Antwort auf: [Nova Blues] Logbuch

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#4423
Moritura
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Logbuch 4 Solvon

Nachdem wir in einer heroischen Schleppstrahl-Rettungsaktion Tom Barnes und seine Frau Katrina an Bord geholt hatten, konnte der Flug nach Solvon endlich beginnen. Die Versorgung würde mit den zwei Passagieren noch schwieriger werden, also hofften wir, dass unsere Maschinen bis zum Ziel durchhalten.
Wir hatten nun also eine Dame an Bord, die sich glücklicherweise mehr in ihrer Kabine aufhielt, als uns in unserer Arbeit zu stören. Barnes schien ganz in Ordnung zu sein, zumindest die paar Male als er sich blicken ließ.
Neben Spielerunden mit den Kindern und einer Essensschlacht wurden wir auf eine Rettungskapsel aufmerksam. Von der Trieste hatte ich noch nie etwas gehört und uns schien es einstimmig zu riskant einen Blick hineinzuwerfen. Wir sollten den Flug so schnell wie möglich beenden, aber die Koordinaten konnte man sich ja zumindest speichern. So eine Rettungskapsel machte sich immer gut, wenn man Ersatzteile brauchte.

11.Mai 2683 – 14 Uhr
Während ich meine grandiosen Unterhalterfähigkeiten gerade an den Kindern demonstrierte, ertönte ein viel zu nervtötendes Geräusch, als das es sich um etwas harmloses handeln konnte. Natürlich war die Sauerstoffversorgung kurz vor dem Erreichen von Solvon zu Schaden gekommen. Um geeignete Räume für die sauerstoffarme Unterbringung zu finden, sahen wir uns auch endlich einmal auf dem Schiff um. Siehe da, 2 Rettungskapseln. Die Kinder, ein Teil der Crew und unsere lieben Gäste würden den Rest des Flugs also auf engerem Raum verbringen, aber dafür konnten wir weiteratmen.

Auf Solvon angekommen, fluteten wir das Schiff erst einmal mit „frischer“ Luft, setzten unsere Passagiere ab und begaben uns zu den Hilfseinrichtungen. Wir konnten die Kinder ja schlecht auf unsere Reise mitnehmen und hier hatten sie wenigstens die Chance auf ein neues Leben. Unser Problemkind blieb weiterhin an Bord, damit wir zumindest das Ableben weiter hinauszögern konnten. Es musste bald eine Entscheidung getroffen werden.

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