offenbar handelt es sich um Grendor, oder wenigstens den Grendor eben jener Zeitlinie, in der sich die Crew bewegt. Die Nachricht vom Tod des Springers dämpft bei Gregorianus die Freude über seine exzellente Flugleistung im Kampf.

    Tik widmet sich der weiteren Untersuchung des Phasenankers, von dem sie glaubt das er die beste Chance ist, den Rückweg zu finden. Es stellt sich heraus, dass das Objekt an seinen Platz im Portal gebracht werden muss, wenn die Umstände neu geschaffen werden sollen, die den Zeitsprung der Crew erst möglich gemacht hatten. Es stellt sich jedoch heraus das die zuvor vor dem Verbluten bewahrte Cassioperin ihre eigenen Pläne hat.
    TIk versucht die Situation zu deeskalieren, eröffnet jedoch in einem günstigen Moment den Schusswechsel unter eigenen Bedingungen und schafft es mit Hilfe von Binda ihr Ziel zu eliminieren, ohne das der Phasenanker Schaden nimmt.

    Nach einer vorsichtigen Untersuchung, die schnell ergibt, dass an Bord der Portalstation keinerlei Lebenszeichen zu finden sind, begibt sich ein Außenteam bestehend aus Gregorianus, Zetral, Tik und Binda an Bord um den Phasenanker an seinen Platz zurück zu bringen. Leonora bleibt auf der Farkeen Eye um den Reaktor wieder zum Laufen zu bringen.

    Nachdem alles an seinem Platz ist, gelingt es Tik die Phaseninterferenz zu reproduzieren, woraufhin sich alle wieder auf der Farkeen Eye befinden – nur einige hunderstel Sekunden sind seit ihrer „Abreise“ verstrichen.

    Das Geschehen führt die Cassiopier der Svrak allerdings zu einer Erkenntnis: Die Farkeen Eye ist nur eine temporale Hälfte der Subarashi, deren Gegenstück noch irgendwo durch die Galaxis streift. Eine Erkenntnis, die nicht nur Licht auf die vermeintlich durch das Schiff verübte Piraterie wirft, sondern auch die Frage nach der Herkunft der temporalen Anomalien klärt.

    Um die phasenintegrität der Farkeen Eye wieder zu vervollständigen braucht die Crew neben einem Phasenportal, einer hand voll Cassiopischer Phasentechniker und der anderen „Hälfte“ des Schiffes vor allen Dingen eines: Astronium.

    Und Gregorianus weiß ganz genau, wer ihnen dieses Element beschaffen könnte…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #5037
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #54 – Handelsreise
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    Die Farkeen Eye wendet ihre Nase gen Sol. Im Imperium hofft Gregorianus Dr. Liam aufzuspüren, der schon mehrfach versucht hatte die Crew mittels Astronium zu kaufen. Angesichts der allgemeinen Situation an Bord – vor allem der drohenden Destabilisierung der eigenen Phase – erklären sich alle einverstanden.

    Für die folgenden Wochen kehrt Routine an Bord des Freihandelsschiffes ein. Zwar bleibt der Profit hinter Gregorianus Erwartungen zurück, doch immerhin bewältigt die Farkeen Eye ihre Reisekosten und die nächste Rate.

    Im Solsystem angekommen endet die Reise vorerst an Bord der Nouvelle Sorbonne auf Uranus, auf der die Crew Rochefort, oder zumindest Hinweise auf dessen Aufenthalt vermutet.
    Die Crew verteilt sich, um nach Hinweisen zu suchen und findet schon bald die erste Puzzlestücke. Abgesehen vom Auftauchen eines Halbnovat bei einem Schiffteilhändler ist die Nouvelle Sorbonne auch die „Heimat“ des Labors in dem die Halbnovat erschaffen wurden.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

    #5042
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #55 – Auf Eis
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    In „Era’s Dock“ verfolgen Leonora und Zetral die Spuren Rocvor und stoßen dabei auf ein beschädigtes Hyperflussgitter, dass möglicherweise von der Celeste stammt. Die Eignerin des Raumschiffhandels bestätigt ihn nach kurzem Gespräch, dass ihr das Teil von einem Halb-Novat ausgehändigt wurde. Auffällig ist die Art der Beschädigung: mehrere etwa faustgroße Gestainsbrocken haben sich in der Röhrenstruktur verkeilt und großen Schaden angerichtet. Leonora bringt einen dieser Steine in ihren Besitz, in der Hoffnung später feststellen zu können, woher das Stück stammt.

