Antwort auf: Neues von der Wissenschaft

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#5463
Christopher
Teilnehmer

16. Todliche Seen
Es gibt viele Arten auf die ein See gefährlich sein kann. Ertrinken. Hitze. Gefährliche Tiere.

Eine Kohlenstoffdioxid Explosion ist da doch schon etwas ungewöhnlicher. Und durch die CO² wolke auch ziemlich tödlich. Es ist auch relativ selten was erklärt wieso wir erst seit kurzem davon wissen:

Am 15ten August 1984 ist das mit dem Manoun-See passiert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Manoun-See
74 tote durch ersticken.

Am 21ten August 1986 hat dann der Nyos-See das gleiche gemacht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nyos-See
1700 Menschen und tausende Tiere um Umkreis von bis zu 27 km sind gestorben. Aber wenigstens hat das uns zur Ursache geführt.
Beide Seen werden mitlerweile kontrolliert entgast.

Dann gibt es da aber noch den Kiwusee and der Grenze Kongo/Ruanda:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kiwusee
Er hat die gleiche Sättigung/Ausgasungsphase und ist wohl bei ungefähr 55% Sättigung. Aber relativ zu ihm sind die anderen zwei Tümpel. Er ist der 44. größte See der Welt. Die anderen zwei waren nicht mal in den Top 100.
Kontrolliertes ausgasen würde soviel CO² in die Atmosphäre lassen wie 2% der Fossilen Brennstoff Nutzung. Jährlich.

Ein ausbruch dort würde alleine an der Küste 2 Millionen Menschen töten. Anthropologen habe sogar zeichen eines regelmäßigen Massensterbens (alle 1 tausend Jahre) nur um den See gefunden. Und er hat zusätzlich zu CO² auch noch Methan.

Es ist so Methanhaltig, das das Methan für Energproduktion abgebaut wird. Evtl. wird das sogar einen Ausbruch verhindern, aber es scheint unsicher.

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