Antwort auf: [C&C] Charakter Balu "Dyson"

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Balu (N074G37H)
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Die „Globe“-Serie

„Effizienz und Ästhetik“ lautete das Motto des internen Design-Contest, dessen Produkt die Mitarbeiter von Chronos und deren Tochterfirmen in Zukunft in ihren Labors unterstützen sollte.

Das Design mit dem Name „Globe“ ging aus diesem schließlich als Sieger hervor, vor allem auf Grund des überaus raumeffizienten und dabei doch ansprechenden kugelförmigen Grunddesigns.

Die 250 produzierten Artifikanten der „Globe“ Serie haben einen Durchmesser von exakt 53cm. Ein leistungsstarker Reaktor versorgt großzügig angelegte Speicherbänke, leistunsfähige Sensorn, ein hoch entwickeltes togalounisches Gehirn und die Jet-Triebwerke des auf Volonkristallen gelagerten Chassis ebenso, wie die ausgeklügelten Manipulatoren und Techoperatoren, die an den Enden 5 hochflexibler 90cm langer „Tentakel“ sitzen, welche -normalerweise im inneren des Körpers verborgen – bei Bedarf durch mehrere verschließbare Öffnungen in der DuraPlast-Schale ausgefahren werden können. Eines dieser Gliedmaßen ist dezidiert für sensorische Aufgaben konzipiert und kombiniert einen hochauflösenden Molekularscanner mit optischen Breitspektrumsensoren und einer Kamera.

Um Laborausrüstung und Artifikant gleichermaßen vor Entladungen und statischer Elektrizität zu schützen, sind „Globe“-Systeme mit feinmaschigen Ableitnetzen überzogen und besitzen ein dünnes, bis zu 4 Meter langes Kabel, das abgespult werden kann, um das System zu erden.
Durch ihre auf Volonkristallen basierende Schwebetechnik sind sie auch in elektrisch sensiblen Bereichen und Feldeinsätzen auf Planeten, oder in der Schwerelosigkeit, ohne weiteres einsetzbar

„Globe“-Artifikanten werden ab Werk ohne Kommunikator geliefert um möglichst wenig Angriffsfläche für Hackversuche zu bieten. Ein Neurolink-Interface dient daher als Schnittstelle zwischen dem Artifikanten und der digitalen Außenwelt.
Um die möglicherweise sensiblen Daten in den Speicherbänken eines „Globe“ zusätzlich zu schützen, wird das System ab Werk mit einer hochwertigen Firewall ausgestattet. Die Basisprogrammierung umfasst eine erhebliche Bandbreite naturwissenschaftlich-technischer Softwarepakete, das togalounische Gehirn wird je nach Einsatzzweck speziell trainiert.

Das User Interface eines „Globe“ ist bewusst spartanisch gehalten um sich in das „wissenschaftlich objektive“ Klima eines Tech-Labors optimal einzupassen.
Die meisten „Globe“-Artifikanten sind daher nüchterne, realistisch denkende Persönlichkeiten, die einen hohen Anspruch an sich selbst, ihre Arbeit und ihre Kollegen stellen.

Da die „Globe“-Serie hinsichtlich ihrer Abmessungen in jeden für Menschen konzipierten Wartungsschacht passt und somit ihre Talente auch als Wartungsroboter entfalten kann, werden sie oft in sekundärrollen zur Wartung der wissenschaftlichen Ausrüstung oder experimenteller Systeme genutzt. Während sie die letztere Rolle ganz selbstverständlich zum Sammeln weiterer Daten nutzen würden, ist ihr Potential für bloße Wartungsarbeiten zweifelsohne verschenkt – und sie werden nicht davon absehen, dies zur Kenntnis zu geben.

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