    Derweil gerät Binda in der Aula der Universität in eine Podiumsdiskussion, in der es um bauliche Veränderungen der Säule geht. Der Präsident der Universität plant die Himmelssäule mit modernen Steuerlamellen zu versehen. Sein lautstärkster Gegner, Architekt Eufrid Wahnstein, ein Erbe der ursprünglichen Architekten der Säule, verwehrt sich gegen die Vorteile mit beinahe religiöser Inbrunst, offensichtlich unfähig den praktischen Nutzen einer Modernisierung zu erkennen.
    Binda, verärgert davon, dass der Mann die Säule wie ein Lebewesen behandelt, erinnert ihn recht deutlich, dass sein toter Haufen Plastik und Metall nichts weiter ist als das. Damit bringt er Wahnstein ausreichend aus dem Konzept, um den Diskurs zu beenden – und erntet dessen Zorn.
    Bevor die Situation weiter eskalieren kann, eilen Binda zwei alte Bekannte zur Hilfe: Professorin Filimanova und Jonah Roberts, der sein Projekt an Bord der Cousteau beendet hat. Letzterer lädt Binda anschließend in die Blue Nebula Bar ein.

    Gregorianus findet seinen Weg in den Yachtclub Stargazer, um sich dort mit dem ehemaligen Professor der Universität Ginz Helio zu treffen, von dem er sich weitere Informationen über Liam und dessen Verbleib erhofft. Das Gespräch verläuft ruhig, doch Helio hat schon lange keinen Kontakt mehr mit Liam gehabt. Allerdings kann er mehr vom Hintergrund des Halbnovaten beleuchten: Der Grund für Liams Aufenthalt auf der Cousteau war offenbar seine Verwicklung in einen Spionagefall, der im Mord an einem vermeintlichen Spion gipfelte. Offenbar war es der Kopf der Universität, der Liam damals zu einer Strafmilderung verhalf und ihn vor einem Lebensabend auf Phobos bewahrte.

    Während der Rest der Crew recherchiert, hat es Tik in einen Studentenclub verschlagen, in dem sie Bekanntschaft mit „Romaricks Regenbogen“ macht, einer Mischung aus allen vier Sorten Kristallpulver. Obgleich die Erfahrung höchst angenehm für die Betroffene ist, sorgt sie gleichzeitig dafür, dass Tiks Beitrag zu den Untersuchungen verschwindend gering bleibt.

    In Eras Dock eskaliert derweil die Situation, als Zetral und Leonora plötzlich die telepathischen Hilferufe eine Veganoiden erhalten, der offenbar im Lager eingesperrt ist. Zetral erkennt den Hilfsbedürftigen als Aves. Gregorianus als Verstärkung anfordernd, durchsuchen sie das Lager des Raumschiffhandels und finden darin eine alte Kryokammer, deren Auftauprogramm bereits begonnen hat.
    Tatsächlich handelt es sich bei der Kammer um ein Frachtstück, dass der Halbnovat eigelagert hatte. Der Grund für Aves Entführung wird von diesem schnell enthüllt: Er hat Liams Fall selbst weiter untersucht und dessen Pläne herausgefunden: Durch die Schaffung einer neuen Superidentität will er die Kontrolle über die Körper aller anderen Halbnovat übernehmen. Bevor Aves jedoch handeln konnte, gelang es Dr. Liam ihn mit Hilfe eines unbekannten Komplizen und einer Blauscotch-Flasche aus der Blue Nebula Bar zu überwältigen und auf Eis zu legen.

    Als Gregorianus eintrifft, wird Aves bereits von einigen MediBots abtransportiert. Es bleibt nicht mehr viel zu tun – doch immerhin kann er der jungen Frau eine Nachricht übergeben, den Leif Arendson der Crew bei ihrer Abreise von Nosferatu mitgegeben hatte.

    Der nächste Weg führt die Gruppe ins Architekturbüro Wahnstein, in dem Gregorianus mit dem alten Architekten sprechen will, überzeugt dass dieser von geheimen Anlagen im Skelett der Säule wissen müsste. Vor Ort trifft man aber nur auf die gegenwärtige Geschäftsführerin und Tochter des alten Mannes, die für Gregorianus Geschichten von Gefahr für die Säule und das ganze Imperium kein Ohr übrig hat. Immerhin kann die Gruppe hier erfahren, dass der alte Wahnstein das Blue Nebula frequentiert.

