Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#2813
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

SPOILER-Warnung: Abenteuer „Vortex der Verdammten“ aus „Cash&Cargo“

Session #11 – Benebelte Geister
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Die Farkeen Eye taucht in die dichten Nebelschwaden des Vortex ein, dessen Interferenzfelder sie vor den Augen der Tokmarden verbergen und zugleich praktisch blind machen, sodass die Nutzung des Feldantriebs umgehend eingestellt werden muss.
Dyson veranlasst das Schiff die Daten der Gyroskope aufzuzeichnen, um gegebenfalls den Kurs zurückverfolgen zu können und Greg hat seine redliche Mühe damit, plötzlich aus dem Nebel auftauchenden Wrackteilen auszuweichen. Zetrals Zielcomputer erfassen nichts, doch die Waffen lassen sich nach wie vor abfeuern, wie der Metonoide durch einen kurzen Test bestätigt.
Unterdessen empfängt Colin einen Notruf in ahmandischer Sprache, der von der Sahin zu stammen scheint, einem ahmandischen Gro0kampfschiff, dass mehr als ein jahrzehnt zuvor in den tiefen des Vortex verschwunden war.
Dyson realisiert das Potential eines Funksignals, dass die Interferenzen durchbrechen kann und programmiert die Sensorphalanx dazu, einen Funkimpuls auf der exakten Frequenz des Signals zu nutzen, um den Nebel zur durchleuchten. Zwar ist die Sicht immernoch verhältnismäßig schlecht, doch immerhin gelingt es der Besatzung dadurch, sich einen Überblick über die Nähere Umgebung zu verschaffen.
In den Sensorbildern erkennen Colin und Greg die Umrisse eine großen Shuttles und beschließen, dieses in der Hoffnung auf nähere Informationen über die Navigation im Nebel aufzusuchen.
Die nächsten Stunden übernehmen Colin und Binda die Wache im Cockpit, Greg und Zetral ziehen sich in ihre Kabinen zurück und Dyson arbeitet weiter an der Anpassung seiner neuesten Errungenschaften und integriert die reparierten Belastungsgitter in Erwartung der kommmenden Schwierigkeiten.
Immerhin scheint sich die Sorge des Artifikanten nicht zu bestätigten: Die Tokmarden sind und bleiben verschwunden. Nur das leise psychische Dröhnen des Nebels ist ständig present, wenn auch nur für Binda wirklich spürbar.

DAs Shuttle entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine Rettungsfähre der Sahin. Das Schiff hat offenkundig schon seit Jahren keine Energie mehr und trudelt friedlich vor sich hin.
Nach mehreren vergeblichen Versuchen seitens Colin die Rotation des anderen Schiffes mittels des Traktorstrahls zu stoppen, dessen Zielsysteme ebenfalls komprommitiert sind, entschließt sich Binda stattdessen die Bewegung der Farkeen an die des Ziels anzugleichen und kann erfolgreich mit der Fähre docken. Colin bestimmt Binda, Zetral und zu dessen Unwillen auch Dyson, als Außenteam das Shuttle zu erkunden.

Ohne Schwerkraft aber mit intakter Athmosphäre ist das Schiff mit schwebendem Staub gefüllt, der laut Dysons Analyse aus leblosen organischen Verbindungen ungefährlicher Natur besteht. Der Veganoid und der Metonoidische Söldner haben Probleme, sich in der schwerkraftlosen Umgebung zurecht zu finden und Binda bittet Dyson, die Schwerkraft zu aktivieren, der dafür Energie von der Farkeen Eye umleitet.
Im Passagierraum findet Zetral die Skelette von etwa 2 Dutzend Menschen augenscheinlich ahmandischer Herkunft, die angeschnallt in ihren Sitzen verweilen. Der Metonoide lässt sich von der morbiden Stimmung kaum beeindrucken und fängt an, alles brauchbare einzusammeln, wonach er auf eine hübsche Sammlung Messer und Pistolen blickt.
Dyson stellt fest wie unwahrscheinlich es ist, dass Menschen einfach friedlich ihrem Tod entgegen sehen und schlussfolgert daraus, dass die Passagiere – die hochrangige Sultanats-Offiziere zu sein scheinen – nichts von ihrem unmittelbar bevorstehenden Tod wussten.
Binda findet im Cockpit die Leiche des Piloten, der durch einen aufgesetzten Kopfschuss starb, wobei sich nicht mehr genau bestimmen lässt, ob die Wunde selbst zugefügt, oder durch eine andere Person verursacht wurde.
Dyson übernimmt das Computersystem der Fähre und kopiert die Logbücher in den Hauptcomputer der Farkeen Eye, auf der Colin beginnt merkwürdige Geräusche zu hören. Er entscheidet sich diese zu überprüfen und wird mit einem Anblick aus seiner Vergangenheit konfrontiert.
Er kontaktiert Dyson mit der Vermutung einer Zeitverschiebung, der diese Möglichkeit ausschließt und keinerlei Hinweise auf irgendeinen Vorfall auf der Farkeen Eye feststellen kann, allerdings die Todesursache der Passagiere gefunden hat – eine manipulierte Lebenserhaltung. Er macht entfernt den giftigen Zusatz und aktiviert das System, um das Schiff zu „lüften“.
Binda sieht im Cockpit Anzeigen und Steuerelemente aufleuchten, muss jedoch von Dyson erfahren, dass in diesem Schiffsteil keine Energie fließt. Zetral ist auf dem Rückweg zur Farkeen Eye, als auch er von Halluzinationen heimgesucht wird. Überzeugt diese sein geschlossen, bleibt er vor der offenen Schleuse stehen und bittet Dyson ihm zu öffnen. Widerum weißt der Artifikant auf den Umstand hin, dass die Realität sich konträr zur Wahrheit verhält, jedoch nicht ohne vorher auf die Außenkameras der Farkeen Eye zurück zu greifen, um sich zu versichern das die Steuerdaten der Fähre korrekt sind.
Colin beordert die biologischen Crewmitglieder zurück auf die Farkeen Eye, Dyson bleibt zurück und erntet Ersatzteile für den Schildgenerator, sowie ein paar kybernetische Teile der toten Ahmander. Greg schläft.

