[C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

Startseite Forum Gruppenforen NiL – NOVA in Leipzig [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 68)
  • Autor
    Beiträge
  • #3155
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #16 – Blut und Ehre
    ___________________________

    Der vermeintliche Aggressor erzwingt sich seinen Weg in die Lobby der Kyojin, doch im Angesicht der kampfbereiten Crew der Farkeen Eye reagiert er anders als erwartet. Es stellt sich heraus, dass der ältere Mann und sein jüngerer Begleiter zum Stand der loxonischen Samurai gehören und der Crew nichts böses wollen. Das die KI nichts von ihnen weiß hat seine Gründe – die beiden sind im Namen der Ehre unterwegs einen Verrat zu sühnen und ob der Feigheit ihres Gegners gezwungen, diesen verdeckt zu verfolgen.
    Der alternde Samurai bittet die Crew der Farkeen Eye um ihre Hilfe bei der Suche nach einer Loxonerin, deren Beschreibung erstaunlich gut auf die jener Frau passt, die Greg das Lilbanit abgekauft hatte. Nicht überzeugt von der Geschichte des Loxoners kontaktiert Gregorianus seine Handelspartnerin und warnt sie vor ihren Verfolgern.

    Binda hingegen glaubt dem Samurai – zum einen weil er dessen Aufrichtigkeit spüren kann, zum anderen weil der andere seine Kontrolle über den Veganoiden zu keinem Zeitpunkt ausnutzte. Auch den Verhörartigen Fragen der anderen Crewmitglieder weiß der Mann zu begegnen und verbirgt weder seine Motive, noch seine letztendlichen Ziele.
    Schließlich ist auch Gregorianus soweit überzeugt, dass er zustimmt dem Samurai zu helfen, unter der Bedingung das dieser die andere Seite ihre Geschichte präsentieren lässt, ehe er seine Rache verübt.
    Man vereinbart ein Treffen mit der Atreu, die das Basarschiff bereits verlassen hat, um die zuvor geplante Party doch noch zu feiern und gemeinsam den Weiterflug anzutreten. Dyson konstruiert auf Gregs Weisung hin eine Kiste mit doppeltem Boden, in der sich der Samurai verbergen soll, damit die Crew ihn an Bord der Atreu schmuggeln kann. Der Rest der kiste wird mit einem Nährschleimbad für Binda gefüllt, damit dieser bei der Feier nicht auf „Snacks“ verzichten muss.

    Der Captain der Atreu hat dagegen nichts einzuwenden, doch seine Loxonische Passagierin besteht darauf, den Inhalt der Kiste zu scannen. Binda improvisiert eher ungeschickt die Diagnose einer hochgefährlichen Krankheit, an der die Frau erkrankt sei und im entstehenden Chaos schafft es Colin den Captain abzulenken, während der Rest der Crew die Loxonerin auf die Farkeen Eye drängt.
    Die nachfolgende Auseinandersetzung zwischen Gregorianus, dem Samurai und der Quasi-Entführten endet damit, dass diese ihre Verbrechen zugibt – obgleich sie diese nicht als solche wahrnimmt – und sich auf das geforderte Duell einlässt.
    Colin betrinkt sich unterdessen mit dem Captain der Atreu an dessen Blau Scotch und versucht ihn zu überzeugen den Transportauftrag an die Farkeen Eye abzutreten. Doch besteht dieser darauf, seinen Passagier zu sehen, bevor er diesem Deal zustimmt und so sind auch die beiden Trinker anwesend, als es zum Showdown zwischen dem Samurai und seinem Ziel kommt.

    Nach nur einem einzigen Schlagabtausch ist die Angelegenheit entschieden. Der Samurai verübt seine Rache und entleibt sich anschließend selbst, wobei er seinen Titel seinem getreuen Schüler überlässt, der sich dafür verbürgt die Erbangelegenheiten der beiden Toten zu klären und dafür die frei gewordenen Kabine auf der Atreu mietet.

    Die Farkeen Eye macht sich auf der Suche nach neuen Gelegenheiten und lukrativen Geschäften auf nach Kilmer.

    Spieldauer: 5.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #3156
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer “Unter Schakalen” aus “Cash&Cargo”

    Session #17 – Unter falscher Flagge
    ___________________________

    Während einer Routinekontrolle der Sensorik bemerkt Binda eine merkwürdige Fluktuation in den niederfrequenten EM-Bändern. Eine genauere Untersuchung identifiziert diese als Trägerwelle eines getarnten Peilsignals, dass zu einem Ort im leeren Raum weit abseits der Schifffahrtsrouten einlädt.
    Nach anfänglichem Zögern beschließt die Crew das Signal zu untersuchen und ändert den Kurs um sich vorsichtig zu nähern. Nachdem erste Sensorbilder auf größtmögliche Distanz keine Gefahr verheißen, nähert sich das Schiff unter verzicht auf den Feldantrieb in langsamer Schleichfahrt, bis sich das Objekt eindeutig als imperiale Gratraumsonde identifizieren lässt und Gefahrenquellen in der Umgebung ausgeschlossen werden können.
    Mit Hilfe des Shuttles können Dyson und Binda die Sonde bergen und der Schiffstechniker macht sich unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen daran, den Speicher der Sonde zu untersuchen.
    Statt der erwarteten Viren und sonstiger Cyberkriegsmittel findet Dyson, was man auf einer Gratraumsonde zu finden vermuten würde: Gratraumdaten. Genauer gesagt die Grautraumparameter einer sekundäre Verbindung, die in ein unbekanntes System führen sollte.
    Alle Bedenken und Vorsicht werden vom Erkundungsdrang beiseite gefegt. Vor allem Binda und Dyson drängen darauf, das unbekannte System zu erforschen und die Tatsache, dass die Sonde von der Deviator stammt, lässt schließlich auch Gregorianus zustimmen.

    Jenseits des Gratpunktes stößt die Farkeen Eye auf Rumpfsektion und Gravitationswellengenerator des imperialen Kreuzers. Die Deviator treibt scheinbar leblos durchs All, doch der Generator arbeitet und stabilisiert augenscheinlich den Gratpunkt.
    Auf der Suche nach Überlebenden – und nützlicher Beute – begibt sich die Crew an Bord des verlassenen Schiffes und muss feststellen, dass der größte Teil der Besatzung getötet und in zwei Laderäumen verstaut wurde. Dyson und Binda vermuten, dass es sich um die Toten der Schiffsrevolte und andere Opfer der Nebelpsychose handelt.
    Während sich Zetral daran macht möglichst viel Ausrüstung aus dem Besitz der Verstorbenen zu bergen, stößt Dyson in den Maschinenraum vor und greift auf die Bordcomputer zu. Binda und Greg stoßen auf einen Raum voller Kälteschlafkapseln, die meisten leer, nur ein Dutzend sind versiegelt und enthalten, was Greg und Binda als die Überreste der Crew identifizieren.
    Als Dyson die Energie im Schiff wiederherstellt, beginnen die Kälteschlafkapsel den Auftauprozess. Gregorianus, in guter Hoffnung einige Kameraden retten zu können, verbietet Dyson das Auftauen zu unterbrechen, um die Schlafenden keinem Risiko auszusetzen.

    Die Aufgetauten geben sich zunächst als Legionäre aus, doch als sie sich sicher sein können, der Crew der Farkeen Eye gewachsen zu sein, geben sie sich als Mitglieder der Formorag zu erkennen.

    Spieldauer: 6h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3382
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer “Unter Schakalen” aus “Cash&Cargo”

    Session #18 – Ein Käfig voller Helden
    ___________________________

    Dyson deduziert, dass es sich bei den Piraten um Societe handelt und wird kurz darauf in seiner Vermutung bestätigt. Es kommt zu einem Schusswechsel, bei dem Binda schwer verletzt und einer der Piraten verwundet wird.
    Die Crew der Farkeen Eye beschließt, den Piraten mit einer List den Wind aus den Segeln zu nehmen, doch auch dieser letzte Widerstand an der Luftschleuse schlägt fehlt, da die Probenbehälter mit den deaktivierten ResyX nicht ihr geplantes Ziel treffen – und darüber hinaus nicht zerbrechen.
    Auch der letzte Widerstand der beiden Paranormiker unter unseren Helden gereicht ihnen letztlich nicht zu einem Entscheidenen Vorteil und so ziehen es Dyson und Collin vor, sich gesittet zu ergeben, anstatt noch weiter das Überleben der Mannschaft zu gefährden.