    In der Blue Nebula Bar findet die Gruppe schließlich wieder zusammen. Auch Tik ist nun wieder dabei, nachdem sie sich zunächst ausgenüchtert und dann begeistert vom Verkaufspotential der Mischung auf die Suche nach den Zutaten gemacht hatte.

    Leonora erfährt hier besondere Aufmerksamkeit durch einen jungen Studenten, der sie plump angräbt. Der betrunkene Junge hat wenig Erfolg – und fühlt sich dadurch an seinen letzten Versuch erinnert, an dem ihm eine Frau mit einer Metallplatte im Gesicht hatte abblitzen lassen. Diese Beschreibung deckt sich grob mit Eras Beschreibung von Liams Begleiterin.
    Gregorianus versucht erneut sein Glück bei Wahnstein, der diesmal von Studenten umgeben ist. Das Treffen verläuft gut, solange er sich darauf beschränkt dem Alten zuzustimmen und gegen den Präsidenten zu hetzen. Als er jedoch das vermeintliche Geheimlabor auf den Plan bringt, und eine akute Gefahr für die Säule proklamiert, verliert das Gehör seiner Zuhörer schneller als ihm lieb ist.
    Zetral derweil wird zu einer Runde Holopoker eingeladen, der sich kurz darauf auch Tik anschließt.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #5061
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #56 – Kollisionskurs
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    Nachdem Binda die Bar frühzeitig verlassen hat, um sich Aves Gesundheitsfürsorge zu widmen, muss auch Gregorianus seinen Besuch abbrechen, als er dringend zum Dock der Farkeen Eye gerufen wird.

    Am Pokertisch hat sich außer Zetral, Tik und Jonah Roberts auch Gerichtsmedizinerin Caronis für eine Runde bereit gefunden. Obwohl weder Tik noch Zetral Holovaria Poker beherrschen, beginnt man auf Drängen der Cassiopierin mit hohen Einsätzen zu spielen.
    Tik verlässt sich vor allem darauf, die Spieler zu spielen, statt sich allzu sehr mit dem eigentlichen Spiel zu befassen. Nach zwei hoch dotierten Gewinnrunden zieht sie sich in der dritten Spielrunde – die Jonah als große Revenge geplant hatte, frühzeitig aus dem Spiel zurück und finanziert stattdessen Caronis – die allerdings verliert.
    Hoch verschuldet bietet sie an, gefälschte IDs zur Verfügung zu stellen, doch Tik die in diesem Moment keine Verwendung dafür hat, ist eher an Cash interessiert und gibt ihrer Schuldnerin eine Woche Zeit um zu bezahlen.

    Im Gespräch mit dem Studenten, dessen Name Silas lautet, erfährt Leonora von dessen Beteiligung an Experimenten der Astrophysikalischen Fakultät. Unter Einsatz ihrer weiblichen Reize gelingt es ihr, den jungen Mann dazu zu überreden, den gefundenen Mikroasteroiden mit der Datenbank der Universität abzugleichen. Dieser stammt aus einem Teil des Epsilon-Rings des Uranus, dass auch ein Testgelände der Universität beinhaltet.

    Nach dem Ende der Pokerrunde informiert Leonora den Rest der anwesenden Mannschaft über ihre Erkenntnisse und die Gruppe kommt schnell zu dem Schluss, dass ein Besuch im Ring des Planeten eine sinnvolle Unternehmung sei. Während sie sich unterhalten tritt unterdessen auch der alte Wahnstein an die Bar.
    Tik nutzt die Chance und es gelingt ihr mit reichlich Schmeicheleien und dem vermeintlichen Interesse an einer „historischen Meisterleistung menschlicher Ingenieurskunst“ einen Termin für die Einsicht der Originalbaupläne der Himmelssäule Nouvelle Sorbonne zu erhalten.

