Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#2881
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

SPOILER-Warnung: Abenteuer „Vortex der Verdammten“ aus „Cash&Cargo“

Session #13 – Memento Imperii
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Colin wird in seinem Quartier vom Licht seines aufflammenden Datapads geweckt, über dessen Bildschirm die Ergebnisse von Dysons Selbstanalyse laufen. Alles scheint in Ordnung zu sein, doch dann entdeckt Crowe einen Eintrag, der darauf schließen lässt das Dyson bestimmte Teile der Selbstanalyse garnicht einsehen kann.

Im Laufe der gemeinsamen Meditation gelingt es Binda und Zetral Kontakt zu einer Metonoidin, als auch der Intelligenz herzustellen, die den Metonoiden zu erreichen versuchte. Diese stellt sich als ein Veganoid heraus, der ebenso wie die Metonoidin Mühe hat einer nicht weiter definierten Drohung zu widerstehen.

Nach reichlicher Überlegung beschließt Binda, den Gestrandeten helfen zu müssen und beginnt das Shuttle für einen Rettungseinsatz vorzubereiten. Wesentlich schneller als die Farkeen Eye würde das Schiff nach nur 16h Flugzeit wieder zur Farkeen Eye stoßen können.
Dyson ist sich nicht sicher, wie er darauf reagieren soll. Er kontaktiert beide Schiffseigner. Weder Colin noch Greg haben Einwände, auch nicht gegen Zetrals Absicht, sich dem Doktor anzuschließen.

Noch während das Shuttle vorbereitet wird, melden die Sensoren der Farkeen Eye einen Annäherungsalarm. Gregorianus begibt sich auf die Brücke und bremst das Schiff ab, dem eine Wolke aus Rettungskapseln in den Weg schiebt.
Die Herkunft der Kapseln wird schnell klar, als die Sensoren einen weiteren, wesentlichen größeren Kontakt erfassen: einen Kreuzer der Sternenlegion, der scheinbar unbeschadet aber tot im Nebel treibt.

Auf Gregs Bitte hin wird das Kapselfeld von Binda nach Lebenszeichen untersucht, doch die Scanner zeigen nur tote Materie, keinerlei Anzeichen von Leben. In einem Anflug kameradschaftlichen Pflichtgefühls votiert der ehemalige Legionär dafür, die Leichen zu bergen. Er wird von Alarmsirenen unterbrochen.

Ein Hitzestau im Reaktor hat den Alarm ausgelöst. Da die Standardprozeduren nicht wirken, veranlasst Dyson den Ausstoß von Reaktorplasma – wodurch die Crew immerhin Zeit gewinnt – ehe er sich in den Maschinenraum begibt.
Der – wahrscheinlich in Folge einer Temporalanomalie – verschwundene Steuercomputer der Reaktorkühlung erklärt den kritischen Temperaturanstieg, der sich immernoch fortsetzt. Sofort macht sich der Techniker daran, eine Überbrückung zu improvisieren, befielt jedoch allen anderen Crewmitglieder, sofort die Farkeen Eye zu verlassen.
Binda dockt mit dem Shuttle an, um Colin und Gregorianus an Bord zu nehmen, doch der Captain besteht darauf an Bord zu bleiben. Dyson schickt ihn daraufhin zu den Treibstofftanks, um den Zufluss des Fusionstreibstoffs manuell zu unterbrechen.

