Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #62 – Gefechtslandung
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Mehr oder weniger unfreiwillig befindet sich nun auch der IS-Krisenreporter Tim Tolgat, der kurz vor der Abreise an der Luftschleuse des Schiffes geklopft hatte, an Bord. Jethro macht deutlich, dass er in seiner Reportage weder über Crew noch Schiff ein Wort verlieren dürfe, wenn er darauf hoffen möchte, unbeschadet an seinem Ziel anzukommen.

Auch die Raumkontrollen im Gry-System überwindet die „Soltharg“ ohne Probleme und schlägt zunächst einen Kurs ein, der sie scheinbar zum Gratpunkt nach Al-Bela führt, doch natürlich hat die Crew ihr Ziel fest im Auge. Mit Hilfe der Daten von van Darekand, guten Instinkten und Fyonas exquisiten Reaktionen gelingt es dem durch Sensorenstörer abgetarnten Schiff Patroullien und Sonden zu meiden, ehe sie auf das engmaschige Sensornetz stoßen, dass den Planeten Solvon umgibt.

Nach einiger Beratung einigt sich die Gruppe darauf, dass ein „kalter“ Sturz in die Atmosphäre die beste Idee wäre, auch wenn die Crew Fyonas Vorhaben einen Wahnsinnigen Viktor zu fliegen (das heißt, nahezu senkrecht aus dem Orbit auf das Landefeld zu stürzen und erst im letzen Moment mit vollem Gegenschub zu bremsen) überstimmt. Stattdessen kommt man überein, dass Schiff in den Bergen nahe der Stadt herunter zu bringen und von dort im Tiefflug anzufliegen, um möglichst unsichtbar zu bleiben – auch für die lokale Flugabwehr.

Mit minimaler Energie fädelt Fyona die Farkeen Eye genau durch das Zentrum einer der von jeweils vier Satelliten gebildeten Maschen und tatsächlich: Das Schiff bleibt unbemerkt und die Pilotin fängt die „Soltharg“ mit sicherer, wenn auch nicht unbedingt mit sanfter Hand ab, ehe sie im Bergmassiv zerschellt.
Durch Täler und Kluften und schließlich dicht über dem Boden der Ebene jagt die Fregatte dahin, um schließlich ihr Ziel zu erreichen: Die übel zugerichteten Häuserschluchten von Gash Solvon, Koloniehauptstadt und Sitz von Solvon Coding Labs.

Auch wenn es der Crew scheinbar gelungen ist den Zorn des Protektorats zu meiden, so stellt sich ihre Situation doch nicht allzu rosig dar. Das Landefeld von SCL ist durch ein Bombardement unbenutztbar geworden und die lokalen Verteidiger – nicht unbedingt Freunde des Konzerns – halten die „Soltharg“ für ein feindliches Ziel.
Als das Schiff von mehreren Luftabwehrstellungen unter Feuer genommen wird, zögert die Crew nicht das Feuer zu erwidern. Die Impulswaffen zerstören zwei der Häuser, die EMP-Werfer legen weitere vollkommen lahm und eine letzte Stellung wird erst von Bindas Paranormik drangsaliert und dann durch einen gezielten „Schlag“ mit dem Traktorstrahl von ihrem Dach gepustet, ehe Fyona einen geschützten Landeplatz in einem ehemaligen Park findet.

Das Schiff hat kaum Bodenkontakt, da beginnen bereits Viren auf die Firewall der „Soltharg“ einzurieseln. SCL hat in der Umgebung Virentransmitter aufgestellt, um den Vorstoß des Protektorats zu verlangsamen, ein nicht unwesentliches Risiko für die kybernetisierten Teile der Crew. Fyona und Jethro entschließen sich zur Sicherheit an Bord zu bleiben, während Zetral und der Rest die Sicherheit des Schiffes verlassen, um SCL zu Fuß zu erreichen.

Schon kurz nach ihrem Ausstieg werden sie von den Anführerin Justine der örtlichen Miliz konfrontiert, die ihre neuen Gäste nur ungern ohne angemessene Begrüßung ziehen lassen wollen. Doch schließlich verhindern die Verhandlungsstärke von Dr. Oshtan, die einschüchternde Selbstsicherheit von Zetral und die unbestreitbare Feuerkraft des Raumschiffes eine Eskalation.

Der Weg zu SCL scheint gebahnt…

Spieldauer: 4h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

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