Antwort auf: [RF] Operationskartei

Startseite Forum Gruppenforen NiL – NOVA in Leipzig [RF] Operationskartei Antwort auf: [RF] Operationskartei

#5356
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Operation 4 – Hintermänner

Als sich das Schott endlich erneut öffnet, können Agilar und Sela nichts mehr für Benni tun. Auch die Angreifer sind mittlerweile in die Wartungsschächte geflüchtet. Agilar löst sofort eine Abriegelung der Sektion aus und befiehlt eine Großfahndung nach einem der drei Flüchtigen, den Bennis Datapad als Jeshi Todori identifiziert, den Mann der am anderen Tisch bezahlt hatte.

Laplace erscheint wenig später mit der Spurensicherung und enthüllt, das er trotz gegensätzlicher Anweisung der Asphokhun gegen Dr. Chung ermittelt. Dessen Quartier sei allerdings verlassen. Laplace‘ Informationen zufolge soll der ehemalige Stationsarzt immer noch praktizieren und sei auch in der Disziplin der Mentalmanipulation bewandert. Es steht daher zu vermuten, dass er als Werkzeug Porta für den Mordanschlag missbraucht habe. Das Vertrauen der Asphokhun in den Mann ist schnell erklärt: Sie glaubt, Dr. Chung arbeite als Informant im Interesse der Konföderation.

Dr. Chatul wird durch Agilar beauftragt die Autopsie zu beobachten und kann dabei deren Ergebnisse nicht nur bestätigen, sondern sogar ergänzen. Demzufolge ist Benni mit einem stumpfen Gegenstand, genaue gesagt einem Neuroschocker der Marke „Shiva“ ermordet worden, der durch einen kleineren Angreifer geführt wurde. Die Art des Angriffs führt Chatul auch zu der vermutung, dass der Angreifer ambidextrisch veranlagt ist.

Während sich Agilar um eine Liste aller Besitzer einer solchen Waffe bemüht, überwacht Sela die Spurensicherung. Sie findet eine terranische Blutspur, die zu den Wartungsschächten folgt und lässt diese genauer untersuchen. An ihrem Ende stößt das Ermittlungsteam auf die Leiche von Jeshi Todori, der mit einem Kehlenschnitt hingerichtet wurde.

Agilar und Dr. Chatul stoßen zu Sela um sich den Leichnahm anzusehen und schließlich gelingt es ihnen, den Weg in einen geheimen Operationssaal zu finden, der in einer der Wartungssektionen des Wärmetauschsystems eingerichtet wurde. Dort treffen die drei auf den völlig Überraschten Chung, der mit einer älteren Patientin beschäftigt ist.
Es gelingt ihnen Chung zu überwältigen, der nicht viel Gegenwehr leistet, wonach Agilar umgehend beginnt ihn über Bennis Mörder zu befragen. Chung bestreitet zunächst diese gekannt zu haben, doch nachdem Agilar droht, jeden einzelnen der Patienten die in Chungs Datapad verzeichnet sind festnehmen und in Arbeitslager schicken zu lassen, wird Chung deutlich kooperativer.
Derweil gelingt es Chatul das Vertrauen des Mannes zu gewinnen, indem er Agilar über den Inhalt eines Medikamentenbehälters im Besitz der alten Frau belügt.

Agilar informiert Laplace über den Fund der Gruppe und dieser erscheint wenig später, um das Verhör zu übernehmen. Dabei enthüllt Chung letztendlich doch noch die Namen der mutmaßlichen Mörder: Setral und Ashena Nokati.

Nachdem das Verhör beendet ist, gesteht Chatul seine Lüge und offenbart seine Erkenntnisse: Dr. Latif Chung hatte vor nicht allzu langer Zeit Opalagenten behandelt, mit denen auch Dr. Li Wang Akira in Beziehung stehen sollte. Die Tatsache das sein Datapad Patientendaten enthielt attributierte Chung ebenfalls dem Opal, da er selbst die Daten nur unkenntlich abspeicherte und sich die Identitäten seiner Patienten selbst merkte.
Chatul hat außerdem eine weitere Information erhalten, ein Passwort, dass Zugang zu den Opalen bieten soll: „Der Graue Schatten lebt.“

Kommentare sind geschlossen.