Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#4684
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #44 – Prinzipien
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Die Crew kehrt zur Minenstation zurück. Dort erfährt nun auch Binda vom Ableben Collins, dessen Leiche bis auf weiteres bei Minusgraden in seinem Quartier untergebracht wird. Die Stimmung ist allgemein gedrückt und bei einem Treffen in der Messe kommt es zu einem Streit zwischen Dyson und Gregorianus. Während der Captain glaubt, man sollte den Wirkstoff den Imperialen Behörden übergeben, will der Artifikant davon nichts wissen, sondern erwägt die Vernichtung der Proben, um sie endgültig dem Zugriff Liams zu entziehen. Binda schließt sich seinerseits keiner der beiden Positionen wirklich an. Er hegt den Verdacht Liams Kontakte reichen zu tief ins Imperium, um diesem die Proben anzuvertrauen, andererseits hält er die meisten von Dysons Vorschlägen zur Vernichtung des Wirkstoffs für zu gefährlich und bevorzugt es, ihn an Bord und damit im Blick zu behalten.
Zetrals Sorge gilt vor allem der Einhaltung der Beisetzungsriten und immerhin darin sind sich alle einig: Der Rückführung und Beerdigung von Collins Körper kommt höchste Priorität zu.

Da Gregorianus daran festhält zunächst Argeddon anzufliegen, befürchtet Dyson die Proben an Imperiale Sicherheitskräfte zu verlieren. Daher überzeugt er Binda, ihm den Zugang zum Shuttle zu gestatten. Der Veganoide nimmt dem Artifikanten dafür das Versprechen ab, das Shuttle in einem Stück wieder zurück zu bringen und darüber hinaus den Wirkstoff nicht in die lokale – oder irgendeine andere – Sonne zu schießen.
Der Bordtechniker überschreibt daraufhin die Hangarkontrollen und verlässt mit dem Shuttle das Schiff. Obwohl er überzeugt ist, das richtige zu tun, bringt er es allerdings nicht über sich, die Funktion der Farkeen Eye einzuschränken.
Gregorianus reagiert auf die Flucht seines Ingenieurs mit mehreren Warnschüssen und reichlich Rethorik, die allerdings keine nachhaltige Wirkung zeigen. Von Zetral konfrontiert und nicht gewillt seinem Freund ernsthaften Schaden zuzufügen, entscheidet er sich schließlich die Verfolgung nicht selbst aufzunehmen, meldet das Shuttle allerdings der CiviSec als gestohlen.

In Argeddon angekommen setzt Gregorianus sich mit Acamining in Verbindung, um von den Funden der Crew und den umprogrammierten Bots zu berichten, die nicht länger auf die Deaktivierungsmelodien reagieren und empfiehlt Sicherheitsvorkehrungen gegen marodierende Artifikanten zu treffen.
Anschließend trifft er sich mit Helis, um die Acrit-Lizenz einzufordern und kontaktiert Major Kerstan, um ihn über die neuesten Entwicklungen hinsichtlich Atlantis III zu briefen und erneut vor Liam zu warnen.

Unterdessen haben zwei CiviSec-Streifen die Verfolgung des Shuttles aufgenommen, dass sich konstant von Acamar entfernt. Dyson muss bald einsehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er eingeholt würde und beschleunigt seine Arbeit drastisch.
Er hat nicht nur die Proben an Bord genommen, sondern auch den Reaktor des Putzartifikanten der Farkeen Eye und ist dabei ihn so umzurüsten, dass er die Probe bei laufender Fusion in den Kern injizieren kann. Gegenüber den CiviSec-Piloten behauptet er, technische Probleme zu haben, die das Abschalten des Feldantriebes verhindern würden.
Nur knapp gelingt es ihm, den Umbau abzuschließen und den Reaktor in einem gewagten Manöver „abzuwerfen“, der kurz darauf in einem gleißenden Strahlungsblitz detoniert. Dyson ergibt sich der CiviSec nur Momente später ohne jeden Widerstand.

In Gregorianus Abwesenheit mietet sich unterdessen ein neuer Passagier auf der Farkeen Eye ein. Sie stellt sich als Leonora Jackson vor und ihr einziger Wunsch lautet: Eine Passage weg von Camarc, egal wohin.
In Unkenntnis realer Preise verhandelt Binda viel zu niedrig – sehr zu Gregorianus Freude, wie sich später heraus stellen wird.

Nach langen Verhören, in denen Dyson trotz zahlreicher technischer Spitzfindigkeiten nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es keine ernsthafte Fehlfunktion des Feldantriebs gab, erscheint schließlich ein Mann, mit dem Dyson nicht wirklich gerechnet hatte: Sein ISD-Kontakt „Boronar“.
Es kommt zu einem Austausch, in dem sich der Artifikant nicht unwesentlich über die empfundene Unfähigkeit imperialer Behörden aufregt, während er die Daten bestätigt und wiederholt, die er dem Dienst bereits elektronisch zur Verfügung gestellt hatte. Es scheint trotz aller Skepsis schließlich zu gelingen, den Agenten von der Bedrohung durch Liam zu überzeugen. Allerdings hat Dysons Ego nicht gerade guten Eindruck hinterlassen und auch wenn man ihn gehen lässt, erwartet den Artifikanten eine saftige Geldstrafe.

Beim „Check-Out“ trifft Dyson zu seiner Verwunderung auf den wartenden Gregorianus. Obgleich der Captain nicht begeistert vom Alleingang seines Mechanikers ist, betrachtet er ihn weiterhin als Teil der Crew und ist gekommen um Dyson in Empfang zu nehmen. Beide Seiten sind sich einig, auf Grund einer einfachen Meinungsverschiedenheit keinen Groll zu hegen.

Schließlich versammelt Gregorianus erneut die Crew in der Messe und eröffnet den anderen seinen Wunsch, sie direkt am Besitz der Farkeen Eye zu beteiligen. Während Binda kein Interesse zeigt, stimmen Dyson und Zetral zu, jeweils Anteile zu übernehmen. Mit Collins Tod und der vertragsgemäßen Enteignung des immernoch im Koma liegenden Mektar Dar verfügt Gregorianus über 100% der Anteile. Man Entscheidet, jeweils 45% auf Greg und Dyson als Haupteigner zu verteilen, während Zetral als Miteigner und Tie-Breaker die übrigen 10% trägt.

Das nächste Ziel ist klar: Das taesarische Kaiserreich.

Spieldauer: 4h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5

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