Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #56 – Kollisionskurs
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Nachdem Binda die Bar frühzeitig verlassen hat, um sich Aves Gesundheitsfürsorge zu widmen, muss auch Gregorianus seinen Besuch abbrechen, als er dringend zum Dock der Farkeen Eye gerufen wird.

Am Pokertisch hat sich außer Zetral, Tik und Jonah Roberts auch Gerichtsmedizinerin Caronis für eine Runde bereit gefunden. Obwohl weder Tik noch Zetral Holovaria Poker beherrschen, beginnt man auf Drängen der Cassiopierin mit hohen Einsätzen zu spielen.
Tik verlässt sich vor allem darauf, die Spieler zu spielen, statt sich allzu sehr mit dem eigentlichen Spiel zu befassen. Nach zwei hoch dotierten Gewinnrunden zieht sie sich in der dritten Spielrunde – die Jonah als große Revenge geplant hatte, frühzeitig aus dem Spiel zurück und finanziert stattdessen Caronis – die allerdings verliert.
Hoch verschuldet bietet sie an, gefälschte IDs zur Verfügung zu stellen, doch Tik die in diesem Moment keine Verwendung dafür hat, ist eher an Cash interessiert und gibt ihrer Schuldnerin eine Woche Zeit um zu bezahlen.

Im Gespräch mit dem Studenten, dessen Name Silas lautet, erfährt Leonora von dessen Beteiligung an Experimenten der Astrophysikalischen Fakultät. Unter Einsatz ihrer weiblichen Reize gelingt es ihr, den jungen Mann dazu zu überreden, den gefundenen Mikroasteroiden mit der Datenbank der Universität abzugleichen. Dieser stammt aus einem Teil des Epsilon-Rings des Uranus, dass auch ein Testgelände der Universität beinhaltet.

Nach dem Ende der Pokerrunde informiert Leonora den Rest der anwesenden Mannschaft über ihre Erkenntnisse und die Gruppe kommt schnell zu dem Schluss, dass ein Besuch im Ring des Planeten eine sinnvolle Unternehmung sei. Während sie sich unterhalten tritt unterdessen auch der alte Wahnstein an die Bar.
Tik nutzt die Chance und es gelingt ihr mit reichlich Schmeicheleien und dem vermeintlichen Interesse an einer „historischen Meisterleistung menschlicher Ingenieurskunst“ einen Termin für die Einsicht der Originalbaupläne der Himmelssäule Nouvelle Sorbonne zu erhalten.

Im Hangar der Farkeen Eye muss Gregorianus hilflos mit ansehen, wie sein geliebtes Schiff gefilzt wird. Nicht aber auf Grund einer zufälligen, verdachtsunabhängigen Kontrolle, sondern auf Grund eines hochbrisanten laborflüchtigen persidanischer Raumschmarotzer, der offenbar das Schiff als Nistplatz ausgewählt hat.
Weder er noch die Farkeen Eye sind abkömmlich, doch Bindas Shuttle kann bereits freigegeben werden und das Trio aus Leonora, Tik und Zetral macht sich damit auf den Weg zum Epsilon-Ring.

Leonora sorgt, vermeintlich durch ihre Studentenkontakt, für eine Einflugserlaubnis ins Testgebiet und eine knappe Stunde nach Abflug breitet sich das fragliche Sperrgebiet vor dem Shuttle aus. Die Dichte des Rings erschwert das scannen, doch statt übermütig einzutauchen, entscheidet Tik lieber ein Raster über der Oberfläche des eher schmalen Rings zu fliegen und kontinuierlich zu scannen.
Schließlich finden die drei, was sie nicht gesucht haben: keinen Hohlraum im Ring, sondern die Reflektion eines metallischen Objektes auf Abfangkurs.
Ein Apocalypse Raumbomber stößt ohne Vorwarnung durch die Oberfläche des Rings und rammt das Shuttle beinahe. Tik weicht aus und flucht, zunächst annehmend, dass es sich lediglich um Rücksichtslosigkeit handelt. Der Bomber nimmt jedoch die Verfolgung auf und es wird schnell klar, dass der Pilot keine guten Intentionen hegt.
Tik gibt Stoff und das deutlich schnellere Shuttle kann es vermeiden, getroffen zu werden, bis der Angreifer abdreht und wieder im Ring abtaucht.

Die verständige CiviSec taucht wenig später auf und verfolgt den Angreifer – bestärkt durch eine verdeckte Order von Leonora – in den Ring, wo dieser kurzerhand terminiert wird. Nach Abflug der Patrouille setzt die Shuttlecrew ihre Mission fort, wobei sie zunächst die Reste des zerstörten Bombers prüft. Die Trümmerteile lassen wenig Aufschluss über das Schicksal des Piloten zu, doch immerhin findet sich keine astroniumbelastete Leiche.
Letztendes enthüllt der Scanner das Gesuchte: Ein Hohlraum im Ring, groß genug um ein Schiff zu verbergen. Das Shuttle taucht ein, und die Celeste schält sich aus dem staubigen Vakuum. Angedockt ist außerdem eine loxonische Yacht.

Da auf ihre Rufe niemand reagiert, dockt Tik das Shuttle an und Leonora überbrückt die Schleusenkontrollen, als auch beim „Klingeln“ niemand reagiert. Die Gruppe erkundet das scheinbar verlassene Schiff und landet schließlich im Maschinenraum – in dem sie prompt von einem Quarantänefeld eingeschlossen werden.
Es folgt ein Gespräch mit Liam, der wenig Interesse an Kooperation zu haben scheint und die Gruppe mit seiner Helferin Calissa Devonir und wenigstens 2 Warbots als Wächter zurücklässt, um sich in Ruhe seinen finsteren Plänen zu widmen.

Die Versuche der Gruppe, mit Calissa zu verhandeln gestaltet sich schwierig, vor allem weil die junge Frau sich offenbar einbildet, ihre Schwester sei in der Nähe. Versuche diesen Umstand auszunutzen scheitern jedoch an den Episoden plötzlicher Klarheit, die Calissa immer wieder ereilen.

Zwar gelingt es zumindest Tik, das Quarantänefeld unbeschadet zu überwinden, sie zehrt dabei jedoch ihr Phasenschild auf und die Anwesenheit des Warbots begrenzt ihre Optionen zusätzlich. Sie sitzen in der Falle.

Spieldauer: 4h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 4

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