Antwort auf: Das Treibstoffparadox und seine Lösung

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#1902
Bernd
Teilnehmer

Das Problem bei eurer Methode ( aus meiner Sicht ) ist kein rechnerisches, sondern die Tatsache, dass die Manövertriebwerke de facto Sprit ausstoßen – zwar in Form von Plasma, aber immer noch Sprit. Im Feldflug Wurst, aber im Kampf, mit ständigen Richtungswechseln ? 2kg sind…..naja…..einmal Triebwerk anlassen und weg sind sie. Und ob der Energiegehalt, geschweige denn die Masse von 2kg Wasserstoffisotopen x Tankgröße ausreicht, um ein Raumschiff in den Orbit zu bekommen ? Für einen kleinen Transporter von 400 GSTP und ca. 80t Leergewicht bedeutet das in etwa einen 50t Tank mit 100kg Wasserstoffisotopen. Ich habe da so meine Zweifel.

Wofür diese Methode gut geeignet wäre, sind Langzeitmissionen der aktuellen Zeit – die heutigen Sonden schleppen auch nur ein paar Kg Edelgas für den Ionenantrieb mit. Aber um sie in den Orbit zu bekommen, braucht es eben so einiges mehr.

Würde man auf die Manövertriebwerke verzichten, könnte die Rechnung vielleicht hinhauen – aber auch das birgt Problem in Form von wenig kontrollierbaren Andockmanövern, wenn man nur mit dem Feldantrieb hantiert sowie immer noch die Frage, ob eine derart geringe Menge Wasserstoffisotope wirklich einen so hohen Energiegehalt bei einer Fusion erzeugen können, um einen Feldprojektor anzutreiben – wenn man bedenkt, was der macht. Aber wenn man den Gedanken weiterführt, gerät man völlig auf Abwege.

Nichtsdestotrotz – wenn dieser Ansatz für euer Spiel funktioniert und eine bessere Lösung als das Original darstellt, dann macht es so. Die Kompatibilität mit den Artifikanten finde ich z.B. sehr gut. Wir regeln den Treibstoff auch anders, da wir mit einem anderen Technikhintergrund und wesentlich längeren Flugzeiten spielen. Energiegehalt x10. Ähnlich wie eure Überlegung, nur in die andere Richtung.

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