Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#4126
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #28 – Im Sinne der Anklage

Nach der Landung auf Sacria gehen die Passagiere wieder ihres Weges. Nur der Invocati bereitet Probleme. Zunächst scheint er den vereinbahrten Preis für seine Überfahrt „vergessen“ zu haben und während ihn Binda darauf anspricht, nähert sich eine Gruppe scheinbar erboster Gläubiger dem Schiff.
Weder Binda, noch Zetral und Dyson, die sich zur Schleuse gesellt haben, ist willens den Jungen ohne Bezahlung gehen zu lassen und fordern die Ankommenden – die scheinbar gekommen sind, um dem Passagier eine unerfreuliche Begrüßung zu verheißen – zum Warten auf.
Einer der Männer ist dazu jedoch nicht bereit, er packt den jungen Mann zerrt ihn aus der Schleuse und schicht ihn mit einem Faustschlag zu Boden, wobei das Artefakt zu Boden fällt. Als es trotz aller Versuche es noch zu fangen aufschlägt, zuckt ein Lichtblitz daraus hervor, der Binda das Bewusstsein raubt und danach das Schiff verlassend in die Siedlung entschwindet.

Das merkwürdige Phänomen sorgt für Erstaunen unter den Angreifern, die sich auf Anfrage hin nun ebenfalls als Invocati zu erkennen geben. Angesichts des Ausbruchs von Gewalt und der – wie der dazugekommene Colin argumentiert – daraus folgenden Verletzung eines Crewmitglieds, verständigt die Crew der Farkeen Eye die CiviSec um den Vorfall zur Anzeige zu bringen. Die Invocati übergeben den Angreifer widerstandlos der Polizei und entfernen sich, über das seltsame Licht diskutierend, vom Schiff.
Die Crew lässt den bewusstlosen ehemaligen Passagier außerhalb des Schiffes liegen, und kümmert sich um die Erstversorgung Bindas sowie die Bergung und Sicherung des Artefaktes, bis Sanitäts-Artifikanten eintreffen um die Verletzten abzuholen.
Als sich kurz darauf ein weiterer Besucher auf der Suche nach dem Niedergeschlagenen einfindet, wird er von Colin ans Krankenhaus verwiesen. Sein Versuch die Gruppe für einen Auftrag anzuheuern scheitert kläglich – mit dem Prozess vor der Tür will sich niemand in anderer Leute Probleme verwickeln.

Nach einer Stadtrundfahrt und einem kurzen Besuch im Krankenhaus, in dem erneut ein Auftragsangebot abgelehnt wird, begehen die verblieben drei Crewmitglieder den letzten Tag vor dem Prozess jeder für sich.
Colin streift durch die belebten Straßen der sacrianischen Hauptstadt auf der Suche nach innerer Ruhe und lässt sich sogar zu einer Minute des schweigens an einem der vielen Invocati-Schreine hinreißen.
Zetral durchforscht die sacrianischen Höhlen, reich an Leben und Gefahren, auf der Suche nach würdiger Beute und vollendet eine sehr erfolgreiche Jagd, an deren Schluss er ein traditionsgemäßes Jagdopfer bringt, um die Himmelsältesten Milde zu stimmen.
Dyson schließlich kümmert sich um eine umfangreiche Wartung der Farkeen Eye um sicher zu stellen, dass das Schiff im bestmöglichen Zustand ist – außerdem kopiert er ohne Wissen ein Speicherabbild seiner selbst auf den Schiffscomputer, um im Falle einer Verurteilung wenigstens einem Teil seiner selbst ein Überleben zu ermöglichen.

Schließlich beginnt die Verhandlung. Staatsanwalt John Norris tut sein möglichstes die Mitglieder der Crew zu inkriminieren und ihre Integrität vor dem Geschworenen des Gerichts in Frage zu stellen, doch die gewitzte Verteidiger schaffen es immer wieder, seine Versuche ins Gegenteil zu verkehren – ohne allerdings ihrerseits einen klaren Vorteil zu gewinnen.
Schließlich räumt der Führer der Verteidigung in seinem Schlussplädoyer ein, dass man nicht wisse, ob die Angeklagten getan hätte, wofür sie angeklagt wurden, oder ob die Charakterzeugen der Verteidigung eingekauft seien. Er weißt aber darauf hin, dass die Angeklagten unzweifelhaft noch während ihrer Untersuchungshaft ihr Leben riskierten, um imperiale Bürger und Einrichtungen zu retten.

Die individuelle Anklage gegen Dyson wurde indess fallen gelassen, nachdem dieser zugestimmt hat, für den imperialen Geheimdienst Informationen zu sammeln, sofern es nicht um seine Crew oder das Syndikat geht. Derweil gibt er noch vor der Verhandlung die Forschungsdaten von Dr. Liam an die KI weiter, die ihn verteidigen soll und unterstreicht damit, wo seine Loyalitäten tatsächlich liegen.

Nach langer Beratung kommt die Jury schließlich zu einem Urteil:

Unschuldig im Sinne der Anklage.

Spieldauer: 4h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

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