Antwort auf: Erkundungen

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#2064
Bernd
Teilnehmer

Das ist im Grund eine Sache der Definition des Gratraumes. Eigentlich ist er eine Eigenschaft des Raumes, eine Art Naturgesetz, das dazu führt, dass sich im Raum sozusagen auf der Ebene der Gravitationswirkung Linien bilden, von denen einige in der Lage sind, an bestimmten Punkten Raumschiffe mit Gratraumantrieb ( GRA ) „rein“ zu lassen, zu transportieren und wieder zu „entlassen“. Eine Art kontrollierte Sofortreise durch ein „Gravitationskabel“.

Die Grate sind im Raum verteilt und ballen sich in der Nähe von Gravitationsquellen – Sterne, Schwarze Löcher, künstliche Schwerkraftquellen. Sieht ein bisschen aus wie das Netz einer Spinne auf LSD.

Nun kann man Gravitation durchaus messen, selbst Gravitationswellen sind von ihrer Wirkung her heute schon über viele Lichtjahre Entfernung beobachtbar. Ein Grat aber ist viel diffiziler. Und letzten Endes will man ja nicht nur wissen, DASS da einer ist und WO – zumindest ersteres kann man auch ohne Messung mit JA beantworten – sondern auch, wo die Gratpunkte, die Ein- und Ausstiegspunkte sind und ob überhaupt geeignete vorhanden sind. Und da kommt der Gratraumgeodädant ins Spiel.

Einem fähigen Astro- oder Gratraumphysiker würde ich es zutrauen, zumindest die wahrscheinlichsten Punkte zum Suchen zu errechnen, mit einer Abweichung von ein paar Hunderttausend Kilometern etwa. Aber den exakten Punkt und den Verlauf des Grates ( der ebenso wichtig ist ) bekommt man wohl nur per Spezialgerät. Und selbst dabei könnte ich mir vorstellen, dass durch die Unschärferelation noch mehrere Messungen erforderlich sind.

Deine Position kannst du recht zuverlässig feststellen, wenn du mindestens 3 Pulsare findest. Mit dem Teleskop anpeilen, Frequenz des Pulsars ermitteln und in der Datenbank schauen, welcher das ist, Beobachtungswinkel zur letzten Peilung merken, bei jedem Pulsar wiederholen, triangulieren, Position ermittelt.

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