Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#4637
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #43 – Todesfalle
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Die Farkeen Eye ist zur Abbauplattform Pyrakia zurückgekehrt, auf der sie ein Lavaboot auszuleihen hoffen. Bei ihrer Ankunft erfahren sie, dass Tanish mit einem der Boote unterwegs ist – offenbar in Begleitung eines Unbekannten.
Niemand stellt sich die Frage, wer diese Unbekannte wohl sein könnte, stattdessen überzeugt Gregorianus das Hangarpersonal umgehend davon, er habe das Recht ein Boot zu requirieren, indem er mit Sternenlegionsstatuten um sich wirft, bis der Widerstand gebrochen ist.

Allerdings ist nur eine Person an Bord fähig, das verblieben Boot zu steuern: Doc Sullivan. die Stationsärztin. Um diese abkömmlich zu machen, muss die Crew Binda auf Pyrakia lassen, der in der Zeit ihrer Abwesenheit die Krankenstation bemannen soll.

Wenige Stunden später erreicht das Lavatauchboot Atlantis III und erste Scans enthüllen die erwartete Anwesenheit des Tauchbootes von Tanish. Nach dem Andocken findet sich die Crew in der gleichen Schleusensektion vor, die sie bereits zuvor besucht hatte, doch bis auf zwei zerstörte Incus Warbots ist niemand dort.
Gregorianus und Zetral verschaffen sich Zugang zum zweiten Tauchboot, in dem sie Tanish stellen.
Halfling klärt den Stationsleiter über Liams wahren Hintergrund auf und berichtet ihm von dessen Tendenz seine Handlanger zu ermorden, woraufhin er Tanish auffordert, seine Kameraden zu warnen, ohne dabei Liam vorzuwarnen. Zetral verbleibt zunächst bei Tanish, um sicher zu stellen, dass dieser sich an die Anweisungen hält.

Dyson kommt zu dem Schluss, dass es am besten wäre in der Schleusensektion auf die Rückkehr Liams zu warten und den schmalen Durchgang den der Halbnovat in die Tür geschmolzen hatte für einen Hinterhalt zu nutzen. Obgleich der großteil der Gruppe zustimmt, entscheidet sich Collin auf Kundschaft zu gehen, um mehr über die Station und die Pläne des Halbnovaten zu erfahren.
Gregorianus seinerseits dringt in einen der Seitengänge vor, um sich dort nach Nützlichem umzusehen.

Dyson beginnt den Schleusenvorraum zu befestigen, als sich schwere metallische Schritte nähern: Die Incus Warbots sind auf die neuen Besucher aufmerksam geworden, und nähern sich aus dem Seitengang, den Greg nicht gewählt hat.

Ausgerüstet mit der Deaktivierungsmelodie erwarten die Verteidiger nur wenig Probleme. Es stellt sich jedoch bald heraus, das nicht alle Incus wie erwartet auf die Melodie reagieren. Zetrals EMP-Pfeile erweisen sich als höchst nützliche Waffe im Kampf gegen die Warbots. Gemeinsam gelingt es ihm und Dyson, das anrückende Duo auszuschalten. Da einer der Bots auf die Melodie reagierte, ist Dyson in der Lage seine Systeme zu hacken und ihn so zu programmieren, dass er die Mitglieder der Crew nichtmehr als Ziele identifiziert und den Schleusenvorraum bewacht.
Gregorianus kann einen weiteren Bot deaktivieren, der sich aus seiner Richtung nähert und bringt ihn mit Zetrals Hilfe ebenfalls zum Schleusenraum, damit Dyson sich seiner annehmen kann.

Tiefer im inneren der Stations findet Collin allerlei Plunder, dem er großen Sammlerwert zuschreibt, darunter auch eine Sammlung uralter Grünweine. Die Begegnung mit einem nicht ganz zurechnungsfähigen WartungsBot verläuft glimpflich, doch es dauert nicht lange, bis auch Collin von metallischen Schritten heimgesucht wird. Er vermag es, sich erfolgreich zu verbergen und warnt das Schleusenteam vor der anrückenden Gefahr, ehe er selbst weiter vorrückt.
Tief im Inneren der Anlage findet er schließlich eine große Halle, die zu gleichen Teilen als Lager und Wartungshalle zu fungieren scheint. Hier findet sich nicht nur die „Heimat“ der Warbots, sondern auch Dr. Liam, der mit einer Reihe von angeheuerten Arbeitern aus Argeddon den Raum durchsucht. Er muss auch erkennen, dass Liams Helfer die Warbots unter ihre Kontrolle gebracht haben – mitteilen kann er seine Erkenntnis jedoch nicht, die massive Acritwände verschlucken die vergleichsweise schwachen Transmissionen seines Mediasets gänzlich.

Obwohl er versucht unentdeckt zu bleiben, wird er bemerkt und gibt sich schließlich zu erkennen. Liam zeigt sich nicht allzu überrascht von den Entwicklungen und bietet Collin reichen Lohn an, wenn er ihm helfe den Wirkstoff zu finden. Er insistiert dieser sei keine Waffe, sondern lediglich ein Trägerwirkstoff, der es erlaube sein Heilmittel in den halbnovatischen Stoffwechsel einzubringen.

