Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#2872
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

SPOILER-Warnung: Abenteuer „Vortex der Verdammten“ aus „Cash&Cargo“

Session #12 – Schatten der Vergangenheit
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Colin empfängt einen Hilferuf von dem havarierten Frachter, der augenscheinlich von Tokmarden geentert wurde. Die letzten Überlebenden haben sich auf der Brücke verschanzt und just bevor der Kontakt abbricht, bekommt der Miteigentümer der Farkeen Eye eine der prägnante dreieckigen Gestalten selbst zu sehen. Colin informiert Dyson über seine Befürchtungen Tokmarden könnten gegenwärtig an Bord des Frachters ihr Unwesen treiben. Der Artifikant versucht ein Schiff der Tokmarden im Nebel auszumachen, doch die Sensoren finden keine Hinweise auf ein solches. Colin entscheidet den Kurs beizubehalten und die Crew des Frachters seinem Schicksal zu überlassen.

Gregorianus erwacht und findet sich auf dem Krankenbett fixiert wieder. Er hört das verräterische Geräusch von Metall, das über Metall schabt und ihn zu dem Schluss führt, dass ein Tokmarde vor der Tür der Krankenstation stehen müsse. Als er Anfäng in Panik auszubrechen, bemerkt Dyson sein Erwachen und informiert Binda, der sich umgehend von der Brücke her auf den Weg macht.
Auch Zetral hört das Geräusch im Gang und verlässt die Werkstatt, in der er an seiner Waffe gearbeitet hatte, um nach dem rechten zu sehen. Er sieht gerade noch die Gestalt eines Tokmarden in der Krankenstation verschwinden und schlägt Alarm. Dyson scannt das Schiff, kann jedoch keinerlei Hinweise auf Eindringlinge entdecken und vermutet weitere Halluzinationen.
Gregorianus, immernoch ans Bett gefesselt, nimmt die eintretenden Crewmitglieder als Tokmarden war und verfällt in noch größere Panik, ehe die Erklärung des Artifikanten und ein mildes Sedativum von Binda die Illusion auflösen und den Captain beruhigen können.
Nachdem er befreit ist, holt sich Greg zuerst seine Waffe zurück und lässt sich dann über die Zeit in Kenntnis setzen, die er verschlafen hat.
Auf der Brücke erhält Colin eine Nachricht aus der Feder seines ehemaligen Hausdieners. Dieser, verantwortlich für die Entführung Crowes im Kindesalter, kündigt darin an den jungen Mann erneut in seine Gewalt bringen zu wollen.

Die Crew, versammelt sich auf der Brücke um das weitere Vorgehen zu entscheiden. Colin erwähnt den Notruf, den er empfangen habe. Bei der Überprüfung der Kommunikationslogs wird jedoch deutlich, dass die Farkeen Eye nie einen Hilferuf des Frachters empfangen hat, obwohl Colins Antwort verzeichnet ist.
Die Farkeen Eye ist immernoch in Reichweite des Frachters und man beschließt ihn doch näher zu untersuchen, da die unmittelbare Gefahr von der man zuvor ausgegangen war, keinen Bestand hatte.

Da die Farkeen Eye zu groß ist, um das Trümmerfeld des Frachters zu navigieren, einigt sich die Crew darauf Bindas Shuttle zum Transfer zu nutzen. Ein Scan der Heck und Bugsektion zeigt erhebliche Strahlung in ersterer und mehrere schwache Lebenszeichen in letzterer.
Binda, Greg und Zetral bilden das Außenteam und machen sich auf den Weg zur Bugsektion, wobei Binda sich die Zeit nimmt die verstreuten Frachtcontainer nach nützlichen Inhalten zu scannen. Um sichere Kommunikation zu gewährleisten, verbindet die Gruppe Shuttle und Schiff sowohl per direkter Laser- als auch per normaler Comlink-Verbindung, damit Dyson und Colin den Fortschritt Überwachen können.