    Im Hangar der Farkeen Eye muss Gregorianus hilflos mit ansehen, wie sein geliebtes Schiff gefilzt wird. Nicht aber auf Grund einer zufälligen, verdachtsunabhängigen Kontrolle, sondern auf Grund eines hochbrisanten laborflüchtigen persidanischer Raumschmarotzer, der offenbar das Schiff als Nistplatz ausgewählt hat.
    Weder er noch die Farkeen Eye sind abkömmlich, doch Bindas Shuttle kann bereits freigegeben werden und das Trio aus Leonora, Tik und Zetral macht sich damit auf den Weg zum Epsilon-Ring.

    Leonora sorgt, vermeintlich durch ihre Studentenkontakt, für eine Einflugserlaubnis ins Testgebiet und eine knappe Stunde nach Abflug breitet sich das fragliche Sperrgebiet vor dem Shuttle aus. Die Dichte des Rings erschwert das scannen, doch statt übermütig einzutauchen, entscheidet Tik lieber ein Raster über der Oberfläche des eher schmalen Rings zu fliegen und kontinuierlich zu scannen.
    Schließlich finden die drei, was sie nicht gesucht haben: keinen Hohlraum im Ring, sondern die Reflektion eines metallischen Objektes auf Abfangkurs.
    Ein Apocalypse Raumbomber stößt ohne Vorwarnung durch die Oberfläche des Rings und rammt das Shuttle beinahe. Tik weicht aus und flucht, zunächst annehmend, dass es sich lediglich um Rücksichtslosigkeit handelt. Der Bomber nimmt jedoch die Verfolgung auf und es wird schnell klar, dass der Pilot keine guten Intentionen hegt.
    Tik gibt Stoff und das deutlich schnellere Shuttle kann es vermeiden, getroffen zu werden, bis der Angreifer abdreht und wieder im Ring abtaucht.

    Die verständige CiviSec taucht wenig später auf und verfolgt den Angreifer – bestärkt durch eine verdeckte Order von Leonora – in den Ring, wo dieser kurzerhand terminiert wird. Nach Abflug der Patrouille setzt die Shuttlecrew ihre Mission fort, wobei sie zunächst die Reste des zerstörten Bombers prüft. Die Trümmerteile lassen wenig Aufschluss über das Schicksal des Piloten zu, doch immerhin findet sich keine astroniumbelastete Leiche.
    Letztendes enthüllt der Scanner das Gesuchte: Ein Hohlraum im Ring, groß genug um ein Schiff zu verbergen. Das Shuttle taucht ein, und die Celeste schält sich aus dem staubigen Vakuum. Angedockt ist außerdem eine loxonische Yacht.

    Da auf ihre Rufe niemand reagiert, dockt Tik das Shuttle an und Leonora überbrückt die Schleusenkontrollen, als auch beim „Klingeln“ niemand reagiert. Die Gruppe erkundet das scheinbar verlassene Schiff und landet schließlich im Maschinenraum – in dem sie prompt von einem Quarantänefeld eingeschlossen werden.
    Es folgt ein Gespräch mit Liam, der wenig Interesse an Kooperation zu haben scheint und die Gruppe mit seiner Helferin Calissa Devonir und wenigstens 2 Warbots als Wächter zurücklässt, um sich in Ruhe seinen finsteren Plänen zu widmen.

    Die Versuche der Gruppe, mit Calissa zu verhandeln gestaltet sich schwierig, vor allem weil die junge Frau sich offenbar einbildet, ihre Schwester sei in der Nähe. Versuche diesen Umstand auszunutzen scheitern jedoch an den Episoden plötzlicher Klarheit, die Calissa immer wieder ereilen.

    Zwar gelingt es zumindest Tik, das Quarantänefeld unbeschadet zu überwinden, sie zehrt dabei jedoch ihr Phasenschild auf und die Anwesenheit des Warbots begrenzt ihre Optionen zusätzlich. Sie sitzen in der Falle.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 4

    #5066
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #57 – Virale Nachrichten
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    Abgeschnitten von Kommunikation und Verbündeten entschließt sich die Gruppe aus Leonora, Zetral und Tik abzuwarten. Zwar zeigt sich ihre Wärterin bereit, die Gruppe gegen ein wertvolles Pfand gehen zu lassen, doch das einzige Pfand das dieser wertvoll genug erscheint, ist eine von Zetrals Traditionswaffen – eine Option die selbst dann außer Frage stünde, wenn Calissa keine instabile Wahnsinnige wäre.
    Nur Leonora hat schließlich noch echtes Interesse daran, den Dialog mit Calissa in Gang zu halten und wird schließlich für ihre Hartnäckigkeit belohnt: Die Ex-Soldatin enthüllt, dass Liam noch etwas fehlt um seinen Weg zu finden, die Karte eines bestimmten Teils der Säule, in dem das von ihm Gesuchte zu finden sein soll.