Zwischenzeitlich hat das Schleusenteam die Befestigungen abgeschlossen und Dyson die Seitenzugänge verschweißt, um weiteren Besuch zu vermeiden. Auch den zuvor von Collin angekündigten Warbot hat ein EMP-Pfeil ausgeschaltet.
Doch der seit längerem unbeobachtete Tanish hat nicht nur seine Verbündeten gewarnt, sondern mittlerweile auch einen neuen Treffpunkt ausgemacht und dockt überraschend ab. Zetral und Gregorianus nehmen daraufhin mit Doc Sullivan das Tauchboot um ihn zu verfolgen, während Dyson zurückbleibt um auf Crowe zu warten – zuversichtlich, dass mit zwei Warbots als Bodyguards kein Winkelzug Liams zur Gefahr werden könnte…

Zetral und Gregorianus finden das Tauchboot an einer weiteren Anlegestelle wieder, diesmal liegen die Schleusen jedoch weiter auseinander, sodass sie einen Umweg in Kauf nehmen müssen. Dabei stolpern sie über einige Reagenzgläser mit einer weiß schimmerenden Flüssigkeit, die scheinbar hastig in einen zurückgelassenen Tornister gestopft worden waren. Gregorianus ist sich sicher die Waffe gefunden zu haben.

Als ein Beben die Station erschüttert, sind alle gleichermaßen überrascht. Gregorianus beauftragt Zetral die Proben aufs Tauchboot zu bringen und Dyson abzuholen, während er selbst beabsichtigt sich Tanish vorzuknöpfen und das größere der beiden Boote zu sichern.
Obgleich um ihn herum die Station zunehmend unter dem Gewicht der Lava zusammen bricht, setzt er seinen Weg unbeirrt fort. Nicht unweit der zweiten Schleuse muss er jedoch feststellen, das der Zugangstunnel bereits nachgegeben hat. Er rettet einen schwer verletzten Tanish aus den Trümmern. Da dieser nicht selbst laufen kann, schultert Greg ihn und setzt seinen Weg fort, in der Hoffnung das Boot doch noch über einen Umweg zu erreichen.

Dyson hat derweil eigene Probleme: Ein weiterer Warbot nähert sich der geschmolzenen Tür. Der Artifikant versucht zunächst sich zu verbergen, muss jedoch mit Entsetzen feststellen, das die Tür die er für zerstört gehalten hatte, sich dem Warbot auftut. Mit einem wahnwitzigen Manöver entkommt er in einen der Schleusenräume und schweist das Schott hinter sich zu, doch das bringt seine eigenen Probleme mit sich: Er sitzt fest.

Collin seinerseits nutzt die ausbrechende Panik unter Liams Männern um sich abzusetze und ist auf dem Weg zum Schleusenraum. Als er erneut Kontakt zu Dyson aufnehmen kann, hat dieser schlechte Nachrichten: Einer von drei Warbots im Schleusenvorraum ist ihm nicht freundlich gesinnt.
Dort angekommen versucht er so schnell wie möglich den Raum zu durchqueren und in die zweite Schleusenkammer zu gelangen, doch der Bot reagiert kalt, schnell und präzise: Ein Impulsstrahl brennt sich durch Collins Panzerung und verwundet ihn schwer. Zwar kommt er in der Schleuse zu liegen, doch schafft er es nicht mehr, die Tür zu schließen ehe ihn seine Kräfte verlassen.
Dyson seinerseits, der die Entwicklungen durch Collins Mediaset-Kamera verfolgt hat, versucht verzweifelt die Schleusentür über die Konsole in seiner eigenen zu schließen, doch alles Hoffen bleibt vergeblich, ein weiterer Schuss zuckt…

Zetral ist von Dyson über die Lage informert worden, doch an Bord des Bootes gibt es Probleme. Während Doc Sullivan ihr möglichstes gibt, die Maschine am laufen zu halten, muss der Metonoide das Steuer übernehmen. Hektisch und ungeübt verreißt Zetral das Ruder und das Uboot trifft die Schleuse in einem höchst ungünstigen Winkel. Voll Horror muss Dyson mit ansehen, wie sich durch den so verursachten Riss Lava in Collins Schleuse ergießt.
Schließlich gelingt es Zetral, das Andockmanöver durchzuführen, doch auch wenn er Collins Körper zu bergen vermag, ist alle Hoffnung längst vergebens…

Selbst auf der Flucht vor geschmolzenen Gestein weiß Gregorianus nichts von den Entwicklungen auf der anderen Seite der Station. Stattdessen sieht er sich im Andochbereich mit Liams Leuten konfrontiert. Diese haben das Lavaboot bereits erreicht und sind nicht allzu erfreut den Ex-Legionär zu sehen. Doch als sie bemerken, wen er da bei sich hat, entspannt sich die Lage und man erlaubt ihm an Bord zu gehen.
Liam selbst ist nicht an Bord. Gregorianus vermutet, dass er einen alternativen Fluchtweg gefunden hat, von dem Tanish zuvor berichtet hatte. Er überzeugt die Arbeiter abzudocken, nur eine kleine Gruppe entscheidet auf der Plattform zu bleiben, Liam zu suchen und gegebenenfalls zu jenem alternativen Fluchtweg zu bringen.

Zetral hat es inzwischen geschafft auch Dyson an Bord zu nehmen, doch das kleine Boot kämpft zunehmend mit den Folgen des Maschinenschadens und der Kollision. Doch ehe sich Dyson und Zetral damit abfinden müssen, Collins Schicksal zu teilen, kann Gregorianus eine Funkverbindung herstellen und das kleine Boot ins Schlepptau nehmen lassen.

Mit knapper Not erreichen beide Boote die Oberfläche, doch den Überlebenden ist nicht nach feiern zu mute, während über ihnen die Celeste in den brennenden Himmel aufsteigt…

Spieldauer: 4.5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 8

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