    Der Schakal der Societe-Piraten befielt die Übertragung der Kommandocodes von Collin auf seine Person. Während der Taesari dieser Bitte nachkommt, sorgt Dyson insgeheim dafür, dass Collins Codes alle Zugriffsrechte besitzen und maskiert gleichzeitig seine eigenen Kommandocodes, in der Hoffnung die Kontrolle bald wieder übernehmen zu können.
    Während Zetral, Binda und Greg ein erzwungenes Schläfchen hält, schließt man Colin in seinem Quartier ein. Unterdessen werden Dysons Kommunikationsschnittstellen und Waffe entfernt, seine Staatsbürgerschaft im Syndikat bewahrt ihn jedoch vor der vollkommenen Demontage. Abgeschnitten vom Rest des Schiffes muss er im Frachtraum warten.

    Es stellt sich heraus, dass eine Station der Cargorag den lokalen Stern umkreist. Dieses Drehkreuz des gesetzlosen Handels wird Ziel der Piraten und letztlich Gefängnis der Crew der Farkeen Eye.
    Schnell finden sich Colin und Dyson mit ihre schläfrigen Gefährten in einem Zellentrakt an Bord der Station wieder. Colin, wohl aus Furcht jemand könnte seine Identität aufdecken, möchte Dyson mit der Wahrheit über eben diese Konfrontieren, doch der Artifikant unterbricht ihn und verweist darauf, dass er selbst Geheimnisse habe, und es kein Gewinn wäre, sie gerade jetzt zu teilen.

    Wenig später werden weitere Gefangene gebracht. Eine Hand voll Piraten – scheinbar in Opposition gegen den zurückgekehrten Schakal verstrickt, und die Crew eines syndikatischen Frachtschiffes mit starken Orientierungsschwierigkeiten außerhalb des HORIZON.
    Auch Binda und der Rest der Crew kehren nun aus dem induzierten Koma zurück und gemeinsam wird der Ausbruch vorbereitet. Binda überlastet mittels Paranormik die Energiebarriere der Zelle und erlaubt es dem Artifikanten damit, nach draußen zu schlüpfen und ein Bedienfeld zu hacken um auch den Rest der Zellen zu öffnen.
    Im resultierenden Chaos überwältigen die Ausbrecher die Sicherheitskräfte, bringen der Waffen an sich und zerstören die Überwachungsaufzeichnungen, ehe man sich in alle Richtungen zerstreut.

    Die Crew der Farkeen Eye tritt die Flucht durch die Lüftungsschächte an…

    Spieldauer: 6.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3412
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer “Unter Schakalen” aus “Cash&Cargo”

    Session #19 – Aller guten Dinge sind Drei
    ___________________________

    Die Crew der Farkeen ein beschließt sich zu trennen. Während Collin und Gregorianus auf Erkundungstour gehen, suchen sich die auffälligeren Crewmitglieder ein versteck und stoßen dabei nach kurzer Zeit auf einen Lagerraum. In diesem sind, wie sich schnell herauststellt, die gestohlenen Güter des syndikatischen Frachters untergebracht, dessen Besatzung unseren Helden im Zellentrakt begegnet war.
    Während sich die drei in ihrem neuen Versteck einrichten, nähert sich plötzlich ein Stationslogistiker dem Zugang. Dyson bemerkt ihn und kann die anderen früh genug vorwarnen, sodass sie sich verstecken können, während Dyson einen schlichten Wartungsartifikanten mimt.
    Die Scharade läuft zwar alles andere als glatt, verschafft Zetral jedoch genug Zeit den jungen Formorag zu überwältigen. Binda verlangsamt den Stoffwechsel der „Geisel“, um böse Überraschungen zu vermeiden. Es gelingt ihnen sich mit dem Jungen in der Nähe eines Terrariums mit Feuerkrebsen zu verstecken, ehe weiterer Besuch den Raum betritt – diesmal ein bewaffneter Suchtrupp.
    Diesmal glückt Dysons Vorstellung, um die Männer davon zu überzeugen das sich im Raum nichts interessantes befindet – obwohl beide Seiten keine Sprache sprechen, die die andere versteht.

    Das Trio beschließt das Versteck zu wechseln, nachdem zwei Störungen in so kurzer Folge aufgetreten sind und macht sich nach einigen Umräumarbeiten durch die Schächte davon. Obgleich Greg dagegen war, sind sich die drei einig, dass sie Verbündete brauchen und beschließen auf die Einladung ihres ehemaligen Zellengenossen einzugehen, ihn in einem der anderen Lagerräume zu treffen.
    Durch zufall schnappen Dysons Sensoren eine bekannte Stimme auf, die dieser Captain van Darekand, dem Kommdanten des Raumfrachters Atreu zuordnet. Dyson benutzt das Datapad des Technikers und stellt Konktakt her.
    Trotz aller Zurückhaltung stimmt van Darekand zu, seine Geschäftspartner zu unterstützen und gibt ihnen Anweisung, ihn bei seinem Schiff zu treffen, und sich im Problemfall als „Cargorag in Ausbildung“ auf ihn zu beziehen. Doch bevor die Gruppe diesem Angebot nachkommen kann, müssen sie ihren Gefangenen los werden.
    Der Stationslogistiker Spoonge, ein klassischer Formorag-Omega, ist an sich keine Bedrohung, doch Binda, Zetral und Dyson sind sich nicht sicher, ob er sie verraten wird.
    Schließlich kommen sie zu dem Schluss, dass es schädlicher wäre ihm etwas anzutun, daher löscht Dyson die Aufzeichnungen der letzten Stunden aus Spoonges Datapad und alle drei bläuen ihm ein, das er sie am besten nie gesehen hat.

    Van Darekand nimmt die Neulinge – unter Gemurr seiner eigenen Crew – auf und stattet sie sowohl mit den klassischen formoragischen Insignien (Entermessern), als auch mit einem Dyrania-Crashkurs aus. Außerdem nennt er ihnen drei vertrauenswürdige Kontakte, welche ihnen bei der Suche nach der Farkeen Eye – die vor allem Dyson noch nicht verloren geben will – behilflich sein könnten.

    Die Wartungstechnikerin Dani Reno, die Lotsin Lassia Hendriksdotir und … Spoonge.

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #3482
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer “Unter Schakalen” aus “Cash&Cargo”

    Session #20 – Piratenpraktikum
    ___________________________

    Die Crew der Farkeen Eye sammelt sich auf der Atreu und beginnt, getarnt als Cargorag-Anwärter, damit, die Weichen für eine Erfolgreiche Flucht – und eine eventuelle Rache an an Societe-Captain Evans – zu stellen.
    Zetral und Binda verfolgen ihren Weg durch die Lüftungsschächte zurück und suchen erneut Spoonge auf. Der Cargorag-Omega scheint einiges gewohnt zu sein, und so nimmt er es den Protagonisten nicht allzu übel, von ihnen vorrübergehend verschleppt worden zu sein. Er ist jedoch nicht bereit, ihnen einfach so ihr Anliegen zu erfüllen. Man einigt sich darauf, dass Spoonge nach Erhalt einer deftigen Mahlzeit den Lagerplatz des Pargrums enthüllen wird, das Evans verkauft hat um seine Schulden bei der Gitana zu bezahlen.
    Collin macht sich seinerseits auf den Weg, um die Feuerkrebse zu stehlen, die als seltene Delikatesse teuer zu verkaufen sind.
    Unterdessen vereinbahrt Dyson ein Treffen mit der Wartungstechnikeren Dani Reno und stellt während des Comgespräches eine starke Gesundheitliche Beeinträchtigung fest. Auf Nachfrage enthüllt die kleine Frau, dass der Stationsarzt ihre Medikation verweigere.