    Unter dem Vorwand eben diese Karte besorgen zu können, verhandelt Leonora einen Nachrichtenaustausch. Gegen den Erhalt der Karte ist Calissa sogar bereit, die Gruppe gehen zu lassen.
    Die kodierte Nachricht wird wie geplant von Calissa versendet und einige Stunden später trifft auch die Antwort von Leonoras „Kontakperson“ ein. Der ISD ist informiert und liefert außerdem eine verschlüsselte Datei, die angeblich die Karte enthält.

    Als Leonora das Datenpaket öffnet, löst sie jedoch einen potenten Virus aus, der sogleich beginnt sich in alle erreichbaren System auszudehnen. Als die Schiffs-KI die Attacke meldet, eskaliert die Situation und die Gruppe muss doch zu den Waffen greifen.
    Dank Zetrals EMP-Pfeilen sind die Warbots erledigt, bevor sie jemanden töten können und auch Calissa wird schnell überwältigt, doch sowohl sie als auch Tik werden dabei schwer verletzt.

    Zetral nutzt was seine paranormischen Reserven noch hergeben, um Tik einmal mehr das Leben zu retten und die Gruppe verlässt mit der bewusstlosen Exsoldatin im Schlepptau die Celeste, deren Computersysteme nachwievor mit dem Virus zu kämpfen haben.

    Auf dem Rückflug informieren die drei die restlichen Crewmitglieder über das Geschehene und fordern Bindas ärztliche Hilfe für die Gefangene an. Außerdem arrangiert Leonora, dass Verbindungsmänner des ISD die Verletzte in Gewahrsam nehmen, nachdem der Veganoid die Gelegenheit hatte, ein bisschen in ihren Gedanken zu stöbern und etwas mehr über die Vergangenheit und den vermeintlichen Mord im Labor des Halb-Novaten in Erfahrung zu bringen. Es stellt sich heraus, dass die junge Frau ebenfalls dort war und offenbar schwer verletzt wurde, ehe sie Jahre später unter den Augen von Liam und Gerichtsmedizinerin Caronis wieder erwachte.

    Der nächste Weg führt trotz später Stunde in die Gerichtsmedizin, deren Empfangs-KI große Probleme damit hat, die Gruppe am unbefugten Eindringen zu hindern und schließlich mittels Hack durch Leonora davon überzeugt wird, dass alle Anwesenden ausreichend befugt sind.
    In der Leichenhalle stößt die Gruppe auf ein verstörendes Bild: Leichen wandeln in wallenden Nebeln umher und als sie die Anwesenheit von Eindringlingen bemerken, schlurfen sie zum Angriff.
    Nachdem Zetral den Kopf von einer der Leichen getrennt hat, zeigt sich deren Befall mit einer seltsamen Kreatur die einem Bündel silbriger Fäden ähnelt und ihre Leiche gar verlässt, um anzugreifen.
    Als effektivste Waffe gegen die Kreaturen erweisen sich Bindas Elektrokinese und Leonoras Betäuber, gefolgt von Tiks Strahlenwaffen.

    Im Laborbereich findet die Gruppe schließlich die Gerichtsmedizinerin, am Boden liegend und umgeben von den Scherben eines Probenbehälters. Tik stellt sie harsch zur Rede und die Gruppe erfährt, dass die Dame neben ihrem Angebot „temporäre“ IDs auszustellen auch die verletzte Frau für Liam auf Eis gelegt hat, auch wenn sie glaubhaft versichert, nichts über die Hintergründe gewusst zu haben.
    Der Ausbruch des Parasiten sei ein Unfall gewesen, der zweite dieser Art. Außerdem enthüllt sie, dass der Universitätspräsident von ihren Forschungen wusste. Während Tik das Gespräch aufzeichnet, sorgt Leonora dafür das Aufzeichnungen seitens der Laborüberwachungsgeräte verloren gehen. Außerdem betont Tik, dass die Geldschulden der Frau nachwievor abzugelten sind, und ihr die Aufzeichnung als Sicherheit dienen würde.

