Antwort auf: [C&C] Logbucheinträge (Warnung: enthält Cash&Cargo Kampangen-Spoiler)

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#2653
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Session #8 – Ungesundes Misstrauen
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Das gemeinsame Essen vergeht ohne unmittelbare Zwischenfälle. Bis auf Binda sind alle empfindsamen Crewmitglieder zugegen, wobei Dyson eine virtuelle Präsenz vorzieht, um sich parallel dem Einbau der Ersatzteile widmen zu können. Die Themen streifen Hinter- und Beweggründe der beiden Besatzungen gehen jedoch kaum in die Tiefe und vermeiden bis auf einige unglückliche Bemerkungen Zetrals über seine eher negative Auffassung von der Legion (die bei Gregorianius verständlicherweise auf Unmut trifft) auch problematischeren Stoff. Alle fühlen sich letztendlich gut unterhalten und die OKES-Crew kehrt auf ihr Schiff zurück.

Kaum eine Stunde später beginnen sich bei allen menschlichen Crew-Mitgliedern die am Essen teilgenommen haben heftige Beschwerden einzustellen. Die bereits zuvor sehr misstrauische Crew der Farkeen Eye verdächtigt den loxonischen Xenobiologen der OKES, der bei der Zubereitung geholfen hat und Gregorianus befielt Dyson das Schiff abzuschotten. Sicherheitsprotokoll Alpha 1 wird in Kraft gesetzt, jegliche Ein und Ausgänge des Schiffes versiegelt und alle Kommunikationskanäle nach Außen verschlossen.

Während Dyson, Binda und Colin daran arbeiten das Gift zu analyisieren um ein Gegenmittel zu finden, bleibt der Metonoide Zetral von der Wirkung unbeeinflusst, während sie sich bei Gregorianus besonders heftig zu manifestieren scheint.

An Bord des OKES-Kreuzers trifft Zetral auf Hikine, der wunderbarer Weise von der Wirkung des Essens verschont geblieben scheint und darauf drängt, das man der Crew der Farkeen Eye zu Hilfe kommen müsste. Er unterstreicht die Dringlichkeit durch einen Hinweis auf die Tatsache, dass sie auf keinen Kommunikationsversuch reagieren.
Zetral begleitet Hikine in die Schleuse undsieht zu, wie der Wissenschaflter vergeblich versucht, sich Zugang zu verschaffen.
Da die äußere Türkontrolle der Farkeen Eye abgeschaltet ist, versucht Hikine die Steuerung mit einem Kurzstreckentransmitter zu hacken, scheitert jedoch an der Firewall und macht so Dyson auf sich Aufmerksam. Die Gruppe sieht ihren Verdacht bestätigt.
Hikine versucht Zetral mit zunehmend unglaubwürdigeren Erklärungen von der Wichtig- und Richtigkeit seiner Maßnahmen zu überzeugen und versucht mittlerweile, sich mit einer Laserflex durch die Schleusentür zu schneiden. Gregorianus verlässt trotz seiner Verfassung die Krankenstation, bereit die Luftschleuse mit Gewalt zu verteidigen, schafft jedoch kaum die Hälfte der Strecke.
Noch als die Farkeen Eye das Abdockprozedere einleitet, weigert sich Hikine sein Vorhaben abzubrechen und wird schließlich von Zetral aus dem Verbinungsgang gezerrt. Als die beiden hinter der Schleusentür des Kreuzers verschwinden, unterbricht Dyson den Vorgang in letzter Sekunde.
Der Loxoner behauptet nun, die Besatzung der Farkeen Eye bestehe aus loxonischen Geheimagenten und müsste unter allen Umständen aufgehalten werden. Er eilt zur Brücke, ignoriert den dort vor sich hin leidenden Christos und versucht die Kontrolle über die Waffen des Kreuzers zu erlangen. Nicht besonders überzeugt von den immer wechselnden angeblichen Gründen des Loxoners und schon gar nicht gewillt zuzusehen, wie der hysterische Mann das Feuer auf ein unbewaffnetes Forschungsschiff eröffnet, schickt Zetral ihn mit einem Faustschlag auf die Bretter und ins Land der Träume.

