Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

Startseite Forum Gruppenforen NiL – NOVA in Leipzig [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler) Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

#2928
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

SPOILER-Warnung: Abenteuer „Vortex der Verdammten“ aus „Cash&Cargo“

Session #14 – Des Sultans Geist
___________________________

Das Logbuch bestätigt Gregs Visionen über das Schicksal der Besatzung. Dyson knackt außerdem das Mediaset des Captains. Die darauf gespeicherten Aufzeichnungen zeigen, dass der Kapitän Mentalstabilisatoren unterschlagen hatte, um sich selbst und eine weitere Person zu retten. Ob dieser Versuch gelang und wer die zweite involvierte Person gewesen sein könnte bleibt dabei unklar. Der letzte Logbucheintrag wird durch einen Angriff unterbrochen, der dem Captain gilt und für den Verlust des Mediasets sorgt ohne den Besitzer schwer zu verwunden.

Das Außenteam macht sich auf den Weg in den Maschinenraum der Kreuzersektion. Immer wieder stoßen sie auf Zeichen für Kämpfe, aber nur wenige Leichen. Dyson stellt schnell fest, dass die Treibstoffreserven des Schiffes aufgebraucht sind – die Chancen es zu reaktivieren sind entsprechend gering. Jedoch findet sich ein abgeschalteter Putzartifikant, den Dyson in der Hoffnung birgt, mehr Informationen über den Kreuzer und die Standorte anderer Artifikanten auf dem Kreuzer zu erhalten. Dafür ist jedoch die Werkstatt der Farkeen Eye unabdingbar, und das Duo macht sich auf den Rückweg.

Kaltes Entsetzen breitet sich in Colin aus, als er hört wie Gregory von Dyson ermordet wird. Kurzentschlossen entscheidet er sich, die Farkeen Eye abdocken zu lassen, muss jedoch feststellen, das Dyson das System gesperrt hat. Colin pumpt die Luft aus der Schleuse und macht sich auf den Weg zur Werkstatt.
Dyson, inzwischen an der Schleuse angekommen, muss feststellen das sie sich nicht normal öffnen lässt. Beim Zugriff auf die Systeme des Schiffes stellt er Colins Manipulationsversuch fest, denkt sich jedoch nichts weiter dabei.
Colin erreicht die Werkstatt und lässt sich von Binda eine der dort gelagerten Schrotflinten, sowie Munition geben, die ihm der Arzt ohne lange darüber nachzudenken zukommen lässt, um sich weiter auf seine Arbeit an den Naniten für Dyson konzentrieren zu können.
Vor der Werkstatt kommt es zum Showdown. Als Colin ihn mit der Schrotflinte bedroht, erkennt Dyson eine Bedrohung für sich und reagiert indem er auf Colin feuert, der seinerseits den Artifikanten verfehlt. Dyson deaktiviert das Licht im Gang und den Schwerkraftgenerator des Schiffes, sodass Colin bei seinem nächsten Versuch nicht nur verfehlt, sondern auch mit den Folgen des Rückstoßes in der Schwerelosigkeit zu kämpfen hat.
Binda der seinerseits in der Werkstatt die Schüsse hört, aktiviert die Druckschotten, um die Bewegungsfreiheit vermeintlicher Invasoren im Schiff einzuschränken.
Erst die Stimme Gregorys und sein Befehl die Waffe fallen zu lassen, bringt Colin zur Vernunft, der erneut auf eine seiner Halluzinationen herein gefallen war, und sich sofort ergibt.

Binda kümmert sich um den verletzten Crowe. Gregory verstaut die Munition getrennt von den Waffen im Arzneischrank, in der Hoffnung dadurch die Wahrscheinlichkeit solcher Zwischenfälle zu verringern und Dyson bringt den Putzartifikanten sowie die Reste eines Medibots, die er auf dem Rückweg eingesammelt hatte, in die Werkstatt, um den Baumplan des Kreuzers aus dem Speicher des erstere zu extrahieren.