    Auf dem Weg zum Treasure Island, der beliebtesten Bar auf der Station und Treffpunkt für Dysons Verabredung, macht die Gruppe einen Abstecher zur Stationsapotheke. Dort erfahren sie, die für Danis Krankheit notwendige Medikation sei nur auf Rezept zu erhalten, während Dyson feststellt, dass die letzte Inventur gut fünf Jahre zurück liegen muss.
    Collin entschließt sich daraufhin, mit Dysons Hilfe in die Praxis einzubrechen und stielt die Rezept-Folien des Doktors – der gerade mit seiner Praxishelferin „abgelenkt“ ist.
    Unterdessen überredet Greg mit Hilfe einer beachtlichen „Aufwandsentschädigung“ die Apothekerin, doch einmal eine Ausnahme zu machen.

    Dyson ist, nachdem er Collin die Tür öffnete, bereits auf dem Weg ins Treasure Island. Er tarnt sich als Wartungsaritifkant und beginnt kleinere Reperaturen durchzuführen, während er sich ein Bild über die Lage macht.
    Auf der Bühne tanzt die halbxeracorische Sklavin, die er bereits auf Santa Alma zur Kenntnis genommen hatte, doch wichtiger ist der Agramax-Angestellte, der hinter dem Tresen seine Kochkünste präsentiert – gezwungenermaßen. Der Artifikant kontaktiert den Syndikatler über dessen Implantate und verspricht, ihn zu befreien.

    Auch der Rest der Gruppe kommt nun ins Treasure Island. Binda und Collin stellen ebenfalls Kontakt zum Koch her, vor allem um ein Rezept für die Feuerkrabben zu ergattern, die sie in einem der Lagerräume gesehen hatten. Greg seinerseits gibt das Medikament an Dyson weiter, ehe dieser sich Dani Reno zu erkennen gibt und das Medikament gegen die Informationen über den Standort der Farkeen Eye tauscht.

    Gregorianus nimmt derweil die Chance wahr, seine Artgenossin zu befreien und kauft sowohl sie, als auch die anderen Sklaven frei, die in der Bar angeboten werden. Da die Protagonisten weder Lagerraum noch Schiff zur Verfügung haben, schickt er sie zunächst zur Atreu.
    Kurz darauf trifft er auf einen merkwürdigen Mann, der ihm einen Auftrag anbietet. Greg ist nicht begeistert von der Idee in ein Krisengebiet fliegen zu müssen – und hat immernoch kein Schiff um dies zu tun – sodass er nicht sofort annimmt. Der Fremde hinterlässt daraufhin, mit den Worten er habe des öfteren Arbeit zu vergeben, seine Kontaktdaten und verschwindet.

    An der Atreu beschwichtigt Greg die Befürchtungen der Crew, dass er Sklaven an Bord gebracht hätte und schenkt ebendiesen wie schon vorher intendiert die Freiheit. Er verspricht ihnen eine sichere Heimreise, muss sie jedoch fürs erste als Gäste auf der Atreu einquartieren. Dann macht er sich auf den Weg, um sich mit Dyson an dem Hangar zu treffen, in dem die Farkeen Eye vor Anker liegt.
    Dort angekommen hackt Dyson die Zugangsschleuse, doch die Passage bleibt nicht unbemerkt – ausgerechnet Societe-Captain Francis, den die Crew in der Brigg kennen lernte, kommt ihnen entgegen.
    Offenbar ist er der neue Geiselnehmer der Farkeen Eye und bereits dabei, das Schiff nach seinen Vorstellungen umzurüsten. Ein hitziges Gespräch entspinnt sich um die Eigentümerschaft des Schiffes. Man einigt sich schließlich darauf, dass Francis das Schiff durch die SC stehlen lassen würde, wenn sie Bernard Evans ermorden.
    Durch eine erfolgreiche Lüge über einen angeblichen Selbstzerstörungsmechanismus auf Basis von ResyX wird Dyson ein Aufenthalt an Bord des Schiffes gestattet, wo er feststellen kann, das trotz aller Umbauten seine Kommandocodes unangetastet und wirksam sind.

    In einem anderen Teil der Station ist Collin damit beschäfigt, Lassia Grimsdotir für die Fluchtpläne der Gruppe zu gewinnen, was ihm unter Aufbietung all seiner Kunstfertigkeit und Ausdauer auch gelingt.

    Zetral ist es mittlerweile gelungen herauszufinden über welche Route der Koch vom Treasure Island zu seiner Zelle gebracht wird. Gemeinsam mit Gregory und Binda legt er einen Hinterhalt. Dyson beteiligt sich als passiver Beobachter und Späher, der den Ablauf mit dem Koch selbst koordiniert. Nach einem kurzen Gerangel sind die beiden Wachen außer Gefecht und der Gefangene frei. Auch er wird zunächst auf der Atreu versteckt.

    Die Crew der Farkeen Eye versammelt sich erneut an Bord der Atreu, um den letzten Schlag gegen die Societe und die Flucht aus dem Sektor zu planen…

    Spieldauer: 5.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3699
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer “Unter Schakalen” aus “Cash&Cargo”

    Session #21 – Jedem das Seine
    ___________________________

    Der Plan der Protagonisten erscheint simpel: Während der Versammlung der Schakale soll ein vergiftetes Festmahl die beim Schiff verbliebenen Piraten unschädlich machen. Anschließend würde die Crew der Farkeen Eye mit ihren Gästen an Bord des Schiffes gehen und mit der Startfreigabe – erteilt durch die becircte Lassia Grimsdotir – unauffällig die Kurve kratzen.

    Schon am frühen morgen begannen die Vorbereitungen. Gregorianus überzeugte seine eben erst befreite Verwandte davon, mit ihm die Rolle von Serviersklaven zu mimen, die den Geiselnehmern der Farkeen Eye das Festessen brachten. Währenddessen kollaborierte Collin mit dem syndikatischen Koch James Coal, um die Feuerkrebse zuzubereiten, die er Tags zuvor gstohlen hatte.
    Dyson nahm es derweil auf sich, die Übergabe des Pargrums mit Spoonge vorzubereiten, indem er ihm erst die verlangte frisch gekochte Mahlzeit brachte, und ihm für das erfolgreiche liefern der gestohlenen Fracht auch einen Teller Feuerkrebse in Aussicht stellte.
    Van Darekand verkauft seinen Gästen auch die Grautraumdaten zweier den anderen Formorag unbekannten Gratpunkte. Dyson errechnet, das einer das Schiff zum Menturi-Cluster führt, der andere in die zentrale Sphäre.
    Für Dyson sind beide Optionen problemaitsch, sodass er sich gezwungen sieht, seine Vergangenheit zu offenbaren, zunächst gegenüber Collin, der ihm seine Unterstützung zusagt, dann gegenüber dem Rest der Crew, der sich ebenfalls bereit erklärt, Dyson als ihr Crewmitglied gegen eventuelle rechtliche Schwierigkeiten zu verteidigen. Im Lichte dieser Versicherung entscheidet man gemeinsam, in die zentrale Spähre zu reisen.