Nach der Sichtung des Logmaterials von der Fähre, die enthüllt das der Pilot – wohl auf Befehl des höchstrangigen Offiziers hin – zuerst seine Passagiere vergiftete und sich dann selbst das Leben nahm und einer ausgiebigen Untersuchung inklusive Bluttests, die gesunde Testsubjekte ergeben, schließen Binda und Colin, dass die Halluzinationen durch den Nebel ausgelöst werden könnten. Das mittlerweile spürbarere Dröhnen erscheint Binda bekannt, wie das eines großen paranormischen Reaktors einer veganoidischen Zitadelle, aber doch anders. Er vermutet ein veganoidisches Artefakt als die Ursache.

Da Greg auf keinen Weckruf reagiert, wird Dyson befohlen die Tür zu dessen Kabine zu öffnen. Die Crew findet ihren Captain schlafend und leicht unterkühlt. Da alle Versuche ihn zu wecken erfolglos bleiben, transportiert man ihn zur Krankenstation, wo Binda den Halbxerakor in Wärmedecken hüllt und auf der Krankenpritsche fest schnallt.
Wenig später ereilt Zetral in der Messe eine weitere Halluzination, die ihn nach Metonar zurückführt, wo er ein bekanntes Gesicht wieder sieht – wonach er sich auf dem Boden der Küche liegend wiederfindet.
Colin erklärt einen medizinischen Notfall und übergibt das Kommdano an Binda, wobei Dyson aufgefordert wird auch dessen Urteil scharf zu hinterfragen, da der Artifkant einzig durch die Vorfälle unberührt scheint.

Binda ist von der Aussicht ein veganoidisches Artefakt dieser Ausmaße finden zu können fasziniert und plant einen neuen Kurs, der das Schiff seiner Meinung nach bis zur Quelle des Signals führen könnte. Dyson interveniert, auch er ist neugierig, hat sich jedoch vertraglich verbürgt, Schäden an Schiff und Mannschaft abzuwenden, die durch seine oder Bindas Forschungen entstehen könnten und weißt darauf hin, dass es für die Mannschaft am besten wäre, dem Nebel so kurz wie möglich ausgesetzt zu sein.
Binda besteht trotzdem darauf, dass es wichtig wäre das Artefakt zu finden und abzuschalten. Als Colin ihn fragt, ob der Veganoide sicher sei, nicht selbst vom Nebel beeinflusst zu sein, verneint dieser offen. Folgerichtig wird er von Dyson aus dem Steuersystem der Farkeen Eye ausgesperrt und dieser bringt das Schiff wieder auf seinen alten Kurs, den kürzesten Weg durch den Nebel in Richtung Gratpunkt.

Weitere Stunden vergehen, ehe sich die Nebelwolken erneut teilen und die Farkeen Eye auf den Frachter trifft, den zu eskortieren Gregorianus und Colin zugestimmt hatten.
Das Schiff ist entzwei gebrochen, Explosionen pflanzen sich über die gesamte Hülle fort und Container trudeln in die Leere…

Spieldauer: 5.5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5
Gesammelte Ausrüstung: 15x 7.5-FFW II, 15x Klappmesser NFW-8, 1 ServoMotor MasterServ I, 1 kybernetisches Beinskellet (30x R7-Hartplast-BoneComp)

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