[C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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  • #4340
    Balu (N074G37H)
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    Session #31 – Flechte für Flechte
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    Nach kurzer Flugzeit erreicht die Gruppe Torolan und kann die Position der Grabung bestimmen – eine unmittelbare Landung lassen die imperialen Behörden allerdings nicht zu. Der Captain ist von seinem Krankenhausaufenthalt immernoch geschwächt daher einigt man sich darauf, das Schiff in Gregorianus‘ Händen zu belassen und die Crew fliegt per Shuttle zum Raumhafen, um von dort die weitere Reise mit einer Kapsel anzutreten.

    Am Ende der Kapselstrecke – immernoch einige Kilometer vom Ausgrabungsort entfernt – trifft die Gruppe auf einen Veganoiden mit seinen Begleitern. Dieser stellt sich der Gruppe als Aves vor. Nach einem kurzem Gespräch stellt sich heraus, dass er eine führende Position innerhalb der Grabung bekleidet und da die Expedition Personal braucht, ergreift die Crew die Chance und lässt sich anheuern.

    Im Camp angekommen erkunden unsere Helden zunächst ihre Umgebung. Binda konzentriert sich dabei zunächst auf die eigentliche Grabung und macht dort eine erste Bekanntschaft mit dem Kopf der Expedition: Dr. Protian. der sich nicht gerade als liebenswerter Mensch heraus stellt. Im Gegenteil macht er sich mit seiner egozentrischen Arroganz schnell und nachhaltig unbeliebt.
    Davon hört auch Colin, der den Abend in der Kantine verbringt. Doch trotz seines fragwürdigen Charakters genießt der Mann unter seinen Mitarbeitern einiges an Ansehen.
    Zetral führt unterdessen Holly spazieren, wobei er einem Rananer begegnet und diesen entgegen klarer imperialer Vorschriften anzufüttern versucht. Zwar nimmt der Rananer das Futter an, verschwindet damit jedoch kurz darauf in die Ebene – nur einen metallenen Zylinder zurück lassend.
    Unterdessen hat Dyson beschlossen kurzerhand die Position des Chefmechanikers zu übernehmen und wird nach einem kurzen Austausch der Referenzen mit Chefmechanikerin Tina Denaris von dieser anerkannt. Er beginnt unmittelbar damit, die Wartungsroutinen zu optimieren.

    Zetral präsentiert sein Fundstück Dyson und dieser kann es als Teil des Sensornetzes identifizieren, dass das Camp umgibt. Trotz einbrechender Nacht und der Gefahr weiterer – unerfreulicherer – Kontakte mit den Rananern begeben sich die beiden kurz darauf vor die Energiezäune um das Sensornetz instand zu setzen. Sie stoßen auf eine Reihe von beschädigten Masten, einige davon sogar umgestürzt, und müssen den größten Teil der nötigen Reperaturen auf den Morgen verschieben.

    Später in der Nacht wird Zetral von Bewegung im Schlafcontainer geweckt und beobachtet wie eine Hand voll Arbeiter die Baracke verlassen. Dyson seinerseits bemerkt diese, als sie ins freie treten und bekommt mit, wie sie anfangen einen LKW zu beladen. Er alarmiert die Lagersicherheit, doch eine Überprüfung fördert keine Unstimmigkeiten zutage.
    Im Labortrakt hat Binda bis spät in die Nacht geforscht, als es einen verdächtigen Laut gibt. Er erkundet mit seinen paranormischen Fähigkeiten die Umgebung und beobachtet zwei der Lagerarbeiter, die eine Kiste öffnen, den Inhalt bewerten und sie wieder schließen, ehe sie versuchen sich damit aus dem Staub zu machen. Allerdings haben sie nicht mit Zetral gerechnet – der misstrauische Metonoid war den Männern gefolgt – und mit Hilfe von Bindas Fähigkeiten und der Kraft des Söldners sind die Männer nach kurzem Kampf überwältigt.
    Plötzlich erschüttern Explosionen das Lager und Impulsfeuer zerschneidet die Luft. Auch Dyson und der kürzlich erwachte Collin finden sich plötzlich im Kreuzfeuer wieder und flüchten sich in Richtung des Labors.

    Da die Angreifer dieses ebenfalls ansteuern, kommt es zu einem kurzen aber heftigen Gefecht. Zwar wird Zetral leicht verletzt, doch kann die Crew den Kampf für sich entscheiden…

    Spieldauer: 5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #4341
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #32 – Agressive Archäologie
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    Die aus dem Schlaf gerissenen Expeditionsteilnehmer kommen langsam zu sich und die Angreifer, denen das Überraschungsmoment entgleitet, versuchen zu entkommen. Zetral bemerkt den fliehenden Lastwagen und konzentriert seine paranormischen Kräfte. Er reißt den Reifen von einem der Vorderräder und sorgt so dafür, dass das Fahrzeug ausbricht und auf schwierigem Gelände verunglückt.

    Gerade noch rechtzeitig warnt Gregorianus die Gruppe vor einem herabstoßenden Raumschiff und so kann sich die Crew ins Innere des Laborcontainers flüchten, ehe Salven von Impulsblitzen bisher unbeschädigte Teile des Lagers in Schutt und Asche legen.
    Gut gedeckt durch die stabile Konstruktion der Treppe zum zweiten Stock werden die vier schließlich von Sicherheitskräften aufgespürt und es kommt zu einigen Spannungen, da niemand sich der Identität des jeweils anderen sicher sein kann. Doch gelingt es, die Bewaffneten von Gutwill und Leistung des Teams zu überzeugen.
    Da es weit nach Mitternacht ist und Zetrals Vertrag als Teil der Sicherheit damit technisch begonnen hat, schließt er sich einer Gruppe an, die den letzten flüchtigen Dieb verfolgen will.
    Obwohl die Verfolgung beinahe an einem sabotierten Jeep und dem Abwehrfeuer des bereits zuvor erwähnten Schiffes scheitert, gelingt es Zetral zum Strand zu gelangen, an dem sich der Flüchtige ins Wasser geworfen hat, um zu seiner Fluchtmöglichkeit zu schwimmen.
    Unwillig dies zuzulassen greift Zetral erneut mit seinem Geist aus und bricht dem Mann die Beine, woraufhin dieser kläglich ertrinkt, während seine Kameraden an Bord des Raumschiffes beschließen, dass es Zeit ist die Kurve zu kratzen.
    Verfolgt von einer Hand voll Jäger der CiviSec, die Gregorianus verständigt hatte, erheben sie sich wieder in den Himmel – und brennen dabei mit ihren Triebwerksstrahlen ein Loch in die halb versunkenen Ruinen, in denen sie gelandet sind.

    Dyson hat sich derweil der unverzüglichen Organisation von Löscharbeiten und Wiederaufbau gewidmet. Er lässt die beschädigten Energiezäume in Stand setzen um wenigstens die Quartiere und das Zentrale Labor vor einer Inkursion der Rananer zu schützen und abreitet selbst an der Reperatur des Zentralen Energiegitters. Als Dr. Protian verlangt einen Schuldigen für die Vorfälle zu sehen, gibt sich Dyson keine Mühe seine Aversion gegen den Mann zu verbergen, der zunächst kaum seine Existenz anerkennen will. Obwohl er sich vor allem in Ruhe um die nötigen Reperaturen kümmern möchte, wird Dyson in einen Dreiwegestreit mit Protian und Aves verwickelt, wobei er vor allem seine Techniker und den Veganoiden gegen die unsinnigen Vorwürfe des Archäologen verteidigt.
    Colin schafft es beinahe, den Streit zu moderieren, doch als Dyson schließlich der Kragen platzt und er den Expeditionsführer mehr oder weniger offenen beleidigt, wird der Artifikant umgehend gefeuert.
    Unwillens dem Ego des Anderen nachzugeben besteht Dyson auf die Auszahlung gemäß der Schutzklausel seines Vertrages und übergibt die technische Leitung wieder an Tina Denaris.

    Im Lazarett lässt Zetral derweil seine Wunden behandeln und beteiligt sich an einem Gespräch mit zwei Gefangenen. Nach kaum verhohlener Androhung von Folter enthüllen diese dass die Formorag Asse einen Tipp über reiche Beute bekommen hätten. Einen Tipp der vermuten lässt, dass er aus der Mitte des Forschungsteams gekommen sein muss. Der Metonoide sichert geistesgegenwärtigt die Daten vom Pad des geständigen Piraten und bittet Dyson, diese zu analysieren.

    Auch Colin tritt mittlerweile seinen Dienst in der Küche an. Um den Expeditionsleiter zu beruhigen, stellt er unter Anleitung des Chefkochs einen Snack für Protian zusammen. Ihm kommt die Ehre zu, sein Meisterwerk selbst zu servieren und so gelingt es dem Taesari einige wertvolle Informationen aufzuschnappen. Unter anderem gibt es eine Verbindung zwischen Protian, Aves und Professor Liam, den ersterer mit der gleichen Verachtung bedenkt, wie scheinbar jedes andere Lebewesen auch.
    Protians Geschichte bestätigt die früheren Hinweise, das Liam um das Bestehen seiner Art fürchtet und bereit ist alle erdenklichen Mittel zu investieren, um das Aussterben der Halbnovat zu verhindern.

    Dyson nutzt seine neugewonnene Freizeit um die Ruinen zu erkunden, die sich am Strand aufgetan haben. Zunächst beobachtet er eine merkwürdige Kongregation von Rananern, die eine Ritual um die Einbruchstelle abzuhalten scheinen – ein Ritual das Dyson in allen erkennbaren Einzelnheiten dokumentiert.
    Er entdeckt außerdem, das das einströhmende Wasser die meisten Bereiche des Innenraums verschont hat, kartografiert die zahlreichen Gänge und findet schließlich eine Art organischer Tür, die er mit veganoidischer Technologi assoziiert.
    Er kann außerdem feststellen, das der Tipp an die Asse mit Avis Codes von dessen Terminal gesendet wurde – aus bisher noch unklaren Gründen. Er warnt die Crew, besteht aber auf sein vorhergehendes Angebot an die Expedition: Eine Analyse der Transmission für 20.000 Sterntex.

    Kaum sind die letzten Rauchfahnen erstickt, wird die Ruhe im Camp erneut gestört…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 8

    #4384
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #33 – 20 Meter unter dem Meer
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    Rananer toben wie übermütige Kinder durchs Lager. Sie wühlen in schlecht verschlossenen Kisten und schleppen scheinbar wahllos Ausrüstung davon. Auf Grund der beinahe vollständig ausgefallenen Sicherheitszäune und geltenden imperialen Rechts ist es den Sicherheitsteams kaum möglich, etwas gegen die primitiven Wesen zu unternehmen.
    Binda gelingt es einen Blick in die Gedanken der Plünderer zu werfen, in denen er das ungewöhnlich klare Bild dreier Artefakte findet.
    Mit Zetrals und Aves‘ Hilfe beruhigt er schließlich die Rananer, die sich rasch in ihre Unterschlüpfe zurückziehen und dabei einiges an Beute mit sich nehmen. Collin ist zur Stelle um den hysterischen Dr. Protian mit einer blauskristallversetzten Leckerei in einen erträglicheren Zustand zu versetzen.

    Binda schließt sich mit Zetral einem Bergungsteam an, um einen Vorwand zu haben Dysons Fund in Augenschein zu nehmen. Trotz widriger Umstände und eines unfreiwilligen Bades gelingt es dem Veganoiden, die Ruinen zu betreten. Dort zeigt Dyson ihm begierig die reichlichen Funde und bemerkenswerten Absonderlichkeiten
    Binda wird inzwischen von Dyson mit dem Tor konfrontiert und erkennt in ihr den Eingang einer veganoidischen Zitadelle. Die Untersuchungen werden nur kurz von zwei Rananern unterbrochen, die ebenfalls Interesse an der Tür zeigen, nicht doch an den beiden Forschern die sich in einem Seitengang verborgen halten.