Just in diesem Moment ertönt ein weiteres mal ein Annäherungsalarm, diesmal verursacht von einem tokmardischen Schiff. Binda versucht die Waffenkontrolle der Farkeen Eye zum Shuttle umzuleiten sodass Zetral das Feuer eröffnen kann.
Dyson gibt gerade noch die Waffenkontrolle frei, ehe ihn eine elektrische Entladung seitens der improvisierten Überbrückung schwer beschädigt und vorrübergehend deaktiviert.
Als Colins Versuch das tokmardische Schiff zu hacken fehl schlägt, fallen auch noch Teile des Shuttlecomputersystems aus – nach nur einem Schuss wird Zetrals Bildschirm schwarz.
Außerdem sind Farkeen Eye und Shuttle immernoch verbunden, sodass keines der beiden Schiffe seine Schilde hochfahren kann. Binda aktiviert die Notsprengung des Andockrings, doch bevor Zetral die Schilde endgültig aktivieren kann, werden Shuttle und Crew Opfer des tokmardischen Sterilisators. Binda und Colin werden schwer verletzt, der Schiffsarzt verliert gar das Bewusstsein.

Immerhin bricht die Fusionsreaktion auf Grund mangelnder Treibstoffzufurt zusammen und nun ist es an Greg, den Tag zu retten. Als er die Waffenkontrollen erreicht, ist das tokmardische Schiff bereits auf weniger als einen Kilometer heran gekommen und auch ein schwerer Treffer bringt es nicht von seiner Beute ab: Eine Pargrumparpune spießt das Shuttle auf wie einen Marshmallow der rapide an Atmosphäre verliert.
Colin, Binda auf dem Schoss, und Zetral bleibt nur die Schleudersitze zu nutzen.
Greg beweist den Wert seiner Legionsausbildung durch zwei weitere schwere Treffer, doch ohne Energie kann die Farkeen Eye nicht ausweichen und die Pargrumharpunen der Tokmarden bohren sich erneut unbarmherzig in ihren Schildgenerator, der trotzig durchhält, sodass Greg mit einem letzten entscheidenden Treffer die Brücke des Tokmardenschiffes zerstören kann.

Während Zetral und Colin mit Binda wieder an Bord der Farkeen Eye kommen, starten Dysons Systeme neu. Das Ableitnetz des Artifikanten scheint das schlimmste verhindert zu haben. Als er sich orientiert muss er feststellen, dass zum einen der Steuercomputer wieder an seinem Platz ist, zum anderen die Waffen der Farkeen Eye auf das Shuttle abgefeuert wurden.

Mit Hilfe des Traktorstrahls wird schwer beschädigte Shuttle in den Hangar gebracht, wo es auf seine Reperatur warten muss. Dyson kümmert sich zunächst um den Neustart des Reaktors, Binda wird zur Krankenstation gebracht und auch Zetral und Colin versorgen zunächst ihre Wunden, während Greg beginnt die Leichen der Legionäre zu bergen.
Nach seinem Erwachen begibt sich Binda zur Werkstatt, um an seinen Naniten zu arbeiten, nachdem eine vorläufige Anfrage zur Reperaturdauer des Shuttles wenig Hoffnung auf eine baldige Rettung seines Artgenossen macht.

Da der Kreuzer wertvolle Informationen und Materialien bergen könnte, entschließt sich Gregorianus ihn zu untersuchen, wobei Dyson ihn begleiten soll. Der Rest der Crew entschließt sich an Bord der Farkeen Eye zu bleiben.

Der Kreuzer ist weitgehend intakt, abgesehen von Kampfspuren hier und da. Auf dem Weg zur Brücke ereilen Greg immer wieder Visionen von den Geschehnissen an Bord, die er seinem Begleiter stets minutiös beschreibt. Auch diese Crew wurde vom Nebel in den Wahnins getrieben, doch immerhin erhalten die beiden Hinweise auf ein Mittel gegen diesen Einfluss: Mentalstabilisatoren. Leider sind die Vorräte der Krankenstation aufgebraucht.
Nach vergeblichen Versuchen die beiden Hauptcomputer des Schiffes zu hacken, nutzt Greg seine alten Notfallcodes um wenigstens auf Logbuch und Kommunikationsdaten zugreifen und sie herunterladen zu können.

Spieldauer: 5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 7 (+10 Korrektur-EP für jeden)
Gesammelte Ausrüstung: 2x Mediaset

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