Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#2654
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #9 – Kriminelles Pech
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Die Farkeen Eye schnurrt erneut wie ein (ziemlich altes) Kätzchen, ihr charmanter Captain jedoch wird erneut von Krämpfen geplagt, deren Ursache nicht ganz klar ist. Binda verordnet Gregorianus strickte Bettruhe.
Dyson übernimmt die Steuerung der Farkeen Eye und für die nächsten sechs Stunden herrscht Ruhe und Frieden an Bord des Schiffes.

Als das vermeintlich unbewaffnete Schiff Nahe der Gratpunktstation aus dem Feldflug fällt, wird es von zwei Polaris Raumjägern älterer Bauweise abgefangen. Die Piloten fordern die Besatzung auf ihre Fracht abzuwerfen.
Stattdessen aktiviert Dyson die Schilde und Greg übernimmt das Steuer, während Zetral das Zwillingsgeschütz der Farkeen Eye ausfährt und die Angreifer aufs Korn nimmt.
Der Kampf ist kurz und heftig. Obwohl die Angreifer mehrere Treffer landen, sind ihre Impulskanonen kaum in der Lage die Schilde der Farkeen Eye ernsthaft anzugreifen. Hingegen reicht ein einziger Treffer der Fregatte, um die Schilde eines Jägers zusammen brechen zu lassen, den Ausschlag gibt aber nicht die Feuerkraft, denn die wendigen Jäger weichen den meisten Angriffen aus.
Colin hält den Kommunikationskanal zu den Angreifern offen und nutzt jede Gelegenheit, um die Angreifer mit lakonischen Kommentaren über deren Unfähigkeit und Unterlegenheit zu ärgern. Vor allem aber gibt er Dyson damit die Möglichkeit, sich in die Schiffscomputer der Jäger zu hacken. Nach anfänglichen Rückschlägen erlangt er die Kontrolle über die „Schleudersitze“ der Piloten und trennt die Cockpits vom Rest der Jäger.

Binda fliegt sein Shuttle vorübergehend aus dem Hangar, damit die Farkeen Eye einen der Raumjäger bergen kann. Die anfängliche Idee die Piraten an Bord zu nehmen, wird schnell verworfen, zumal eine Patroullie der ahamandischen Streitkräfte bereits auf dem Weg ist. Dyson und Zetral zerlegen die geborgene Polaris fachtgerecht in Teile, die sich im internen Frachtraum verstauen lassen, während Colin mit den Gesetzeshütern konferiert.

Colin einigt sich mit dem ahamandischen Kommandanten, dass bedauerlicherweise beide Polaris vollkommen zerstört wurden die Piraten sich jedoch glücklicherweise gerade noch retten konnten. Das Szenario wird nach einer kurzen „Überprüfung“ durch Dyson von allen Sensorlogs der Farkeen Eye und der Rettungskapseln gleichermaßen unterstützt. Die Ahmander bergen die Rettungskapseln und die zweite Polaris, ehe sie sich wieder auf Patroullie begeben. Als kleines extra sorgt man dafür, dass die Fregatte bei der Gratpunktkontrolle durchgewunken wird.

In Kilmers Tor erwartet die Farkeen Eye vor allem der dichte grünliche Nebel, der das System ausmacht und durch den allein die Sternformation sichtbar ist, die dem System seinen Namen gibt. Außerdem trifft die Crew hier auf die havarierte „Atreu“, einen Frachter mit taesarischer Kennung, dessen Schildgenerator ausgefallen ist.
Dyson kann das nötige Ersatzteil aus der erbeuteten Polaris ausbauen und stellt es leicht überteuert zum Verkauf. Zusätzlich zu den siebentausend Credits Bezahlung weißt der Capitän der Atreu die Gruppe auch darauf hin, dass jeder vernünftige Pilot den sogenannten Vortex, eine Verdichtung des systemweiten Nebels weiträumig umschiffen sollte, erwähnt aber auch Gerüchte über einen geheimen Gratpunkt nach Guanku, der sich angeblich darin verberge. Zuletzt überträgt er die Koordinaten der einzigen Station im Sektor, die dankbar akzeptiert werden.
Gregorianus‘ entscheidet seine Bettruhe zu verlängern um sich von Binda ein Mutagen in die Augen spritzen zu lassen, dass verspricht seine sensorischen Kapazitäten zu erhöhen

