Antwort auf: [Raumschiffe] Vereinfachung Raumschiffregeln

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#3726
Jarod
Teilnehmer

Ich versuche gerade mit den aktuellen Regeln verschiedene Raumschiffe zu bauen und bin über ein paar Dinge gestolpert, die ich erwähnenswert halte (unter dem Aspekt der Vereinfachung und Überschaubarkeit – nicht unter Simulationsaspekten):

Die Manöverierbarkeit/ Teilsteuerung durch Manövertriebwerke UND Feldprojektoren finde ich aufwendig, ich finde analog den Artifikantenregeln sollte eine Komponentenart eine Eigenschaft/ Attribut beeinflussen, also hier nur die Manövertriebwerke für die Teilsteuerung. Die Feldprojektoren würde ich mit den Feldspulen in eine Gesamtkomponente zusammenfassen. Dann gäbe es einen „FTL“ (faster than light) und einen „STL“ (slower than light) Antrieb mit je einer Komponentenart.

Auf Raumschiffebene würde ich auch die Sensoren und Scanner in eine Komponente zusammenfassen, die dann die „sensorische Wahrnehmung“ durchführt. Auf der Spielerebene hätte man dann eben Handscanner und auf Raumschiffebene „die Sensoren“. Das muß nicht bedeuten, dass die unterschiedlichen rezeptorischen Varianten und Möglichkeiten verloren gingen ebenso die Reichweiten. Man würde einfach nur verschiedene Sensorenmodelle entwerfen, die alle im Bereich mehrerer 100 km andere (und/ oder mehr) Details messen als im Bereich mehrerer 100.000 km.

Den Treibstoffanteil, den man bei der Schiffskonstruktion berücksichtigen muss finde ich gefühlt auch sehr sehr groß, dafür dass es um Kernfusion geht, bei der Atomkerne verschmolzen werden. Aber da müßten die mit mehr praktischer Spielerfahrung mal sagen, wie sich das bei ihnen in der Praxis macht.

Dann möchte ich noch vorschlagen, die Panzerung nicht von den GSTPV abzuziehen, sondern „nur“ mit Gewicht und Preis zu berücksichtigen (die sich ja über die anderen Werte wie z. B. Geschwindigkeit/ Steuerung ja noch weiter auswirken). Nach meinem Verständnis sind Panzerplatten natürlich dreidimensional und haben daher natürlich auch Volumen, aber bei der Schiffskonstruktion, bei der ich Räume konstruiere und mit Funktionen und Komponenten fülle, stapel ich die Panzerplatten ja nicht in einem Innenraum, sondern „klebe“ sie an die Außenhülle, was mir innerhalb des Schiffes ja keinen Raum füllt oder „wegnimmt“. Konstruktionstechnisch böte das auch die Möglichkeit das Schiff durchzukonstruieren und am Schluß zu entscheiden wieviel Geld und Geschwindigkeit/ Manöverierbarkeit man bereit und in der Lage ist für zusätzlichen Schutz durch Panzerung einzutauschen. (Ähnliches würde ich analog übrigens auch für den Artifikanten vorschlagen)

Ansonsten soll das jetzt aber nur als konstruktive Vereinfachungs-Idee auf ganz hohem bisherigem Niveau gesehen werden, da ich die Raumschiffregeln sonst sehr gut gelungen finde!

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