Antwort auf: 2 NOVA-Support-Runden auf der Hamster Con Mörfelden-Walldorf (Hessen) am 16.8.20

Startseite Forum Spielersuche & (Online-)Spielrunden 2 NOVA-Support-Runden auf der Hamster Con Mörfelden-Walldorf (Hessen) am 16.8.20 Antwort auf: 2 NOVA-Support-Runden auf der Hamster Con Mörfelden-Walldorf (Hessen) am 16.8.20

#2090
VendettaPsychon
Teilnehmer

Klar.:) Als erstes möchte ich mich bei allen Mitspielern der beiden Runden bedanken – ich hatte eine echt gute Zeit mit euch und es hat mich sehr gefreut, mit so coolen Leuten spielen zu dürfen.:) Danke auch für die positiven Rückmeldungen – schön, dass nicht nur ich großen Spaß hatte.:D
Für beide Abenteuer haben wir jeweils ziemlich genau 4 Stunden gebraucht, plus ein bisschen Zeit vorneweg für die Einführung und Char-Auswahl. Beide Runden bestanden aus absoluten NOVA-Neulingen, was keinen davon abgehalten hat, sich voller Elan da reinzustürzen und die Welt kennenzulernen. Spricht ja mal wieder für NOVA, dass die verschiedenen Alien-Rassen freudig aufgenommen und ihre Besonderheiten gern und mit viel Liebe zum Detail ausgespielt werden.
Meine zweite Runde setzte sich teilweise aus Mitgliedern der ersten zusammen (oh – die gelten dann technisch gesehen wohl nicht mehr als absolute Neulinge:D), und damit hatten wir auf der Orcidea (Beispielchars C&C) dann zwei Undercover-Formorag, die immer mal wieder in alte Verhaltensmuster zurückfielen, da die Spieler ihre Chars gern weiterspielen wollten. Das war auf jeden Fall eine interessante Dynamik.:)
Ich gebe den Spielern am Ende immer die Char-Bögen mit, weil da ja sinnvollerweise gleich die NOVA-URL drauf ist und sie sich dann bei Interesse weiter informieren können – und soweit ich das aus den Rückmeldungen mitbekommen habe, haben das auf jeden Fall ein paar vor. Also von meiner Seite aus war’s auch diesbezüglich gelungen.:)

Und jetzt: zumindest ein kleiner SPOILER-ALERT für die Abenteuer-Beschreibungen!

In dem Abenteuer „Die Prinzen-Prise“ wird man als Formorag-Piraten-Gruppe darauf angesetzt, einen taesarischen Prinzen zu entführen und diesen mithilfe eines anderen Clans „in Sicherheit“ zu bringen. Ich lasse die Spieler immer direkt auf dem Luxusliner beginnen; den Prinzen und seinen Leibdiener haben sie schon ausgeschaltet, sie können aber noch entscheiden was sie alles an Sachgegenständen mitgehen lassen wollen und dann abhauen. Da die Entführung ja nur der Auftakt ist, schaffen sie das auch recht unkompliziert, arbeiten aber schon mal als Gruppe zusammen (hat sich in Bezug auf die spätere Gruppendynamik als hilfreich erwiesen).
Wir haben die Formorag-Einsteiger-Chars verwendet. Den Tokmarden habe ich zum Gruppenmitglied gemacht (ich finde es schwierig zu leiten, wenn Spielerchars schon von Anfang an wirklich ganz verschiedene Ziele haben und am Ende nur eine Seite „gewinnen“ kann), sein sprungfähiges Schiff wurde damit einfach zu einer Seelenpein-Beute des letzten Fischzuges und später auch zur Flucht genutzt. Nachdem die Schakalin beschlossen hatte, den Deal zu sprengen, den Prinzen zu behalten und auf das Lösegeld zu verzichten, wurde der Leibdiener verletzt und in den Medizintrakt gebracht, der Prinz hingegen in den Zellentrakt des Schiffes, begleitet vom Tokmarden (welcher ihm zum Zeitvertreib Holos von Sklaven-Chören angedeihen ließ D:). Die anderen feierten fröhlich mit (die Schakalin wollte weitere Verhandlungen auf irgendwann nach der Feier verschieben), hörten sich nach Informationen um, kippten hier und da etwas Betäubungsmittel in die Getränke und spielten Karten.
Da einige Seelenpein-Mitglieder mit der Entscheidung ihrer Schakalin in Bezug auf den Prinzen nicht zufrieden waren, inklusive des Second-In-Command, gelang es schließlich ebenjenen dazu zu überreden, die Flucht der Charaktere zusammen mit Prinz und Leibdiener zu unterstützen, um dann später an der entsprechend höheren Prise beteiligt zu werden. Es wurde klar, dass in nächster Zeit höchstwahrscheinlich eine Neu-Strukturierung der Hierarchie des Seelenpein-Clanschiffes anstand.
Nach einigem weiteren Intrigieren (es war großartig:)) machte sich die Gruppe schließlich mit einer Wandler-Cham-Gobrana ganz unbehelligt auf den Weg zum Schiff und konnte das Abenteuer erfolgreich abschließen.