    Wenig später ergreifen auch Zetral und Collin die Gelegenheit, sich den Fund genauer anzusehen und treffen sich mit den anderen beiden, noch ehe diese tiefer in den Komplex vordringen und die TÜr in Augenschein nehmen.
    Der Veganoid kommt zu dem Schluss, das die drei Artefakte die die Rananer suchen als Schlüsselsteine das Tür öffnen könnten. Und so beschließt die Gruppe den Diebstahl der Artefakte.

    Während Binda und Collin ins Lager zurück kehren geht Zetral einem Funkspruch der Expeditionssicherheit nach. Die Sicherheitsleute haben sich unter der Führung von Protian persönlich um ein Nest der Rananer versammelt, in dem der Expeditionsleiter wichtige Instrumente vermutet.
    Als Protian jedoch befiehlt die Rananer zu töten, widerspricht der Sicherheitschef – und wird postwendend gefeuert. Immerhin besteht der Expeditionsleiter danach nurnoch darauf, den „Feind“ mit Betäubungsgranaten auszuräuchern.
    Aves versucht dies mit einer Vision von katastrophalen Folgen zu verhindern, was Zetral im Gegensatz zu allen anderen veranlasst, seine Granate zu werfen – aber nicht auf die Rananer, sondern auf Protean. Mit dem Hysterischen Expeditionsleiter in seeligem Schlaf beruhigt sich die Lage und Aves führt den Rest ins Lager zurück.

    Dort hat Binda wieder seine Rolle als Arzt aufgenommen. Um ihren Plan voran zu treiben, wird Collin beauftragt medizinische Versorgungsgüter aus dem Lager im Laborkomplex zu besorgen. Er „verirrt“ sich ins Artefaktlager, in dem er sehr zu seiner Überraschung auf den Expeditionsarzt trifft. Ein kurzes Gespräch gibt keinen Aufschluss über dessen Beweggründe – beide Seiten halten sich bewusst bedeckt – und eine kurze Untersuchung der Kiste an der sich der Kybernet zu schaffen gemacht hatte, fördert ebenfalls nichts zu Tage.
    Dafür sieht Collin sich mit der Gelegenheit konfrontiert, die benötigten Artefakte direkt stehlen zu können. Doch er hadert zu lange und wird seinerseits von der Cheftechnikeren entdeckt, die im Lageraum ist um die Überwachungskamera instand zu setzen. Er entschuldigt sich eilig und lässt sich das medizinische Lager zeigen, um seine Tranung zu wahren.

    Binda sorgt seinerseits dafür, das der ohnehin betäubte Expeditionsleiter für die nächste Zeit außer Gefecht bleibt und bestärkt die verordnete Bettruhe durch die Verabreichung starker Betäubungsmittel.
    Außerdem entschließt er sich Aves zur Rede zu stellen und erfährt, dass der Veganoid den Fund der veganoidischen Zitadelle, die er in der Region vermutet, nicht einfach Protian überlassen will.
    Dafür haben mittlerweile alle Crewmitglieder größtes Verständnis und Binda weiht Aves schließlich in den Fund und den Plan der Gruppe ein. Aves ist ohne weiteres bereit der Gruppe bei ihrem Vorhaben zu helfen und so gelingt es ihnen noch vor Einbruch der Nacht wieder die Ruinen zu erreichen – die Artefakte im Gepäck.

    Es gelingt der Gruppe, das versiegelte Tor zu öffnen, dass sich als Eingang zur gesuchten Zitadelle herausstellt. Obwohl nur minimal mit Energie versorgt erlaubt das System den Veganoiden und ihren Begleitern zugang und leitet sie in die Schaltzentrale. Aves und Binda können das Konstrukt als eine Art planetare Verteidigungseinrichtung identifizieren. Das System idenfiziert eine Art Geschütz im Orbit, das offenbar genug Feuerkraft hat, um den torolanischen Mond in asteroidengroße Bröckchen verwandelt zu haben.
    Außerdem zeigen Aufzeichnungen, dass das Geschütz zuletzt auf die Eclipse selbst gefeuert zu haben scheint. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich beim goldenen Energiefeld innerhalb des Bruchstückes auf Sacria um einen „Rückstand“ dieses Beschusses handelt. Ferner vermutet Aves eine Verbindung zwischen dem Kraftfeld, der Waffe und dem Artefakt, das Binda außer Gefecht gesetzt hatte und seitdem an dessen Paranormaler Energie zehrt. Es scheint sich dabei um einen Teil des paratechnischen Energiekerns der Anlage zu handeln.

    Dyson ist alles andere als begeistert von der Idee, die Energie in einer Anlage wieder herzustellen, die damit wahllos das Feuer auf imperiale Schiffe eröffnen könnten – und noch weniger von dem Gedanken, mit eben dieser Waffe auf eine imperiale Kolonie zu schießen. Er votiert dafür, die Waffe zu bergen und in der Sonne eines unbewohnten System zu versenken, wird jedoch rasch überstimmt.

    Stattdessen ruft die Crew Captain Halfling auf die Oberfläche, da sich das Artefakt noch immer sicher in einem Isolationscontainer an Bord der Farkeen Eye befindet…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #4408
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #34 – Neuanfang und Ende
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    Während die Gruppe weiter über der Frage brütet, ob man die Anlage mit Energie versorgen sollte – Binda und Aves unumstößlich dafür, Dyson hingegen sehr skeptisch – erlangt einer der Rananer Zugang zur Zitadelle.
    Colin und Zetral machen sich gefolgt von Dyson auf den Weg, die Kreatur zu empfangen und werden Zeugen einer wunderbaren Verwandlung. So scheint es, als würde die Zitadelle den Rananer regenerieren und als die heilende Energie verblasst, beginnt der Neuankömmling sogar zu sprechen. Natürlich versteht ihn niemand, und so entschließen sich die drei, den Gast mit in die Steuerzentrale zu bringen.
    Dort gelingt es Aves und Binda telepathischen Kontakt herzustellen. Sie erklären dem Rananer den Grund ihres Aufenthaltes und erhalten im Gegenzug die Erlaubnis, sich weiter in der „Ahnenstätte“ zu betätigen, die die Rananer als Heiligtum verehren.

    Gregorianus erreicht per Shuttle das Expeditionslager, nachdem Zetral eine Landeerlaubnis für ihn erwirkt hat. Dort trifft er auf Dr. Protian, der offenbar vom Expeditionsarzt geweckt wurde.
    Es lässt sich nicht vermeiden, das Protian von der Aktivität an den Ruinen erfährt, doch Gregorianus schafft es, die Ruinen vor dem Doktor und seinen Helfern zu erreichen, sodass er und Dyson die Zitadelle erreichen, während Zetral zurückbleibt um Protian zu bremsen.

    Dyson kontaktiert Tina Denaris und arrangiert eine außerplanmäßige Wartung der Kommunikationssysteme im Expeditionslager, um der Gruppe weitere Zeit zu verschaffen und Zetral bemüht sich redlich, Protian zu verlangsamen.
    Als der Doktor in die Ruine herabklettert, lässt Zetral „versehentlich“ eine seiner Gasgranaten fallen und betäubt so den Doktor, dessen Assistenten und sich selbst.

    Binda und Aves studieren derweil die Datenbanken der Basis und ersterer sichert soviele Informationen wie möglich in mehreren Molesartefakten. Als Captain Halfling eintrifft, ist Binda gerade dabei den „Energiekern“ zu untersuchen und lässt dessen Plattform direkt zu sich umleiten.
    Mit der nahenden „Gefahr“ des imperialen Archäologen konfrontiert, schlägt Dyson vor dem regnerieren Rananer, der dabei ist die Zitadelle zu verlassen, die Schlüsselsteine anzuvertrauen, die nötig sind um das Gebäude von Außen zu öffnen. Dieser nimmt sie dankbar an und führt seine degenerierten Verwandten zunächst tiefer in die Ruinen, um sie zu schützen.

    Nachdem die Energie wieder hergestellt ist gelingt es Binda, mit Hilfe einiger Kalkulationen von Dyson die Zitadelle so zu programmieren, dass sie die Waffe nur mit dem Minimum an Energie auflädt, die nötig ist um das Energiefeld auf dem Eclipse-Trümmerteil aufzulösen, der Rest der gespeicherten Energie wird dafür bestimmt weitere Rananer zu regenerieren, in der Hoffnung der Spezies damit einen Neuanfang zu erlauben, nachdem sie vor Jahrtausenden von den Tokmarden gebrochen worden war.
    Gregorianus begibt sich unterdessen zur Waffenkammer der Zitadelle und sichert dort eine Art Stabwaffe, damit sie den Imperialen Forschern nicht in die Hände fällt.

    Der inzwischen wieder erwachte Zetral kann – mit etwas Unterstützung des eingeschüchterten Assistenten Protians – glaubhaft machen, die Granate in Reaktion auf eine Halluzination geworfen zu haben, die einem angeblich paranormischen Verteidigungssystem entstamme.
    Gregorianus und Dyson geben sich schließlich zu erkennen und machen dem Forscher ein Angebot, das er nicht ablehnen kann. Er stimmt zu, seine Entourage bis auf seinen Assistenten zurückzulassen und dafür zeigt ihm die Gruppe den Fund.
    Im Kontrollraum der Zitadelle bekommt Protian ein weiteres Angebot: Er tritt alle Rechte am Fund an das veganoidische Volk ab, das vertreten durch Binda und Aves die Untersuchungen durch imperiale Wissenschaftler gestattet, außerdem erhält Dyson die Anerkennung als Entdecker der Anlage und der sie umgebenden unterirdischen Ruinen.
    Im Gegenzug bietet die Gruppe ihrem Gegenüber die Möglichkeit, das Energiefeld in der Eklipse zu öffnen und den damit verbundenen Ruhm für sich zu beanspruchen, solange die Crew dabei anwesend ist.
    Protian stimmt zu – und schwört zugleich ewige Vergeltung für die „Frechheit“ seiner Kontrahenten.

    Als Aves den Lademechanismus des Geschütztes aktiviert, feuert die Zitadelle einen konzentrierten Strahl paranormischer Energie in den Himmel. Neben heftigen Kopfschmerzen bei allen Lebewesen im Umkreis durchfluten zahlreiche Bilder aus den letzten Tagen der alten Torolanische Zivilisation die Köpfer der paranormisch sensitiven Mitglieder der Gruppe.
    Das überwältigende Gefühl von Verzweiflung und Angst, sowie die Bilder der tokmardischen Unbarmherzigkeit lösen bei Gregorianus einen Flashback aus, der ihn Hals über Kopf flüchten lässt.
    Dyson macht sich auf die Suche nach dem Captain und findet ihn, wird jedoch von Gregorianus in einem Moment der Panik für einen Tokmarden gehalten. Antrainierte Reflexe lassen ihn zielen, schießen und treffen. Dysons Schale wird von einem Impulsblitz verbrannt und eine Notabschaltung setzt den Artifikanten außer Gefecht.
    Der ebenfalls eingetroffene Zetral schleudert kurzentschlossen seine letzte Betäubungsgranate vor die Füße seines Captains, der kurz darauf zusammen bricht.

    An Bord der Farkeen Eye geht es zurück nach Sacria. Allgemein ist die Stimmung gedrückt. Dyson hat sich in die Werkstatt zurückgezogen und Gregorianus liegt – mal wieder – auf der Krankenstation. Der Captain ist sichtlich mitgenommen von seinen Handlungen und wird von Binda mit milden Sedativa und Fixiergurten daran gehindert die Trage zu verlassen, bis klar ist, ob er eine Gefahr für die Crew darstellt.

    Schließlich ist es Dyson, der in eine neue purweiße Schale gehüllt den Captain aufsucht. Es kommt zu einer Aussprache, in der Dyson Gregorianus vergibt und ihn an die Konfrontation mit Collin im Nebel erinnert. In Absprache mit Binda öffnet er die Fixiergurte und gibt dem Captain seine Waffe zurück.