    Zunächst scheint sich alles ganz im Sinne der Protagonisten zu entwickeln. Die Übergabe verläuft reibungslos, Grimsdottir hält sich an ihre Absprachen und Francis Manschaft fängt nach anfänglichem Misstrauen an sich über das im Hangar servierte Festessen her zu machen. Dyson deponiert wie abgemacht einen Teil des Pargrums (25kg) im Frachtraum der Atreu um Captain van Darekand auszuzahlen und macht sich mit dem Rest, sowie den persönlichen Sachen der Crew, auf den Weg zur Farkeen Eye.
    Auf dem Weg zur Schleuse trifft der Artifikant auf Evans und seine Leute – woraufhin er schnellstens kehrt macht und seine Crew warnt, Evans ist auf dem Weg zur Farkeen Eye.
    Als die Nachricht eintrifft, geben sich Collin und Zetral, die bisher vor der Schleuse gewartet hatten, Francis‘ Rudelmaat und den anderen Besetzern der Farkeen Eye zu erkennen und warnt sie.
    Wenig später erscheint Evans mit seinen Leuten im Hangar und macht deutlich, das er Francis vor den versammelten Schakalen im Duell besiegt und getötet hat, womit er nicht nur das Recht über dessen Crew, sondern auch den Platz als Gitanero errungen hat. Er bietet dem Rudelmaat an, Francis Crew als deren Captain zu führen und die Farkeen Eye als sein Schiff zu nehmen.
    Als Evans die Anwesenheit seiner „Befreier“ realisiert, zeigt er sich amüsiert und fordert sie auf sich zu ergeben. Zetral lehnt ab. Francis versucht nun den Rudelmaat davon zu überzeugen, dass es für ihn besser wäre, sich zu fügen und die Gefangenen auszuliefern. Collin hingegen hat einen anderen Vorschlag. Er flüstert dem Rudelmaat ein, dass dieser ebensogut Gitanero werden könnte, wenn die Protagonisten ihm helfen Evans zu töten.
    Evans seinerseits fordert seine „Befreier“ erneut auf, sich zu ergeben, in dem Glauben sie hätten keine Chance die Station lebend zu verlassen. Das sich das Zwillingsgeschütz des Schiffes auf ihn richtet, unterstütz seine Argumentation jedoch eher nicht. Zetral lehnt erneut ab.
    Nun kommt auch Dyson dazu, der seine Verfolger abhängen konnte und erklärt das Verhalten des Geschützturms: Abseits des Tumults hat sich Gregorianus an Bord des Schiffes geschlichen und mit Hilfe von Dysons Zugangscodes die Kontrolle übernommen.

    Doch Evans ist noch nicht am Ende seiner Weisheit. Er versucht den Rudelmaat davon zu überzeugen, dass sein Handeln gegen den Kodex verstoße, doch als Collin erwähnt, dass die Männer des Maats vergiftet wurden und bald im Land der Träume landen, ringt sich dieser endlich zu einer Entscheidung durch.
    Zetral hat nur darauf gewartet. Mit einem Gedanken zertrümmert er Evans den Schädel, in dem er eine kleine MEtallbox auf diesen wirft, während Evans Gefolgsleute von einer Impulslanze aus den Geschützen der Farkeen Eye verdampft werden.
    Zetral nimmt Francis Säbel als Trophäe an sich, während Francis Rudelmaat wie vereinbahrt den Säbel und Körper von Evans behalten darf, um seine Karriere als Gitanero anzutreten.
    Fracht und Passagiere werden eilig verladen, während Alarmisrenen schrillen. Dyson erinnert sich an das Rezeptheft, das Collin gestohlen hat und hinterlegt es für Dani Reno, die im Gegenzug einen Fehlalarm deklariert.

    Mit den von van Darekand erhaltenen Gratraumdaten gelingt der Sprung in die Freiheit ohne weiteren Zwischenfall. Doch wohin führt die Route?

    Spieldauer: 5.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3876
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #22 – Vom Regen in die Traufe
    ___________________________

    Die eiskalte Schwärze des leeren Raums umfängt die Farkeen Eye und ihre Crew wie ein grenzenloser Schleier. Nichts durchdringt ihn, außer das ferne Glitzern der Sterne, mit denen die endlose Weite großzügig bestreut ist.
    Es dauert eine Weile, bist der Astrogationscomputer die Position des Forschungsschiffes errechnet hat, und der wartenden Crew das Urteil verkündet: Sol.
    Collin und Gregorianus haben ihre Gefährten nicht nur in die zentrale Sphäre geführt, sondern ins Zentrum des menschlichen Raums. Zumindest auf einer interstellaren Skala. Auf einer Karte des Solsystems für interplanetare Flüge wäre die Position des Schiffes nicht zu finden gewesen, dass auf zwei dritteln des Weges zwischen Sol und seinem Begleitstern durch das Nichts taumelt.

    Doch auch als ihnen klar wird, dass sie weder genug Sprit noch Vorräte haben, den Flug bis zu einem der beiden Sterne zu überleben, geben sich unsere Helden kaum mehr als ein paar Minuten (oder Stunden) verzweifelter Stille hin, ehe sie beginnen Vorkehrungen für ihr Überleben zu treffen.
    Zunächst stellt Collin erleichtert fest, dass die Crew längst erfroren sein würde, bevor man sich über Nahrung Gedanken machen musste. Selbst ohne die Leichen der Soldaten – die immernoch in einem der Frachtcontainer liegen – in die engere Auswahl möglicher Proteinquellen zu ziehen, bietet das Lebensmittellager der Farkeen Eye ausreichend Vorräte.
    Währenddessen kommen Greg und Dyson zu dem Schluss, dass ein Hilferuf über das Tiefenraumtransmitternetz die einzige Chance ist, zu überleben und schaffen es, eine Verbindung zum Kommando der terranischen Flotte herzustellen.
    Unter hohem Energieaufwand tauscht man die nötigsten Daten aus, darunter die Position des Schiffes, die Route eines Versorgungsschiffes auf dem Weg zu Sol B und die Nachlassregelungen der pessimistischeren Crewmitglieder.
    Anschließend führt Gregorianus ein von seinem Techniker geplantes Manöver aus, dass die Farkeen Eye mit geringstem Energieaufwand direkt in den Flugweg des Versorgungsschiffes bringen soll, um unnötige Umwege zu vermeiden.

    Die folgenden Wochen werden zu einem Härtetest für alle. Mit herunter geregeltem Thermostat und gedimmter Beleuchtung, bedacht darauf jedes Quant Energie zu sparen, treibt die Farkeen Eye durch die Finsternis und auf ihr unsichtbares Ziel zu, während die Crew gegen Lagerkoller, Klaustrophobie und generelle Todesangst zu kämpfen hat.
    Schließlich, volle 27 Tage nach ihrer Ankunft im Solsystem begegnet unseren Helden das erste Zeichen menschlicher Zivilisation, das zugleich ihre Verheißung auf Rettung ist. Dankbar und freudig öffnen unsere Helden den Sternenlegionären die Schleusentore – und werden kurzerhand verhaftet.

    Während man Gregorianus, Collin und Zetral vor allem Piraterie vorwirft, sieht sich Dyson mit deutlich legitimeren Vorwürfen des Diebstahls von Firmeneigentum und des Geheimnisverrats konfrontiert. Auch die beiden Taesari, die Greg aus der Sklaverei frei gekauft hatte, stellen sich als Deliquenten heraus, die vom taesarischen Staat gesucht werden. Doch gelingt es Gregorianus qua seines militärischen Ehrenwortes dafür zu sorgen, dass seine halbxeracorische Begleiterin als zweifelsfrei unschuldig gilt.

    Das Versorgungsschiff setzt sich, die Crew in gewahrsam und die Farkeen Eye im Schlepptau erneut in Bewegung und setzt seinen Flug Richtung Sol B fort. Das etwas größere Schiff bietet immerhin angenehme Temperaturen und gutes Licht. Dyson – der den größten Teil der letzten Wochen im Standby verbracht hatte, nutzt die juristische Datenbank des Schiffes um seine Verteidigung vorzubereiten und auch die anderen Crewmitglieder ergreifen welche Ressourcen sie können und für angemessen halten, um sich auf die Verhandlung vorzubereiten, die ihnen droht.

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #3877
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer aus “Cash&Cargo: Imperium”

    Session #23 – Das Gefängnis am Ende der Welt
    ___________________________

    Staunend betrachten unsere Helden die einzigartigen Lichtspiele des Infinitnebels, ehe sich das Schiff das sie trägt durch dessen äußere „Schale“ manövriert hat und der reiche Sternenhimmel einer undurchdringlichen Schwäre weicht, deren einzige Lichtquelle der schummrige Zwerg Sol B ist.
    Nur Stunden später schält sich die kantige Gestalt der Raumstation Nosferatu aus dem Dunkel. Ein grober Klotz aus Metall und Keramik, zu gleichen Teilen Gefängnis und Astroniummiene.

