Antriebsarten (Hyperlevel)

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  • #3144
    Saalko
    Teilnehmer

    Hallo, ich wollte mal fragen warum der Hyperlevelantrieb ausrangiert wurde und wie „schnell“ man damit überhaupt war.
    Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann gibt es den BPA-Antrieb der Beta-Pictoren. Dieser arbeitet im X-Hyperlevel, ist aber leider schädlich.

    Ich stelle mir vor, die Terraner hatten maximal einen III-Hyperlevelantrieb sprich maximal 100 Fache Lichtgeschwindigkeit. Das war dann sowas wie die Forever.

    Kann man nur den I-Hyperlevelraum (Lichtgeschwindigkeit) und den II-Hyperlevelraum betreten mit diesen Antriebsarten? Oder gibt es noch dazwischen Hyperlevelräume? die sowas wie die 15 fache Lichtgeschwindigkeit geben. Oder kann man sich unterschiedlich schnell in den Hyperlevelräumen bewegen?

    Sind Hyperlevelantriebe extrem sperrig und Teuer (auch Spritkostenmäßig)? Dass man manche Kolonien einfach nicht mehr anfliegt? Oder verhalten die sich still und wollen einfach nicht mehr von den anderen Terranern gefunden werden. Haben quasi ihre Unabhängigkeit erklärt. Die Terraner schicken aber keine Schiffe mehr, weil ihnen der Hyperlevel zu langsam ist und sie sich auf Kolonien im Gradraum konzentrieren?

    (Meine Kampagne startet auf einer ehemaligen Kolonie, die nicht über den Gradraum erreicht werden kann. Innerhalb der Schutzzone, aber 7 LJ von Formorag Planeten entfernt und 10 LJ von der nächsten Terranischen Welt. Darum würde ich sowas gerne wissen.)

    #3149
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Da ich vor kurzem erst darüber mit Daniel gesprochen habe:

    Hyperlevelantriebe der ersten Generation haben 4c geschafft (das lässt sich auch aus den Flugzeiten der historischen Missionen ableiten), Hyperlevel II gestattete 10c, Hyberlevel III 100c und die Forever war das einzige Hyperlevel-IV-Schiff und sollte 1000c schaffen. Dafür ging der größte Teil dieses gigantischen Schiffes für die Antriebssektion drauf.
    Sperrig trifft es also. Angesichts der Spritkapazitäten im NovaVerse müssen die Reaktoren dieser Zeit allerdings eher sparsam gewesen sein um Jahre und Jahrzehnte ohne Nachtanken auszukommen.
    Da die BP 100.000c schaffen, war die Entscheidung umzurüsten wahrscheinlich recht einfach.

    Spekulation meinerseits, Zynismus nicht ausgeschlossen:

    In den 150 Jahren seit der Einführung des BP-Antriebs, sind offenkundig sowohl die effizienten Reaktoren als auch die HL-Technologie in Vergessenheit geraten. Und als das Gratraumnetz aktuell wurde, haben die Menschen scheinbar aus den Resten der Hyperleveltechnologie die Feldantriebe zusammengestückelt (bei beiden handelt es sich im Prinzip um Alcubierre-Warp-Systeme).

    Imo wäre die sinnvolle Variante für eine verlorene Welt die angeschlossen bleiben will, BP-Antriebsschiffe entweder mit „Märtyrern“ oder mit Artifkanten zu besetzen und so die Verbindung zu halten. Die Technologie war zur Zeit des „Splits“ aktuelle und ist wesentlich bequemer als Hyperlevelflüge.

    #3150
    Saalko
    Teilnehmer

    Nunja, man könnte auch riesige Tanks ranschrauben, oder die Möglichkeit mobil auf zu tanken. (War nicht vor 1-2 Wochen ein Post zu lesen über Möglichkeiten ein Schiff mit einer langsamen Gewinnung von Treibstoff aus zu statten?

