Antwort auf: [System] Lernen von Bonusspezialgebieten

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#4403
wondalfo
Teilnehmer

Ich glaube gerne das die Regel funktioniert, nur was ist das Ergebnis. Ich halte mich an die alte Maxime, dass im Rollenspiel nur dann gewürfelt werden soll, wenn das Ergebnis einer Charakterhandlung unklar und spielentscheidend ist, da ein Würfelwurf immer ein Bruch der Immersion darstellt.
Bei dieser Regel ist weder das Ergebnis unklar noch ist es spielentscheidend. Man kann das Spezialgebiet immer lernen, die vielen Würfelwürfe legen einzig und alleine fest nach wieviel Tagen man den ersten unbedeutenden Punkt erhalten hat.
Der erste Punkt in einem SG ändert sehr wenig an der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Probe und ist daher für das Spiel nahezu unbedeutend. Wenn man verhindern möchte das SCs Spezialgebiete just in dem Moment lernen, wenn sie sie das erste Mal brauchen, kann man eine Mindestlerndauer von X Tagen fordern.
Man kann die Regel auch einfach streichen, dann braucht man keine der Varianten, offensichtlich macht sie ja Probleme, sonst würde sie ja hier nicht diskutiert.
Ich sehe auch den simulationistischen Ansatz nicht. Erst braucht man Tage um einfachste Grundkenntnisse (der 1. Punkt) in einem SG zu erwerben und kann sich dann in unendlich kurzer Zeit vom blutigen Anfänger zum absoluten Profi hochsteigern, wenn man genügend EP hat und ohne Trainingsmodul spielt. Simulationistisch wäre aus meiner Sicht, dass die Lernzeit mit jedem Punkt ansteigt und eine Steigerung daher immer eine längere Trainingszeit erfordert je höher der aktuelle Wert schon ist. Sowas gibt es im DSA, wird aber sicher von der Hälfte der Spieler nicht benutzt.

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