Antwort auf: [Spielsystem] Der kritische Wurf

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#3568
wondalfo
Teilnehmer

Daniel definiere mal bitte Pasch:
a) Alle Würfel zeigen dieselbe Zahl
b) Zwei Würfel (aus zwei oder mehr Würfeln) zeigen die selbe Zahl

Ich gehe jetzt mal von a) aus. Das hat einige sehr unschöne Effekte bei schweren Proben. Als Beispiel ein schwerer Firewall (Schwierigkeit 16). Ein Nichtskönner (1W6) knackt den Firewall mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/6=16,7% und damit deutlich häufiger als ein mittelprächtiger Könner (3W6), der schafft es nämlich nur in 10/216=5% der Fälle. Konsequenz – man lässt den Nichtskönner ran, aber nur so lange, wie der noch nichts gelernt hat. Hat er nämlich was gelernt und gesteigert (2W6) sinkt seine Wahrscheinlichkeit auf 1/36=3%.

Fazit 16,7% Wahrscheinlichkeit beim Nichtskönner sind für einen Patzer okay. Für einen kritischen Erfolg, aber viel zu viel. Vielleicht kann jemand, der versierter ist in Wahrscheinlichkeitsrechnung als ich, mal ausrechnen, welchen Wert man braucht um eine Schwierigkeit von 16 mit 16,7% Wahrscheinlichkeit zu schaffen.

Das Patzer mit zunehmenden Können abnehmen da stimme ich zu, aber bei herausragenden Erfolgen widerspricht das meinem Gefühl. Wieso schafft es der Diletant mit zwei linken Händen und alles Daumen häufiger eine herausragende Waffe zu bauen, als der Meisterwaffenbauer? Das leuchtet mir nicht ein. Weil er mehr Glück hat als der Meister? Glück ist gleichverteilt und braucht nicht ausgegeglichen werden. Pech ist auch gleichverteilt, aber ein Meister kann das Werkstück retten ein Diletant nicht.

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