Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#4384
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #33 – 20 Meter unter dem Meer
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Rananer toben wie übermütige Kinder durchs Lager. Sie wühlen in schlecht verschlossenen Kisten und schleppen scheinbar wahllos Ausrüstung davon. Auf Grund der beinahe vollständig ausgefallenen Sicherheitszäune und geltenden imperialen Rechts ist es den Sicherheitsteams kaum möglich, etwas gegen die primitiven Wesen zu unternehmen.
Binda gelingt es einen Blick in die Gedanken der Plünderer zu werfen, in denen er das ungewöhnlich klare Bild dreier Artefakte findet.
Mit Zetrals und Aves‘ Hilfe beruhigt er schließlich die Rananer, die sich rasch in ihre Unterschlüpfe zurückziehen und dabei einiges an Beute mit sich nehmen. Collin ist zur Stelle um den hysterischen Dr. Protian mit einer blauskristallversetzten Leckerei in einen erträglicheren Zustand zu versetzen.

Binda schließt sich mit Zetral einem Bergungsteam an, um einen Vorwand zu haben Dysons Fund in Augenschein zu nehmen. Trotz widriger Umstände und eines unfreiwilligen Bades gelingt es dem Veganoiden, die Ruinen zu betreten. Dort zeigt Dyson ihm begierig die reichlichen Funde und bemerkenswerten Absonderlichkeiten
Binda wird inzwischen von Dyson mit dem Tor konfrontiert und erkennt in ihr den Eingang einer veganoidischen Zitadelle. Die Untersuchungen werden nur kurz von zwei Rananern unterbrochen, die ebenfalls Interesse an der Tür zeigen, nicht doch an den beiden Forschern die sich in einem Seitengang verborgen halten.

Wenig später ergreifen auch Zetral und Collin die Gelegenheit, sich den Fund genauer anzusehen und treffen sich mit den anderen beiden, noch ehe diese tiefer in den Komplex vordringen und die TÜr in Augenschein nehmen.
Der Veganoid kommt zu dem Schluss, das die drei Artefakte die die Rananer suchen als Schlüsselsteine das Tür öffnen könnten. Und so beschließt die Gruppe den Diebstahl der Artefakte.

Während Binda und Collin ins Lager zurück kehren geht Zetral einem Funkspruch der Expeditionssicherheit nach. Die Sicherheitsleute haben sich unter der Führung von Protian persönlich um ein Nest der Rananer versammelt, in dem der Expeditionsleiter wichtige Instrumente vermutet.
Als Protian jedoch befiehlt die Rananer zu töten, widerspricht der Sicherheitschef – und wird postwendend gefeuert. Immerhin besteht der Expeditionsleiter danach nurnoch darauf, den „Feind“ mit Betäubungsgranaten auszuräuchern.
Aves versucht dies mit einer Vision von katastrophalen Folgen zu verhindern, was Zetral im Gegensatz zu allen anderen veranlasst, seine Granate zu werfen – aber nicht auf die Rananer, sondern auf Protean. Mit dem Hysterischen Expeditionsleiter in seeligem Schlaf beruhigt sich die Lage und Aves führt den Rest ins Lager zurück.

Dort hat Binda wieder seine Rolle als Arzt aufgenommen. Um ihren Plan voran zu treiben, wird Collin beauftragt medizinische Versorgungsgüter aus dem Lager im Laborkomplex zu besorgen. Er „verirrt“ sich ins Artefaktlager, in dem er sehr zu seiner Überraschung auf den Expeditionsarzt trifft. Ein kurzes Gespräch gibt keinen Aufschluss über dessen Beweggründe – beide Seiten halten sich bewusst bedeckt – und eine kurze Untersuchung der Kiste an der sich der Kybernet zu schaffen gemacht hatte, fördert ebenfalls nichts zu Tage.
Dafür sieht Collin sich mit der Gelegenheit konfrontiert, die benötigten Artefakte direkt stehlen zu können. Doch er hadert zu lange und wird seinerseits von der Cheftechnikeren entdeckt, die im Lageraum ist um die Überwachungskamera instand zu setzen. Er entschuldigt sich eilig und lässt sich das medizinische Lager zeigen, um seine Tranung zu wahren.

Binda sorgt seinerseits dafür, das der ohnehin betäubte Expeditionsleiter für die nächste Zeit außer Gefecht bleibt und bestärkt die verordnete Bettruhe durch die Verabreichung starker Betäubungsmittel.
Außerdem entschließt er sich Aves zur Rede zu stellen und erfährt, dass der Veganoid den Fund der veganoidischen Zitadelle, die er in der Region vermutet, nicht einfach Protian überlassen will.
Dafür haben mittlerweile alle Crewmitglieder größtes Verständnis und Binda weiht Aves schließlich in den Fund und den Plan der Gruppe ein. Aves ist ohne weiteres bereit der Gruppe bei ihrem Vorhaben zu helfen und so gelingt es ihnen noch vor Einbruch der Nacht wieder die Ruinen zu erreichen – die Artefakte im Gepäck.

Es gelingt der Gruppe, das versiegelte Tor zu öffnen, dass sich als Eingang zur gesuchten Zitadelle herausstellt. Obwohl nur minimal mit Energie versorgt erlaubt das System den Veganoiden und ihren Begleitern zugang und leitet sie in die Schaltzentrale. Aves und Binda können das Konstrukt als eine Art planetare Verteidigungseinrichtung identifizieren. Das System idenfiziert eine Art Geschütz im Orbit, das offenbar genug Feuerkraft hat, um den torolanischen Mond in asteroidengroße Bröckchen verwandelt zu haben.
Außerdem zeigen Aufzeichnungen, dass das Geschütz zuletzt auf die Eclipse selbst gefeuert zu haben scheint. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich beim goldenen Energiefeld innerhalb des Bruchstückes auf Sacria um einen „Rückstand“ dieses Beschusses handelt. Ferner vermutet Aves eine Verbindung zwischen dem Kraftfeld, der Waffe und dem Artefakt, das Binda außer Gefecht gesetzt hatte und seitdem an dessen Paranormaler Energie zehrt. Es scheint sich dabei um einen Teil des paratechnischen Energiekerns der Anlage zu handeln.

Dyson ist alles andere als begeistert von der Idee, die Energie in einer Anlage wieder herzustellen, die damit wahllos das Feuer auf imperiale Schiffe eröffnen könnten – und noch weniger von dem Gedanken, mit eben dieser Waffe auf eine imperiale Kolonie zu schießen. Er votiert dafür, die Waffe zu bergen und in der Sonne eines unbewohnten System zu versenken, wird jedoch rasch überstimmt.

Stattdessen ruft die Crew Captain Halfling auf die Oberfläche, da sich das Artefakt noch immer sicher in einem Isolationscontainer an Bord der Farkeen Eye befindet…

Spieldauer: 4.5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

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