Greg beweist sein Pilotentalent durch eine brilliante Flugleistung und problemloses andocken, bevor das Außenteam den schwer beschädigten Frachter betritt. Weite Teile der Bugsektion sind aufgerissen, ohne Atmosphäre und dunkel. Nachdem Geg eine Hardwarebrücke vom Shuttle zum Frachter etabliert hat, kann sich Dyson in die System des Schiffes hacken, muss jedoch feststellen, dass die interenen Computersysteme weitgehend zerstört sind. Durch die Helmkameras ist es Colin und ihm dennoch möglich, die Expedition zu verfolgen.

Das Außenteam stößt in Richtung Brücke vor und findet immer wieder Kampfspuren. Binda nutzt seine paranormischen Kräfte um den weiteren Weg auzukundschaften, dabei findet er den mit einer Maschinenpistole bewaffneten Captain, der versucht die verriegelte Brücketür aufzuschweiße und auf der Brücke selbst eine Reihe von toten Crew-Mitglieder sowei zwei Überlebende. Alle scheinen unter dem Einfluss des Nebels zu stehen und sind sich nicht wohlgesonnen.
Greg improvisiert eine Verbindung seines Datapads mit dem Helm-ComLink eines Toten Crewmitglieds, um Dyson besseren Zugang zu den Computersystemen des Schiffes zu geben, nachdem dieser an die Grenzen des möglichen stößt.
Gewappnet mit Bindas Informationen improvisiert Zetral aus einem Wandpanel einen Schild, Greg aus einer Strebe einen Knüppel und beide machen sich daran, den Gang zu stürmen der zur Brücke führt.
Durch einen Trick gelingt es Greg, den Captain zur Leerung seines Magazins zu bewegen und katapultiert sich anschließend durch die Schwerelosigkeit auf diesen zu. Zetral rückt hinter seinem Schild vor und versucht den Captain per Telekinese zu entwaffnen.
Als dies gelingt, nutzt Greg seine Chance und schickt seinen Gegner mit einem kräftigen Schlag ins Land der Träume.

Als das Außenteam die Brücke betritt, bietet sich ein Bild der Verwüstung. Einer der vormals Überlebenden liegt hinterrücks mit einer Eisenstange gepfählt auf der Communikationskonsole und der noch lebende erste Offizier stellt sich nach kurzer Untersuchung als so schwer verwundet heraus, dass Binda ihn mit einer Überdosis Sedativa von seinen Schmerzen erlöst. Greg verbindet sein Datapad mit der Kommunikationskonsole des Frachters und befielt Dyson, die Logdateien und das Schiffslogbuch herunter zu laden.

Mit dem bewusstlosen Kapitän auf dem Rückweg zum Shuttle, verwandelt sich jener vor Zetrals Augen in eine Gestalt aus der Vergangenheit des Metonoiden, schwört ihm Rache und greift ihn gar an. Dyson sieht, wie Zetral den Captain davon schweben lässt und fragt Zetral nach den Ursachen, wodurch dieser aus seiner Halluzination erwacht und den Weg fortsetzen kann.

Als Binda die Gedanken des Frachter-Captains zu lesen versucht um mehr über diesen heraus zu finden, verfolgt er durch dessen Augen eine Szene an Bord der Station Santa Alma, die darauf schließen lässt, Dyson könnte manipuliert worden sein.

Das Außenteam kehrt sicher, aber erschöpft, auf die Farkeen Eye zurück. Bindas Scans enthüllen außerdem einen Container mit 50t Titanglas, der durch Zetral und Dyson mit einem der externen Frachtcontainer der Farkeen Eye ausgetauscht wird.

Gregorianus bestimmt das stets zwei Crewmitglieder Wache auf der Brücke versehen sollten, außerdem informiert er Dyson über den Inhalt von Bindas Vision und dieser startet umgehend eine Selbstdiagnose. Während diese läuft erhält Colin auf der Brücke eine weitere Nachricht von dem Mann aus seiner Vergangenheit, der erneut damit droht ihn durch ein Crewmitglied der Farkeen Eye entführen zu lassen. Binda bekommt diese Nachricht ebenfalls zu sehen. Nach dem Abschluss der Selbstdiagnose wird der Artifikant von Gregorianus gebeten, die Quelle der Nachrichten ausfindig zu machen. Dyson ist überrascht und weißt darauf hin, dass keines der ComSysteme an Bord der Farkeen Eye den Nebel weit genug durchdringen könnte, um Nachrichten von außerhalb zu empfangen. Als der Artifikant nach Genehmigung durch Colin dessen Datapad überprüft, kann er dort keine Nachricht finden. Die Hypothese einer kollektiven Halluzination steht im Raum.