Keinen Augenblick zu früh, denn just in diesem Moment humpelt von Krämpfen gebeutelt Capitänin Kreion herein, die von der Besatzung der Farkeen Eye zwischenzeitlich über den vermeintlichen loxonischen Agenten und Verantwortlichen für den Giftanschlag informiert wurde.
Colin und Greg, von Binda mit einem Mittel versorgt, dass zwar die Vergiftung nicht heilen, die Symptome jedoch vorläufig unterdrücken kann. Der Lockdown der Farkeen Eye wird aufgehoben, man informiert den OKES-Arzt über das Gift und gemeinsam begibt sich die Crew and Bord des Kreuzers, auf dessen Brücke sie weniger als zwei Minuten nach der Captain eintreffen.
Diese hat gerade die Kommandocodes des Schiffe geändert, um Hikine weiteren Zugriff zu verweigern. Der Loxoner ist immer noch am Boden und Zetral kniet über ihm, um ihn an der Flucht zu hindern. Die Stimmung ist angespannt, doch ist man sich über den vermeintlichen Verantwortlichen einig. Doktor Tarking versorgt Christos und seine Kommandantin mit einem Gegenmittel und übergibt Binda den Wirkstoff, der ihn nach kurzer Überprüfung Colin und Gregorianus verabreicht.

Hikine wird geweckt und schnell ergibt sich eine Erklärung für das erratische Verhalten des Loxoners. Eine seiner Professorinnen war zwanzig Jahre zuvor an Bord der Subarashi (dem „Taufnamen“ der Farkeen Eye) verschwunden. Er selbst hatte jahrelang nach dem Verbleib des Schiffes geforscht und war dabei mit Agenten des Opals zusammen gestoßen.
Als er die Subarashi als solche erkannte, zog er den naheliegenden Schluss, dass es sich bei Schiff und Crew um Aktivposten des Opals handeln müsse und das sie ihn auf Grund seines Wissens zum Schweigen bringen würden.
Gregorianus und Colin entscheiden, die Sache auf sich beruhen zu lassen und bieten Hikine einen Informationsaustausch an: Er legt offen, was er über die Geschichte der Subarashi weiß und die Crew erlaubt ihm einen weiteren Einblick in die Schiffslogs.
Außerdem versucht Dyson mit Hilfe des Xenobiologen erneut, Hinweise auf die Vergangenheit des Schiffes in dessen Speicherbänken zu finden, doch diese erweisen sich einmal mehr als vollständig bereinigt.
Hikines Informationen ergeben jedoch immerhin den Namen des Systems, in dem die Subarashi vermeintlich verloren ging: Eta-Chimerae IV, das Heimatsystem der At’Rank Gulor.

Die letzten Stunden der gemeinsamen Zeit verbringen die Captains mit der Besichtigung des Kreuzers, und einem Test der Stabilität des Bettes im Captain’s Quarter. Binda deckt sich bei Doc Tarkin mit allerei Medizinbedarf ein undlässt sich das Material von Zetral auf die Farkeen Eye tragen.
Dyson besichtigt mit Christos die Eingeweide des Kreuzers und widmet sich anschließend einigen Systemtests, um sicher zu stellen, dass der Feldantrieb wieder Ordnungsgemäß funktioniert.

Nachdem Zetral einem durch seine „nächtliche“ Betätigung nach einer Dusche lechzenden Gregorianus zu sehr um den heißen Brei redet und infolgedessen in seinem Ersuchen nach einer Anstellung auf der Farkeen Eye an „jemanden den es interessiert“ verwiesen wird, kommt er nach einigen Irrungen und Wirrungen schließlich mit Colin ins Gespräch, der ihn schließlich als neuen Bordschützen einstellt. Dem neuesten Crewmitglied der Farkeen Eye stehen somit 3% Gewinnbeteiligung, freie Kost und Logis, sowie die Übernahme der medizinischen Versorgung und dienstlicher Ausgaben zu.

Spieldauer: 5h
Erfahrungspunkte pro Teilnehmer: 5
Gesammelte Ausrüstung: nachzutragen

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