    Mit einem Druckmittel gegen den Präsidenten in der Hand und damit einer ungestörten Durchsuchung des Neoguard-Komplexes ein Stück nnäher, macht sich die Gruppe auf den Weg um eben diesen aus dem Bett zu klingeln…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #5075
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #58 – Unbefugtes Betreten
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    Da der Universitätspräsident telefonisch nicht erreichbar ist und in einem separierten Teil der Säule wohnt, entschließen sich Leonora, Zetral und Tik dessen Quartier zu infiltrieren. Liam hat bereits einen erheblichen Vorsprung und keiner der drei ist gewillt, bis zum nächste Morgen auf ein Gespräch mit dem Ziel ihrer nächsten Erpressung zu warten.

    Durch die Wartungsschächte gelangt die Gruppe unter einigen Umständen schließlich ins Wohnzimmer des Präsidenten und überrascht den Mann in seinem Schlafzimmer.
    Tik konfrontiert ihn mit den Forderungen der Gruppe, doch die freundliche Gesprächsrunde wird gestört, als eine Wache an der Vordertür klingelt. Leonora bietet an sich darum zu kümmern und nimmt im Flur die Gestalt des Präsidenten an, ehe sie die Tür öffnet.
    Offenbar wurde eine Sicherheitsverletzung in den Versorgungsschächten registriert, die Anlass zur Kontrolle der Räumlichkeiten gibt. Leonora schafft es nicht, den Mann abzuschütteln, daher lässt sie ihn herein und schießt ihn kurzerhand mit ihrem Betäuber über den Haufen.
    Tik hat unterdessen den Präsidenten soweit gebracht, dass er bereit ist auf die Forderungen der Gruppe einzugehen, sofern Zetral sein Ehrenwort gibt, dass die Aufzeichnungen von der Verwicklung in die Experimente der Pathologie nicht veröffentlicht werden.

    Kurze Zeit später und nun ausgestattet mit einem Zugangscode, der zu einem geheimen Raum im alten Neoguard-Komplex führen soll, verlässt die Gruppe die Suite durch die Vordertür, nachdem Leonora die Wachleute durch eine Szene als „gestörtes Schäfchen des Präsidenten“ und einen Fehlalarm in einer der anderen Suiten abgelenkt hat.

    Derweil wurde Gregorianus – nachdem er die Jagd nach dem Parasiten an Bord der Farkeen Eye persönlich aufgenommen und sich dabei einen Biss zugezogen hatte – unter Quarantäne gestellt. Die Ärzte befürchten Wechselwirkungen zwischen der Mikrobiologie des genetisch manipulierten Wesens und der DNA des Halbxeracor.
    Um seinen Captain rechtzeitig zum Einbruch in den Neoguard-Komplex wieder dort heraus zu holen, muss Binda nicht nur all sein akademisches Gewicht in die Waagschale werfen, sondern den Captain auch um satte 24h altern lassen.
    Es gelingt ihm jedoch, die behandelnden Ärzte zu überzeugen, sodass beide sich dem Rest vor den Toren des Museums anschließen können.

    Nachdem sie sich durch den Personaleingang Zutritt verschafft haben und den eher trägen Observobots ein Schnippchen geschlagen haben, findet die Gruppe in der Nachbildung der sogenannten Genesis-Kammer eine versteckte Luke, die sich durch den Code des Präsidenten öffnen lässt. Der dahinter liegende Fahrstuhl führt mehr als 50km in die Höhe: Hinein in den riesigen Gasballon, der für den Auftrieb der Himmelssäule sorgt.

    Aus diesem heraus tretend, finden sich die Freihändler in den verworrenen Gängen der Ballonkapillaren wieder, durch die erstaunlicherweise atembare Luft gepumpt wird. Die Reise durch die Labyrintartige Struktur birgt manche Gefahr, doch gemeinsam trotzt die Crew der Farkeen Eye glühend heißen Luftströhmen ebenso souverän wie patroullierenden Artifikanten.

    Schließlich finden die fünf den Schauplatz eines Kampfes, der offenbar auch eine Verwundung mit sich brachte. Das Blut am Schauplatz deckt sich mit einer gespeicherten Signatur: Wu Seiran. Zetral begibt sich in Meditation, um mehr heraus zu finden und kann bestätigen, dass Wu mit Liam unterwegs war und Binda erkennt am Zustand des Blutes: Mehr als zwei oder drei Stunden kann die Spur nicht alt sein.

