Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#3927
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

SPOILER-Warnung: Abenteuer aus “Cash&Cargo: Imperium”

Session #26 – Altes Eisen
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Das Kreischen von Metall betäubt die Ohren und die Atmosphäre wird von einer gewaltigen Schockwelle zusammengedrückt. Die Cousteau macht in ihrem Orbit einen Satz und die für einen sekundenbruchteil unterbrochene Schwerkraft schleudert durcheinander, was nicht fest vernietet ist.
Ins rote Licht der Warnleuchten getaucht sieht sich die Crew mit automatischen Warnungen und Evakuierungsaufforderungen konfrontiert. Abgesehen von Binda befindet sich noch jemand in dessen Labor: Ein ziemlich verdutzter Colin, der kurz zuvor noch auf der Krankenstation der Nosferatur geruht hatte.
Zwischen Schwelbränden und Kurzschlüsseln findet die Crew vor der Messe wieder zusammen – und dort auch den verwundeten Roberts, der von Binda umgehend erstversorgt wird. Er berichtet seinen Rettern, dass Gregorianus kurz vor der ersten Explosion auf dem Weg zu Liams Labor gewesen sei.

Dyson und Zetral treffen am Schott zur Röhre, die das Außenlabor mit dem Stationskern verbindet, auf zwei Techniker. Diese versuchen zunächst das Schott zu öffnen, geben den Versuch aber angesichts hoher Strahlungswerte auf der anderen Seite rasch auf und ziehen sich zurück. Binda und Colin verpflichten die beiden, Morinaga und den verwundeten Roberts zu bergen.

Kein Crewmitglied ist bereit den Captain zurück zu lassen, daher macht Dyson sich daran, die Tür aufzubrechen – mit geringem Erfolg. Unterdessen muss Colin mit ansehen, wie ein weiteres Schott die Sektion abriegelt und damit dem Fluchtweg versperrt. Alle Versuche das Stationspersonal auf ihre Lage aufmerksam zu machen scheitern zunächst, sodass alle gezwungen sind, sich nach Schutzmaßnahmen umzusehen.

Colin und Zetral requirieren zwei Strahlenschutzanzüge aus den Labors, während Dyson – dem die Sicherung seiner verbleibenden Kameraden ein primäres Anliegen ist, eine großen Probensterilisator so umbaut, dass er als krudes Abschirmfeld gegen Astronium dienen kann. Überzeugt von seinen technischen Fähigkeiten und vollkommen blind für die viel zu hohe Fehlerquote seiner beschädigten Instrumente überschätzt Dyson das Ergebnis maßlos. Gerade als Binda realisiert, welches Bauteil Dyson genutzt hat, aktiviert dieser sein Gerät – und ein gleißender Strahlenblitz erhellt das Labor.

Collin wird nur leicht verletzt, doch Dyson – eine Hälfte vollkommen verkohlt – ist außer Gefecht gesetzt. Der Rest übergibt ihn in die Obhut eines MechanoBots, ehe man beschließt das der einzige Weg in die Freiheit durch das Schott und das Außenlabor führt, da dieses eine Schleuse besitzt.

Die Strahlungswolke im Inneren der Röhre hat sich glücklicherweise verzogen, als die Helden sich endlich durch das Schott geschnitten haben. Sie überwinden die Trümmer einer Emap-Kapsel und verschaffen sich Zugang zum Labor, in dem Dr. Liam unter einem Stück der Wandverkleidung verschüttet ist.
Nachdem sie ihn befreit haben, erfahren Binda, Collin und Zetral den Grund für die Zerstörung: Eine Astroniumkaskade innerhalb des neuen Infinitschildgenerators droht außer Kontrolle zu geraten. In einem anderen Teil des Raums findet Binda auch Gregorianus, der nach einem physischen Traum ins Koma gefallen ist.
Während die Gruppe versucht, aus dem vergeistigten Professor mehr Informationen heraus zu bekommen und gegebenenfalls zu helfen, werden Dysons primärfunktionen wieder aktiv.
Der Artifikant wird von Zetral auf den neusten Stand gebracht und erkennt: Eine Detonation von 20mg Astronium – der Inhalt des Generators – wäre stark genug einen Planetoiden zu zerstören. Um die Station zu retten, muss das Labor abgesprengt werden – notfalls mitsamt den darin gefangenen.
Beim erscheinen eines „Rettungstrupps“ durch das zuvor zugefallene Sicherheitsschott kommt es zu einem Aufeinandertreffen zwischen Dyson und dem Stationsleiter. Dieser möchte das Experiment unbedingt retten, muss jedoch einsehen, dass eine Disziplinarstrafe weniger schlimm sein würde, als der eigene Tod. Dennoch drängt er darauf, alles zu tun um das Experiment zu retten.

Im Labor hat Professor Liam einen Weg gefunden, die Kaskade aufzuhalten, doch er muss in den Nebel, damit seine Methode funktioniert. Colin, obgleich skeptisch, sieht eine Chance alle Interessen unter einen Hut zu bringen und stimmt das Vorgehen mit Dyson ab. Der Artifikant löst die Trennsprengung aus und soll die Crew mit dem Sammlerschiff evakuieren, während Zetral und Collin das Experiment zur Luftschleuse bewegen.

Dyson ist nicht sehr erfreut, als Collin darauf besteht Professor Liams Lösung zu versuchen, der immer wieder versichert, dafür sein genug Zeit, doch er beugt sich dem Befehl. Die Crew bringt das kleine Schiff präzise in Position und entlässt Liam zu dessen Weltraumspaziergang, bei dem er den Reaktur zu entschärfen hofft.
Erst als Liam im Infinitnebel verschwindet, gewinnt das Misstrauen der Helden die Oberhand. Die Scanner können ihn in den reichlichen Störfeldern nicht finden und als Dyson versucht das Astronium mit dem Schleppstahl „anzustoßen“ versagt das System, in das Liam einen elaborierten Virus eingespeißt hat.

Ebenso hilflos wie beeindruckt müssen sie mit ansehen, wie ein uraltes Hyperlevelschiff aus dem Nebel bricht und kurz darauf in den Hyperraum verschwindet…

Spieldauer: 6h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

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