Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

Startseite Forum Gruppenforen NiL – NOVA in Leipzig [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler) Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

#3879
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

SPOILER-Warnung: Abenteuer aus “Cash&Cargo: Imperium”

Session #25 – Zerbrochener Raum
___________________________

Gregorianus erhebt seine Stimme, um das drohende Chaos zu verhindern und nutzt sein ausreichend positives Verhältnis zur Prime Marshal aus, um zwischen dieser und den Gefangenen zu verhandeln, die kurz vor einer Rebellion stehen.
Die Gefängnischefin lässt sich dazu bewegen, Gregorianus eines der Sammelschiffe zu unterstellen um die von den Gefangenen geforderte Suche nach den Verschollenen durchzuführen. Das Shuttle bietet ständige Lebenserhaltung für vier Personen und Gregorianus darf sich sein Team selst zusammen stellen.

Unterdessen ist Binda an Bord der Cousteau mit der Erforschung eines alten veganoidischen Artefaktes beschäftigt. Und versucht, sich die Denkweise seiner Vorfahren zu eigen zu machen, um einen Schlüssel zu dem mentalen Siegel zu finden, das darüber liegt. Als er gerade das Gefühl hat einen ersten Erfolg zu erzielen, findet er sich plötzlich in einer Zelle wieder – zehn Stunden später und an Bord der Nosferatu. Weder er noch irgendwer sonst auf der Station kann sich erklären, wie er dort gelandet ist, doch nach den jüngsten Vorfällen liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Art Raum/Zeit-Verzerrung gehandelt haben muss.

Von dem entstehenden Tumult bekommt auch Gregorianus Wind und kann schnell bestätigen, dass es sich bei dem „Fundveganoiden“ um eines seiner Crewmitglieder handelt, woraufhin er ihn sogleich für den Flug in den Astroniumnebel requiriert. Auch Zetral ist für die Unternehmung ohne Schwierigkeiten zu gewinnen, während Dyson zunächst zögert, ehe er sich entschließt sein Schicksal lieber mit dem Rest zu versuchen als ohne diesen. Collin muss auf Grund seiner Verletzungen zunächst auf der Station zurückbleiben und Greg füllt den freien Platz mit der Loxonerin Morinaga, die einzige bekannte Überlebende des verlorenen Sammelschiffs.

Der Weg in den Nebel verläuft ruhig. Die Crew macht sich mit den Schiffssystemen vertraut und Gregorianus temperiert seinen Tatendrang durch ein paar Kunstflugmanöver, ehe es ans eingemachte geht.
Auf den Sensoren beobachtet Binda eine Wölbung des Nebels, die sich wie ein umgestülpter Trichter von der Schale in Richtung der Umlaufbahn von Nosferatu und Cousteau streckt. Besorgt beginnt der Wissenschaftler das Phänomen genauer zu untersuchen, während Gregorianus das Schiff in die Teilchenwolke steuert.

Selbst Dyson ist kurz darauf von der Vista überwältigt. Wie abertausende Scherben eines Fensters in andere Zeiten und Dimensionen treiben von den Astroniumpartikel verursachte Dimensionsblasen durch den Raum.

Im Gespräch mit Morinaga erfahren unsere Helden, warum sie nach Nosferatu gebracht wurde: Ihren eigenen Worten nach hat sie ihren Partner umbgebracht, als sie seine Untreue entdeckte und dabei paranormische Kräfte manifestiert.

Gregorianus bietet sein ganzes Können auf, um Kollisionen zu vermeiden, rechnet jedoch nicht mit Zetral. Der Metonoide aktiviert den Schleppstrahl, als er in einer der Verwerfungen ein Trümmerteil zu erkennen glaubt, und zieht damit die Astroniumwolke zum Schiff.
Die Schilde des Sammelschiffes halten dem Einfluss des Astroniums gerade so stand, doch das Schiff gerät außer Kontrolle und rammt eine weitere Verwerfung. Das Astronium löst für kurze Zeit eine der Bordwände auf und mit der Athmosphäre wird auch Dyson aus dem Schiff gerissen, der sich nicht festhalten kann.
Nur Zetrals geistengegenwärtiges Eingreifen verhindert, dass der Artifikant in der Astroniumwolke verschwindet. Doch von paranormischen Kräften beschleunigt kracht Dyson schwer in die gegenüberliegende Bordwand und wird von einer Notabschaltung außer Gefecht gesetzt.

Es dauert einige Minuten, inzwischen ist die Bordwand wieder erschienen, ehe sich Dysons Funktionen wieder einstellen. Minuten in denen Zetral und Morinaga lebhaft über das Geschehene streiten, während sich das Schiff weiter durch den Nebel schlängelt.
Schließlich findet die Crew ein Wrackteil. Die ersten Analysen zeigen etwas merkwürdiges: Das Schiff scheint von Innen heraus explodiert zu sein. Dyson informiert die Crewmitglieder im stillen, weil wer vermutet das Morinaga mehr als nur ein Opfer des Schiffsunglücks gewesen sein könnte. Da die Kollision mit den Astroniumblasen die Energievorräte beinahe erschöpft hat, schleppt die Crew das Wrackteil aus dem Nebel und bringt es auf Kurs in Richtung der Cousteau, ehe Greg das Schiff selbst dorthin steuert – die Nosferatu ist außer Reichweite.

An Bord der Forschungsstation treffen unsere Helden auf ein bemerkenswertes Ensemble von Forschern. Die meisten sind in ihre Experimente vertieft, doch Bindas Bekannter, Dr Jonah Roberts, heißt die Gruppe freundlich wilkommen und zeigt großes Interesse an den aufgezeichneten Daten. Er vermutet eine Verbindung zwischen dem Verhalten des Nebels und den Forschungen des halbnovatischen Professors Liam, der „inoffiziell“ an Bord der Cousteau verweilt und sich seit Monaten vom Rest der Crew isolierte.

Während Roberts und Gregorianus versuchen, den Stationsleiter davon zu überzeugen, ihnen Zugang zum Labor des Halbnovat zu gewähren, setzt sich der Rest der Crew andere Prioritäten.
Zetral begab sich mit Morinaga in Meditation, in der Hoffnung mehr über ihre Vergangenheit und ihren möglichen Anteil am Unglück des verschwundenen Sammlerschiffes herauszufinden. Er geht sogar so weit, sie in eine hypnotische Trance zu versetzen.
Der schwer beschädigte Dyson schleppt sich – nachdem seine Astroniumbelastung als unbedenklich eingestuft wurde – in die Werkstatt und beginnt mit den notwendigen Reperaturen an seinem Chassis.
Binda schließlich will seine Forschungen am Artefakt fortsetzen, um es als Ursache der Probleme auszuschließen und beginnt erneut dessen paranorme Signatur zu erkunden.

Plötzlich erschüttert eine Detonation die Forschungsstation…

Spieldauer: 4.5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7

Kommentare sind geschlossen.