Antwort auf: [Nova Blues] Logbuch

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Session 5
Lasst mich Arzt, ich bin durch!

Während sich die Gruppe aus T.R.A.E.-Y., Henry und Serai auf der Handelsstation daran machte unsere Einkaufsliste abzuarbeiten, wollte ich mit Syn sprechen. Es ist selten und immer wieder aufregend, wenn ich einen anderen freien Wandlerchamäleoniden treffe. Da Syn lieber schlafen wollte und meine Versuche ignorierte, entschloss ich mich zu einem kleinen Spaziergang. Um mich einfacher in der Menge bewegen zu können, nutzte ich dafür meine menschliche Form. Ich begann also mich etwas umzuhören. Anscheinend waren der Kampf in Miyagi und die neue Handelsmöglichkeit in Arar überall bekannt und von großem Interesse. Ich war noch nicht lange unterwegs, als mir Serai einen Stream eines Straßenkampfes schickte. Zum Glück hat sie nur gewettet anstatt sich wie sonst einzumischen. Ich bin gespannt, ob sie gewonnen hat…
Im Schaufenster des Ladens mit dem treffenden Namen Bounty Hunters habe ich verschiedene Steckbriefe durchgeschaut. Überraschenderweise konnte ich unsere ehemalige Passagierin Cathrina Williams identifizieren, gesucht wegen Einbruchs, Spionage, Diebstahl und Mord für satte 5 Mio. D$. Gleich daneben gab es das Bild eines Artifikanten „the Ace of Spades“ mit glorreichen 20 Mio D$ Kopfgeld. Was der wohl angestellt hat? Der Steckbrief gab leider wenig Informationen preis. Ich informierte die anderen über meinen Fund und laut Henry kann uns nur Mr. Barnes selbst weiterhelfen, der wohl bei Syndicate Starlines arbeitet.
Plötzlich bekam ich einen Videoanruf von Syn, die mich nicht auf dem Schiff finden konnte. Zu meinem Entsetzen war sie auf der Krankenstation und hielt es für eine gute Idee an meinen Gerätschaften rumzuspielen. Als sie mir den Beatmungsschlauch der kleinen Ida in die Kamera hielt und ich im Hintergrund ein Röcheln vernahm, brach ich in Panik aus. Noch während ich Syn eindringlichst auf die Wichtigkeit des Schlauchs aufmerksam machte, rannte ich bereits zurück Richtung Loki.
Mein Spurt fand ein jähes Ende, als ich gegen etwas großes, schweres… und metallenes knallte. Ich fand mich auf dem Boden sitzend wieder und ein Blick nach oben zeigte mir, in wessen Schatten ich mich gesetzt hatte: Es handelte sich um einen Tokmarden, der wenig erfreut schien, dass ich ihn überrannt, oder eher angerannt, hatte. Er packte mich mit seinen Greifarmen und verbalisierte seinen Unmut. Meinen Versuch ihn mit meinen Messern ins Sensorfeld zu stechen verhinderte er und spritzte mir ein Muskelrelaxanz. Ganz beiläufig fegte der Tokmarde mein Messer aus der Luft, welches seine neue Anwendung als Wurfgeschoss gefunden hatte. Die Droge ließ mich erschlaffen und der Tokmarde begann mich hinter sich herzuziehen. Ich nutzte meine letzten Kraftreserven, um mein verbleibendes Messer in seinen Greifarm zu rammen und ihn durch den Elektroschock außer Gefecht zu setzen. Leider habe ich mich damit auch selbst erwischt… Dieses Messer ist der einzige Grund, warum ich noch lebe. In Geschichten bekommen derart großartige Waffen stets Namen, also taufe ich mein Caniwe auf den Namen Ulna. Ich werde dir einen neuen Partner finden, Ulna.
Jedenfalls setzen meine Erinnerungen wieder in der Krankenstation ein, eine Situation, die ich lieber vergessen würde. Die Droge brannte in meinem gesamten Körper und niemand der anderen schien mir fähig genug ein geeignetes Gegenmittel zu finden und auch zu verabreichen. Erst als die Schmerzen nachließen, fiel ich einen tiefen Schlaf.
Wie mir Serai später erzählte, hatten sie einen ansässigen Arzt gefunden, der mir ein paar Naniten verabreichte und anbot Ida zu operieren. Ich hoffe der kleinen geht es gut. Dr. Bishop hat indes den Inhalt unseres Frachtraumes in Geld umgewandelt.
P.S.: anscheinend hat T.R.A.E.-Y. wohl den Tokmarden mit Ulna getötet, als er mich gefunden hatte. Ein großartiger Kerl!
P.P.S.: Ich muss Ulna dringend von ihm zurückholen und ihm klar machen sie nie wieder zu entwenden!

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