Antwort auf: Treibstoffe und anderes

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#1628
Bernd
Teilnehmer

Ohne über einige Dinge hinwegzusehen, ist SciFi auf dieser Ebene kaum möglich. Sei es nun der Frachtraum, die leidige Energiefrage oder das Problem mit der Massenträgheit – wo der suspension of disbelief gebrochen wird, ist bei jedem unterschiedlich. Ich persönlich hab mit den wenigsten Ungereimtheiten wirkliche Probleme.

Die Werte aus dem Buch sind stellenweise schon recht krass und hier greift auch mein Hinweis auf die Spielstile – wir nutzen für Zivilschiffe wesentlich geringere Werte. Solange sich das alles in einem geschlossenen Rahmen der Balance bewegt, warum nicht. Zumal ich auch nicht alle Werte aus dem Buch im Kopf habe, ich wunderte mich nur über diese unglaubliche hohe RE. Wenn es aus dem BB kommt, geht die wohl mehrheitlich in die Schilde.

Energie, Antriebssystem und Reisedauer hängen eng zusammen. Bei der Energieversorgung der frühen Siedlerschiffe gebe ich dir Recht, da vermute ich mal ist der Kältschlaf, ein wirklich großer Tank und eine im Vergleich zu ingame-heute sehr lange Reisedauer der Schlüssel. Wahrscheinlich ist der Hyperlevelflug wesentlich sparsamer, dafür aber sehr langsam. Der BPA dagegen ist vergleichsweise fix wenn man sich die Beschreibung im Buch durchliest. Kürzere Reisedauer bedeutet auch weniger Energieverbrauch. Wenn da nicht die blöde Strahlung gewesen wäre…..

Was den Reaktor angeht – wir reden von einer kontrollierten Fusion ( oder M/AM-Reaktion, whatever, das ist noch gefährlicher ), wahrscheinlich wie ein sehr moderner Tokamak. Wenn die externe Energiequelle wegfällt, bricht auch die Fusion ab. Zumindest solange die Eindämmung aktiv ist, wird nicht viel passieren. Der Technik im 27.Jh. traue ich schon zu, dass es Sicherheitsvorkehrungen gibt um zu verhindern, dass bei Schlachten im Orbit mehrere hundert potentieller EMP-Quellen um den eigenen Planeten wuseln. Von der Gefahr für die eigenen Schiffe mal ganz ab. Die Schockwelle ist außerhalb der Atmosphäre nicht ganz so dramatisch, aber die Strahlung ist ein echtes Problem. Falls dann Sekundär- und Tertiärsicherungen versagen : bei „Warpkernbruch“ Fusionsplasma rausschleudern o.ä. halte ich als Workaround für ganz passabel, kontrollliertes An- und Runterfahren braucht dazu auch seine Zeit.

Nur ein paar schnelle Gedanken dazu.

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