    Auf Sacria trifft die Gruppe letzte vorbereitungen. Neben neuen Sedativa bestellt Dyson noch im Anflug Mentalstabilisatoren, um eine erneute Panikattacke des Captains zu vermeiden.
    Protians Kontakt bei den Invocati stellt sich als der Exclamator Principalis höchstselber heraus, der begleitet von einer weiteren Exclamatrix und einer Reihe Adepten am Moment der Öffnung zugegen sein will.
    Nachdem die Waffe mit höchster Vorsicht platziert wurde, feuert Binda sie ab und schließlich bricht das Kraftfeld zusammen.
    Dahinter finden sich die Privaten gemächer des Imperators in schlichter Pracht. Dyson ignoriert die geschmackvollen Möbel und kunstvollen Gemälde – selbst das von van Peer – und stößt so schnell wie möglich vor, um das Artefakt sicher zu stellen, in das Dr. Liam so viel Hoffnung legte. Er findet es im Arbeitszimmer, eingelassen in den Kartentisch.
    Noch bevor er – oder Zetral und Collin, die ebenfalls den Raum betreten haben – sich des Fundes bewusst werden können – betritt plötzlich ein Halbnovat den Raum. Dyson eröffnet – zum Missfallen seiner Teamkollegen – sofort das Feuer. Zunächst auf den Halbnovat, und als Zetral sich vor diesen schiebt, auf das Artefakt selbst.
    Collin seinerseits ist empfänglicher für die Idee einer Verhandlung und Zetral will den Halbnovat zumidnest anhören, doch keiner von beiden kann Dyson davon abhalten weiter auf das Artefakt los zu gehen.
    Als der Halbnovat versucht das Artefakt zu scannen, eröffnet der hinzugekommene Gregorianus ebenfalls das Feuer und zerstört den Scanner. Der Halbnovat entschwindet in körperloser Form. Dyson leistet sich inzwischen eine Keilerei mit Protian, der sich zwischen den Artifikanten und das Artefakt geworfen hatte. Es gelingt ersterem, den Doktor davon fort zu ziehen, sodass Gregorianus es mit einem weiteren Treffer schwerst beschädigen kann.

    Dyson und Gregorianus kommen mit einer saftigen Geldstrafe davon, doch das Geschehen hat die Crew gespalten, besonders Colin kann das rabiate Vorgehen seines Technikers nicht gutheißen…

    Spieldauer: 6h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 8

    #4450
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #35 – Faule Tricks
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    Nach knapp einer Reisewoche landet die Farkeen Eye auf Kitako, um eine Ladung Spezialdünger bei der Familie Teng abzuliefern. Da die Kunden die Hälfte des Kaufpreises bereits im Vorhinein bezahlt haben, ist die Crew guter Dinge. In Vorbereitung ihres Aufenthalts auf dem landwirtschaftlichen geprägten Planeten transportiert die Farkeen Eye neben dem Dünger auch einen AgrarBot, von dem man sich reichlichen Gewinn verspricht.

    Auf Kitako wird die gute Laune jedoch rasch gebremst. Eine imperiale Kategorisierungskomission hat die Arbeit begonnen und für die Zeit ihrer Untersuchungen sämtliche Im- und Exportgeschäfte gestoppt. Die einzige Ausnahme besteht für Güter, die vor Verhängung der Maßnahmen bestellt wurden.
    Die Crew lässt den AgrarBot auf dem Schiff und bringt den Dünger durch die Zollstelle, die von zahlreichen unmutigen Händlern belagert wird.
    Obwohl Dyson mehrfach klarstellen muss, das er niemandem gehört, kommt das Quintett relativ reibungslos durch die Kontrollen und macht sich auf dem Weg zur Farm ihrer Kundin.

    Dort angekommen müssen sie erfahren, dass diese zahlungsunfähig geworden ist. Um die Skepsis der Mannschaft zu zerstreuen, verweist sie auf ihre Felder, die von einer viralen Fäule befallen seien. Binda stellt nach kurzer Untersuchung fest, dass die Pestizide, die angeblich gegen den Erreger wirken sollen, vollkommen von den Viren verseucht sind.
    Mit wenig verhaltenen Misstrauen lassen sich Gregorianus ud Collin jedoch auf einen Vorschlag ihrer Handelspartnerin ein: Sie verspricht ihnen, sie bei einem Abendessen mit einem anderen Farmer bekannt zu machen, der angeblich die unbezahlte Restmenge aufkaufen würde.

    Die verbleibende Zeit nutzen die fünf Abenteurer in unterschiedlicher Art und Weise. Während Gregorianus versucht alternative Käufer für die Ware zu finden, durchstreifen die anderen die Straßen von Kitako auf der Suche nach Entspannung.
    Zetral, Collin und machen sich auf die Suche nach dem Tempelgarten der Stadt um dort etwas Ruhe zu finden.
    Dort angekommen schließt sich Zetral einer Meditationsgruppe aus imperialen Legionären an. Seine beiden Kollegen hingegen lassen sich an einem etwas abgelegeneren Ort nieder. Während Collin sich mehr oder weniger ernsthaft am meditieren versucht, ergreift Dyson die Gelegenheit für ein klärendes Gespräch.
    Der moralität seines eigenen Handelns unsicher, findet sich der Artifkant überraschend von Collin bestätigt. Dieser erklärt, das lediglich Zeit und Ort sein missfallen erregt hätten.
    Beruhigt aber nicht gerade zufrieden, überlässt Dyson den Taesari seinen Meditationsversuchen und sucht im Tempel nach Rat.

    Zetral kommt mit der Meditationsleiterin ins Gespräch, die als Optio in der Legion dient. Sie stellt sich zudem als Tochter einer der einflussreichsten Familien in der Kolonie heraus. Collin und Binda kommen eben rechtzeitig an, um von ihrer Vision eines modernen, imperialen Kitako zu hören, das sich auf Tourismus stützt, statt auf die traditionelle Landwirtschaft.

    Mit Anbruch des Abends begeben sich Collin und Gregorianus zum verabredeten Treffen, während sich der Rest der Crew amüsanteren Dingen widmet. Bei den Gesprächen lernen sie nicht nur Optio Wu Seiran kennen, die ihre Mutter Wu Fei und ihren Sohn Alexander begleitet, sondern auch die Vertreter einer anderen einflussreichen Familie Akano Osamu und Shigeru, die deutlich traditioneller geprägt ist.
    Gregorianus hat bereits im Vorhinein beide Seiten von den verseuchten Feldern informiert, sodass die Verhandlungen rasch und nicht gerade zum Vorteil der Tengs verlaufen. Als er gefragt wird, spricht sich Gregorianus für eine Erhaltung der Landwirtschaft und damit des Einkommens für die Beschäftigen Bauern aus, obgleich das Angebot der gegenseite mehr Geld verspricht. Teng Mae stimmt diesem schließlich zu und macht damit den Weg für das eigentliche Ziel der Farkeen Handelsgesellschaft frei, denen der Landwirtschaftsmogul Akano Osamu nun einen exzellenten Preis für ihren Dünger zahlt.

    Unterdessen beobachtet Dyson bei seinen Streifzügen durch die immernoch sehr loxonische Stadt den für die Kategorisierung verantwortlichen Komissar, der nach einem harten Tag von der Presse belagert wird. Doch es gibt keine guten Neuigkeiten: Die Kategorisierung ist nicht abgeschlossen, und einen verbindlichen Termin scheint es auch nicht zu geben…

    Spieldauer: 5.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #4495
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #36 – Familiensache
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    Eingeladen aufs Anwesen der Familie Akano, das sich malerisch in die hügelige Landschaft von Kitako schmiegt, verbringt die Crew der Farkeen Eye den Abend in Gesellschaft Osamus und Shigerus. Außerdem anwesend ist eine Geisha, die von Shigeru in höchsten Tönen ob ihrer Kunstfertigkeit gepriesen wird.
    Nach mehreren Gängen traditioneller Speisen, für Gregorianus auch eine Schale voll feinster Erde, und einer kurzen Teezeremonie wird der Handel schließlich abgeschlossen. Außerdem erfärt die Mannschaft, das Teng Mae doch an die Wus verkaufte.
    Nachdem Osamu sich empfiehlt, beginnt Shigeru mit den Gästen zu trinken – wobei sich das Gelage recht schnell auf die Farkeen Eye verlegt. Shigeru verrät im Suff, über ein Schriftstück zu verfügen, dass die Kategorisierung des Planeten als Agrarwelt bestätige. Als die alkoholischen Quellen versiegen, bringt Gregorianus den Erben des Hauses Akano zurück zur Familienvilla.

    Am nächsten morgen folgt die Gruppe einer Einladung in den Wu-Tower. Gregorianus hofft, dort weitere Geschäftskontakte zu erschließen. Tatsächlich zeigt sich Wu Fei besonders an den Gratraumkarten des Schiffes interessiert. Gregorianus verhandelt einen Austausch der Karten gegen neue Informationen über die Herkunft der Farkeen Eye (bzw. der Subarashi).
    Zetral und Dyson – vom Fortschritt der Verhandlungen, die Greg auf mehr als einer Ebene führt eher gelangweilt – machen sich auf den Weg zurück in die Stadt. Im Foyer des Towers begegnen sie Yuki, der Geisha die sie Tags zuvor im Hause Akano bewirtet hatte. Zetral ist auf Anhieb misstrauisch, während Dyson sich über die Gelegenheit freut, bei der bekannten Kunsthandwerkerin die Anfertigung eines Ornaments in Auftrag geben zu können.
    Derweil hat sich Collin bei ersten Ikebanaversuchen den Dorn einer giftigen Orchidae in den Arm gejagt. Das Chaos scheint perfekt, als sich heraus stellt, das Z auf dem Weg zu Wu Fei war, der sie von Shigerus Dokumenten erzählt.

    Während Collin ins Krankenhaus gekarrt wird, verabschiedet sich Gregorianus von Fei und känzelt dabei den Handel mit den Daten, ehe er Shigeru über Yukis Verrat informiert. Er und Zetral entschließen sich außerdem, Yuki eine Zeit lang zu folgen, und brechen dieses Vorhaben erst ab, nachdem Yuki sie vor der örtlichen Polizei des Stalkings bezichtigt und der Beamte die beiden verwarnt.

    Zunächst ist nicht ganz klar, welche Orchidae Collin vergiftet hat. Mit Hilfe einer Toxinanalyse und den Aufzeichnungen von Gregs kybernetischem Auge lässt sich diese jedoch feststellen.
    Dyson versucht ein Exemplar zu kaufen, um die Gegengiftsynthese zu ermöglichen, muss aber feststellen, dass alle Pflanzen dieser Art als Schmuck für die anstehende Verkündung der Kategorisierung verplant sind.

    Gregorianus und Zetral kehren zum Wu-Tower zurück und verschaffen sich erneut Zugang zu Feis Büro, in der Hoffnung dort eine Probe der Orchidee zu finden, müssen jedoch feststellen, das die Gestecke bereits zum Festplatz gesendet wurden.

    Noch während Dyson telefonisch den Bedarf beim Eventmanagement anmeldet, sind alle auf dem Weg zum Festplatz…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 6

    #4512
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #37 – Narrenspiel
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    In der Festhalle angekommen, ignoriert Dyson die Sicherheitsleute um ohne Umschweife die gesuchte Orchidee zu bergen. Zetral entwaffnet einen allzu schießbereiten Wächter mit Hilfe seiner paranormischen Kräfte und Gregorianus überzeugt seinerseits zunächst einen der Arbeiter von seinem Anliegen, und entspannt dann die Lage unter den Sicherheitskräften, während der Artifikant schon wieder auf dem Weg zum Krankenhaus ist.