    Noch immer ist nicht klar, wann und wo über die Crew der Farkeen Eye Gericht gehalten werden soll, doch steht fest, dass das Versorgungsschiff sie nicht mit zurück ins Innere Sonnensystem nehmen kann. Die Untersuchungshaft unserer Helden wird daher auf Nosferatu durchgesetzt – und damit auf mindestens vier Wochen gestreckt.
    Greg, der schon an Bord des Transportschiffes einmal zu oft auf seine vermeintliche Rechte bestanden hat, wandert als Querulant in Einzelhaft, der Rest wird im Zellentrakt untergebracht.
    Einzig Binda gelingt eine „kleine“ Flucht. Ein alter Bekannter, der auf der Forschungsstation Cousteau arbeitet, kann seinen Einfluss geltend machen. Da die Station ebenfalls um Sol B kreist und das Versorgungsschiff die einzige Verbindung zum Rest der Welt ist, stimmt die Prime Marshall diesem Schritt zu.

    Die Situation an Bord der Nosferatu ist angespannt. Erst vor einigen Wochen hat die neue Prime Marshal das Kommando übernommen. Sie hat weder ein Gefühl noch Verständnis für die Art, in der die Wächter und Gefangenen der Station kooperieren müssen, um zu überleben und das verschwinden eines Sammelschiffs vor wenigen Tagen sorgt für zusätzliche Anspannung. Zumal die Prime Marshal es verbietet, das letzte intakte Sammelschiff auszusenden, um nach möglichen Überlebenden zu suchen.

    Zunächst haben sich unser Helden jedoch den Eingangsuntersuchungen zu stellen. Während sich der Stationsarzt als humorvoller und freundlicher Zeitgenosse herausstellt, erweckt der Gefängnispsychologe bei den meisten Crewmitgliedern keine Sympathien. Während Zetral sich erfolgreich darauf besinnt, dass der Gedanke den Schreibtisch des Mannes mit ebendessen Zähnen zu dekorieren zwar erfreulich, aber wenig zielführend ist, lassen es sich Dyson und Collin nicht nehmen, den Mann verbal heraus zu fordern.

    Als einer der Kantinentische plötzlich verschwindet und wie von Zauberhand durch einen älteren ersetzt wird, werden Zetral und Collin aufmerksam. Sie müssen schnell feststellen, dass die Prime Marschal nicht bereit ist, solcherlei „Gerüchten“ zu glauben und wenden sich an Dyson. Dieser zieht einen unbehaglichen Schluss aus den Beobachtungen: Die Temporale Kontamination der Farkeen Eye könnte durch die Astroniumstrahlung vestärkt, oder gar auf die Station übertragen worden sein…

    Spieldauer: 5.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3878
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer aus “Cash&Cargo: Imperium”

    Session #24 – Meine Zeit, deine Zeit
    ___________________________

    please return later

    Spieldauer: 5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3879
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer aus “Cash&Cargo: Imperium”

    Session #25 – Zerbrochener Raum
    ___________________________

    Gregorianus erhebt seine Stimme, um das drohende Chaos zu verhindern und nutzt sein ausreichend positives Verhältnis zur Prime Marshal aus, um zwischen dieser und den Gefangenen zu verhandeln, die kurz vor einer Rebellion stehen.
    Die Gefängnischefin lässt sich dazu bewegen, Gregorianus eines der Sammelschiffe zu unterstellen um die von den Gefangenen geforderte Suche nach den Verschollenen durchzuführen. Das Shuttle bietet ständige Lebenserhaltung für vier Personen und Gregorianus darf sich sein Team selst zusammen stellen.

    Unterdessen ist Binda an Bord der Cousteau mit der Erforschung eines alten veganoidischen Artefaktes beschäftigt. Und versucht, sich die Denkweise seiner Vorfahren zu eigen zu machen, um einen Schlüssel zu dem mentalen Siegel zu finden, das darüber liegt. Als er gerade das Gefühl hat einen ersten Erfolg zu erzielen, findet er sich plötzlich in einer Zelle wieder – zehn Stunden später und an Bord der Nosferatu. Weder er noch irgendwer sonst auf der Station kann sich erklären, wie er dort gelandet ist, doch nach den jüngsten Vorfällen liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Art Raum/Zeit-Verzerrung gehandelt haben muss.

    Von dem entstehenden Tumult bekommt auch Gregorianus Wind und kann schnell bestätigen, dass es sich bei dem „Fundveganoiden“ um eines seiner Crewmitglieder handelt, woraufhin er ihn sogleich für den Flug in den Astroniumnebel requiriert. Auch Zetral ist für die Unternehmung ohne Schwierigkeiten zu gewinnen, während Dyson zunächst zögert, ehe er sich entschließt sein Schicksal lieber mit dem Rest zu versuchen als ohne diesen. Collin muss auf Grund seiner Verletzungen zunächst auf der Station zurückbleiben und Greg füllt den freien Platz mit der Loxonerin Morinaga, die einzige bekannte Überlebende des verlorenen Sammelschiffs.

    Der Weg in den Nebel verläuft ruhig. Die Crew macht sich mit den Schiffssystemen vertraut und Gregorianus temperiert seinen Tatendrang durch ein paar Kunstflugmanöver, ehe es ans eingemachte geht.
    Auf den Sensoren beobachtet Binda eine Wölbung des Nebels, die sich wie ein umgestülpter Trichter von der Schale in Richtung der Umlaufbahn von Nosferatu und Cousteau streckt. Besorgt beginnt der Wissenschaftler das Phänomen genauer zu untersuchen, während Gregorianus das Schiff in die Teilchenwolke steuert.

    Selbst Dyson ist kurz darauf von der Vista überwältigt. Wie abertausende Scherben eines Fensters in andere Zeiten und Dimensionen treiben von den Astroniumpartikel verursachte Dimensionsblasen durch den Raum.

    Im Gespräch mit Morinaga erfahren unsere Helden, warum sie nach Nosferatu gebracht wurde: Ihren eigenen Worten nach hat sie ihren Partner umbgebracht, als sie seine Untreue entdeckte und dabei paranormische Kräfte manifestiert.

    Gregorianus bietet sein ganzes Können auf, um Kollisionen zu vermeiden, rechnet jedoch nicht mit Zetral. Der Metonoide aktiviert den Schleppstrahl, als er in einer der Verwerfungen ein Trümmerteil zu erkennen glaubt, und zieht damit die Astroniumwolke zum Schiff.
    Die Schilde des Sammelschiffes halten dem Einfluss des Astroniums gerade so stand, doch das Schiff gerät außer Kontrolle und rammt eine weitere Verwerfung. Das Astronium löst für kurze Zeit eine der Bordwände auf und mit der Athmosphäre wird auch Dyson aus dem Schiff gerissen, der sich nicht festhalten kann.
    Nur Zetrals geistengegenwärtiges Eingreifen verhindert, dass der Artifikant in der Astroniumwolke verschwindet. Doch von paranormischen Kräften beschleunigt kracht Dyson schwer in die gegenüberliegende Bordwand und wird von einer Notabschaltung außer Gefecht gesetzt.

    Es dauert einige Minuten, inzwischen ist die Bordwand wieder erschienen, ehe sich Dysons Funktionen wieder einstellen. Minuten in denen Zetral und Morinaga lebhaft über das Geschehene streiten, während sich das Schiff weiter durch den Nebel schlängelt.
    Schließlich findet die Crew ein Wrackteil. Die ersten Analysen zeigen etwas merkwürdiges: Das Schiff scheint von Innen heraus explodiert zu sein. Dyson informiert die Crewmitglieder im stillen, weil wer vermutet das Morinaga mehr als nur ein Opfer des Schiffsunglücks gewesen sein könnte. Da die Kollision mit den Astroniumblasen die Energievorräte beinahe erschöpft hat, schleppt die Crew das Wrackteil aus dem Nebel und bringt es auf Kurs in Richtung der Cousteau, ehe Greg das Schiff selbst dorthin steuert – die Nosferatu ist außer Reichweite.

    An Bord der Forschungsstation treffen unsere Helden auf ein bemerkenswertes Ensemble von Forschern. Die meisten sind in ihre Experimente vertieft, doch Bindas Bekannter, Dr Jonah Roberts, heißt die Gruppe freundlich wilkommen und zeigt großes Interesse an den aufgezeichneten Daten. Er vermutet eine Verbindung zwischen dem Verhalten des Nebels und den Forschungen des halbnovatischen Professors Liam, der „inoffiziell“ an Bord der Cousteau verweilt und sich seit Monaten vom Rest der Crew isolierte.