Das zweite Abenteuer gab es dann mit den Cash&Cargo-Beispielcharakteren, wobei zwei gegen Formorag ausgetauscht wurden (siehe oben). Auf dem taesarischen Regenplaneten Neuengrisholm legt das Handelsschiff Orcidea mit den Charakteren an; weil ich ja einen entspannten Abenteuer-Einstieg bevorzuge, verbringen die Chars erst einmal ein paar Stunden in der Hauptstadt, auf der Suche nach Ware, die den Ankauf lohnt, für’s Privatvergnügen und um ein bisschen den „Flair“ vom taesarischen Thorstett zu erleben. Später, beim Überwachen des Einladens der Ware, werden sie von Dr. Späth angesprochen, der eine Passage zu einem noch nicht genannten Ziel sucht, so der übliche Ablauf.
Unser loxonische Schiffsbesitzer nahm den Auftrag Dr. Späths entsprechend misstrauisch an, man verabredete sich für den nächsten Tag. Mitten in der Nacht kam Dr. Späth mit verletztem Assistenten und Frachtkiste an, man floh ohne Starterlaubnis und unter Beschuss vom Planeten.
Da der Captain die Sache ziemlich fischig fand, steuerte man nicht die von Dr. Späth genannten Koordinaten an, sondern versteckte sich zunächst in einem nahe gelegenen Asteroidenfeld, um der Verfolgung zu entgehen und den Doktor in die Mangel zu nehmen. Es stellte sich gleichzeitig heraus, dass da ein Organismus in der Frachtkiste versteckt war und Dr. Späth gab zu, an einem Waisenjungen genetische Experimente zu Muskelschwund durchzuführen – da seine taesarischen Kollegen dies allerdings als unethisch empfanden, musste er fliehen und sein „Experiment“ mitnehmen. Er will sich mit befreundeten Wissenschaftlern treffen, welche, genau wie er, das Heil der Menschheit im Blick behalten und sich nicht so sehr von überholter Moralität leiten lassen – so seine Behauptung. Während alle Chars im Frachtraum vor der Kiste herumstanden und Dr. Späth hochnotpeinlich befragten:P, schaffte es die eherne Templerin Gladia von Trondmark (als blinde Passagierin in einem Warenkanister an Bord gekommen), das Kommunikationsrelais zu sabotieren, den Assistenten Dr. Späths umzubringen, den Piloten niederzuschlagen und Kurs auf Neuengrisholm zu setzen.
Nach einiger Verwirrung, viel Drama und hitzigen, teilweise handgreiflichen Diskussionen flogen die Chars schließlich auch dorthin zurück, um den „Waisenjungen“ wieder nach Hause zu bringen und eine Belohnung für die Ergreifung Dr. Späths zu kassieren.

Also, für mich war’s großartig, und ich hoffe bald die Gelegenheit zu haben, mit den ein oder anderen meiner Gruppen mal wieder das NOVA-Universum unsicher machen zu dürfen! Die letzten Worte überlasse ich unserem großartigen Metonoiden aus der Handelsgruppe:
Lebet wohl und mögen Eure Schuppen immer glänzen!:)

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