    Einer Eingebung folgend, lässt sich Gregorianus die Blumenarrangements zeigen. Die Tatsache das eine ganze Halle voller imperialer Würdenträger und anderer wichtiger Persönlichkeiten mit hochgiftigen Blüten geschmückt ist, behagt ihm garnicht. Doch er muss sich erklären lassen, es handle sich dabei um eine lokale Tradition.

    Im Krankenhaus synthetisiert der inzwischen eingetroffene Binda das Gegengift – und auf Gregs Nachricht hin auch ein paar Portionen mehr. Der Captain vermutet inzwischen, dass die Wus die Veranstaltung für einen Anschlag nutzen könnten, nachdem es evident scheint, das die Akanos den familiären Machtkampf gewinnen werden.
    Außerdem gelingt es Binda und Dyson, einen Setzling der Pflanze für die Zukunft beiseite zu schaffen.

    Gregorianus erwirkt bei Akano Shigeru Einladungen für den Festakt, in dem das Ergebnis der Kategorisierung verkündet werden soll und überredet seine Crew anschließend, ihn zu begleiten. Zwar glaubt außer Greg niemand so recht an ein Anschlagsszenario, doch reizt Collin, Dyson und Binda die exotische Kultur der Veranstaltung und Zetral wittert kostenfreie Leckereien.
    Vor Ort verläuft zunächst alles ruhig, bis die großen Familien in loxonischer Tradition Gastgeschenke für die imperiale Delegation darbringen. Während die zeremonielle Übergabe durch die Wu ohne Zwischenfall bleibt, reißen die Henkel beider Akano-Geschenkkörbe und ein Hagelschauer aus klingender Münze (bzw. klickenden Sterntec-Chips) geht auf den Bühnenboden nieder.
    Sofort tönen von irgendwoher wütenden Bestechungsvorwürfe und die bis daot so geordnete Runde bricht in einen Orkan aus Empörung und Beschuldigungen aus.
    Dyson und Binda, beide am rückwärtigen Ende des Raumes platziert, nehmen dies zum Anlass um die Veranstaltung zu verlassen. Zetral eröffnet das Buffet.

    Die CiviSec ist bemüht, die imperiale Komission zu schützen und gleichzeitig die Gäste unter Kontrolle zu bringen. Schließlich wird der Raum geräumt. Nur einige Verdächtige, darunter auch Gregorianus, der sich an den herumfliegenden Schuldzuweisungen durch Fingerzeige auf die Wu und Yuki beteiligte und Collin, der sich genötigt sah ihm beizustehen, werden für umgehende Anhörungen festgehalten.
    Zu allem Überfluss schafft es auch noch ein Reporter in den Raum, der verkündet Beweise für die Bestechlichkeit des Komissionsleiters zu haben.

    Während die Verhöre laufen und sich Gregorianus beim imperialen Inspektor zunehmend „beliebt“ macht, bekommt Collin beim Besuch der Schnelldresser ein Gespräch zwischen Shigeru und seinem Vater mit. Beide scheinen überzeugt, dass es sich um eine Inszenierung der Wu handle. Doch wo der Vater Ruhe und Ordnung gebietet, sinnt Shigeru schon auf Rache und hat auch schon ein Ziel im Auge: Er will Wu Alexander als Druckmittel gegen dessen Großmutter einsetzen.
    Außerdem stellt der Leiter der Kategorisierungskomission Greg in Aussicht, eine Auflösung des Falles reich zu belohnen und warnt vor allem vor dem Mangel an kulturellem Feingefühl, das der zuständige Inspektor an den Tag lege.

    Nachdem Greg und Collin freigelassen werden, schickt ersterer sich auch noch an, vor der Presse ein paar Worte zu sagen und Collin verrät den wartenden Papparazzo, dass die Civi-Sec die Verdächtigen durch den Hinterausgang schleusen wolle.

    Schließlich trifft die Crew im Tempelgarten wieder aufeinander, in den sich Binda, Dyson und Zetral zurück gezogen hatten. Der größte Teil der Crew hat wenig Interesse daran, sich noch weiter in die Bestechungsaffäre hinein ziehen zu lassen, doch nachdem Gregorianus und Collin erfolgreich in den Kreis der Verdächtigen aufgestiegen sind, stehen die Chancen schlecht.

    Gregorianus versucht Shigeru zu erreichen, um ihn von Dummheiten abzuhalten, hat jedoch keinen Erfolg. Als er stattdessen Osamu kontaktiert, teil ihm dieser mit, in Kürze verreisen zu wollen. Noch während des Gesprächs jedoch stürmt die Civi-Sec dessen Haus und nimmt ihn unter viel Getöse in Untersuchungshaft.
    Daraufhin kontaktiert der Captain Wu Seiran und warnt sie ominös vor Plänen ihren Sohn zu entführen, nicht ohne dabei selbst wie ein Erpresser zu klingen. Sie scheint irritiert, versichert jedoch, für den Geleitschutz ihres Sohnes zu sorgen.

    Nichtsdestotrotz müssen Binda und Zetral am nächsten Morgen beobachten, wie der kleine Alexander entführt wird…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #4513
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #38 – Jenseits der Linie
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    Trotz flinker Füße und heldenhaften Einsatzes, gelingt es weder Binda noch Zetral oder ebenfalls dazu stoßenden Seiran, die Kidnapper aufzuhalten. Während sie diese durch die Straßen verfolgen, informiert der zurückfallende Binda den Rest der Crew und die Civi-Sec über das geschehen.
    An Bord der Farkeen Eye nimmt Dyson die Nachricht in Empfang, informiert seinerseits die CiviSec und verständigt Collin und Gregorianus, die gerade frühstücken.
    Collin macht sich umgehend per Kapsel auf den Weg, während Greg zunächst Dyson bittet, das Shuttle vorzubereiten. Der Bordtechniker tut wie ihm geheißen und beantragt gleichzeitig unter dem Vorwand eines medizinischen Notfalls eine Starterlaubnis.
    Doch Gregorianus entscheidet wenig später, dass die Farkeen Eye schneller in der Luft und jede Sekunde kostbar wäre. Zwar protestiert Dyson formal gegen einen Bruch des imperialen Luftraums, tut jedoch nichts um diesen zu unterbinden und so hebt die Fregatte der Farkeen Eye Handelsgesellschaft kaum eine Minute später rechtswidrig vom Landefeld ab.

    Greg nimmt die Verfolgung des Entführershuttles auf, wodurch er selbst zum Ziel der anfliegenden Civi-Sec-Jäger wird. Obwohl er vehement verbalen Widerstand leistet, dreht Greg noch vor dem ersten Warnschuss ab und lässt sich zum Flughafen eskortieren, weiterhin vorwiegend damit beschäftigt die CiviSec als unfähig zu beschimpfen.

    Am Boden gelingt es Seiran und Zetral zwei der Entführer festzunageln. Während sich Zetrals Gegner nach einer kurzen aber sehr deutlichen Demonstration von Stärke entscheidet, lieber aufzugeben, bekommt Seirans Opfer die ungebändigte Wut einer Mutter zu spüren. Es stellt sich heraus, dass beide für ein paar hundert Sterntex von einer Geisha angeheuert wurden. Yuki.

    Gregory versucht Shigeru zu erreichen, hat jedoch kein Glück, auch im Akano-Anwesen hat niemand den jungen Mann gesehen. Natürlich ist auch Yuki für niemanden erreichbar.

    Seiran schlägt vor Yukis Werkstatt aufzusuchen. Obwohl die Crew zunächst dagegen ist, wird schnell klar, dass Seiran sich nur durch Gewalt von ihrem Plan abbringen ließe sodass man sich entscheidet sie zu begleiten.
    Die Forderung der Entführer die CiviSecs nicht zu verständigen wird derweil ignoriert, nachdem Dyson wenig empathisch festgestellt hat, das deren Involvierung die Überlebenschancen des Jungen unter keinen Umständen verringert.

    Yukis Werkstatt ist geschlossen, jedoch nicht verlassen. Beim Blick durch die Tür erspäht Collin ein paar Füße und eine Menge Chaos. Mit der Begründung „Gefahr im Verzug“ juristisch abgesichert stürmt die Gruppe also den Laden – und findet einen bewusstlosen Halbnovat.

    Als Dyson – selbst auf dem Weg zur Werkstatt – davon hört, verständigt er umgehend die Civi-Sec. Rocvor behauptet von Yuki niedergeschlagen worden zu sein, nachdem Seiran ihm von der Situation berichtet hat, doch Dyson ist nicht nur überzeugt, das der Mann Dr Liam ist, sondern auch, dass er mit der Entführung zu tun hat.
    Erst recht, nachdem klar wird, dass sich Seiran kürzlich einer Bitte des Mannes verweigert hatte.

    Im Speicher des Projektors, den Yuki für ihre Kommunikation und Holoformings zu verwenden scheint, findet Dyson ebenfalls einen Hinweis auf eine Orbitalvilla. Während Seiran und Felix Rocfor zunächst von der CiviSec abgeführt werden, bleibt die Crew auf freiem Fuß und wendet ihre Aufmerksamkeit auf den Wu-Tower, in der Hoffnung dort mehr über die Geschäfte von Seiran und Rocvor zu erfahren.

    Wu Fei und ihr Stab arbeiten unter Hochdruck daran, der CiviSec möglichst viel Zuarbeit zu leisten. Mit begrenztem Erfolg. Sie kann immerhin bestätigen, das keine andere kitakische Familie hinter der Sache steckt, weiß aber nichts über Felix Rocvor oder dessen Bitte.
    Sie nimmt die neuen Informationen hinsichtlich der Villa gerne an, kann jedoch auch über deren Standort nur wenig in Erfahrung bringen. Auch die Suche nach dem geflohenen Shuttle führt zunächst ins Nichts.

    Vor dem Präsidium trifft Gregorianus auf Seiran und Rocvor. Der Halbnovat spekuliert, die Entführer könnten nicht nur sein Shuttle, sonder auch seine kürzlich erworbene Orbitalvilla gekapert haben. Er bietet an bei der Suche zu helfen – für einen kleinen Gefallen. Gregorianus kann Seiran nur schwer überzeugen, die Hilfe des Halbnovat abzulehnen, doch es gelingt ihm, indem er ihr stattdessen die Hilfe der Farkeen Eye verspricht – vorausgesetzt Rocvor bleibt am Boden.
    Der Halbnovat ist nicht amüsiert, doch als „Zeichen guten Willens“ verrät er die Umlaufbahn der Villa, einen blinden Fleck im Sensorfeld und warnt vor den Verteidigungsanlagen.

    Die Crew ist misstrauisch, besonders unter Greg und Dyson herrscht Einigkeit: Rocvor, beziehungsweise Dr. Liam, ist durch zu viele „Zufälle“ in die Situation verstrickt. Doch die Rettung Alexanders hat oberste Priorität.
    Da die Farkeen Eye selbst noch nicht wieder starten darf, meldet Binda unter seinem eigenen Namen einen Start des Shuttles an und die Gruppe macht sich auf den Weg in den Orbit. Nur Collin bleibt zunächst zurück, um die Formalitäten für die Farkeen Eye zu klären und im schlimmsten Fall die Kavallerie zu repräsentieren.

    Mit einer von Dyson berechneten Anflugroute gelingt es, den blinden Fleck im Sensorfeld auszunutzen und die Luftschleuse zu erreichen. Mit Rocvors „letztem Geschenk“ den Zugangscodes für die Schleuse, kann Dyson das geparkte Shuttle abkoppeln und Binda das Eigene andocken.

