Antwort auf: [RF] Operationskartei

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#5298
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Operation 2 – Explosiver Empfang
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2683 – An Bord der Raumstation Rokanghet bekleidet Agilar Mektar Daral 11 Jahre nach den Erlebnissen von Garoshka II die Position eines Asphotoran und dient mit unveränderter Strebsamkeit der Einheit der Konföderation.
Da ein Wechsel der Stationskommandantur unmittelbar bevor steht, wird Agilar beauftragt die Gesandschaften der Anreisenden Sirakhun Methrai, die das Kommando über die Systemverteidigungsflotte führt; und des zukünftigen Stationsleiters Sirakuhn Goral auf ihre ideologische Integrität hin zu überprüfen.
Bei der Vorbereitung dieser Aufgabe findet er die Namen zweier alter Bekannter: Im Gefolge von Methrai reist Muksiron Sela Raltrai, ehemals Gruppenleiterin in Agilars Ausbildungsgruppe an der Erziehugsanstalt. Unter dem Gefolge Gorals wiederum findet sich Muksiron Benni Dodger, der nicht nur zu Agilars Ausbildungsgruppe, sondern sogar zu dessen erstem Missionsteam gehörte.
Agilar kontaktiert beide und bittet sie um eine Aufstellung der Abordnungen und Hinweise auf eventuell abweichende Mitglieder derselben.
Sela nutzt die Gelegenheit, um einen ihrer Rivalen im Gefolge von Methrai der sexuellen Belästigung zu bezichtigen, um sich für vorhergehende Sabotage zu rächen.

In Hangar 1 werden die Gäste vom Stationskommando empfangen. Dabei treten die Spannungen zwischen Sirakuhn Methrai und dem scheidenden Goral offen zutage, als die Flottenkommandatin scheinbar bewusst gegen das Protokoll verstößt und erst durch die diskrete Intervention der Asphonshor dazu bewegt werden kann, ihren Affront zu beenden.
Schließlich trifft auch Sirakuhn Rokhin ein, und es beginnt eine zeremonielle Begrüßung, die von einer jähen Explosion unterbrochen wird.

Im ausbrechenden Chaos bewahren Agilar, Benni und Sela, sowie der ebenfalls im Gefolge von Methrai reisende Beta Pictor „Epsilon“ die Ruhe. Sela und Benni versuchen jeder einen vermeintlich flüchtigen Verdächtigen zu stellen, während Agilar sich sofort daran macht die Rettung der unter Trümmern begrabenen Sirakhun zu koordinieren.
Die Verdächtige die Sela aufhalten lassen wollte, stellt sich ungünstigerweise als Asphokhun Ellen Corai heraus, die von der Verzögerung überhaupt nicht begeistert ist, sich jedoch zunächst anderen Aufgaben zuzuwenden hat, sodass Sela von unmittelbaren Konsequenzen zunächst verschont bleibt.
Benni, der die Asphokhun rechtzeitig erkannt und sich nicht direkt an der „Festnahme“ beteiligt hat, versucht derweil die Türkontrolle zu hacken, scheitert allerdings und beschädigt dabei einen der Zugänge.

Agilar versorgt Sirakhun Goral, bis dieser an Sanitäter übergeben werden kann, ehe er selbst auf Grund seiner schweren Verletzungen zusammen bricht, und zur Krankenstation gebracht wird.
In der Krankenstation trifft Agilar auf einen jungen Mediziner, der mit paranormischen Heilkräften gesegnet ist, aber keinerlei Gespür für das Protokoll hat, und deshalb nach Rokanghet strafversetzt wurde. Auch hier hat sich der junge Mann bereits Ärger eingehandelt, nachdem er ungefragt damit begonnen hatte, Sirakhun Goral paranormisch zu behandeln.
Von eben jenem erhält Agilar den Befehl, das Attentat zu untersuchen – explizit auch mit einem Auge auf mögliche Drahtzieher innerhalb des konföderierten Militärs. Da Sirakhun Rokhin verstarb, steht Methrai an erster Stelle der Verdächtigen.

Benni Dodger und Sela Raltrai werden unterdessen dem Ermittlungsteam von Asphomeorag Laplace zugeteilt, der als loyaler Gefolgsmann von Methrai beauftragt wurde. Jene hat sich komissarisch zur Stationskommandantin ernannt, bis Goral wieder Dienstfähig ist.

Nach seiner Entlassung meldet Agilar seiner Vorgesetzten den Auftrag Gorals und wird auf Laplace‘ Ermittlungskomission hingewiesen. Dennoch zeigt sich Ellen Corai kooperativ. Sie stimmt zu, den Ermittlungen nicht im Wege zu stehen, sofern sie selbst keinen direkten Befehl dazu erhält, wird sie jedoch ebensowenig direkt unterstützen.

Agilar kontaktiert erneut Benni und Sela, die er beide unter dem Vorwand eines politischen Sondierungsgespräches vorlädt, und ihnen dann jeweils die Teilnahme an den Ermittlungen unterbreitet. Benni ködert er damit, den Mörder seines Befehlshabers aufzufinden, während er Sela in Aussicht stellt, ihren Rivalen mit einer dauerhaften Maßnahme aus dem Verkehr zu ziehen. Gleichzeitig gibt er selbst zur Kenntnis, dass er die Untersuchung auch dann zu Ende führen wird, wenn sich Sirakhun Goral als Drahtzieher des Anschlags entpuppen sollte.
Zuletzt lädt er auch den jungen Arzt Chetul Asral zu einem Gespräch und offeriert diesem seine Unterstützung beim Umgang mit erbosten Vorgesetzten, wenn er dem Team seine Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Dieser stimmt zu, und verschreibt Agilar für die nächsten Wochen „leichten Dienst“, sodass neben den normalen Aufgaben des Asphotoran genügend Zeit für die Ermittlungen bleibt.

Aus den Daten, die Benni aus Laplace Ermittlungen mitgehen lassen konnte, wird ersichtlich, dass der Reaktor eines im Hangar stationierten Bombers manipuliert worden war und die Detonation verursacht hatte. Um genaueres heraus zu finden, entschließt die Gruppe Benni die Hangartechniker infiltrieren zu lassen, während der Arzt „zur Strafe“ für seine Insubordination Krankenakten sortieren muss – in der Hoffnung durch eventuelle Strahlenverletzungen auf einen möglichen Schuldigen zu kommen.
Sela übernimmt die Aufgabe, bei der Hangarwache nachzuforschen und Agilar mischt einige derjenigen die Zugang zum Hangar haben unter seine Sondierungsgespräche, um sie unauffällig befragen zu können.

Schnell wird deutlich, dass die Zahnräder des Kollektivs im Hangar lange nicht so harmonisch ineinander greifen, wie man es sich wünschen würde…

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Spielzeit: 3.5h
Erfahrungspunkte: 3

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