Antwort auf: Die interaktive Schiffswerft – hier fliegen sie richtig

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#1967
Bernd
Teilnehmer

Bei partiellem ( ungewollten ) Energieverlust würde der Schildgenerator ähnlich verfahren wie bei einem Totalausfall : Energie sammeln und nach 5 KR den Schild mit frischer Energie versorgen.

Ich rieche schon den Einwand, daher nehme ichs vorweg : man kann mit dieser Argumentation einen Dauerschild um das Schiff legen, indem man die Generatoren programmiert, ständig neu zu starten – aber um eine stetige, komplette Abdeckung zu erreichen, bräuchte man die gesammelten Schildgeneratoren x5 und eine dementsprechende Energieversorgung. Da ist es schlichtweg wirtschaftlicher, den Energiespeicher anzuzapfen.

Oder man sagt, Auto-Neustart wird nur bei Schildschaden getriggert oder noch härter, nur bei Schildverlust. Ich finde die erste Variante mit der Option auf ( riskantes ) Energeie umleiten am geeignetsten, man muss sich in der Runde nur auf den komfortabelsten Modus einigen. Wenn alle mit den Konsequenzen leben können, juchee :).

Das mit „Stunden gegen Minuten austauschen“ widerspricht deiner Erfahrung ja keinster Weise, Laden dauert schließlich auch in deinem Tätigkeitsfeld länger als Entladen – außerdem reden wir ja nicht von mickrigen Laptop-Akkus oder ähnlichem, sondern von Hochleistungsgeräten die gut und gerne mal einige Tonnen wiegen, in die auf sichere Weise genug Energie reingequetscht werden soll, um interstellares Reisen zu ermöglichen. Vorhersagen hin oder her : auch hier sollte die Skalierung gelten, die zur jeweilige Runde passt. Bei uns sind die stundenlangen Ladezeiten einfach kein Problem, weil die Reisezeiten zwischen den Systemen um einiges länger sind, dafür fallen sie aber in einem System u.U. stärker ins Gewicht als wenn wir das in Minuten rechnen würden.

Zum Thema Raumkampf :

Ich rede ja nichtmal von einem GK ( Großkampfschiff ), sondern von einem schlichten, schnellen und gut bewaffneten Schiff – typisch für Piraten. Mit eurer Steuerung steht ihr für ein Schiff eurer Größe ganz ordentlich da, aber man schaue sich nur mal die kleine Polaris aus dem BB an, die kommt mit +11 daher, was einem schlechten ( !!! ) Piloten schon ermöglicht, mit eurem Piloten gut mitzuhalten. Nachteil : kein Feldantrieb. Nehmen wir aber den Starfighter, bekommen wir Steuerung +10 und eine Feldgeschwindigkeit, die fast an eure reicht. Das noch ein wenig aufzurüsten ist keine große Sache, dazu nach einen Reaktor-GSTP mehr + Waffen und einen gleichwertigen Piloten und es könnte interessant werden. Gute 30 GSTP wären für die Waffen frei, da lässt sich einiges mit anstellen.

Das wäre für Piratencrews, die schon etwas länger im Geschäft sind oder mindestens einmal Glück hatten, ein gar nicht mal unwahrscheinliches Unterstützungsschiff.

Typisch für Piratencrews, die nicht lokal begrenzt operieren, sind Schiffe wie die Goliath oder größer, allerdings etwas anders ausgerichtet. Dass man damit gegen schnelle Händler keinen Blumentopf gewinnt was die Steuerung anbelangt ist klar, hier kompemsieren Türme und Raketen die Lücke, gepaart mit mindestens 2 Unterstützungsschiffen ( z.B. Jäger + Frachtshuttle ) und guter Tarnung. Transponder-ID fälschen, etwas Lack auf den Rumpf, ein paar alte Uniformen…..nicht dass ich hier Paranoia schüren will :), das ist sicher nicht Usus, aber denkbar.

Zu guter Letzt hängts auch an der INI – da entscheidet sich viel.

Überraschungsangriffe und Hinterhalte hängen von eurer Interpreatation der Sensoren ab – blockiert Materie oder Strahlung die Sensoren und wenn ja, wie stark ? Wo ist die „Auflösungs-“ bzw. „Informationsgrenze“ im Verhältnis zum Scanner ? Hat der Feind Signalinterferanten, was sehe ich als OG, wenn ich die Schwelle knacke ? Eigentlich nur ein kleineres Sensorbild, wenn ich sie gar nicht treffe…..gor nischt.

Wie man Hinterhalte abhandelt, ist durch die Überraschungsregel im Abschnitt Kampf geregelt. In Kurzform : werde ich überrascht und ist mein Gegner gleichwertig oder besser ( quantitativ oder qualitativ ist sekundär ), habe ich ein Problem. Zum Glück sind Piraten nicht darauf aus, ihre Opfer komplett in ihre Einzelteile zu zerlegen, das ist schlecht fürs Geschäft…..man will ja, dass die Kundschaft wiederkommt :).

Btw., Asteroidengürtel lassen sich meist bedenkenlos passieren, weil die Abstände zwischen den Brocken in vielen dieser Gürtel recht groß sind. In unserem Sonnensystem liegt der mittlere Abstand zwischen 2 Asteroiden im Hauptgürtel bei einigen Mio km. Exakte Werte müsste ich nachschlagen. Ist natürlich nur ein Beispiel.

Ich kann mich die Tage gerne mal an einem Piratenschiff mit diesen Vorgaben machen, ganz bewusst nicht mit dem Ziel, dein Schiff zu schlagen, sondern um ein „authentisches“ Piratenschiff zu erstellen. Subjektiv, klar, aber sollte als Vergleich passen. Ob wir das über Skype hinbekommen weiß ich nicht, aber bauen werde ichs auf jeden Fall :).

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