    Seiran, Gregorianus und Zetral stürmen kurz darauf die Anlage, gefolgt von Dyson, der vor allem technischen Support liefern soll, während die (Ex)Legionäre ihren Job tun. Binnen weniger Minuten sind die meisten Entführer tot, darunter auch Shigeru, dessen ableben Dyson persönlich sicher stellt.
    Lediglich Yuki entkommt in einer Rettungskapsel mit Alexander. Dyson und der Rest nehmen die Verfolgung auf, doch bevor die Jagd richtig begonnen hat, wird sie vom auftauchen eines alten Hyperschiffs gestoppt, dass Yukis Kapsel in seinen Hangar zieht und Gregories Kapsel mit einem Schleppstrahl festhält. Dyson versucht seine Kapsel in ein Geschoss zu verwandeln und auf den Antrieb des fremden Schiffes zu richten, dass er als Liams Fluchtschiff erkennt, doch die Verteidigungssysteme schießen sie ab, bevor sie Schaden anrichten kann.

    Zum Glück für die Crew ist die Farkeen Eye endlich in Reichweite. Rocvor kontaktiert Collin und schlägt vor die Sache friedlich zu beenden. Der Taesari geht den Handel ein und kann den Rest der Crew sowie Seiran an Bord nehmen.
    Schließlich kommen beide Seiten überein, Collin und Seiran auf Liams Schiff zu entsenden, um Alexander entgegen zu nehmen.

    Wenige Minuten später öffnet Rocvor unter den Augen der beiden die geborgene Kapsel – und zwei Alexander purzeln heraus, die wild mit Haarnadeln aufeinander einstechen. Nach einigen Moment der Verwirrung gelingt es Seiran jedoch, ihren Sohn zu erkennen – und Liams Sicherheitssysteme erschießen Yuki just in jenem Moment in dem sie den Halbnovat zu erkennen scheint…

    Mit Mutter, Kind und dem bitteren Geschmack einer Niederlage im Mund kehrt die Crew nach Kitako zurück. Dort hat Wu Fei immerhin ihre Verbindungen genutzt, um die Gruppe vor Strafe zu bewahren, doch Freude kommt unter den Erschöpften trotzdem kaum auf.

    Besonders Dyson ist von den Geschehnissen der letzten Zeit gezeichnet und kündigt an, das Imperium zu verlassen – mit oder ohne die Farkeen Eye. Und auch wenn die Meinungen über das Imperium innerhalb der Crew gespalten sind, wird man sich schnell einig: Alle brauchen eine Pause.

    Spieldauer: 7.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 10

    #4551
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #39 – Feuer und Flamme
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    Zurück in der zentralen Sphäre zerstreut sich die Crew für einige Tage. Dyson lässt sich beim Durchflug durchs Aldebaran-Systems absetzen und Binda fliegt mit dem Shuttle nach Vega weiter, während die Farkeen Eye sich gen Metonar wendet um Zetral abzuliefern, ehe sich die Schiffseigner ihre eigenen Ferien an den Stränden von New Wells Dyne genehmigen.
    Natürlich lässt sie der Kapitalismus selbst dort nicht los, und so hat Collin bereits einen neuen Auftrag aufgegabelt, als eine Woche später Zetral und Dyson im Altairsystem wieder an Bord gehen: Ersterer mit einem neuen Haustier, letzterer mit einem Diplom in Kulturwissenschaften.

    Über Vega, wo auch Binda und sein Shuttle in den Schoß der Farkeen Eye zurück kehren, geht es weiter ins Acamar-System. Auf Camarc soll die Crew einen neuen Minen- und ErkundungsBot an eine der Raffinerie-Plattformen am planetaren Terminator liefern, die im Lavameer des Planeten wertvolles Acrit fördern.
    Schon beim Anflug auf den geschmolzenen Riesen hat das Schiff Probleme. Die intensive Hitzestrahlung und das aus der kochenden Lava aufsteigende Gas, das hin und wieder große Mengen Magma zu regelrechten Fontänen aufwirft erweisen sich als ernst zu nehmende Hindernisse, die Gregories Geschick als Pilot auf eine harte Probe stellen.
    Zudem drohen die Kühlsysteme zu versagen, nachdem die Wärmestrahlung die Schilde überwunden hat und selbst Dyson hat Mühe, ausreichend freie Hände für die nötigen Korrekturen zu haben. Die 200t Eis in den externen Frachträumen können die drohende Überhitzung des Schiffsinnenraums auch nur eine kurze Zeit lang verhindern, ehe sich die Farkeen Eye in ein hypermodernes Dampfschiff zu verwandeln droht.
    Schließlich schafft es die Crew mit viel Einsatz und russischen Methoden in den abgeschirmten Hangar.

    Während Dyson an Bord bleibt, um nötige Reperaturen vorzunehmen, begeben sich die anderen vier nach draußen und treffen einen der Vorarbeiter der Plattform. Dieser kann den Ausfall der Kühlsysteme erklären: Beim Anflug haben sich mikroskopische Acritstrukturen in den Lamellen der Wärmetauscher festgesetzt. Dyson muss die Vermutung zerknirscht bestätigen, doch es gibt Licht am Horizont: Die Station ist für die Wasserlieferung sehr dankbar und stellt Dyson ein Team zur Verfügung, dass ihn bei der Reinigung unterstützen soll. Hinsichtlich des ExplorerBots ist man allerdings skeptisch. Dieser muss sich erst in der höllischen Umgebung beweisen.

    Wie üblich bietet die Crew der Farkeen Eye an, sich nützlich zu machen und so kommt es, dass Zetral sich wenig später in einer der Gusskammern für das Acrit wieder findet. Collin hilft in der Küche, Binda in der Krankenstation und Gregory bietet sich an, den Testlauf des ExplorerBots mitzuverfolgen.
    Schnell treten erste Probleme auf: Die Kommunkation mit dem Bot bricht immer wieder für mehrere Minuten ab und eine Problemanalyse bringt keine Fortschritte. Auch Dyson kommt zu dem Schluss, dass das System funktionieren müsste.
    Es bleibt jedoch wenig Zeit, das Problem eingehender zu untersuchen: Die Plattform muss ihren Standort verlegen und es bricht Hektik aus. Gregory und Zetral erklären sich bereit eines der Lavaltauchboote an Bord zu besteigen, um eine Boje aus dem geschmolzenen Ozean zu bergen, die die Verlegung behindern könnte.

    Am Ende der Ankerkette finden sie ein merkwürdiges Objekt…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 6

    #4558
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #40 – Unter Feuer
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    Mithilfe der Kettenwinde ihres Bootes gelingt es Zetral und Gregorianus das Objekt am Ende der Bojenkette zu bergen: Ein havariertes Tauchboot kommt zum Vorschein und wird von den beiden in Richtung Plattform geschleppt.
    Unterdessen wechselt Collin in der Messe einige Worte mit der örtlichen Musikertruppe. Die fünf sind begierig darauf, von Camarc weg zu kommen und davon, mehr von der Welt jenseits von Lava und Acrit zu erfahren. Collin erzählt gern und schlägt vor, der Truppe einen Gig auf New Wells Dyne zu verschaffen, wobei er in Aussicht stellt, dass die Farkeen Eye die Gruppe für die Reise an Bord nehmen könnte.

    Greg und Zetral beginnen nach ihrer Rückkehr zur Plattform umgehend mit der Untersuchung des langsam abkühlenden Wracks. Eine erste Inspektion von Außen legt nahe, dass ein Schraubenschaden die Ursache für die Havarie gewesen sein könnte und Zetral bemerkt, dass die Ursache der Beschädigung offenbar von einer Art Projektil herrührt.
    Doch scheint das Innere des Schiffes durch diesen Schaden unbeeinträchtigt. Ein Scan durch Gregorianus zeigt eine Kohlenstoffkonzentration im Inneren, die entfernt an einen kauernden Menschen erinnert.
    Kaum ist das Fundstück weit genug abgekühlt, machen sich die beiden mit der Hilfe einiger der Stationstechniker daran, die Zugangsluke auf der Oberseite des Tauchbootes aufzubrechen. Im Inneren finden die beiden eine verschmorte Leiche und einen hitzeresistenten Tornister, dessen Inhalt vom Einfluss der Glut unbeeindruckt scheint.
    Anhand der Verfallsdaten auf Medikamenten und Rationsriegeln im Tornister, grenzt Gregorianus das Alter der Leiche auf etwa 30 Jahre ein. Außerdem liefern zwei handgearbeitete Instrumente (eine Geige und eine Flöte) einen Namen, der sich als Name eines Legionsoffiziers heraus stellt.
    Für die Obduktion will Gregorianus die Leiche bergen. Da Collins Gesprächspartnerin dafür zur Hilfe gerufen wird, entspinnt sich ein Missverständnis: Collin glaubt Zetral und Gregorianus sei bei ihrer Tour etwas zugestoßen und bleibt – auf Grund mehrdeutiger Formulierungen – in diesem Glauben, bis er im Hangar mitansieht, wie eine Leiche samt ihrem Stuhl aus dem Tauchboot gezogen wird. Ein Nervenzusammenbruch bleibt jedoch aus, da Gregorianus kurz darauf zum Vorschein kommt, und auch Zetral sich lebend im Raum aufhält.
    Dieser hat im Tornister ein DataPad gefunden, dem der Saft ausgegangen ist und beschließt es zu Dyson zu bringen, um es reparieren zu lassen. Der Bordtechniker ist nicht eben erfreut über die Störung – er ist immernoch dabei Acritkristalle aus den Wärmetauschern zu entfernen – erklärt sich aber bereit, das Pad „bei Gelegenheit“ zu reparieren, ehe er sich wieder seiner Aufgabe widmet.
    Binda beginnt derweil mit der Obduktion und kann feststellen, dass es sich bei der Leiche um eine Frau handelt, die allem Anschein nach von einer Projektilwaffe verwundet wurde. Anhand dieser Information identifiziert Gregs Recherche die Tote als Nuriam Rys, einst Partnerin des Legionsoffiziers in einem Musikduo. Er meldet seine Erkenntnisse an die CiviSec, die einige Ermittler auf die entlegene Plattform entsendet, um den Fall in Augenschein zu nehmen.
    Bei ihrer Ankunft sind die Ordnungshüter nicht besonders erfreut über die bewegte Leiche und die begonnene Obduktion und verleihen dieser Tatsache auch deutlich Ausdruck.

    Der Crew stellt sich jedoch ein anderes Problem: Der ProspectoBot meldet sich nun garnicht mehr und der Stationsleiter Tanish ist der Meinung, die Suche nach dem verlorenen Equipment sei die Aufgabe seiner Lieferanten. Gregorianus, der immernoch auf einen erfolgreichen Verkauf (und resultierenden Bonus) hofft, erklärt sich bereit die Expedition zu übernehmen. Er ruft Zetral und – einen nicht sonderlich begeisterten – Dyson zu sich, während es den anderen beiden gestattet ist, die Reise abzulehnen, wovon beide Gebrauch machen.

    Begleitet von einer der Plattformtechnikerinnen folgen die drei der Spur des Bots zu einer der Pumpstationen, die die Plattform versorgen. In ihrer Nähe wurde der Bot zuletzt verzeichnet. Dort angekommen geht die Gruppe an Bord – und findet den Laborator MK2, zerfetzt und enthauptet.
    Während Dyson versucht, dem Datenspeicher des abgetrennten Kopfes eine Videosquenz zu entlocken, bemerken Greg und Zetral bereits die Ursache für den Schaden: Ein uralter Warbot zeigt sich zwischen den Leitungen und Pumpwerken. Als Dyson sein Bild findet, eröffnet das hitzeresistente Ungetüm auch schon das Feuer.
    Einige gezielte Schüsse treffen die Waffen des WarBots und setzen sie außer Gefecht, sodass er sich in den Nahkampf begeben muss. Zetral – selbst durch eine Salve verwundet – greift schließlich mit paranormischer Macht aus und zerdrückt die internen Systeme des Bots, um ihn zum Stillstand zu bringen.