An der Tankstation angekommen, einigt sich die Crew darauf immer mindestens ein einsatzfähiges Gruppenmitglied auf der Farkeen Eye zu belassen, während der Rest die Station erkundigt. Die erste Wache fällt Binda zu.
Auf der Station treffen Zetral, Colin und Binda auf einen Metonoiden, der ihnen ebenfalls vom Vortex zu erzählen weiß. Er berichtet, vor langen Jahren seine Gefährtin dort verloren zu haben und wartet auf eine Chance nach ihr zu suchen. Er lädt Colin und Zetral außerdem zum Essen ein: Echtes Rimedar-Fleisch frisch aus dem Laserofen.
Dyson zieht allein weiter auf den kleinen, improvisierten Markt der auf der mittleren Ebene der Station in einigen umfunktionierten alten Treibstofftanks abgehalten wird. Er interessiert sich nicht sonderlich für die xerakorische Sklavin, die zum Verkauf angepriesen wird, ist jedoch hoch erfreut über die reichliche Auswahl an billiger, leicht beschädigter Kybernetik in der Auslage eines artifikantischen Schrotthändlers.
Als Zetral und Colin einige Minuten später eintreffen, ist der Sklavenhändler gerade in Verhandlungen mit einem Tokmarden. Beide nehmen diesen Fakt zwar zur Kenntnis, allerdings haben beide mehr Interesse an neuem Werkzeug, beziehungsweise Betäubungsmitteln.

Dyson kehrt schließlich zum Schiff zurück um Binda abzulösen. Weder ihm, noch dem ebenfalls zurückkehrenden Colin kommt in den Sinn, den Veganoiden über die Anwesenheit eines Tokmarden zu informieren, als Binda sich auf dem Weg zum Markt macht.
Binda seinerseits hört eine kurze Auseinandersetzung zwischen einem Frachtercapitain und dessen Kollegen mit, in der es um Geleitschutz für eine Passage durch den Vortex geht und stellt die Farkeen Eye als mögliche Lösung des Problems in Aussicht, ehe er sich wieder auf den Weg macht.
Am Eingang des Marktes begegnet Binda Zetral, der einen Käfig mit zwei kleinen amphibischen Kreaturen bei sich hat, die der Veganoide als übliches Weltraumungeziefer erkennt. Der Metonoide hatte sich diese Minuten zuvor als leicht zu züchtende Fleischquelle aufschwatzen lassen.
Auch der Veganoid ignoriert den Sklavenhändler, der den Tokmarden inzwischen abgewimmelt hat, unwillens sein gutes Produkt so zu verschwenden, und vertieft sich in die Auslage des Botanikums.

Als der Tokmarde ihn als „Fleischsack“ bezeichnet, berichtigt Binda ihn beiläufig, ehe ihm seine Situation bewusst wird. Der Tokmarde schafft es ihn zu greifen, doch Binda entwindet sich den kybernetischen Klauen und blendet den Angreifer, der daraufhin ziellos im Raum wütend, während Bindau sein Leben schlappt.
Zetral, zwischenzeitlich alarmiert durch sein Ungeziefer und den Krach, stürmt zurück auf den Markt, sieht den tobenenden Tokmarden sowie den fliehenden Veganoiden und denkt nicht lange nach, sondern schleudert das kybernetische Monstrum mit all seinen paranormischen Kräften gegen die nächste Wand. Bewusstlos und schwer verwundet bleibt die Kreatur auf einem Haufen schrottreifer Artifikanten liegen.
Binda ist hin und her gerissen zwischen seiner Obligationa als Mediziner und der Erzfeindschaft der Rassen, doch schließlich überwindet er sich und entzieht seinem Gegner den letzten Funken Lebensenergie.
Beide wenden sich zum gehen und niemand schöpft auch nur den geringsten Verdacht hinsichtlich des Tathergangs, obgleich die Sicherheitskräfte pflichtbewusst den Tatort absperren.

Colin, von Bindas „Empfehlung“ an den fremden Frachterkapitän deutlich überrumpelt, schließt die Möglichkeit nicht aus, bittet jedoch um eine Verschiebung des Termins um sich mit seinem Partner besprechen zu können.

Spieldauer: 5.5h

Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5, je 1MP für Binda und Zetral
Gesammelte Ausrüstung: 1x Polaris mit 2x Lightning-Impulskanonen

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