    Dann würde ich sagen, diese Hyperlevelantriebe werden heutzutage nicht mehr in Serie gefertigt. Einfach weil es nicht mehr lohnt. Darum sind sie extrem teuer und selten. Das Terranische Imperium (und sicher auch andere der großen Mächte) haben andere Prioritäten als Monatelang wenn nicht Jahre damit zu verbringen abgeschnittene Kolonien zu versorgen. Vorallem wenn sie sich in ihrem Planeten System mit allem versorgen können was sie brauchen. Bzw. diese Systeme haben nichts um Hochtechnologie aus den anderen Imperien zu erhalten.

    Da die an den Primären Gradraum angeschlossenen Systeme mehr sind, also das Imperium oder andere Terraner besiedeln können, macht es auch keinen Sinn unnötig Ressourcen in Kolonien zu stecken die nicht an den Gradraum angeschlossen sind. Ganz zu schweigen vom Militärischen Sinn. Wozu Schiffe bauen und Bemannen die Monatelang unterwegs sind um eine Kolonie zu beschützen. Wenn man auch so schon zu wenig Schiffe hat um die Planeten zu schützen die an den Gradraum angeschlossen sind. So überlässt man diese verlorenen Kolonien einfach sich selbst.

    Und die organisieren sich einfach selbst, weil sie wissen, dass andere Terraner sie nicht unterstützen werden.

    Vielleicht etwas in die Richtung? Mag meinen Spielern das halt nur glaubhaft rüber bringen.

    #3151
    Balu (N074G37H)
    Teilnehmer

    Die strategische Entscheidung Welten die nicht an den Gratraum angeschlossen sind fallen zu lassen ist nicht weiter fragwürdig. Die „verlorenen Welten“ sind auf sich gestellt, weil niemand ein Interesse hat sie zu erhalten, außer sie selbst.
    In Serie werden Hyperlevelschiffe mit Sicherheit nichtmehr gefertigt, ich bezweifle sogar, dass sie überhaupt noch gefertigt werden.

    Allerdings ist Nova in puncto Antriebe nicht gerade frei von Widersprüchen. Zb heißt es in TS S.95, Proxima Centauri sei bisher nur von wenigen Antimaterie getriebenen Forschungsschiffen besucht worden, obwohl die Mensche das System bereits zur Zeit der Hyperlevelantriebe besucht und kolonisiert hatten und 15.000AE keine Herausforderung darstellen, wenn man Schiffe hat die 4 Lichtjahre im Kontinuierlichen Flug überwinden.

    Und zum Thema Hyperlevelflug und Auftanken: Zwischen den Sternen gibt es nichts, woraus man Treibstoff herstellen könnte, dh entweder nimmt man die Komponenten mit, dann fehlt aber Energie um sie zum Treibstoff zu verbinden, oder man nimmt direkt Treibstoff mit.
    Das einrichten von „Tankstationen“ wäre extrem unpraktisch, teuer und sehr viel unsicherer als ein System zu konstruieren, dass von sich aus ein Jahr funktionieren kann. Je weiter die Distanzen, desto teurer und weniger praktikabel ist es, Tankschiffe voraus zu schicken.

    Im NovaVerse verbrauchen schon Jäger locker 2.500 RE die Stunde. Selbst bei höchster Spritqualität sind das 0.5 Tonnen die Stunde, oder ~4.350t im Jahr. Kentaurus-IV hatte 18 Crewmitglieder…
    Antimaterie als Erklärung fällt aus, TS etabliert Antimateriereaktoren klar als neue militärische Antriebsform der aktuellen Zeit.

    Anyway, für alle die auf Langfristige Genschäden keine Rücksicht nehmen müssen oder können ist der BP-Antrieb die beste Wahl, da sehr schnell und sehr flexibel. Als verlorene Kolonie würde ich mein Geld auf diesen setzen, um mich mit der größeren galaktischen Gemeinschaft zu verbinden.