    Nach einer Datenanalyse durch Dyson wird schnell klar, dass der Warbot ein Wächter der lange verschollenen Verarbeitungsstation Atlantis 3 ist, die sich ganz in der Nähe befinden könnte. Selbige hatte die Tote in ihren Tagebüchern auf dem Datapad erwähnt, welches Dyson auf dem Weg zur Pumpstation reparierte.
    Über die Magmarsensoren der Pumpstation lokalisiert Greg das Ziel: Es scheint direkt unter der Pumpstation vorbei zu tauchen.
    Im Speicher des Artifikanten findet Dyson noch etwas anderes: Ein Bild von Professor Liam in einer Umgebung, deren Architektur auf eine sehr alte Anlage schließen lässt.

    Gregorianus ruft nun auch Binda und den etwas aversen Collin zur Pumpstation. Dyson schlägt vor, die Station von der Oberfläche aus zu zerstören, doch erscheint diese Option nur schwer umsetzbar.
    Greg wirft ein, dass die Zerstörung der Station sie um das Wissen bringen könnte, was Liam dort getan hatte, und sie nicht wüssten, ob er noch dort war und kann Dyson überzeugen, eine persönliche Expedition sei notwendig und das Risiko wert. Dennoch macht der Artifikant keinen Hehl aus seinen Plänen, die versunkene Station zu sabotieren.

    In der Station angekommen entdeckt die Gruppe eine Aufzeichnung auf dem Computer der Luftschleuse, die Liam und den Vorsteher Tanish der Förderplattform zeigen, wie sie de Station betreten, und sie verlassen – Liam verwundet…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 6

    #4575
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #41 – Aggressives Altmetall
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    Als sich die schwere Sicherheitstür der Schleuse hebt, eröffnet sich der Crew der Blick in die verlassene Station. An vielen Stellen sind die Spuren des hastigen Rückbaus zu erkennen, der unmittelbar vor der Aufgabe der Anlage durch AcaMining vorgenommen wurde. Kopflose Konsolen und fehlende Wandverkleidungen geben Atlantis III eine gespenstische Aura.
    Die drei vom Schleusenvorzimmer abgehenden Gänge sind alle durch weitere Tore versperrt, von denen nur eine unmittelbar passierbar ist. Eine der Türen sieht aus, als hätte jemand ein Loch hinein geschmolzen, um tiefer in den Komplex eindringen zu können.
    Die Gruppe rückt langsam vor und Dyson versucht in die Systeme der Basis einzudringen, hat jedoch keinen Erfolg, das kabellose Netzwerk ist tot und selbst der Zugriff über einen der Konsolenstümpfe durch Schäden massiv beeinträchtigt.

    Während Dyson arbeitet, bemerken Gregorianus und Collin das Geräusch von schweren Schritten, dass sich unbarmherzig aus einem der anderen Gänge nähert. Die Gruppe nimmt Verteidigungspositionen ein so gut es geht und eröffnet das Feuer, als sich eines der Schotts plötzlich hebt.
    Alle Bedenken erweisen sich als berechtigt: Hinter dem Schott erscheint nicht nur ein WarBot, sondern gleich mehrere. Und obwohl es dem Team gelingt, die anfängliche Bedrohung zügig auszuschalten, ohne allzu großen Schaden zu nehmen, wird schnell klar, dass sie in einer schlechten Position sind.
    Auch aus den anderen Gängen sind nun schritte zur hören. Dyson versucht eine der Türen zuzuschweißen, hat jedoch keinen Erfolg und so sieht sich die Gruppe kurz darauf von zwei Seiten unter Feuer. Gregorianus und Zetral entscheiden auf taktischen Rückzug und der Rest schließt sich an.
    Unterdessen muss Dyson feststellen, dass die Artifkanten keine Kommunikationsschnittstellen besitzen und damit praktisch immun gegen jeden Versuch sind, ihre Software zu manipulieren.
    Dyson schafft es wenigstens, die innere Schleusentür zu verschweißen, sodass sich die Crew zurückziehen kann ohne unmittelbar verfolgt zu werden.

    Die Gruppe kehrt zur Raffinerie zurück um Tanish zu konfrontieren, der unter dem Druck vorgehaltener Waffen schnell einknickt und seine Kooperation mit dem Halbnovaten offen zugibt. Professor Liam, immernoch in seiner Tarnidentität, habe ihn gut dafür bezahlt. Er kann auch berichten, dass der Professor auf Grund der Verteidigungsanlagen von Atlantis III nicht allzu weit gekommen ist.

    Die Gruppe beschließt, zunächst nach Argeddon zu fliegen, wo sich Collin mit einem AkaMining-Vertreter treffen möchte, der für die Vergabe von Acritlizenzen zuständig ist.
    Dort angekommen trifft die Crew zunächst auf ein kleines Mädchen, mit einer besonderen Begeisterung für Raumschiffe. Gegen eine Tour durch die Farkeen Eye verrät sie Gregorianus, dass sich ein altes Hyperlevelschiff in einem der geschlossenen Hangars befindet. Obwohl die Gruppe sich sicher ist, dass sich dabei um die Celeste handeln muss, scheinen die Sicherheitsanlagen der Hangars überprotional gut ausgestattet zu sein, sodass man eine Infiltration zunächst ausschließt.

    Dyson macht sich auf den Weg zum örtlichen Schrottplatz, um ein Teil zu organisieren, dass für die Reparatur des Minenroboters unabdingbar ist – und findet ein Platz, der für den passionierten Bastler allerlei Leckereien bietet.
    Collin findet sich einige Zeit später ebenfalls dort ein, um einen Käufer für das alte Lavatauchboot zu finden. Dabei trifft er auf dein Eigner des Schrottplatzes: Einen grimmigen alten Tokmarden.
    Außerdem bekommt er ein Gespräch mit, aus dem hervor geht, dass die Minenarbeiter einen Streik planen, um gegen AcaMinings Pläne zur zunehmenden Robotisierung der Produktion vorzugehen. Der Tokmarde scheint eine blutigere Alternative zu preferieren und reget die Männer an, sich ein Beispiel am Protektorat zu nehmen.
    Dyson, unterdessen mit Kisten voller Teile vom Schrottplatz zurück, erlöst Collin aus dem Gespräch mit dem Tokmarden – auch wenn der CoCaptain nicht allzu begeistert davon ist, das Dyson ihn als „seinen Menschen“ bezeichnet und nicht müde wird die Überlegenheit der Maschinen zu betonen.

    Es stellt sich heraus, dass einer der Minenarbeiter der Vater des Mädchens ist, dass gerade die Farkeen Eye besichtigt und Collin wird, samt der restlichen Crew, zu einem Drink ins „Hot Rocks“ eingeladen.

    Gregorianus ist derweil damit beschäftigt, dem Kind das Schiff zu zeigen und wird dabei von Zetral verfolgt, der von Dyson die Anweisung erhalten hatte, ihn nicht aus den Augen zu lassen. Diese Anweisung stellt sich als gerechtfertigt heraus, als Greg beschließt das Kind den kurzen Flug in den geschlossenen Hangar übernehmen zu lassen.
    Dyson sperrt ihm kurzerhand die Schiffskontrollen und lässt sich erst nach einiger Überredung und die unmittelbare Zustimmung von Collin dazu bringen diese wieder frei zu geben, woraufhin die Farkeen Eye sicher umgeparkt wird.

    Anschließend kehrt Collin mit Zetral und Greg zum Schrottplatz zurück, um endlich das Tauchboot abzustoßen und speziell geschützte Kampfrüstungen mit Hitzeschutz zu kaufen, was ihnen gelingt.
    Danach beschließen Collin und Gregorianus, die Einladung ins „Hot Rocks“ wahr zu nehmen, der Rest der Crew hingegen widmet sich anderen Beschäftigungen. Dyson und Binda arbeiten in Werkstatt und Labor des Schiffes an einer Körperrüstung, beziehungsweise Naniten, die dabei helfen sollen Atlantis III endgültig dem Magma zu überlassen. Auch Zetral bleibt auf dem Schiff, um an seiner Ausrüstung zu arbeiten.

    Im „Hot Rocks“ treffen Collin und Greg nicht nur auf die Minenarbeiter – deren Streikplänen Collin vollmundig beipflichtet, wohl wissend, das die Farkeen Eye genau das Equipment liefert, das die Männer ersetzen sol – sondern auch auf die Minelauvanerin, die illegalen Geldkristall unter der Hand verkauft. Sie erzählt von den Umständen ihrer Acritlizensierung und bietet an, die Charaktere beim Erwerb zu unterstützen, wenn der Preis stimmt.

    Unterdessen erscheint vor der Schleuse der Farkeen Eye ein Trupp mit Vaporatoren ausgerüsteter Männer in Schutzanzügen. Sie verlangen Zutritt zum Schiff, auf dem sie Lebensformen vermuten, die die ganze Stadt kontaminieren könnten…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 6

    #4601
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #42 – Erste Antworten
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    Im „Hot Rocks“ werden Gregorianus Zeuge eines Auftritts einer beliebten Gewerkschafterin. Diese nutzt die aufgeheizte Stimmung, um den Laborator Mk2 zu präsentieren, und dessen vermeintliche Unbrauchbarkeit vorzuführen.
    Sie spiegelt der Software des Bots hohe Temperaturen vor und hofft damit, seine Funktionen einzuschränken, doch der Bot führt seine Aufträge ohne zögern oder Probleme aus.
    Gregorianus enthüllt schon bald wieso: Das Vorführmodell ist eben jenes, welches die Farkeen Eye geliefert und Dyson repariert hatte. Als sich Haelis nach misslungener Vorführung an die beiden wendet, wird Collin über die Kontrolle am Schiff informiert, und macht sich auf den Weg dorthin.
    Gregorianus derweil bekommt nach einigen Worten eine Einladung in Haelis‘ Apartement. Sie möchte über die Modifikationen am Laborator sprechen, und lädt nicht nur Gregorianus ein, sondern wünscht auch Dysons Anwesenheit.

    Nachdem er die Kontrolleure gezwungen hat, auf Collins Rückkehr zum Schiff zu warten, lässt Zetral sie schließlich aufs Schiff, wo sie mir ihren Untersuchungen beginnen. Zwar findet der Trupp nicht die befürchteten Parasiten, jedoch die Comquats, die der Metonoide als Futter für seine zertifizierten Haustiere züchtet. Da für diese keine Gesundheitszeugnisse vorliegen, verlangt der Kontrolleur 60.000 Sterntex. Zetral ergreift daraufhin die Tiere, und wirft sie Holly und seiner Echse sämtlich zum Fraß vor, um der Strafe zu entgehen. Der Kontrolleur ist nicht besonders begeistert, doch da die Tiere nun nichtmehr einer kostenpflichtigen Prüfung unterzogen werden können, reduziert sich die Strafzahlung immens.

    Eine Stunde nach dem Gespräch in der Bar kommen Gregorianus und Dyson an der Wohnungstür der Gewerkschafterin an. Sie werden freundlich empfangen, doch Helis macht keinen Hehl daraus, dass sie den Laborator also existenzbedrohend ansieht. Dyson weißt darauf hin, dass eine fortschrittliche Automatisierung mehr Menschenleben retten würde, als Existenzen zu zerstören, doch die Camarcerin scheint überzeugt, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen jedes Risiko wert ist.
    Dyson stimmt letztlich zu, ihr einen Virus zu schreiben, der die Schwächen des Bots gezielt angreifen kann, obgleich er keinen logischen Sinn im Tun der Frau erkennen kann. Zur Gegenleistung bietet Haelis Hilfe bei der Accquise einer Acrit-Lizenz.