    Die Gruppe folgt dem Tunnel weiter und stößt wenig später auf die Leiche eines Menschen…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 4

    #5098
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #59 – Metonoidische Methoden
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    Die Untersuchung der Leiche ergibt mehr Fragen, als sie Antworten liefert. Der männliche Tote ist in eine Prätorianerrüstung gehüllt und augenscheinlich nieder geschossen worden, lässt sich jedoch nicht identifizieren, da er weder Naniten noch eine elektronische ID zu haben scheint.
    Ein toter Prätorianer verleiht der Angelegenheit jedoch ein ganz anderes Gewicht und legt nahe, dass Liams Ziel dem Imperium außerordentlich wichtig ist. Trotz des Widerstandes der Gruppe eignet sich Tik die Rüstung des Prätorianers an, um sie später zu verkaufen, während Greg den Pugio an sich nimmt, um ihn der Familie zukommen zu lassen.

    Beim weiteren herum irren gerät die Gruppe auf einem Laufsteg unter Feuer. Im kurzen Schusswechsel werden Tik und Leonora verwundet, während einer der Legionäre an einem Pfeil von Zetral verstirbt. Der zweite Angreifer kann sich jedoch zurückziehen, ehe es Gregorianus gelingt ihn ebenfalls auszuschalten.

    Nachdem Bindas Heilkräfte die Gruppe wieder aufgepeppelt haben, stimmt Greg dem Vorschlag zu, die Rüstung des Toten anzulegen um sich als Wache zu tarnen und seine Rüstung an Leonora weiter zu geben. Als diese der Wandlerchamäloidin auf wunderbare Weise passt, sieht sich Greg das erste Mal mit Fragen hinsichtlich der Natur seiner neuen Technikerin konfrontiert, verschiebt diese jedoch lieber auf später.

    Ihre Schritte zurückverfolgend trifft die Gruppe erneut auf eine Patroullie. Gregorianus gelingt es zunächst, den Eindruck zu erwecken er habe die Gruppe gefangen genommen, doch als sein Gegenüber darauf besteht, die Gefangenen zu erschießen, statt sie aus dem Labyrinth zu eskortieren, entbrennt ein erneuter Schusswechsel, den Greg und Zetral zügig für die Gruppe entscheiden.
    Nun ist es der Gruppe möglich den sporadischen Funkverkehr der Prätorianer mitzuhören, und der verheißt nichts gutes. Weitere Trupps sind auf der Suche nach dein Eindringlingen. Der Weg zurück ist allerdings versperrt: Regenerationsnaniten die zur Instandhaltung der Ballongkapillaren dienen haben bereits begonnen, Tiks Markierungen zu füllen.

    Mit einer Route zum Zentrum des Labyrinths vor Augen, entscheidet sich die Gruppe diesem nicht zu folgen und stattdessen den Ausgang zu finden, mit wenig Erfolg. Ohne die helfenden Zeichen ist die Gruppe im Labyrinth verloren.
    Allerdings spürt Binda eine merkwürdige paranormischen Präsenz und es gelingt ihm, die Gruppe durch Kriechwege und Fallröhren doch noch dorthin zu führen, wo sie eigentlich nichtmehr hin wollte: Das Zentrum des Labyrinths.

    Hinter dem nächsten Schott trifft die Gruppe erneut auf zwei Prätorianer, die etwas schneller reagieren, als ihre toten Kollegen. Obgleich einer von ihnen Zetrals Pfeil zum Opfer fällt, schafft es der zweite mit geübter Hand sowohl einen nun kopflosen Gregorianus als auch Tik aus den Schuhen zu blasen, bevor Binda sein Gehirn durch den paranormischen Mixer dreht.

    Ohne den Luxus einer Trauerperiode stößt die übrige Gruppe weiter vor und findet den Ursprung der paranormischen Energie, die Binda gespürt hat: In einem organisch wirkenden Objekt findet die Gruppe Wu Seiran und einen weiteren toten Prätorianer.
    Die Legionärin erklärt, es handle sich bei dem Objekt um ein altes Veganoidisches Artefakt gleich denen, die im Tirrnachtwall verwendet würden. Es dient dazu die Anlage zu schützen. Binda übernimmt an ihrer statt die Kontrolle und ermöglicht es Zetral und Leonora so, sich in das dahinter liegende Labor zu begeben.