    #3152
    NOVAteam
    Verwalter

    Was die Geschwindigkeiten angeht, hat N074G37H alles gesagt. 4fach, 10fach, 100fach (selten), 1.000fach (einzigartig). Die 100.000fache lichtgeschwindigkeit können BP nur kurze Zeit aufrecht erhalten.

    Die HL-Technologie ist im ZUge des Großen Krieges im Grunde verloren gegangen, weil sie nicht mehr gebraucht wurde. Es existieren wohl Pläne (und mit der Antriebssektion der Forever zumindest noch ein Anschauungsobjekt), aber vieles ist hier im 27. Jahrhundert nicht mehr bekannt. sie werden also nicht mehr gefertigt und wenn man einen solchen Antrieb in einem alten Wrack findet, dann bietet einem ein Museum sicher einen besseren Preis als eine Technologie-Schmiede.

    Feldantriebe haben mit HL-ANtrieben nichts zu tun. Beim Hyperlevelflug wechselt man wie beim BPA in eine andere „Dimension“, beim Feldflug bleibt man im Universum und kann von gängigen Sensoren erfasst werden.

    Wie HL-Antriebe früher mit Energie/Sprit versorgt wurden, ist nicht mehr bekannt.

    Widerspruch bezüglich Proxima Centauri: VIelleicht wurde der Stern auch besucht, aber es gibt in den aktuellen Datatheken einfach keine Hinweise dazu. Darüber hinaus ist es kein Widerspruch. Nur weil man einen Stern theoretisch besuchen kann, heißt es nicht, dass man es auch tut. NOVA ist hier nicht widersprüchlicher als unsere heutige Welt. Da erscheint ja auch manches seltsam oder abstrus….;)

    Eine VErlorene Welt hat nur drei Möglichkeiten: Entweder einen BPA nutzen (Wenn er überhaupt zur Verfügung steht + das Wissen, ihn zu bedienen), den Gratraum gut vermessen (wenn dazu überhaupt INstrumente zur Verfügung stehen + das Wissen, ihn zu bedienen), oder den HL-Antrieb möglicherweise neu entwickeln. Das alles kann eine Jahrhundertaufgabe für eine Kolonie werden, je nachdem ob sie Datenverbindungen hat zum rest des Universums oder garnicht (und vielleicht noch nicht einmal weiß, was sich seit dem Großen Krieg alles verändert hat).

    #3881
    DZAlerich
    Teilnehmer

    „In den 150 Jahren seit der Einführung des BP-Antriebs, sind offenkundig sowohl die effizienten Reaktoren als auch die HL-Technologie in Vergessenheit geraten. Und als das Gratraumnetz aktuell wurde, haben die Menschen scheinbar aus den Resten der Hyperleveltechnologie die Feldantriebe zusammengestückelt (bei beiden handelt es sich im Prinzip um Alcubierre-Warp-Systeme).“ *zitat*

    Ich würde sagen das es einfacher zuerklären Währe das mann bei der HL-Technik für den Start einen Höheren Spitzen wert errichen mußte, danach aber sehr wenig Energie für den Flug brauchte.
    Ein andere Antriebsart einen Andere Anforderung an Energieform und Output, so können immer noch HL 3 Trampfrachter zu den Abgelegenen Kolonien unterwegs sein, für nur ein Paar Lichtjahre brauchen die dann ja auch nur ein Paar Wochen (14 LJ etwa 7,5 Wochen) ist immer noch einen Händelbarre Zeitspanne.
    Auserdem macht es keinensinn die Technischen Grundlagen als Verloren zu geben, das es für die meisten Gesellschaften nicht Lohned ist Solches Schiffe zu betreiben.
    Ok, aber Piraten, Trampfrachter und auch einige Weiderständler so wie Abgehängte systeme mit dem passenden Tech LVL werden sehn das sie sich nicht vom Mainstrearm abhängig machen, oder den Kontakt gänzlich verlieren.

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