Zetral, der bisher seelig geschlafen hatte, wird erst geweckt als ein weiterer Schiffsweiter Alarm erklingt. Ein Angriffskreuzer ahmandischer Bauart zeigt sich auf den Sensoren: Die Sahin.
Dyson deduziert, dass das Schiff mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer KI gesteuert wird, da sie vor Jahrzehnten im Nebel verloren ging. Als die Sahin eine Identifikation fordert, erinnert sich Gregory an die Unterstützung des Sultanats durch das Imperium und versucht sich mit Hilfe seiner alten Dienstkennung zu identifizieren, kann sich aber nichtmehr an die zusätzlichen Bestätigungscodes erinnern. Dyson versucht einmal mehr über die Kommunikationskanäle ein feindliches Schiff zu hacken, doch die Firewalls der Sahin zeigen keine Lücken.
Eine Zeit lang gelingt es Greg den Imperialen Kreuzer als Deckung zu nutzen und die Sahin zum „Nahkampf“ zu zwingen. Doch auch wenn es ihm mehrfach gelingt den Salven des Schiffes auszuweichen und Zetral erfolgreich auf einzelne Geschütze feuert, ist allzu offensichtlich, dass die Farkeen Eye dem hochgezüchten Angriffskreuzer auf Dauer nichts entgegen zu setzen hat.
Doch Gregory hat längst noch nicht alle Asse ausgespielt. Er weißt Dyson an einen Feldsprung zu berechnen, der die Fregatte bis an den Rand ihrer Sensorenreichweite bringt. Wertvolle Sekunden verstreichen, bis der Artifkant die nötigen Kalkulationen beendet hat und eine einzige Salve der Sahin fegt nicht nur den Schild der Farkeen Eye hinweg, sondern reißt auch die Hülle auf und schaltet beinahe den Schildgenerator aus, doch schließlich aktiviert Greg den Feldantriebt und springt in Sicherheit – doch zuvor gelingt es Zetral, den Feldantrieb der Sahin so schwer zu beschädigen, das dieser ausfällt.
Der Moment der Erleichterung ist kurz, denn im Gegensatz zur Farkeen Eye verfügt die Sahin über Langestreckentorpedos. Dyson bekommt die Anweisung einen weiteren Sprung zu berechnen und erneut verstreicht wertvolle Zeit. Zetral gelingt es, den ersten Torpedo abzuschießen und bevor der zweite das Schiff erreicht, entfernt es sich um weitere eintausend Kilometer. Ein weiterer Sprung wird hastig berechnet, als die Sahin ihr Ziel erneut aufschaltet, ein dritter um die Reichweite ihrer Torpedos schlussendlich zu verlassen.

Die Farkeen Eye folgt ihrem Kurs und trifft nur wenige Stunden nach der Begegnung mit der Sahin auf ein ekrainisches Shuttle. Es ist die Schatzjägerin von Santa Alma, die überrascht ist so tief im Nebel auf eine überlebende Crew zu treffen. Ganz Geschäftsfrau bietet sie an ihren Vorrat an Mentalstabilisatoren zu teilen, für nur 60.000 Credits.
Colin und Gregory jedoch sind längst zu paranoid um einem Außenseiter zu trauen. Als sie zögern stellt Dyson eine Frage, deren Konsequenzen er nicht absehen kann: Er bietet an das Shuttle zu hacken. Als die Schiffseigner eifrig zustimmen, probiert der Aritifkant sein Glück und scheitert an einer unerwartet starken Firewall.
Damit sind die Verhandlungen gestorben und das viel schnellere Shuttle der Schatzjägerin verschwindet im Nebel.

Allen ist bewusst, dass drastische Maßnahmen notwendig sind, wenn das Schiff die Reise durch den Nebel beenden soll. Zetral und Colin lassen sich in künstliche Komata versetzen, Gregory jedoch besteht darauf wach zu bleiben um bei Zwischenfällen sofort zur Verfügung zu stehen. Zwar kann Binda mit Hilfe von Sedativa die Stressreaktionen des Halb-Xerakors mildern, dennoch setzt sich Gregory zum Wohl der Crew fast zwei Tage lang seinen Vision gewordenen Schuldgefühlen aus, ehe die Nebelschwaden sich endlich vor dem Rumpf des Schiffes teilen.

Spieldauer: 5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7
Gesammelte Ausrüstung: 1x Reinigungsartifikant, 1x Artifikantenschrott (Reperaturmaterial 22Pkt), 5x Impulspistole „Flame“, 4x Medikit „Medi-Kit II“

Kommentare sind geschlossen.