    In einer alten Luftschiffgondel die auf der Gruppe unbekannten Wegen ihren Platz im inneren des Ballongs gefunden hat, hat das Imperium offenbar eine Forschungsstation eingerichtet, die unter anderem die originale Genesis-Kammer und damit Liams ziel enthält.
    Zetral und Leonora stellen den Halbnovaten im eigentlichen Labor. Er hat keinen Ausweg und versucht daher mit der Gruppe zu verhandeln, um den Wirkstoff der die Halbnovaten retten soll fertig zu stellen, muss er die bereits gesammelten Zutaten mit einer weiteren kombiniern: Der vermeintlichen Leiche seines Zwillings.
    Als dieser aus dem Kälteschlaf erwacht, ist er allerdings alles andere als begeistert von der Idee, geopfert zu werden. Zetral, der durchaus nichts dagegen hat das Heilmittel erschaffen zu lassen, entscheidet den resultierenden Streit dadurch, dass er Liam in die Kammer stößt und sie hinter ihm schließt, ehe Leonora das System aktiviert.

    Um der Wut der verbliebenen Prätorianer zu entgehen, aktiviert Leonora ein Notfallprogramm, dass das Labor absprengt und aus dem Ballon befördert – eine eher ungünstige Entscheidung, wie sich im freien Fall zeigt, denn es gibt keine Fallschirme und die Gravitation des Planeten kennt nur eine Richtung.

    Mit Glück schaffen sie es, den Fall so zu verlangsamen, dass es der von Freeman gesteuerten Farkeen Eye gerade noch gelingt, das Labor und seine Insassen zu bergen.
    Zwar können Leonoras Verbindungen die drohenden Strafen abwenden und die Verhöre mildern, doch die Crew hat erneut zwei ihrer Mitglieder verloren und ohne Gregorianus fällt der Käpitänsstuhl an Zetral…

    Spieldauer: 5.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #5124
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #60 – Frisches Blut
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    Während Tiks Überreste hinter verschlossenen Türen und ohne viel Aufhebens der cassiopischen Botschaft übergeben werden, wird Gregorianus ein Begräbnis mit militärischen Ehren zuteil. Nicht nur seine Familie, sondern auch viele alte Kameraden und sogar die aktuelle Crew seines früheren Schiffes erweisen ihm die Ehre, ehe er sich auf die letzte Reise ins Herz von Sol macht.

    Für die Farkeen Eye Handelsgesellschaft (Ltd.) zahlt sich das Abenteuer immerhin mit genügend Astronium aus, um die Phaseninstabilität die Schiff und Crew im Griff hält zu überwinden, doch noch fehlt ihnen ein wichtiges Teil des Puzzles: Der Zwilling des Schiffes.

    Am Hangartor treffen Zetral, Leonora und Binda auf ein junges Mädchen, dass in Begleitung eines gut gebauten Mannes gerade versucht zwei CiviSec-Officers davon zu überzeugen, dass sich hinter dem Tor das Schiff ihres Vaters befände. Da der Name „Farkeen Eye“ fällt, verfolg die Gruppe den Austausch aufmerksam und spricht das Mädchen an, nachdem die CiviSecs es aufgegeben haben, sie vom Gegenteil zu überzeugen.
    Nachdem die Sicherheitskräfte verschwunden sind, kommt man ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass das Mädchen nicht wirklich seinen Vater sucht, sondern vielmehr die anschaulichen Flugleistung der Farkeen Eye in den Holovisionsnachrichten gesehen hat, und nun als Pilotin anheuern will. Ihr Begleiter stellt sich zunächst als ihr Bodyguard vor, und erklärt, dass ungewöhnliche Duo stelle seine Dienste als Söldner zur Verfügung.

    Nachdem Fyona einige Flugsimulationen hervorragend besteht, werden sich Zetral und Jethro schnell über einen Preis einig und die Gruppe bricht kurz darauf nach Pluto auf, nachdem sie einen Transportauftrag für satte 3 Millionen Sterntex ergattert haben.
    Zwar liegt der Zielort des Fluges im Rift, doch dort wurde auch die Subarashi zuletzt gesehen. Der Kurs ist gesetzt und ein neues Abenteuer beginnt…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

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