Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#5157
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #64 – Offenbarung
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Fyona gelingt es nur mit Mühe, den Absturz des Shuttles in eine veritable Bruchlandung am Fuße des Orakels zu verwandeln und der Gruppe bleibt keine Zeit, die Blessuren des Aufpralls zu begutachten, schon sind Truppen des Protektorats dabei den Platz zu stürmen, in dessen Zentrum das riesige beta-pictorische Bauwerk aufragt.

Den Softwaretechniker von SCL, der sich bei ihrer Flucht noch auf dem Schiff befunden hatte, im Schlepptaub, bewegt sich die Crew entlang der Außenseite des Gebäudes, bis Leonora eine Delle im Phoenixmetall erspäht, die sie als Eingang identifiziert.
Die Gruppe wartet, gefasst jeden Moment ein Feuergefecht mit dem Protektorat beginnen zu müssen, doch es gelingt Leonora die Tür zu öffnen und das Gebäude zu betreten, bevor sie unter Feuer geraten.

Im Inneren finden sie tunnelartige Gänge ohne offensichtliche Lichtquellen. Das schwarze Phoenixmetall reflektiert kaum das Licht der Lampen und Leonora bemerkt vor allem das Fehlen der charakteristischen Entladungen von Deltaenergie. Doch es gibt kein zurück, die Gruppe dringt tiefer in das uralte, verlassene Gebäude vor, stets darauf gefasst von den Sicherheitssystemen als Eindringlinge erkannt und angegriffen zu werden.

Allen Erwartungen zum Trotz verläuft der Weg zum Herzen der Anlage friedlich. Leonora öffnet den Weg ins Innerste Heiligtum in dem die beta-pictorische Pythia schlummert.
Außer der Gruppe ist noch jemand im Raum: Die Leiche eines Wandler-Chamäleonoiden, der offenbar schon einige Wochen tot ist. Während Leonora versucht mit dem weiten Gedächtnis der Anlage zu kommunizieren, müssen Zetral, Fyona und Jethro feststellen, dass das Sicherheitssystem innerhalb des Heiligtums noch zu funktonieren scheint: Und sie nicht als Freunde einstuft. Sie sind also gezwungen draußen zu warten, während Binda den Körper des Chamäleonoiden unter die Lupe nimmt.

Außerdem findet sich bei dem Toten ein Datapad, das enthüllt, dass der Cham offenbar mit einem Menschen auf die Überreste eine Sonde gestoßen war – einer Farscopesonde – und deren Daten an das Protektorat weitergeben wollte. Eben diese Daten, gespeichert in einem Kristall, der sich ebenfalls an der Leiche findet, kann Fyona mit Hilfe des Softwarearchitekten extrahieren und entschlüsseln: Es handelt sich um Gratraumdaten, Sprungkoordinaten für einen Weg nach Andromeda… zumindest, wenn der ursprüngliche Besitzer der Daten richtig lag.

Leonora nutzt die letzte Energie der beta-pictorischen Anlage, um deren Außenverteidigungssysteme zu aktivieren und der Gruppe einen Fluchtweg zu schaffen, ehe sie das sterbende Orakel hinter sich lassen.
Der Platz ist voller zerstörtet Maschinen und noch immer schießen Deltaenergieblitze in die Umgebung. Der Weg ist frei, doch ein Start mit dem Shuttle undenkbar. Während sie noch über eine Rückkehr zur Farkeen Eye sinnieren, empfängt die Gruppe eine Transmission von SCL: Der Konzern hat sich in eine Unterirdische Anlage zurück gezogen und es gibt einen Eingang nicht weit entfernt vom Orakel.

Zufällig stößt die Gruppe auf dem Weg dorthin auf die Antwort nach der Frage, wer für das Versagen von SCLs Virustransmittern verantwortlich ist: Jethro beobachtet Björn Frankson, der offensichtlich mit den Truppen des Protektorats unter einer Decke steckt.

Spieldauer: 4h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 3

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