    Während Roberts und Gregorianus versuchen, den Stationsleiter davon zu überzeugen, ihnen Zugang zum Labor des Halbnovat zu gewähren, setzt sich der Rest der Crew andere Prioritäten.
    Zetral begab sich mit Morinaga in Meditation, in der Hoffnung mehr über ihre Vergangenheit und ihren möglichen Anteil am Unglück des verschwundenen Sammlerschiffes herauszufinden. Er geht sogar so weit, sie in eine hypnotische Trance zu versetzen.
    Der schwer beschädigte Dyson schleppt sich – nachdem seine Astroniumbelastung als unbedenklich eingestuft wurde – in die Werkstatt und beginnt mit den notwendigen Reperaturen an seinem Chassis.
    Binda schließlich will seine Forschungen am Artefakt fortsetzen, um es als Ursache der Probleme auszuschließen und beginnt erneut dessen paranorme Signatur zu erkunden.

    Plötzlich erschüttert eine Detonation die Forschungsstation…

    Spieldauer: 4.5h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3927
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    SPOILER-Warnung: Abenteuer aus “Cash&Cargo: Imperium”

    Session #26 – Altes Eisen
    ___________________________

    Das Kreischen von Metall betäubt die Ohren und die Atmosphäre wird von einer gewaltigen Schockwelle zusammengedrückt. Die Cousteau macht in ihrem Orbit einen Satz und die für einen sekundenbruchteil unterbrochene Schwerkraft schleudert durcheinander, was nicht fest vernietet ist.
    Ins rote Licht der Warnleuchten getaucht sieht sich die Crew mit automatischen Warnungen und Evakuierungsaufforderungen konfrontiert. Abgesehen von Binda befindet sich noch jemand in dessen Labor: Ein ziemlich verdutzter Colin, der kurz zuvor noch auf der Krankenstation der Nosferatur geruht hatte.
    Zwischen Schwelbränden und Kurzschlüsseln findet die Crew vor der Messe wieder zusammen – und dort auch den verwundeten Roberts, der von Binda umgehend erstversorgt wird. Er berichtet seinen Rettern, dass Gregorianus kurz vor der ersten Explosion auf dem Weg zu Liams Labor gewesen sei.

    Dyson und Zetral treffen am Schott zur Röhre, die das Außenlabor mit dem Stationskern verbindet, auf zwei Techniker. Diese versuchen zunächst das Schott zu öffnen, geben den Versuch aber angesichts hoher Strahlungswerte auf der anderen Seite rasch auf und ziehen sich zurück. Binda und Colin verpflichten die beiden, Morinaga und den verwundeten Roberts zu bergen.

    Kein Crewmitglied ist bereit den Captain zurück zu lassen, daher macht Dyson sich daran, die Tür aufzubrechen – mit geringem Erfolg. Unterdessen muss Colin mit ansehen, wie ein weiteres Schott die Sektion abriegelt und damit dem Fluchtweg versperrt. Alle Versuche das Stationspersonal auf ihre Lage aufmerksam zu machen scheitern zunächst, sodass alle gezwungen sind, sich nach Schutzmaßnahmen umzusehen.

    Colin und Zetral requirieren zwei Strahlenschutzanzüge aus den Labors, während Dyson – dem die Sicherung seiner verbleibenden Kameraden ein primäres Anliegen ist, eine großen Probensterilisator so umbaut, dass er als krudes Abschirmfeld gegen Astronium dienen kann. Überzeugt von seinen technischen Fähigkeiten und vollkommen blind für die viel zu hohe Fehlerquote seiner beschädigten Instrumente überschätzt Dyson das Ergebnis maßlos. Gerade als Binda realisiert, welches Bauteil Dyson genutzt hat, aktiviert dieser sein Gerät – und ein gleißender Strahlenblitz erhellt das Labor.

    Collin wird nur leicht verletzt, doch Dyson – eine Hälfte vollkommen verkohlt – ist außer Gefecht gesetzt. Der Rest übergibt ihn in die Obhut eines MechanoBots, ehe man beschließt das der einzige Weg in die Freiheit durch das Schott und das Außenlabor führt, da dieses eine Schleuse besitzt.

    Die Strahlungswolke im Inneren der Röhre hat sich glücklicherweise verzogen, als die Helden sich endlich durch das Schott geschnitten haben. Sie überwinden die Trümmer einer Emap-Kapsel und verschaffen sich Zugang zum Labor, in dem Dr. Liam unter einem Stück der Wandverkleidung verschüttet ist.
    Nachdem sie ihn befreit haben, erfahren Binda, Collin und Zetral den Grund für die Zerstörung: Eine Astroniumkaskade innerhalb des neuen Infinitschildgenerators droht außer Kontrolle zu geraten. In einem anderen Teil des Raums findet Binda auch Gregorianus, der nach einem physischen Traum ins Koma gefallen ist.
    Während die Gruppe versucht, aus dem vergeistigten Professor mehr Informationen heraus zu bekommen und gegebenenfalls zu helfen, werden Dysons primärfunktionen wieder aktiv.
    Der Artifikant wird von Zetral auf den neusten Stand gebracht und erkennt: Eine Detonation von 20mg Astronium – der Inhalt des Generators – wäre stark genug einen Planetoiden zu zerstören. Um die Station zu retten, muss das Labor abgesprengt werden – notfalls mitsamt den darin gefangenen.
    Beim erscheinen eines „Rettungstrupps“ durch das zuvor zugefallene Sicherheitsschott kommt es zu einem Aufeinandertreffen zwischen Dyson und dem Stationsleiter. Dieser möchte das Experiment unbedingt retten, muss jedoch einsehen, dass eine Disziplinarstrafe weniger schlimm sein würde, als der eigene Tod. Dennoch drängt er darauf, alles zu tun um das Experiment zu retten.

    Im Labor hat Professor Liam einen Weg gefunden, die Kaskade aufzuhalten, doch er muss in den Nebel, damit seine Methode funktioniert. Colin, obgleich skeptisch, sieht eine Chance alle Interessen unter einen Hut zu bringen und stimmt das Vorgehen mit Dyson ab. Der Artifikant löst die Trennsprengung aus und soll die Crew mit dem Sammlerschiff evakuieren, während Zetral und Collin das Experiment zur Luftschleuse bewegen.

    Dyson ist nicht sehr erfreut, als Collin darauf besteht Professor Liams Lösung zu versuchen, der immer wieder versichert, dafür sein genug Zeit, doch er beugt sich dem Befehl. Die Crew bringt das kleine Schiff präzise in Position und entlässt Liam zu dessen Weltraumspaziergang, bei dem er den Reaktur zu entschärfen hofft.
    Erst als Liam im Infinitnebel verschwindet, gewinnt das Misstrauen der Helden die Oberhand. Die Scanner können ihn in den reichlichen Störfeldern nicht finden und als Dyson versucht das Astronium mit dem Schleppstahl „anzustoßen“ versagt das System, in das Liam einen elaborierten Virus eingespeißt hat.

    Ebenso hilflos wie beeindruckt müssen sie mit ansehen, wie ein uraltes Hyperlevelschiff aus dem Nebel bricht und kurz darauf in den Hyperraum verschwindet…

    Spieldauer: 6h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #3991
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #27 – 111 Tage
    ___________________________

    Mit dem Verschwinden Dr. Liams kehrt auf Nosferatu und der Cousteau die Normalität zurück. Arbeitsreich und gefährlich, doch ohne geisterhafte Erscheinungen oder auffällige Zeitverschiebungen.
    Die Crew der Farkeen Eye ist in ihre Zellen auf Nosferatu zurück gekehrt, in denen sie Geduldig auf ihren Rückflug und den Beginn ihrer Verhandlung warten. Häufig damit beschäftigt, sich per Videokonferenz mit ihren Anwälten zu beraten, die bereits die Vorverhandlung bestreiten muss die Crew auch darüber nachdenken wer ihnen als Alibi- oder Charakterzeuge dienen könnte.
    Vertreten werden sie durch ein Anwaltsquartett: eine syndikatische KI, ein taesarischer Adliger und ein imperialer Firmenanwalt arbeiten unter dem Vorsitz eines Juraprofessors der Universität Farkeen.
    Die Lage ist schlecht, denn obgleich es sich überwiegend um einen Indizienprozess handelt, erlaubt die imperiale Rechtslage – ein fadenscheiniger Überwurf aus Bürgerrechten über die unantastbare Staatsräson – wenig Raum zum juristischen Manöver.
    Das Binda nichteinmal fähig scheint, das Konzept einer Gerichtsverhandlung zu begreifen und Zetral mit metonoidischer Sturheit darauf besteht er könne nicht verurteilt werden, denn er habe ja nichts falsches getan, macht die Angelegenheit nicht einfacher. Und auch Dysons bereitschaft nötigenfalls einen zweiten Artifikantenaufstand im Syndikat anzuzetteln, sollte seine Wahlheimat ihn als politisch heißes Eisen fallen lassen wollen, verspricht weitere Komplikationen.
    Auch auf Gregorianus‘ imperiale Kontakte kann die Crew nicht zurückgreifen, denn der Captain der Farkeen Eye liegt nachwievor im Koma.