    Am nächsten Morgen treffen sich Crow und Halfling mit ihrem Geschäftspartner bei AcaMining, um die Chance für eine Lizenz zu prüfen und das Geschäft mit dem Bot formal abzuschließen. Außerdem bietet Gregorianus an, dem Konzern die von Dyson vorgenommenen Spezifikationen zu verkaufen, mit denen die beobachteten Fehlfunktionen des Laborators behoben werden können.
    Doch vermutet der Mann viel weniger Fehlfunktionen, als Sabotage und auch die Geschichte von Atlantis III mag er nicht wirklich glauben. Er verfügt jedoch über den Zugriff auf eine Deaktivierungsmelodie, die genutzt werden kann, um die alten Warbots zu deaktivieren. Im Austausch erhofft er sich, die deaktivierten Modelle zu bekommen, wenn die Crew es schaffen sollte Atlantis III zu heben.

    Gregorianus wird schließlich von Major Kerstan zurückgerufen, der sich dankbar für die Nachricht vom Tod seiner alten Freundin zeigt. Zwar hat er viel zu tun, doch er gibt dem Captain der Farkeen Eye einen Direktkontakt, für den Fall das er sich revanchieren kann.
    Derweil trifft sich Dyson mit Haelis, übergibt ihr das Virus und weißt sie noch einmal darauf hin, dass die Bots mehr leben retten würden, als sie zerstören können. Erneut ohne Erfolg.

    Die Crew versammelt sich wieder an Bord, um das weitere vorgehen zu planen, als sie erneut überraschenden Besuch erhalten: Haelis hat wie versprochen eine Bekannte informiert, die mehr über Atlantis III weiß. Prof. Filimanova ist der Gruppe noch flüchtig von der Cousteau bekannt. Sie hat herausgefunden, was die fragmentierten Daten vom Datapad aus dem Tauchbootwrack darstellen sollen: Eine quasi-virale Substanz, die Astronium und Acrit-Verbindungen beinhaltet.
    Sowohl Binda als auch Collin kommen zu dem Schluss, dass schon kleine Mengen dieser Substanz für alles biologische Leben tödlich sein könnten. Es gibt nur eine Ausnahme: Halb-Novat.

    Es scheint nun klar zu sein, was Liam auf Atlantis 3 sucht. Es steht zu befürchten, das Liam mit dem Virus eine Massenvernichtungswaffe an sich bringen könnte, eine Perspektive die niemandem an Bord gefällt.
    Der Vorschlag die CiviSec einzuschalten wird vor allem von Seiten Filimanovas zurückgewiesen. Obgleich sie selbst sich überzeugen lässt, dass Liams neue Identität tatsächlich nur das ist, bezweifelt sie, dass die Beweise, die die Crew hat, ausreichen, um die langsame bürokratische Maschinerie von Camarc ins Rollen zu bringen. Es bleibt also bei der Gruppe, das Mittel aus den Händen des Halbnovaten zu halten…

    Doch Dyson will sich lieber nicht darauf verlassen, daher reicht er sein gesammeltes Wissen über Liam und dessen Pläne an seine Kontakte beim ISD und SSK weiter, in der Hoffnung schlimmeres zu verhindern.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 6

    #4637
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #43 – Todesfalle
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    Die Farkeen Eye ist zur Abbauplattform Pyrakia zurückgekehrt, auf der sie ein Lavaboot auszuleihen hoffen. Bei ihrer Ankunft erfahren sie, dass Tanish mit einem der Boote unterwegs ist – offenbar in Begleitung eines Unbekannten.
    Niemand stellt sich die Frage, wer diese Unbekannte wohl sein könnte, stattdessen überzeugt Gregorianus das Hangarpersonal umgehend davon, er habe das Recht ein Boot zu requirieren, indem er mit Sternenlegionsstatuten um sich wirft, bis der Widerstand gebrochen ist.

    Allerdings ist nur eine Person an Bord fähig, das verblieben Boot zu steuern: Doc Sullivan. die Stationsärztin. Um diese abkömmlich zu machen, muss die Crew Binda auf Pyrakia lassen, der in der Zeit ihrer Abwesenheit die Krankenstation bemannen soll.

    Wenige Stunden später erreicht das Lavatauchboot Atlantis III und erste Scans enthüllen die erwartete Anwesenheit des Tauchbootes von Tanish. Nach dem Andocken findet sich die Crew in der gleichen Schleusensektion vor, die sie bereits zuvor besucht hatte, doch bis auf zwei zerstörte Incus Warbots ist niemand dort.
    Gregorianus und Zetral verschaffen sich Zugang zum zweiten Tauchboot, in dem sie Tanish stellen.
    Halfling klärt den Stationsleiter über Liams wahren Hintergrund auf und berichtet ihm von dessen Tendenz seine Handlanger zu ermorden, woraufhin er Tanish auffordert, seine Kameraden zu warnen, ohne dabei Liam vorzuwarnen. Zetral verbleibt zunächst bei Tanish, um sicher zu stellen, dass dieser sich an die Anweisungen hält.

    Dyson kommt zu dem Schluss, dass es am besten wäre in der Schleusensektion auf die Rückkehr Liams zu warten und den schmalen Durchgang den der Halbnovat in die Tür geschmolzen hatte für einen Hinterhalt zu nutzen. Obgleich der großteil der Gruppe zustimmt, entscheidet sich Collin auf Kundschaft zu gehen, um mehr über die Station und die Pläne des Halbnovaten zu erfahren.
    Gregorianus seinerseits dringt in einen der Seitengänge vor, um sich dort nach Nützlichem umzusehen.

    Dyson beginnt den Schleusenvorraum zu befestigen, als sich schwere metallische Schritte nähern: Die Incus Warbots sind auf die neuen Besucher aufmerksam geworden, und nähern sich aus dem Seitengang, den Greg nicht gewählt hat.

    Ausgerüstet mit der Deaktivierungsmelodie erwarten die Verteidiger nur wenig Probleme. Es stellt sich jedoch bald heraus, das nicht alle Incus wie erwartet auf die Melodie reagieren. Zetrals EMP-Pfeile erweisen sich als höchst nützliche Waffe im Kampf gegen die Warbots. Gemeinsam gelingt es ihm und Dyson, das anrückende Duo auszuschalten. Da einer der Bots auf die Melodie reagierte, ist Dyson in der Lage seine Systeme zu hacken und ihn so zu programmieren, dass er die Mitglieder der Crew nichtmehr als Ziele identifiziert und den Schleusenvorraum bewacht.
    Gregorianus kann einen weiteren Bot deaktivieren, der sich aus seiner Richtung nähert und bringt ihn mit Zetrals Hilfe ebenfalls zum Schleusenraum, damit Dyson sich seiner annehmen kann.

    Tiefer im inneren der Stations findet Collin allerlei Plunder, dem er großen Sammlerwert zuschreibt, darunter auch eine Sammlung uralter Grünweine. Die Begegnung mit einem nicht ganz zurechnungsfähigen WartungsBot verläuft glimpflich, doch es dauert nicht lange, bis auch Collin von metallischen Schritten heimgesucht wird. Er vermag es, sich erfolgreich zu verbergen und warnt das Schleusenteam vor der anrückenden Gefahr, ehe er selbst weiter vorrückt.
    Tief im Inneren der Anlage findet er schließlich eine große Halle, die zu gleichen Teilen als Lager und Wartungshalle zu fungieren scheint. Hier findet sich nicht nur die „Heimat“ der Warbots, sondern auch Dr. Liam, der mit einer Reihe von angeheuerten Arbeitern aus Argeddon den Raum durchsucht. Er muss auch erkennen, dass Liams Helfer die Warbots unter ihre Kontrolle gebracht haben – mitteilen kann er seine Erkenntnis jedoch nicht, die massive Acritwände verschlucken die vergleichsweise schwachen Transmissionen seines Mediasets gänzlich.

    Obwohl er versucht unentdeckt zu bleiben, wird er bemerkt und gibt sich schließlich zu erkennen. Liam zeigt sich nicht allzu überrascht von den Entwicklungen und bietet Collin reichen Lohn an, wenn er ihm helfe den Wirkstoff zu finden. Er insistiert dieser sei keine Waffe, sondern lediglich ein Trägerwirkstoff, der es erlaube sein Heilmittel in den halbnovatischen Stoffwechsel einzubringen.

    Zwischenzeitlich hat das Schleusenteam die Befestigungen abgeschlossen und Dyson die Seitenzugänge verschweißt, um weiteren Besuch zu vermeiden. Auch den zuvor von Collin angekündigten Warbot hat ein EMP-Pfeil ausgeschaltet.
    Doch der seit längerem unbeobachtete Tanish hat nicht nur seine Verbündeten gewarnt, sondern mittlerweile auch einen neuen Treffpunkt ausgemacht und dockt überraschend ab. Zetral und Gregorianus nehmen daraufhin mit Doc Sullivan das Tauchboot um ihn zu verfolgen, während Dyson zurückbleibt um auf Crowe zu warten – zuversichtlich, dass mit zwei Warbots als Bodyguards kein Winkelzug Liams zur Gefahr werden könnte…

    Zetral und Gregorianus finden das Tauchboot an einer weiteren Anlegestelle wieder, diesmal liegen die Schleusen jedoch weiter auseinander, sodass sie einen Umweg in Kauf nehmen müssen. Dabei stolpern sie über einige Reagenzgläser mit einer weiß schimmerenden Flüssigkeit, die scheinbar hastig in einen zurückgelassenen Tornister gestopft worden waren. Gregorianus ist sich sicher die Waffe gefunden zu haben.

    Als ein Beben die Station erschüttert, sind alle gleichermaßen überrascht. Gregorianus beauftragt Zetral die Proben aufs Tauchboot zu bringen und Dyson abzuholen, während er selbst beabsichtigt sich Tanish vorzuknöpfen und das größere der beiden Boote zu sichern.
    Obgleich um ihn herum die Station zunehmend unter dem Gewicht der Lava zusammen bricht, setzt er seinen Weg unbeirrt fort. Nicht unweit der zweiten Schleuse muss er jedoch feststellen, das der Zugangstunnel bereits nachgegeben hat. Er rettet einen schwer verletzten Tanish aus den Trümmern. Da dieser nicht selbst laufen kann, schultert Greg ihn und setzt seinen Weg fort, in der Hoffnung das Boot doch noch über einen Umweg zu erreichen.

    Dyson hat derweil eigene Probleme: Ein weiterer Warbot nähert sich der geschmolzenen Tür. Der Artifikant versucht zunächst sich zu verbergen, muss jedoch mit Entsetzen feststellen, das die Tür die er für zerstört gehalten hatte, sich dem Warbot auftut. Mit einem wahnwitzigen Manöver entkommt er in einen der Schleusenräume und schweist das Schott hinter sich zu, doch das bringt seine eigenen Probleme mit sich: Er sitzt fest.

    Collin seinerseits nutzt die ausbrechende Panik unter Liams Männern um sich abzusetze und ist auf dem Weg zum Schleusenraum. Als er erneut Kontakt zu Dyson aufnehmen kann, hat dieser schlechte Nachrichten: Einer von drei Warbots im Schleusenvorraum ist ihm nicht freundlich gesinnt.
    Dort angekommen versucht er so schnell wie möglich den Raum zu durchqueren und in die zweite Schleusenkammer zu gelangen, doch der Bot reagiert kalt, schnell und präzise: Ein Impulsstrahl brennt sich durch Collins Panzerung und verwundet ihn schwer. Zwar kommt er in der Schleuse zu liegen, doch schafft er es nicht mehr, die Tür zu schließen ehe ihn seine Kräfte verlassen.
    Dyson seinerseits, der die Entwicklungen durch Collins Mediaset-Kamera verfolgt hat, versucht verzweifelt die Schleusentür über die Konsole in seiner eigenen zu schließen, doch alles Hoffen bleibt vergeblich, ein weiterer Schuss zuckt…

    Zetral ist von Dyson über die Lage informert worden, doch an Bord des Bootes gibt es Probleme. Während Doc Sullivan ihr möglichstes gibt, die Maschine am laufen zu halten, muss der Metonoide das Steuer übernehmen. Hektisch und ungeübt verreißt Zetral das Ruder und das Uboot trifft die Schleuse in einem höchst ungünstigen Winkel. Voll Horror muss Dyson mit ansehen, wie sich durch den so verursachten Riss Lava in Collins Schleuse ergießt.
    Schließlich gelingt es Zetral, das Andockmanöver durchzuführen, doch auch wenn er Collins Körper zu bergen vermag, ist alle Hoffnung längst vergebens…

    Selbst auf der Flucht vor geschmolzenen Gestein weiß Gregorianus nichts von den Entwicklungen auf der anderen Seite der Station. Stattdessen sieht er sich im Andochbereich mit Liams Leuten konfrontiert. Diese haben das Lavaboot bereits erreicht und sind nicht allzu erfreut den Ex-Legionär zu sehen. Doch als sie bemerken, wen er da bei sich hat, entspannt sich die Lage und man erlaubt ihm an Bord zu gehen.
    Liam selbst ist nicht an Bord. Gregorianus vermutet, dass er einen alternativen Fluchtweg gefunden hat, von dem Tanish zuvor berichtet hatte. Er überzeugt die Arbeiter abzudocken, nur eine kleine Gruppe entscheidet auf der Plattform zu bleiben, Liam zu suchen und gegebenenfalls zu jenem alternativen Fluchtweg zu bringen.

