Antwort auf: [C&C] Charakter Balu "Dyson"

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#1699
Balu (N074G37H)
Teilnehmer

Projekt „Neon“

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Internes Memo 1
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Von: Dr. Miguel Tuccio, Abteilungsleiter Kybernetische Forschung
An: Dr. Marike Jannen
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Av Imperator,

Dr. Jannen, die Militärdoktrin des Imperiums sollte ihnen bekannt sein. Wenn ich der Geschäftsleitung Pläne für einen bewaffneten Artifikanten vorlege, wie sie ihn sich zusammenfantasieren, wird man mich auslachen und zum Hausmeister degradieren.
Schlagen sie sich diese Sache endlich aus dem Kopf und belästigen sie mich nicht weiter damit.

gez. Miguel

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Internes Memo 2
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Von: Dr.Dr. Pjotr Schröder, stellv. Geschäftsführer
An: Dr. Marike Jannen
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Av Imperator Dr. Jannen,

Es war die richtige Entscheidung, sich direkt an mich zu wenden. Dr. Tuccio fehlt ganz offensichtlich der Horizont, Ihr Konzept vollständig nachvollziehen zu können.

Stellen Sie sich ein Team zusammen, ich kümmere mich ums Geld.

gez. P. Schröder

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Internes Memo 3
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Von: Dr.Dr. Pjotr Schröder, stellv. Geschäftsführer
An: Dr. Marike Jannen
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Av Imperator,

Sind Sie sicher, dass Sie diesen Dr. Homura und Dr. Jane brauchen. Ich würde es bevorzugen das Syndikat nicht in diese Forschungen zu involvieren.

gez. P. Schröder

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Internes Memo 4
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Von: Dr.Dr. Pjotr Schröder, stellv. Geschäftsführer
An: Dr. Mareike Jannen
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Av Imperator,

Homura und Jane haben heute die Verträge unterschrieben.
Projekt „Neon“ hat grünes Licht. Ich hoffe die Sache zahlt sich aus, einen Flopp können wir beide uns nicht leisten.

gez. P. Schröder
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Die Geburtsstunde des „Neon“ getauften Konzepts wurde durch die Antwort auf eine einfache Frage eingeläutet: Wie beseitigt man die Nachteile, die das Imperium davon abhielten, Artifikanten im Krieg einzusetzen?
Dabei waren zwei Kriterien besonders wichtig: Die Plattformen wurden als zu anfällig für Hacking-Attacken betrachtet, sollten jedoch auch nicht autonom sein – sodass ein geschlossenes System ohne Verbindung zum Oberkommando ausgeschlossen schien.

Dr. Jannens Antwort auf die Frage war im Grunde einfach: Eine artifikantische „Rüstung“, die von einem menschlichen Piloten direkt gesteuert werden konnte, ausgerüstet mit einem separaten Kommunikationssystem, dass dem Piloten die Verbindung mit dem Kommando erlaubte, ohne einen Hacker zugriff auf die Software der „Rüstung“ zu geben. Diese widerum sollte eine eigene, eingeschränkte KI erhalten, die den Piloten bei der Steuerung seines Exoskeletts unterstützen und ihm die unwichtigen Entscheidungen abnehmen konnte – und zudem die Gehirnfunktion des Piloten überwachte, um paranormischer Manipulation vorzubeugen.
Zudem sollte ein Neurolink als Schnittstelle zwischen Artifikant und Pilot das gesammte System zu einer Einheit verschmelzen, deren Leistungsfähigkeit sowohl die menschlicher als auch normaler artifikantischer Truppen in den Schatten stellen würde.

Obwohl – vielleicht auch gerade weil – das Projekt vielversprechende Fortschritte machte, wurde es nur sieben Monate nach Beginn von MariTEC eingestellt. Den Mitarbeitern wurden keine Gründe genannt, doch die Tatsache, dass Dr. Jannen die Firma kurze Zeit später verließ und die Prototypen „vernichtet“ wurden, sorgte für das Gerücht das Militär habe sich die Sache unter den Nagel gerissen.

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