    Abseits der Prozessvorbereitungen widment sich Binda und Zetral ihrer paranormischen Entwicklung, Colin nutzt die Zeit um seine Sprachenkenntnisse auszudehnen und Dyson nutzt den Zugang zu imperialen Programbibliotheken um seine eigenen Systeme zu optimieren.

    Schließlich, nach 111 Tagen der Gefangenschaft werden Binda, Collin, Dyson und Zetral auf dem Pluto unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen und wieder mit ihrem Schiff vereint. Verhalten optimistisch nimmt die Crew ihr fast leer geräumtes Schiff wieder in Besitz, sammelt ein paar Passagiere ein und macht sich den Weg nach Sacria, wo ein imperiales Tribunal ihren Fall verhandeln soll.

    Mit an Bord ist ein junger Invocati, der für seine Reise nicht mit Stertex, sondern mit einem alte veganoidischen Artfakt zahlen will…

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

    #4126
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #28 – Im Sinne der Anklage

    Nach der Landung auf Sacria gehen die Passagiere wieder ihres Weges. Nur der Invocati bereitet Probleme. Zunächst scheint er den vereinbahrten Preis für seine Überfahrt „vergessen“ zu haben und während ihn Binda darauf anspricht, nähert sich eine Gruppe scheinbar erboster Gläubiger dem Schiff.
    Weder Binda, noch Zetral und Dyson, die sich zur Schleuse gesellt haben, ist willens den Jungen ohne Bezahlung gehen zu lassen und fordern die Ankommenden – die scheinbar gekommen sind, um dem Passagier eine unerfreuliche Begrüßung zu verheißen – zum Warten auf.
    Einer der Männer ist dazu jedoch nicht bereit, er packt den jungen Mann zerrt ihn aus der Schleuse und schicht ihn mit einem Faustschlag zu Boden, wobei das Artefakt zu Boden fällt. Als es trotz aller Versuche es noch zu fangen aufschlägt, zuckt ein Lichtblitz daraus hervor, der Binda das Bewusstsein raubt und danach das Schiff verlassend in die Siedlung entschwindet.

    Das merkwürdige Phänomen sorgt für Erstaunen unter den Angreifern, die sich auf Anfrage hin nun ebenfalls als Invocati zu erkennen geben. Angesichts des Ausbruchs von Gewalt und der – wie der dazugekommene Colin argumentiert – daraus folgenden Verletzung eines Crewmitglieds, verständigt die Crew der Farkeen Eye die CiviSec um den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Die Invocati übergeben den Angreifer widerstandlos der Polizei und entfernen sich, über das seltsame Licht diskutierend, vom Schiff.
    Die Crew lässt den bewusstlosen ehemaligen Passagier außerhalb des Schiffes liegen, und kümmert sich um die Erstversorgung Bindas sowie die Bergung und Sicherung des Artefaktes, bis Sanitäts-Artifikanten eintreffen um die Verletzten abzuholen.
    Als sich kurz darauf ein weiterer Besucher auf der Suche nach dem Niedergeschlagenen einfindet, wird er von Colin ans Krankenhaus verwiesen. Sein Versuch die Gruppe für einen Auftrag anzuheuern scheitert kläglich – mit dem Prozess vor der Tür will sich niemand in anderer Leute Probleme verwickeln.

    Nach einer Stadtrundfahrt und einem kurzen Besuch im Krankenhaus, in dem erneut ein Auftragsangebot abgelehnt wird, begehen die verblieben drei Crewmitglieder den letzten Tag vor dem Prozess jeder für sich.
    Colin streift durch die belebten Straßen der sacrianischen Hauptstadt auf der Suche nach innerer Ruhe und lässt sich sogar zu einer Minute des schweigens an einem der vielen Invocati-Schreine hinreißen.
    Zetral durchforscht die sacrianischen Höhlen, reich an Leben und Gefahren, auf der Suche nach würdiger Beute und vollendet eine sehr erfolgreiche Jagd, an deren Schluss er ein traditionsgemäßes Jagdopfer bringt, um die Himmelsältesten Milde zu stimmen.
    Dyson schließlich kümmert sich um eine umfangreiche Wartung der Farkeen Eye um sicher zu stellen, dass das Schiff im bestmöglichen Zustand ist – außerdem kopiert er ohne Wissen ein Speicherabbild seiner selbst auf den Schiffscomputer, um im Falle einer Verurteilung wenigstens einem Teil seiner selbst ein Überleben zu ermöglichen.

    Schließlich beginnt die Verhandlung. Staatsanwalt John Norris tut sein möglichstes die Mitglieder der Crew zu inkriminieren und ihre Integrität vor dem Geschworenen des Gerichts in Frage zu stellen, doch die gewitzte Verteidiger schaffen es immer wieder, seine Versuche ins Gegenteil zu verkehren – ohne allerdings ihrerseits einen klaren Vorteil zu gewinnen.
    Schließlich räumt der Führer der Verteidigung in seinem Schlussplädoyer ein, dass man nicht wisse, ob die Angeklagten getan hätte, wofür sie angeklagt wurden, oder ob die Charakterzeugen der Verteidigung eingekauft seien. Er weißt aber darauf hin, dass die Angeklagten unzweifelhaft noch während ihrer Untersuchungshaft ihr Leben riskierten, um imperiale Bürger und Einrichtungen zu retten.

    Die individuelle Anklage gegen Dyson wurde indess fallen gelassen, nachdem dieser zugestimmt hat, für den imperialen Geheimdienst Informationen zu sammeln, sofern es nicht um seine Crew oder das Syndikat geht. Derweil gibt er noch vor der Verhandlung die Forschungsdaten von Dr. Liam an die KI weiter, die ihn verteidigen soll und unterstreicht damit, wo seine Loyalitäten tatsächlich liegen.

    Nach langer Beratung kommt die Jury schließlich zu einem Urteil:

    Unschuldig im Sinne der Anklage.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #4222
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #29 – Wildes Sacria

    Endlich frei von den Ketten der imperialen Justiz gönnen sich unsere Helden einen Abend der Entspannung, während sie den Spezialisten erwarten, der für die Behandlung Bindas bestellt wurde. Zetral nutzt erneut die Gelegenheit auf die Jagd zu gehen, Dyson macht eine Museumstour zum Wrackteil der Eclipse und Colin juckt es in den Fingern endlich wieder eine Ladung für die Farkeen Eye aufzutreiben, um den Felsen und seine Sektenspinner so bald und so weit wie möglich hinter sich zu lassen.
    Leider erweist sich der Zeitpunkt als ungünstig. Selbst das normalerweise im überfluss vorhandene Höhlenkraut ist größtenteils schon verladen und die nächsten Lieferungen aus dem Landesinneren lassen noch Tage auf sich warten. Dennoch verspricht Collins Kontaktperson sich umzuhören: Gegen einen kleinen Gefallen natürlich.

