Antwort auf: Raumsektorengrößen und Versorgung entlegener Planeten

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Balu (N074G37H)
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Realismus und Space Operas sind im allgemeinen nur mäßig kompatibel. Die Wahrheit ist, dass interstellare Handelsrouten realistisch kaum Sinn ergeben. Realistisch gesehen würde man wohl kaum eine Kolonie gründen, die nicht die nötigen Rohstoffe hat sich selbst zu versorgen.

Primäre Handelsgüter wären neue Technologie, Kunstgegenstände und andere Luxusgüter (Nahrung die „unter Freiem Himmel“ oder in ihrer ursprünglichen Umgebung gewachsen ist, könnte wiederum als ein solches Luxusgut gehandelt werden, ähnlich wie Champagner und teure Weine heute, Marketing wie bei Diamanten greift ggf auch).

Handel gibt es für Welten vor allem dann, wenn sie ein Gut produzieren können, das es nirgendwo anders gibt (oder das zumindest nirgendwo sonst „natürlich“ vorkommt).

Staatliche Finanzierung ist imo nur in strategisch wichtigen Systemen vorstellbar. Flottenstützpunkte an Engstellen im Gratraum, „Reichsgrenzen“ oder dort wo seltene strategische Ressourcen (zb Astronium) abgebaut werden können, die sich nicht synthetisieren lassen.

Edit: Beim Design der Exasphären Karte bin ich davon ausgegangen, dass ein Sektor aus etwa 5 bewohnten, sowie den auf den Gratraumrouten dazwischen liegenden leeren Systemen bestehen.

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