Antwort auf: Die interaktive Schiffswerft – hier fliegen sie richtig

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#1970
wondalfo
Teilnehmer

Überraschungsangriffe und Hinterhalte hängen von eurer Interpretation der Sensoren ab – blockiert Materie oder Strahlung die Sensoren und wenn ja, wie stark ? Wo ist die “Auflösungs-” bzw. “Informationsgrenze” im Verhältnis zum Scanner ? Hat der Feind Signalinterferanten, was sehe ich als OG, wenn ich die Schwelle knacke ? Eigentlich nur ein kleineres Sensorbild, wenn ich sie gar nicht treffe…..gor nischt.

Wie man Hinterhalte abhandelt, ist durch die Überraschungsregel im Abschnitt Kampf geregelt. In Kurzform : werde ich überrascht und ist mein Gegner gleichwertig oder besser ( quantitativ oder qualitativ ist sekundär ), habe ich ein Problem.

Die Hinterhaltsregel kenne ich. Was ich meinte sprichst Du oben an und ist komplett offen gelassen im System. Eben Punkte wie Sensoren und Materie, aktive und passive Sensoren.
Als Beispiel eine Kerze kann man im Dunkeln vermutlich mehrere hundert Meter weit sehen. Sie beleuchtet aber nur wenige cm Umfeld. Das trifft vermutlich auf alle aktiven Sensoren zu. Bedeutet verstecken geht nur mit aktiven Sensoren aus, die Frage ist dann wieder welche Einschränkungen hat das. Vielleicht muss man dazu mal eine Hausregel für aktive und passive Sensoren aufstellen. Die Objektgrößen sind eigentlich nicht schlecht spiegeln aber in meinen Augen nur die reale Größe wieder, aber nicht die Emission. Als Beispiel nochmal: eine abgestellte Feuerwehr im dunklen Wald ist verdammt schwierig aus 50m zu entdecken, macht sie aber ihr Blaulicht an, weiß man noch immer nicht, was genau da steht, aber man weiß, dass sich an dieser Richtung eine blaue pulsierende Lichtquelle befindet. Genau das gleiche ist mit Sternen, die kann man Lichtjahre entfernt sehen, haben natürlich auch eine riesige Objektgröße.
Was ich letztlich meine ist, ein Schiff mit aktiven Sensoren sollte in einem mehrfachen seiner Sensorreichweite (mindestens zehnfach) sichtbar sein als Emissionsquelle, genauso verbietet sich der Einsatz von Signalinterferanten zusammen mit aktiven Sensoren. Ohne aktive Sensoren sollte es aber z.B. schwierig sein mit hoher Geschwindigkeit ein Asteroidengürtel oder ein Trümmerfeld zu durchqueren, da diese Teile praktisch ohne eigene Emissionen sind.

Btw., Asteroidengürtel lassen sich meist bedenkenlos passieren, weil die Abstände zwischen den Brocken in vielen dieser Gürtel recht groß sind. In unserem Sonnensystem liegt der mittlere Abstand zwischen 2 Asteroiden im Hauptgürtel bei einigen Mio km. Exakte Werte müsste ich nachschlagen. Ist natürlich nur ein Beispiel.

Gilt sicher für die großen Brocken, die man von der Erde aus sehen kann. Da man ja im Erdorbit schon Probleme hat cm-große Stücke zu sehen (Weltraumschrott), sieht man in Asteroidengürteln sicher nichts was kleiner als etliche Meter ist. Und es gilt meiner Meinung nach halbiert man die Größe verzehnfacht sich die Anzahl der Objekte, d.h. kleine Objekte sind wesentlch häufiger als große. Von daher ist meine aus Starwarsfilmen geprägte Vorstellung von Asteroidengürteln dicht mit Objekten im Meterbereich sicher nicht so falsch. Einem GK machen die sicher nichts aus, einer Sutafurea wird ein 5m Brocken je nach Geschwindigkeit schon gefährlich, für die ISS reichen Partikel im mm-cm Bereich um sie Leck zu schlagen, aufgrund der großen relativen Geschwindigkeiten.

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