    Zunächst ist jedoch Bindas Behandlung wichtiger. Der eher als erwartet erschienene Paranormiker der Legion Sirius ist bereit Binda aus seinem Koma zu erwecken – und das möchte keiner der anderen verpassen.
    Wie sich heraus stellt, fühlt sich Binda selbst in seinem Koma – das eine paranomische Trance war – sehr wohl, sodass er schließlich gezwungen werden muss wieder in die reale Welt zurück zu kehren und äußerst erbost ist.
    Auf Nachfrage vermittelt Binda den Anwesenden, was er mitbekommen hat und es kommt die Vermutung auf, dass das Artefakt ein Fragment der verlorenen Geschichte der Veganoiden erleuchten könnte. Zudem legt die Vision eine Verbindung zu einem merkwürdigen Energiefeld nahe, dass sich im inneren des Trümmerteils der Eclipse befindet.

    Die Crew sammelt sich an Bord und erhält eine weitere gute Nachricht: Gregorianus ist genesen und bereits auf dem Weg nach Sacria, um sich der Gruppe wieder anzuschließen. Doch die Reise wird ihn drei Tage kosten und noch immer ist der Frachtraum der Farkeen Eye leer.
    Colin unterbreitet den Vorschlag seines Kontakts: Die Gruppe soll dabei helfen, eine Herde domestizierter Höhlendämonen zu einer Farm zu treiben. Als Belohnung stehen Anteile der nächsten Höhlenkrautlieferung zur Debatte.
    Obwohl Collin selbst von der Idee nicht sehr begeistert ist, sieht der Rest keinen Sinn darin, die Wartezeit mit Nichtstun zu verschwenden und man kommt überein, den Job anzunehmen.
    Zetral kauf venusische Hüte für die ganze Gruppe und kann den größten Teil der Crew (Binda sofot, Dyson nach kurzer Zeit) davon überzeugen, sie auch zu tragen. Nur Collin weigert sich standhaft, und macht sich ohne Enthusiasmus daran, den rudimentären Reitstunden zu folgen.

    Schließlich bricht die Herde auf, begleitet von drei Space Cowboys, einem grummeligen Adligen und – glücklicherweise – 3 Farmern die ihr Handwerk verstehen.
    Die Reise durch die malerischen, wenn auch schlecht beleuchteten, Höhlen verläuft ohne größere Zwischenfälle, bis ein Rimedar sich nicht schnell genug aus dem Staub macht. Um seine schädliche Wirkung auf die unruhigen Höhlendämonen zu beenden, eröffnet Dyson zügig und erstaunlich zielsicher das Feuer, während Zetral sein bestes tut um die Tiere zu beruhigen.
    Als Collin beim Versucht die Höhlendämonen zu treiben vom Pferd stürzt und bewusstlos am Boden bleibt, droht die Situation zu eskalieren. Dyson platziert sich zwischen dem Gefallenen und der Herde und kann die Tiere in Schach halten, bis Zetral und die Farmer die Sache in den Griff kriegen.

    In einem Engpass entdeckt Zetral beim Vorauskundschaften einen Zystopus, den die Farmer mit einem besonderen Betäubungsgas außer Gefecht setzen wollen, doch Dyson hat kein Interesse daran, ein Risiko einzugehen. Eine viertel Stunde Impulsfeuer später ist der Zystopus nurnoch Kohlenstoffschlacke und die Reise kann weiter gehen.

    An der Höhlenfarm angekommen ergibt sich eine weitere Überraschung: Jemand hat eine Nachricht an Collin hinterlassen und lädt ihn damit in einen alten Occulus in der Nähe ein. Die Crew ist sich uneins, wie damit zu verfahren sein, doch Colin spricht schließlich ein Machtwort, welches sie direkt in die Arme eine alten Feindes führt.

    So scheint es wenigstens. Der Halbnovat der sie im Occulus erwartet behauptet, nicht Dr. Liam zu sein, doch die Crew ist skeptisch. Immerhin kann er sie über Liams Ziele aufklären: Offenbar ist der Halbnovat auf dem Weg seine eigene Rasse vor dem Untergang zu bewahren und dafür braucht er etwas, dass sich im Herzen der Eclipse befindet.
    Keiner der Helden ist allzu motiviert die Halbnovat zu retten, doch eines scheint sicher: Was auch immer der Halbnovat sucht, es sollte gefunden werden. Und sei es nur, um es aus Liams Händen zu halten.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    #4250
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Session #30 – Riza Randale

    Nach einem ausgedehnten Essen mit den Viehtreibern und sonstigen Farmbewohnern macht sich die Gruppe auf den eher drögen Rückweg in die sacrianische Hauptstadt, in der die Crew die letzten Stunden bis zum eintreffen ihres Captains vergammelt. Colin hat die Zusage erhalten, eine größere Menge des Höhlenkrautes kaufen zu können, ausreichend um mit einem zusätzlich an Bord gezogenen Transportauftrag für die Familie Teng die Frachträume der Farkeen Eye zu füllen.

    Nachdem Gregorianus wieder an Bord und über die Geschehnisse während seiner Abwesenheit aufgeklärt ist, wendet sich die Gruppe der Aufgabe zu, weitere Informationen über das seltsame Phänomen im inneren der Eclipse in Erfahrung zu bringen.

    Dyson vermutet einen Zusammenhang zwischen den zu stellenden Fragen und den Häresie-Vorwürfen gegen Veneratus und macht sich daher auf die Suche nach dessen Familie, um mehr über ihn heraus zu finden.
    Der Rest der Crew macht sich auf den weg zum großen Occulus, dem scheinbar einzigen Durchbruch in der die Eclipse umgebenden Sicherheitszone. Collin schließt sich einer Führung an, um mehr über die Invocati zu lernen – und sich mit spitzen Fragen über sie lustig zu machen. Während Gregorianus sich vor allem dem Studium der Sicherheitsmaßnahmen widmet.
    Es stellt sich heraus, das nur Invocati zutritt zu den Trümmern haben, aber nicht nur das: Invocati-Anwärter bekommen ebenfalls einen einmaligen Besuch gestattet. Die daraus entstehende Idee sich zum Schein der Sekte anzuschließen trifft nur bei einem Crewmitglied auf unmittelbaren Widerstand: Dyson.
    Jener hat seinerseits einen kurzen philosophischen Austausch mit Veneratus‘ Mutter, die mehr Aufschluss über die „Sünde“ ihres Sohnes geben kann: Veneratus hatte es gewagt, historische Forschungen über einen Imperatorenkult ans Licht zu bringen, der bereits vor den Invocati bestand und vom Imperator selbst verboten worden war.

    Binda entscheidet sich schließlich, die Grenzen zu übertreten die dem Rest der Gruppe verschlossen bleiben und strackt seinen Geist dem Inneren der Eclipse entgegen. Dort findet er, wovon die Gruppe bereits gehört hat: Eine Art energetischer Barriere, die auch in der hohen Ebene widerhallt. Als der Veganoid sie berührt, überwältigt ihn die Empfindung und er verliert das Bewusstsein.
    Sein Wirt allerdings nicht. Wenig später zieht der Riza seine Freiheit genießend und fröhlich randalierend durch den Haupttempel der Invocati und lässt sich dabei auch von Sicherheitskräften nicht sonderlich stören. Zetral schafft es schließlich, die marodierende Pflanzen mittels Telekinese unter Kontrolle zu bringen.
    Und Gregorianus improvisiert eine Geschichte über unverantwortliche Gefahren für Paranormiker und die Fahrlässigkeit der Invocati, sodass man sich schließlich darauf einigt, keine Anzeige zu erheben.
    Der mittlerweile vollständig betäubte Binda wird erneut ins Krankenhaus gebracht, wo die Gruppe sich auch wieder mit Dyson trifft, der immernoch die Spur Veneratus verfolgt. Als sich der Veganoide schließlich erholt hat, „überfällt“ die Gruppe Veneratus, muss jedoch feststellen, dass dieser ihnen nicht weiterhelfen kann.

    Schließlich verfolgt die Gruppe den letzten vielversprechenden Hinweis: Angeblich hat eine imperiale Forschungsgruppe der Sorbonne kürzlich das Wrackteil der Eclipse untersucht. Dieses befindet sich jedoch inzwischen auf Torolan – der Kurs ist gesetzt.

    Spieldauer: 4h
    Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

    97

Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 68)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Kommentare sind geschlossen.