In den Daten die vom Frachter geborgen wurden finden Colin und Dyson mehrer Anhaltspunkte. Zum einen auf ein Peilsignal das den Standort eines Gratpunktes nach Guanku markieren soll, zum anderen die Aufzeichnung eines Notrufes, der in einer Sprache abgefasst ist, die keiner der beiden Versteht. Da der Computer die Worte zwar nicht übersetzen kann, aber ihnen immerhin eine Sprache zuordnet – Ordrul – beschließen sie, die Nachricht Zetral vorzuspielen, sobald dieser seinen Dienst aufnimmt. Dyson gelingt es zudem, die Sendefrequenz des Notrufes in sein „Sonar“-System einzuspeisen und so die Sensorreichweite der Farkeen Eye zu verzehnfachen.
COlin ließt außerdem das geborgene Logbuch, das eindrucksvoll vermittelt, wie die Crew des Frachters dem Wahnsinn des Nebels verfiel, bis sich niemand mehr um die nötige Wartung des beschädigten Reaktors kümmerte, dessen Vernachlässigung schließlich zur Zerstörung des Schiffes führte.

Auf dem Weg in seine Kabine hört Greg ein Klopfen aus dem Bereich der Luftschleuse. Dort angekommen muss er erneut mit ansehen, wie sein bester Freund und Kampfgefährte ins Vakuum gesaugt wird und vergisst völlig die Realität um sich herum. Als Dyson den Tumult bemerkt, verständigt er Binda, der den Captain wieder einmal sediert und auf die Krankenstation bringt – ihn allerdings diesmal nicht fixiert.
Zetrals Meditation verläuft dagegen weitgehend ohne Störungen, doch bekommt er das Gefühl, dass eine andere Intelligenz versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen.
Binda zieht sich zurück und überlässt die erste Wache Dyson und Colin, die sich jeweils schweigend ihren Aufgaben widmen.

6 Stunden später übernehmen Zetral und Binda die Wache. Der Notruft stellt sich tatsächlich als solcher heraus. Eine Metonoidin alleine und verängstigt im Nebel, die sich von irgendetwas verfolgt fühlt. Zetral will ihr helfen, doch einmal mehr interveniert Dyson. Er hat die Quelle des Signals trianguliert, sie zu erreichen würde einen Umweg von mindestens vier Tagen erfordern. Zudem schätzt er die Wahrscheinlichkeit eine Überlebende zu finden als extrem gering ein. Schließlich gibt sich Zetral geschlagen, der Kurs bleibt unverändert.
Colin zieht sich in seine Kabine zurück, von dort aus bittet er Dyson, die Zugangsrechte so zu setzen, das niemand außer dem Artifikanten oder Colin selbst die Tür zu öffnen vermögen. Dyson bestätigt und bedankt sich explizit für das Vertrauen Crowes, was diesen allerdings eher verunsichert als beruhigt.

Greg erwacht in der Krankenstation und nimmt zu aller erst seine Waffe an sich, um seine Paranoia zu beruhigen. Aus der Werkstatt gegenüber hört er Dyson, der mit jemanden zum sprechen scheint und diesem verspricht Colin Crowe auszuliefern.

Unterdessen bereiten sich Binda und Zetral darauf vor, ihre Wache für eine gemeinsame Medition zu verwenden, um gewissermaßen im Tandem nach der fremden Intelligenz zu forschen, die der Metonoide gespürt hat.

Spieldauer: 4.5h

Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5
Gesammelte Ausrüstung: 1x Maschinpistole MP A-1, 50t Titanglas

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