Antwort auf: Der Planet Alpha Omega

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DanAn Raido
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Die Bewohner

setzen sich aus den Nachfahren der ehemaligen Gefangenen, Mutanten, und den in den Jahren seit der Machtübernahme der Konzerne neu hinzugekommenen zusammen. Viele der Letzteren sind Kriminelle gewesen & wurden von den Konzernen einfach ausgesetzt.

Die Nachfahren

Die ursprüngliche Besiedlung des Planeten bestand aus der Anlage relativ kleiner, übersichtlicher (und kostengünstiger) Gefängniskomplexe. K1 bis K3 entstanden zeitgleich zum Bau des alten Raumhafens, K8. Kurz darauf wurden K4 & K5 vollendet und bezogen. K6 wurde als Komplex für Freiheiten erlangende Gefangene angelegt, K7 als Konzernquartier.

Am Anfang betrug die Zahl der Bewohner nur wenige Hundert. Nach Vollendung der Komplexe befanden sich ungefähr 5000 Personen auf Alpha Omega. Die Bevölkerung wuchs aufgrund eines Justizsystems, welches zu hohen Entlassungsraten führte, wobei die nun Freien oftmals keine Möglichkeiten hatten, den Planeten wieder zu verlassen. K6 wuchs schnell, und das Plateau wurde von freien Farmern besiedelt. Der Konzern ließ sie gewähren & sorgte seinerseits dafür, daß die freigewordenen Plätze wieder gefüllt wurden.
In den Jahren nach dem Konzernkonkurs hielt das (nun langsamere) Wachstum an.

Nach und nach richtete man sich ein & entwickelte eine Selbstverwaltung. Die Komplexe wurden zu Kernzellen von Siedlungen. Da der Konzern die Komplexe 1 bis 3 ethnisch homogen belegt hatte, erwuchsen aus ihnen entsprechend geprägte Orte mit jeweils einer vorherrschenden & prägenden Bevölkerung. K1 ist ahmandisch geprägt, K2 ekrainisch, und K3 loxonisch. Diese Komplexe waren außerdem nahe am Rande des Plateaus gebaut und dienten als Stützpunkte für Reisen in die Wüstenmeere; so überrascht es nicht, daß sie heutzutage Salzsammlersiedlungen sind.

K4 und K5 wurden zum Zwecke der Nahrungsgewinnung erbaut, und dienen auch als Stationen für Karawanen des Umlandes, die hier Waren umschlagen können.

K6 ist die größte Siedlung auf Alpha Omega. Einst eine Ansiedlung freigewordener Gefangener, heute das Spielfeld ruchloser Schurken. Hier sind die Veränderungen seit Beginn der erneuten Konzernherrschaft am deutlichsten & zahlreichsten zu sehen. Kriminelle Banden beanspruchen Gebiete & terrorisieren die Bevölkerung. Es gibt Versuche von Vierteln, Bürgerwehren zu organisieren, da es keine Polizei gibt. Jeder versucht so gut es geht, zu überleben. Es gibt einige kleine Raumhafenanlagen, die aber jeweils nur von jemandem kontrolliert werden können, der sich eine entsprechende Verteidigung leisten kann…

Hier gibt es die heißeste Schmuggelware auf Alpha Omega, am ehesten an Konzernware kommt man in den dunkleren Ecken von K6. Begehrte Waren sind zum Beispiel Batterien diverser Art, ebenso werden Fahrzeugkomponenten angeboten.

Die Anarchisten der Alpha Oase

Auch sie gehören zu den Nachfahren. Als die Selbstverwaltung errichtet wurde bezogen sie ihr Quartier in der Alpha Oase, um nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben. Persönliche Freiheiten und herrschaftsloses Leben werden hier friedlich verwirklicht. Gleichzeitig sind sie die größten Sympathisanten der Rebellengruppe „Freunde Omega’s“, die die Herrschaft der Konzerne beenden wollen.

Die Künstler der Omega Oase

Die Bewohner dieser Oase sind Künstler, die es mittels ihrer Kunstfertigkeiten & dank der Hilfe der Mutanten schaffen, unbehelligt zu bleiben. Entertainer, Schreiber, Musiker, Statuenbauer usw. Sie halten sich aus Allem heraus & gelten als neutral bzw. haltungslos.

Die Bewohner des Plateaus

Den westlichsten Teil ausgenommen, besiedeln einige Tausend Personen das gesamte Plateau. Die meisten leben allein oder zu wenigen zusammen. Sie sind freie Farmer und keiner der Siedlungen zugeordnet, welches Vor- und Nachteile mit sich bringt. So müssen sie stets auf der Hut vor Räubern sein. Dennoch ziehen es die meisten vor, hier zu leben, als in einer der Siedlungen.

Die Mutanten von Alpha Omega

Es gibt diverse verstrahlte Gebiete auf dem Planeten, den alten Raumhafen z.B. Die Folgen zu langen Aufenthaltes sind Mutationen, die zu sozialer Diskriminierung & Schlimmeren führen. Dafür sind sie besten Reiseleiter…die Mutanten halten ihren Zustand so gut es geht geheim & meiden die Öffentlichkeit. Sie haben einen Zufluchtsort in der Nähe der Omega Oase. Diese wird als Treffpunkt genutzt, die Künstler erhalten dafür den Schutz der Mutanten vor allzu eifrigen Bösewichten.

Die Freunde Omega’s

Aufgrund der erneuten Konzernherrschaft entstand diese Untergrundbewegung zur Befreiung von Alpha Omega. Ihre Basis haben sie in der Alpha Oase. Sie nutzen die Bevölkerung nicht aus, im Gegenteil, und sind beliebt. Erbeutetes Konzerngut wird verteilt.

Die Totenschädel

Die größte kriminelle Organisation auf Alpha Omega. Sie beherrschen Teile von K6, haben ihr Hauptquartier aber außerhalb. Niedere sind an Schmuck in Totenschädelform zu erkennen, höhere Ränge haben Tätowierungen.

Die ahmandische Sekte

Versteckt in einem Schiffswrack, planen diese von ihren „traumlosen“ Verwandten enttäuschten Gläubigen ein Schiff zu bauen, um nach Assiut reisen zu können.

Das Konzernpersonal

Alpha Omega wird von einem Konsortium dreier Konzerne beherrscht. Das Personal lebt & arbeitet in K7. Die Siedlung ist schwer gesichert, nur Konzernangehörige haben Zutrittsrechte. In K7 befindet sich der Konzernraumhafen, ebenso große Anlagen für die konzerneigenen Salzsammler.

Diverse Agenten der Konzerne sind auf Alpha Omega unterwegs.

Die Söldnertruppen

Um ihre Herrschaft sichern zu können, greifen die Konzerne auf Söldner zurück. Diese sind teilweise in K7 stationiert, haben aber auch Außenposten errichtet.

Die Gesamtbevölkerung verteilt sich folgendermaßen:

K1 bis K3 haben jeweils ca. 1000 Einwohner, K4 & K5 etwas weniger. K6 ist auf ca. 10.000 Einwohner angewachsen, in K7 leben ca. 2000 Personen, ebenso in der Alpha Oase. Deutlich weniger (ca. 500) Bewohner finden sich in der Omega Oase, und es gibt ca. 5000 freie Farmer verstreut auf dem Plateau. Hinzu kommen noch um die 250 Mutanten, und die Söldnertruppen (nicht festgelegt/variabel). Die Freunde Omega’s zählen um die 500, die Totenschädel 1000, und die Sekte ca. 250 Mitglieder.

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