Antwort auf: [Handelssystem]

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#4057
Bernd
Teilnehmer

Ich wende beim Handel immer verschiedene Modifikatoren an, um die Preisbewegungen zu simulieren.

1. Wo kommt die Ware her ? Wird sie dort hergestellt oder nur weiterverschifft ? Ist der Ankaufsort ein stark frequentierter Ort oder kommt da nur alle Nase lang jemand vorbei ? Wie wird die Ware hier eingeschätzt ? Braucht der Planet/Station die Ware selber ? Wie gut ist der Handelswurf des Spielers ?

2. All dies kommt in verschiedenen Modifikatoren zusammen und modifiziert den Grundpreis, wobei der nicht unter 30% sinken kann.

3. Wo verkaufe ich die Ware ? Wird die Ware direkt dort benötigt und wenn ja, wie dringend ? Oder wird sie einfach nur aufgekauft und später wieder teuer verkauft, wenn sich der Markt verändert hat ? Ist der Ort belebt, reich oder ein Hinterwäldlerplanet ? Wie gut verhandelt der Spieler.

4. Siehe 2., bezogen auf den Grundpreis, max. ist 4facher Grundpreis.

Das geht recht schnell, für die meisten Planetensysteme habe ich eine grobe Liste, was dort angeboten wird oder es ergibt sich einfach aus der Beschreibung. Entfernungen fallen fast nur bei wirklich wichtigen Gerätschaften ins Gewicht, die über weite Strecken angekarrt werden – für so etwas wie Eisen etc. wende ich keinen Entfernungsmodifikator an.

Klar, die Spieler können damit Kohle machen – wenn sie risikofreudig sind, auch eine ganze Menge. Aber es gibt eine Menge zu bedenken, von Lizenzen über Lebenshaltungs-, Sprit- und Wartungskosten, Piraten und dergleichen mehr. Und die Spieler werden das Geld auch ausgeben wollen, was weitere Abenteuer triggern kann. Zudem kosten die Sachen, die einen hohen Gewinn versprechen, auch im Einkauf schon eine gute Stange Geld, außer sie fallen einem vor die Füße – und dann gehören sie meist schon jemandem, der sie wiederhaben will…..

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