    Zetral hat es inzwischen geschafft auch Dyson an Bord zu nehmen, doch das kleine Boot kämpft zunehmend mit den Folgen des Maschinenschadens und der Kollision. Doch ehe sich Dyson und Zetral damit abfinden müssen, Collins Schicksal zu teilen, kann Gregorianus eine Funkverbindung herstellen und das kleine Boot ins Schlepptau nehmen lassen.

    Mit knapper Not erreichen beide Boote die Oberfläche, doch den Überlebenden ist nicht nach feiern zu mute, während über ihnen die Celeste in den brennenden Himmel aufsteigt…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 8

    #4684
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #44 – Prinzipien
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    Die Crew kehrt zur Minenstation zurück. Dort erfährt nun auch Binda vom Ableben Collins, dessen Leiche bis auf weiteres bei Minusgraden in seinem Quartier untergebracht wird. Die Stimmung ist allgemein gedrückt und bei einem Treffen in der Messe kommt es zu einem Streit zwischen Dyson und Gregorianus. Während der Captain glaubt, man sollte den Wirkstoff den Imperialen Behörden übergeben, will der Artifikant davon nichts wissen, sondern erwägt die Vernichtung der Proben, um sie endgültig dem Zugriff Liams zu entziehen. Binda schließt sich seinerseits keiner der beiden Positionen wirklich an. Er hegt den Verdacht Liams Kontakte reichen zu tief ins Imperium, um diesem die Proben anzuvertrauen, andererseits hält er die meisten von Dysons Vorschlägen zur Vernichtung des Wirkstoffs für zu gefährlich und bevorzugt es, ihn an Bord und damit im Blick zu behalten.
    Zetrals Sorge gilt vor allem der Einhaltung der Beisetzungsriten und immerhin darin sind sich alle einig: Der Rückführung und Beerdigung von Collins Körper kommt höchste Priorität zu.

    Da Gregorianus daran festhält zunächst Argeddon anzufliegen, befürchtet Dyson die Proben an Imperiale Sicherheitskräfte zu verlieren. Daher überzeugt er Binda, ihm den Zugang zum Shuttle zu gestatten. Der Veganoide nimmt dem Artifikanten dafür das Versprechen ab, das Shuttle in einem Stück wieder zurück zu bringen und darüber hinaus den Wirkstoff nicht in die lokale – oder irgendeine andere – Sonne zu schießen.
    Der Bordtechniker überschreibt daraufhin die Hangarkontrollen und verlässt mit dem Shuttle das Schiff. Obwohl er überzeugt ist, das richtige zu tun, bringt er es allerdings nicht über sich, die Funktion der Farkeen Eye einzuschränken.
    Gregorianus reagiert auf die Flucht seines Ingenieurs mit mehreren Warnschüssen und reichlich Rethorik, die allerdings keine nachhaltige Wirkung zeigen. Von Zetral konfrontiert und nicht gewillt seinem Freund ernsthaften Schaden zuzufügen, entscheidet er sich schließlich die Verfolgung nicht selbst aufzunehmen, meldet das Shuttle allerdings der CiviSec als gestohlen.

    In Argeddon angekommen setzt Gregorianus sich mit Acamining in Verbindung, um von den Funden der Crew und den umprogrammierten Bots zu berichten, die nicht länger auf die Deaktivierungsmelodien reagieren und empfiehlt Sicherheitsvorkehrungen gegen marodierende Artifikanten zu treffen.
    Anschließend trifft er sich mit Helis, um die Acrit-Lizenz einzufordern und kontaktiert Major Kerstan, um ihn über die neuesten Entwicklungen hinsichtlich Atlantis III zu briefen und erneut vor Liam zu warnen.

    Unterdessen haben zwei CiviSec-Streifen die Verfolgung des Shuttles aufgenommen, dass sich konstant von Acamar entfernt. Dyson muss bald einsehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er eingeholt würde und beschleunigt seine Arbeit drastisch.
    Er hat nicht nur die Proben an Bord genommen, sondern auch den Reaktor des Putzartifikanten der Farkeen Eye und ist dabei ihn so umzurüsten, dass er die Probe bei laufender Fusion in den Kern injizieren kann. Gegenüber den CiviSec-Piloten behauptet er, technische Probleme zu haben, die das Abschalten des Feldantriebes verhindern würden.
    Nur knapp gelingt es ihm, den Umbau abzuschließen und den Reaktor in einem gewagten Manöver „abzuwerfen“, der kurz darauf in einem gleißenden Strahlungsblitz detoniert. Dyson ergibt sich der CiviSec nur Momente später ohne jeden Widerstand.

    In Gregorianus Abwesenheit mietet sich unterdessen ein neuer Passagier auf der Farkeen Eye ein. Sie stellt sich als Leonora Jackson vor und ihr einziger Wunsch lautet: Eine Passage weg von Camarc, egal wohin.
    In Unkenntnis realer Preise verhandelt Binda viel zu niedrig – sehr zu Gregorianus Freude, wie sich später heraus stellen wird.

    Nach langen Verhören, in denen Dyson trotz zahlreicher technischer Spitzfindigkeiten nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es keine ernsthafte Fehlfunktion des Feldantriebs gab, erscheint schließlich ein Mann, mit dem Dyson nicht wirklich gerechnet hatte: Sein ISD-Kontakt „Boronar“.
    Es kommt zu einem Austausch, in dem sich der Artifikant nicht unwesentlich über die empfundene Unfähigkeit imperialer Behörden aufregt, während er die Daten bestätigt und wiederholt, die er dem Dienst bereits elektronisch zur Verfügung gestellt hatte. Es scheint trotz aller Skepsis schließlich zu gelingen, den Agenten von der Bedrohung durch Liam zu überzeugen. Allerdings hat Dysons Ego nicht gerade guten Eindruck hinterlassen und auch wenn man ihn gehen lässt, erwartet den Artifikanten eine saftige Geldstrafe.

    Beim „Check-Out“ trifft Dyson zu seiner Verwunderung auf den wartenden Gregorianus. Obgleich der Captain nicht begeistert vom Alleingang seines Mechanikers ist, betrachtet er ihn weiterhin als Teil der Crew und ist gekommen um Dyson in Empfang zu nehmen. Beide Seiten sind sich einig, auf Grund einer einfachen Meinungsverschiedenheit keinen Groll zu hegen.

    Schließlich versammelt Gregorianus erneut die Crew in der Messe und eröffnet den anderen seinen Wunsch, sie direkt am Besitz der Farkeen Eye zu beteiligen. Während Binda kein Interesse zeigt, stimmen Dyson und Zetral zu, jeweils Anteile zu übernehmen. Mit Collins Tod und der vertragsgemäßen Enteignung des immernoch im Koma liegenden Mektar Dar verfügt Gregorianus über 100% der Anteile. Man Entscheidet, jeweils 45% auf Greg und Dyson als Haupteigner zu verteilen, während Zetral als Miteigner und Tie-Breaker die übrigen 10% trägt.

    Das nächste Ziel ist klar: Das taesarische Kaiserreich.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4728
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #45 – Geringfügige Komplikationen
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    Auf dem langen Weg ins taesarische Kaiserreich arbeiten die Crewmitglieder an ihren jeweiligen Projekten und Trainingsplänen. Die Stimmung ist weiterhin gedämpft, doch das Ziel eindeutig: Collins Körper wird in heimatlicher Erde beigesetzt werden.

    Als die Crew in einem der Transitsysteme in einen Formoragangriff gerät, wird es jedoch schnell brenzlig. Unwillens sich in den Schlagabtausch einzumischen und selbst ausgeraubt zu werden, entschließt sich die Crew das Weite zu suchen. Doch bevor die Farkeen Eye genug Abstand gewonnen hat, sind bereits zwei der feindlichen Jäger auf Abfangkurs, entladen ihre Waffen und decken das Schiff mit heftigen Impulsgarben ein.
    Unmittelbar darauf öffnet sich ein temporaler Riss entlang des Flurs im Unterdeck – ein Phänomen das zunächst für den Effekt einer unbekannten Waffe gehalten wird. Gregorianus leitet einen Not-Feldsprung ein, der die Farkeen Eye außer Reichweite bringt, die Situation jedoch nur verschlechtert. Durch die weitere Energiespitze reißt der Riss weiter auf, wobei er Binda gänzlich und Leonora teilweise verschluckt.

    Dyson, der mittlerweile realisiert hat, worum es sich bei dem Phänomen handeln könnte leitet eine Notabschaltung des Reaktors ein, um zu verhindern das Gregorianus einen zweiten Notsprung durchführen kann, der den Riss nur mit weiterer Energie versorgen würde.
    Leonora, die sich zwischen den beiden durch den Riss verbundenen Zeitlinien hin und her bewegt, wird Zeuge der fragenden Gesichter einiger loxonischer Wissenschaftler, die sich offenbar über ihre Anwesenheit wundern, während sie versucht weiter in den Riss einzudringen und den bewusstlosen Binda zu retten.
    Die Notabschaltung tut derweil ihren Dienst, abgeschnitten von seiner Energieversorgung beginnt der Riss zu schrumpfen und gibt sowohl Binda als auch Leonora wieder frei. Allerdings gibt sie auch den Formorag genug Zeit die Farkeen Eye erneut aufzuspüren. Gregorianus gelingt es jedoch, die Angreifer davon zu überzeugen, dass es sich bei der Farkeen Eye, beziehungsweise der Wappen von Danzig, um ein Schiff der Cargorag handle. Die Piraten entschuldigen sich für den versehentlichen Angriff und ziehen sich zurück – auch weil Gregorianus darauf hinweist, dass sein Schiff möglicherweise einen Teil des umgebenden Raums vernichten könnte, wenn die Fehlfunktionen nicht eingedämmt werden.

    Nachdem alle Verwundeten versorgt sind, das Schiff eine Weile „kalt“ gelaufen ist und Dyson zuversichtlich ist, dass die temporale Anomalie sich restlos verflüchtigt hat, geht die Farkeen Eye schließlich wieder auf Kurs und erreicht wenige Tage später Ohlberg Mond, Collins Heimat.

    Dort angekommen wird der Crew ein stattlicher Empfang bereitet, der natürlich zuoberst Collins Leichnahm gebührt. Umgeben von der fürstlichen Ehrengarde treffen sie auf einen Teil der Familie von Ohlberg: Heinrichs Schwestern und sein jüngerer Bruder sind alle gekommen, um ihn in Empfang zu nehmen.

    Es folgt ein Abendessen im Kreis der Familie, zu dem auch Vater und Onkel des Verstorbenen anwesend sind. Schnell wird offenkundig, dass Heinrichs ableben nicht die einzige Krise ist, der sich die Familie von Ohlberg gegenüber sieht…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

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